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Der Dichter Joachim Ringelnatz trat damals in Cabarets auf. Als Matrose verkleidet präsentierte er seine "Turngedichte", seinen Weltreisenden "Kuddel Daddeldu" und andere Grotesken, womit er viel Erfolg hatte.

Als Kollege war er beliebt, weil er nicht kleinlich war. Er lief jedoch stets ungepflegt herum, dass keiner sich mit ihm in einem besseren Restaurant sehen lassen konnte.

Besonders seine Hemden waren von einer unbeschreiblichen Farbe. Selbst wenn er das Hemd einmal gewechselt hatte, sah das neue aus wie die alten.

Sein äußerst elegant gekleideter Kollege Harry Lambertz-Paulsen fragte ihn deshalb einmal: "Sag mal, Natz, wer trägt eigentlich deine Hemden, wenn sie gewaschen sind?"

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