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philosophie apix

Die Philosophen haben sich schon immer mit dem Thema "Wie sollten wir leben?" beschäftigt. Sie gaben konkrete Anregungen wie wir glücklich werden können, wie wir unser Leben gestalten sollten. Eine Passage aus einem  Brief von Epikur von Samos an Menoikeus ist mir dabei in Erinnerung geblieben. Philosophie ist seiner Meinung nach die Schule des Glücks und hilft, uns die eigene Seele gesund zu erhalten.

      Wer jung ist, soll nicht zögern zu philosophieren, und wer alt ist, soll nicht müde werden im Philosophieren.

Denn für keinen ist es zu früh und für keinen zu spät, sich um die Gesundheit der Seele zu kümmern. Wer behauptet, es sei noch nicht Zeit zu philosophieren oder die Zeit sei schon vorübergegangen, der gleicht einem, der behauptet, die Zeit für die Glückseligkeit sei noch nicht oder nicht mehr da. 

Darum sollen der Jüngling und der Greis philosophieren, der eine, damit er im Alter noch jung bleibe an Gütern durch die Freude am Vergangenen, der andere, damit er gleichzeitig jung und alt sei durch die Furchtlosigkeit vor dem Künftigen.

Wir müssen uns also kümmern um das, was die Glückseligkeit schafft: wenn sie da ist, so besitzen wir alles, wenn sie aber nicht da ist, dann tun wir alles, um sie zu besitzen.

Epikur von Samos, griechischer Philosoph, 341 - 270 v. Chr.

Philosophie

(griech., Liebe zur Weisheit, Streben nach Kenntnissen) Philosophie ist das Streben nach dem wahren Wissen.

Es umfasst die Erkenntnis des Wesens und des Zusammenhangs aller Dinge, die Prinzipien und Inhalte ethischen Handelns, die menschliche Selbsterkenntnis und die Stellung des Menschen in der Welt.

Heute unterteilt man die Philosophie in die Hauptdisziplinen: Metaphysik, Logik, Erkenntnislehre, Psychologie, Ethik und Ästhetik.

Das Streben nach dem schönen Leben

Die Bezeichnung Epikureer geht zurück auf den griechischen Philosophen Epikur. Als Quellen für den Epikurismus dienen insbesondere die Schriften des römischen Dichters Lukrez (ca. 96 - 150) und der Dichter Vergil und Horaz.

Ein "Epikureer" ist ein Mensch, der nach dem bequemen und genussreichen Leben strebt. Gemeint ist jedoch nicht die zügellose Sinneslust, sondern das Streben nach einem schönen Leben gepaart mit Mäßigkeit, Selbstbeherrschung und Gelassenheit, um nicht nur in den Tag hinein zu leben, sondern ihn zu nutzen.

weiterer Beitrag von Epikur: Die Epikureer über die Selbstgenügsamkeit

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