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Die Gründung eines Unternehmens: Herausforderungen wohldurchdacht meistern


Wer ein Unternehmen gründen möchte, der sollte sich in erster Linie der Tatsache bewusst sein, dass eine gute Geschäftsidee allein noch kein Erfolgsgarant ist. Vielmehr kommt es auf viele unterschiedliche Aspekte an. Erst wenn das Gesamtpaket stimmig ist, kann die Existenzgründung auf sicheren Beinen zu stehen kommen.

In diesem Beitrag erfahren Sie die ersten 3+1 Schritte auf dem Weg zu einem erfolgreichen Business.

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Finanzen im Lot

Eine der zentralen Hürden, mit denen Jungunternehmer bzw. Existenzgründer zu kämpfen haben, ist die Sache mit den finanziellen Aufwendungen. Nicht nur die Location bzw. die Büroräume und das Interieur müssen bezahlt werden, sondern auch das Marketing kostet Geld. "Neustarter" können hinsichtlich der Büroräumlichkeiten allerdings durchaus Kosten sparen, indem sie zunächst einmal ausschließlich im eigenen Homeoffice arbeiten.

Gerade zu Beginn der Existenzgründung ist es möglich, im Home Office zu arbeiten, bis sich die ersten unternehmerischen Erfolge einstellen. Sobald ein gewisses finanzielles Polster vorhanden ist, kann bei Bedarf eine Büroräumlichkeit erworben oder angemietet werden. Jemand, der von zuhause aus arbeitet, profitiert insgesamt von einer höheren Flexibilität. Insofern bietet es sich durchaus auch für Wiedereinsteigerinnen an, den Weg in die Selbstständigkeit zu gehen.

 

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Kundengewinnung first

Häufig sind, ganz gleich in welchem Business, hohe bürokratische Hürden zu erklimmen. Aber vor allem muss eines - möglichst auf Anhieb - funktionieren: die Kundengewinnung. Wer eher unerfahren ist in marketingspezifischen Belangen, der ist gut beraten, sich ausführlich über die Möglichkeiten der (Online-)Werbung sowie natürlich über die damit verbundenen finanziellen Aufwendungen zu informieren.

Erreichbarkeit ist wichtig 

Wichtig ist für ein junges Unternehmen, dass es durch gezielte Werbemaßnahmen gelingt, nicht nur von Anfang an Kunden zu generieren - sondern diese durch eine qualitativ hochwertige Arbeitsleistung, durch Freundlichkeit und Kompetenz auch zu halten. Anderenfalls fällt es den Kunden aufgrund der riesigen Anbieterzahl mehr als leicht, auf das Leistungsangebot eines Mitbewerbers zurückzugreifen.

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Bürokratie regeln

Darüber hinaus ist es noch vor der Unternehmensgründung unabdingbar, dass die wichtigsten Zulassungen und Genehmigungen eingeholt werden.

Fragen:

  • Welche Papiere braucht es, um das eigene Business anzumelden?
  • Sind wichtige Qualifikationen nachzuweisen?

Aufgrund der Fülle an Formalitäten ist es ratsam, sich Unterstützung einzuholen.

Vor der eigentlichen Gründung muss auch die Rechtsform geklärt sein. Die Wahl einer GbR, GmbH, eines Einzelunternehmens etc. ist abhängig von den Anforderungen an das Unternehmen. Denn Firmenbezeichnung, Startkapital, Haftung und weitere Entscheidungen sind eine Frage der gewählten Rechtsform.

 

Zusatztipp: Besuch eines Existenzgründungsseminars

Grundsätzlich ist der Besuch eines Existenzgründungsseminars bares Gold wert. Wenngleich eine derartige Veranstaltung mit einem gewissen Kostenaufwand einhergeht, so lohnt sich das Unterfangen sehr wohl. Ganz abgesehen davon können die Kosten dafür sogar steuerlich geltend gemacht werden.

In jedem Fall erfahren interessierte Besucher alles über die rechtlichen und marketingspezifischen Aspekte einer Unternehmensgründung. So zum Beispiel auch, wie wichtig ein Businessplan ist, in dem das gesamte Unternehmenskonzept ausführlich veranschaulicht wird.

Im Zuge dessen erfahren Unternehmensgründer "ganz nebenbei" auch etwas über die Tragfähigkeit ihres Business.

So kann der "Blick von außen" durchaus hilfreich sein, das Unternehmen "Existenzgründung" objektiv zu beleuchten und die entsprechenden Weichen für die eigene berufliche Zukunft zu stellen.

Über den Autor


Michael Behn, Trainer

Michael Behn arbeitet als Unternehmensberater, Trainer und Coach für mittelständische Unternehmen der IT-Branche, für Automobilzulieferer, Produktionsunternehmen und Banken sowie Einrichtungen auf dem Gesundheitssektor.

Schwerpunkte sind konzeptionelle Mitarbeiter- und Unternehmensentwicklung. Häufige Themen sind Vertrieb, Führung, Telefonservice, Teamkommunikation, Zeit- Selbstmanagement. Er hat mehrere Bücher geschrieben, Online-Kurse zu den Themen entwickelt und betreibt ein Onlineportal mit rund 14.000 Mitgliedern.

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