Bräuche, Feiertage und Rituale
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Kurzanregungen zu Anlässen
Zum neuen Jahr von Peter Rosegger
Ein bisschen mehr Frieden und weniger Streit,
ein bisschen mehr Güte und weniger Neid,
ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass,
ein bisschen mehr Wahrheit - das wäre was!
Statt soviel Unrast ein bisschen mehr Ruh,
statt immer nur ich ein bisschen mehr Du,
statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut
und Kraft zum Handeln - das wäre gut!
In Trübsal und Dunkel ein bisschen mehr Licht,
kein quälend Verlangen, ein froher Verzicht,
und viel mehr Blumen, solange es geht,
nicht erst an den Gräbern - da blüh'n sie zu spät.
Peter Rosegger, österreichischer Schriftsteller, 1843 - 1918
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Antwort 1
Selbstständigkeit war mir immer wichtig und ich versuchte, sie zu erreichen. Leider habe ich es anfangs mit "alles alleine schaffen" verwechselt. Das war keine gute Idee und führte zur Isolation. Es dauerte, aber heute habe ich es für mich gut im Griff - "Selbstständigkeit" und "gemeinsames Wirken".
Antwort 2
Mein wichtigstes Bedürfnis ist, eine tiefe und innige Verbindung zu warmherzigen Menschen zu haben.
Artikel über Bräuche, Feiertage und Rituale
Das Geschenk der Weisen | eine Weihnachtsgeschichte
Ein Dollar und siebenundachtzig Cent. Das war alles. Und sechzig Cent davon ja Pennies. Stück für Stück ersparte Pennies, wenn man hin und wieder den Kaufmann, Gemüsemann oder Fleischer beschwatzt hatte, bis einem die Wangen brannten im stillen Vorwurf der Knauserei, die solch ein Herumfeilschen mit sich brachte. Dreimal zählte Della nach.
Ein Dollar und siebenundachtzig Cent. Und morgen war Weihnachten. Da blieb einem nichts anderes, als sich auf die schäbige kleine Chaise zu werfen und zu heulen. Das tat Della. Was zu der moralischen Betrachtung reizt, das Leben bestehe aus Schluchzen, Schniefen und Lächeln, vor allem aus Schniefen.
Weihnachten
Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle,
mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit.
Und ein schlichtes Glück streut auf die Schwelle
schöne Blumen der Vergangenheit.
Hand schmiegt sich an Hand im engen Kreise,
und das alte Lied von Gott und Christ
bebt durch Seelen und verkündet leise,
dass die kleinste Welt die größte ist.
Joachim Ringelnatz (1883 - 1934)
