Rätsel: Was haben diese Wörter gemeinsam - auch die Trinkerin?
Matrose, Nonne, Admiral, Monarch, Trauermantel, Päpstin, Totenkopf, Trinkerin
Was verbindet diese scheinbar völlig unterschiedlichen Begriffe? Eine religiöse Figur, ein Seemann, ein militärischer Rang, ein König, eine Religiöse, ein düsterer Mantel, ein Schädelmotiv – und … eine Trinkerin?
Zwei Begriffe gehören alledings nicht dazu? Weißt du welche?
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Lösung: Es sind Namen von Schmetterlingen. Nicht dazu gehören der Matrose und die Päpstin.
Alle genannten Wörter sind deutsche Trivialnamen von Schmetterlingsarten. Schmetterlinge (Lepidoptera) bilden mit rund 150.000 beschriebenen Arten eine der artenreichsten Ordnungen überhaupt.
- Nonne (Lymantria monacha)
- Ein Nachtfalter mit kontrastreichem Schwarz-Weiß-Muster – daher der Name.
- Admiral (Vanessa atalanta)
Einer unserer bekanntesten Wanderfalter. Rot-weiße Streifen geben ihm einen „uniformierten“ Look. - Monarch (Danaus plexippus)
Berühmt für seine extrem langen Wanderungen über Tausende von Kilometern. - Trauermantel (Nymphalis antiopa)
Dunkle Flügel mit gelbem Rand – wie ein feierlicher Mantel. - Totenkopf (Acherontia atropos)
Ein Nachtfalter, der auf dem Rücken ein schädelähnliches Muster trägt. Kult in Mythen und Popkultur. - Trinkerin (Philudoria potatoria)
Ein Name, der neugierig macht: Der Falter saugt gern an feuchten Pflanzenteilen – daher die „trinkende“ Assoziation.
Fun Facts zur Lösung
Der Totenkopffalter ist ein Honigdieb: Er kann in Bienenstöcke eindringen, ohne attackiert zu werden – vermutlich durch seinen bienenähnlichen Duft.
Der Monarch ist ein Flugweltmeister: Seine Wanderungen von Kanada bis nach Mexiko umfassen bis zu 4.500 km – mehrere Generationen sind beteiligt!
Die Nonne ist eigentlich gar nicht so fromm: Als Forstschädling kann sie ganze Kiefernwälder kahlfressen – ziemlich unheilig.
Der Trauermantel ist ein echter Methusalem: Mit bis zu 10–12 Monaten Lebensdauer gehört er zu den langlebigsten Tagfaltern Europas.
Warum haben Schmetterlinge oft ungewöhnliche Namen
- Viele deutsche Artnamen entstanden im 18. und 19. Jahrhundert.
- Naturforscher benannten Falter nach Aussehen, Verhalten, Mythen oder Berufsgruppen.
- Manche Namen sollen Warnung ausdrücken (z. B. Totenkopffalter), andere Würde oder Eleganz (Admiral, Monarch).
Videos zum Thema "Schmetterlinge"
Video: Schmetterlinge - Quelle der Inspiration | Doku HD | ARTE
Länge: 52:28 Minuten
Video: Vier Fakten über Schmetterlinge | Terra X plus
Länge: 3:43 Minuten
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