1. Einstellung zu Lernen und Feedback

Die Einstellung, die wir haben, trägt maßgeblich zu unserer Weiterentwicklung bei. Hier Gedanken großer Geister zum Thema:

„Im Gebirge der Wahrheit kletterst du nie umsonst: entweder du kommst schon heute weiter hinauf, oder du übst deine Kräfte, um morgen höher steigen zu können.“

Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900), deutscher Philosoph


„Ich brauche keinen Freund, der sich jedes Mal mit mir verändert und mein Kopfnicken erwidert, denn das tut mein Schatten besser.“

Plutarch, griechischer Philosoph, Historiker und Konsul von Griechenland, um 45 - 125 n. Chr.


„Wir mögen die Menschen, die frisch heraus sagen, was sie denken - falls sie das Gleiche denken wie wir.“

Mark Twain (1835 - 1910), amerikanischer Schriftsteller


„Ein Dutzend verlogener Komplimente ist leichter zu ertragen, als ein einziger aufrichtiger Tadel.“

Mark Twain (1835 - 1910), amerikanischer Schriftsteller

2. Einstellung zu Mitmenschen

Welchen Blick haben wir auf uns und welchen auf unsere Wegbegleiter – unsere Mitmenschen? Wir können viel lernen, wenn wir genauer hinschauen.

„Alles was uns an anderen missfällt, kann uns zu besserer Selbsterkenntnis führen.“

Carl Gustav Jung, schweizer Psychoanalytiker und Philosoph, 1875 - 1961


„Nur die allergescheitesten Leute benützen ihren Scharfsinn zur Beurteilung nicht bloß anderer, sondern auch ihrer selbst.“

Freifrau Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Schriftstellerin, 1830 - 1916


„Wir entdecken in uns selbst, was die anderen uns verbergen, und erkennen in anderen, was wir vor uns selber verbergen.“

Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues, französischer Philosoph, * 1715, † 1747

3. Die Lebenseinstellung und ihre Auswirkungen

Das, was wir denken, prägt maßgeblich, was wir fühlen und wer wir werden. Dies sollten wir immer wieder beachten, denn das eigene Denken ist nicht immer hilfreich, wenn es um ein angstfreieres und glückliches Leben geht.

„Je freudiger und sicherer der Geist wird, um so mehr verlernt der Mensch das laute Gelächter; dagegen quillt ihm ein geistiges Lächeln fortwährend auf, ein Zeichen seines Verwunderns über die zahllosen versteckten Annehmlichkeiten des guten Daseins.“

Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900), deutscher Philosoph


„Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.“

Franz Kafka, deutschsprachiger Schriftsteller, * 1883, † 1924


„Ist das Leben nicht hundert Mal zu kurz, sich in ihm - zu langweilen?“

Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900), deutscher Philosoph, aus Jenseits von Gut und Böse


„Das Leben besteht in dem, was ein Mensch den ganzen Tag über denkt.“

Ralph Waldo Emerson, US-amerikanischer Philosoph, * 1803, † 1882


„An Ärger festhalten ist, wie wenn du ein glühendes Stück Kohle festhältst mit der Absicht, es nach jemandem zu werfen - derjenige, der sich dabei verbrennt, bist du selbst.“

Siddhartha Gautama Buddha zugeschrieben (weitere Buddha-Zitate hier auf blueprints), Begründer des Buddhismus, lebte um 500 v. Chr.


„Man bleibt jung, solange man noch lernen, neue Gewohnheiten annehmen und einen Widerspruch ertragen kann.“

Freifrau Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Schriftstellerin, 1830 - 1916


„Tod, Verbannung und alles andere, was als furchtbar gilt, halte dir täglich vor Augen, besonders aber den Tod , und du wirst niemals kleinliche Gedanken haben oder etwas übermäßig begehren.“

Epiktet, griechischer Philosoph, um 50 - 138 n. Chr.


„Ob Du denkst Du kannst es, oder Du kannst es nicht - in beiden Fällen hast Du recht.“

Henry Ford, amerikanischer Automobilproduzent, 1863 - 1947


„Was jemand von sich selber denkt, das bestimmt oder vielmehr zeigt an, was sein Schicksal ist.“

Henry David Thoreau, US-amerikanischer Schriftsteller und Philosoph, 1817 - 1862

4. Einstellung zu Zorn, Ärger und Wut

Niemand kann uns ärgern, in Wut versetzen oder zornig werden lassen, wenn wir es nicht zulassen. Unsere Einstellung ist der Schlüssel zu mehr Gelassenheit und Gleichmut.

„Der Zorn ist ein kurzer Wahnsinn.“

Horaz (Quintus Horatius Flaccus), römischer Dichter, 65 - 8 v. Chr.


„Sei dir dessen bewusst, dass dich derjenige nicht verletzen kann, der dich beschimpft oder schlägt; es ist vielmehr deine Meinung, dass diese Leute dich verletzen. Wenn dich also jemand reizt, dann wisse, dass es deine eigene Auffassung ist, die dich gereizt hat. Deshalb versuche vor allem, dich von deinem ersten Eindruck nicht hinreißen zu lassen. Denn wenn du dir Zeit zum Nachdenken nimmst, dann wirst du die Dinge leichter in den Griff bekommen.“

Epiktet, griechischer Philosoph, um 50 - 138 n. Chr.


„Ruhig sein, nicht ärgern, nicht kränken, ist das allerbeste Schenken; aber mit diesem Pfefferkuchen will ich es noch mal versuchen.“

Theodor Fontane, deutscher Dichter, * 1819, † 1898


„Tadele nicht den Fluss, wenn du ins Wasser fällst.“

Indisches Sprichwort


„Die Vorstellungskraft ist die erste Quelle menschlicher Glückseligkeit.“

Giacomo Graf Leopardi, italienischer Dichter, Essayist und Philologe, * 1798,  † 1837

5. Seinen Weg gehen

Seinen eigenen Weg zu suchen, zu entwickeln und ihn zu gehen … klingt einfach, ist es aber nicht immer. Manchmal stellen sich Widerstände, Zweifel und Niederlagen in den Weg und dann gilt es mutig und geduldig weiter zu suchen oder zu gehen. Garantien gibt es nicht, aber es gibt das hoffnungsfrohe Schreiten. Mit dieser Einstellung ist Großartiges möglich.

„Wenn zwei Falken auf einem Baum sitzen und ein Schwarm Wildenten fliegt vorbei, dann sagt auch nicht ein Falke zum andern: 'Schau, da fliegt die Mehrheit, das muss der richtige Weg sein, schließen wir uns an!' Sie werden weiterhin als Falken dem Weg der Falken folgen.“

Indianische Weisheit


„Wer heute einen Gedanken sät, erntet morgen die Tat, übermorgen die Gewohnheit, danach den Charakter und letztendlich sein Schicksal. Drum muss er bedenken, was er heute sät, und muss wissen, dass ihm sein Schicksal einmal in die Hand gegeben ist: heute.“

Gottfried Keller, Schweizer Dichter, * 1819, † 1890


„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“

Henry Ford (1863 - 1947), amerikanischer Automobilproduzent


„Ein Schiff, das im Hafen liegt, ist sicher. Aber dafür werden Schiffe nicht gebaut.“

aus England


„Mach' das Beste aus dir. Etwas Besseres kannst du nicht tun.“

Ralph Waldo Emerson, US-amerikanischer Philosoph, * 1803, † 1882


„Früher galt ich bei andern, jetzt gelte ich mir selbst etwas. Viele ziehen das erste, wenige das zweite vor.“

Caspar David Friedrich, deutscher Maler, 1774 - 1840


„Das Leben besteht aus zwei Teilen: der Vergangenheit - ein Traum; der Zukunft - ein Wunsch.“

Arabisches Sprichwort


„Die Welt gehört denen, die zu ihrer Eroberung ausziehen, bewaffnet mit Sicherheit und guter Laune.“

Charles Dickens, englischer Schriftsteller, * 1812, † 1870

6. Generelle Ideen zum Thema Einstellung

Hier noch einige weitere hilfreiche Denkansätze. Was könnte für dich passen?

„Ich höre, sage wenig, doch denke desto mehr.“

William Shakespeare, englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter, 1564 - 1616


„Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren.“

André Gide (1869 - 1951), französischer Schriftsteller 


„Man findet Diamanten nur im Dunkel der Erde und Wahrheiten nur in den Tiefen des Denkens.“

Victor Hugo, französischer Schriftsteller, * 1802, † 1885


„Unsere Gedanken haben eine ungeheure Kraft. Es ist in unsere Entscheidung gelegt, diese Macht zu unserem Nutzen oder Schaden einzusetzen. 
Mit der Kraft der Gedanken bestimmen wir nicht nur über Gesundheit und Krankheit, sondern unsere Gedanken sind unser Schicksal. Das ist eine Gesetzmäßigkeit, der sich keiner entziehen kann; aber gleichzeitig eine wunderbare Chance.“

William James, amerikanischer Philosoph und Psychologe, 1842 - 1910


„Vergiss es nicht Mensch! Alles was du bist, alles was du willst, alles was du sollst, geht von dir selbst aus.“

Johann Heinrich Pestalozzi (1746 - 1827), schweizer Pädagoge und Sozialreformer


„Wenn ein Esel dich tritt und du trittst zurück, seid ihr beide Esel.“

Sprichwort aus Gambia


„Allzu großes Misstrauen ist ebenso schädlich wie allzu großes Vertrauen. Wer das Risiko, hintergangen zu werden, nicht auf sich nehmen will, wird es im Leben nicht allzu weit bringen.“

Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues, französischer Philosoph, * 1715, † 1747


„Die stillen Gedanken sind es, welche den Sturm bringen. Gedanken, die mit Taubenfüßen kommen, lenken die Welt.“

Friedrich Wilhelm Nietzsche, deutscher Philosoph, * 1844, † 1900


„Es ist dumm, sich über die Welt zu ärgern. Es kümmert sie nicht.“

Mark Aurel (121 - 180), römischer Kaiser und Philosoph


„Nie vertraut eine Maus ihr Schicksal einem einzigen Loch an.“

Italienisches Sprichwort


„Statt zu sagen: Sitz nicht einfach nur da - tu irgendetwas, sollten wir das Gegenteil fordern: Tu nicht einfach irgendetwas - sitz nur da.“

Thích Nhất Hạnh, vietnamesischer buddhistischer Mönch, Schriftsteller und Lyriker


„Den Narren erkennst du an sechs Zeichen: Furcht ohne Grund, Rede ohne Nutzen, Wechsel ohne Fortschritt, Frage ohne Ziel, Vertrauen zu Fremden und Freundschaft zu seinem Feind.“

Arabisches Sprichwort 


„Neben der edlen Kunst, Dinge zu verrichten, gibt es die Kunst, Dinge unverrichtet zu lassen.“

Asiatisches Sprichwort


„Wer die Welt vernünftig ansieht, den sieht auch sie vernünftig an.“

Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770 - 1831), deutscher Philosoph


„Die meisten Menschen wenden mehr Zeit und Kraft darauf, um die Probleme herumzureden, als sie anzupacken.“

Henry Ford, amerikanischer Automobilproduzent, 1863 – 1947

 


 

„Wir verlangen sehr oft nur deshalb Tugenden von anderen, damit unsere Fehler sich bequemer breitmachen können.“

Freifrau Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Schriftstellerin, 1830 - 1916

7. Dein Lieblingszitat / Tipp zum Thema "Einstellung" und "Eigener Weg"

Kannst du noch ein Zitat/Spruch zum Thema Einstellung bzw. Eigener-Weg ergänzen?

 

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8. Passende Artikel, Videos, Übungen und Hilfsmittel zum Thema

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Einstellungen prägen unser Verhalten

Tag 1

Herr Straub: "Da ist wieder dieser unmögliche Vertriebsmann."
Herr Franke: "Ja, den kenne ich, der ist wirklich schrecklich."
Herr Straub: "Ich hoffe, der kommt nicht zu uns an den Tisch."
Und er setzt sich an den Tisch.

Tag 2

Herr Straub: "Da ist der Neue, der ist ein ganz Netter!"
Herr Franke: "Habe ich auch schon gehört."
Herr Straub: "Ich habe mich einmal mit ihm unterhalten. Der ist echt offen und freundlich."
Auch er setzt sich mit an den Tisch.

Die Ausgangssituationen dieser beiden neuen Tischnachbarn könnte unterschiedlicher nicht sein. Und es wird sich das entwickeln, was die beiden Kollegen sich ausmalten. Eine sich selbsterfüllende Prophezeiung nennt man das. Sie werden es so wahrnehmen, dass sie ihre Meinungen bestätigt bekommen.

Der Vertriebsmann wird zu einer "Plage" während des Essens und der Neue zu einer "Bereicherung" der Mittagspause.

Warum ist das so? Maßgeblich kommt es zu diesem Phänomen durch zwei immer wieder zu beobachtende Effekte.

Was sind meine Glaubenssätze?

Was sind meine Glaubenssätze?

Was sind meine Glaubenssätze? Erkennen und verändern in 3 Schritten

Glaubenssätze sind Annahmen über uns und darüber, wie die Welt um uns herum abläuft. Sie leiten uns an, wie wir uns am besten in der Welt "bewegen". Wer sein Leben selbstbestimmter, erfolgreicher und glücklicher führen möchte, der hat häufig bei seinen Glaubenssätze einen guten Ansatzpunkt.

Wenn wir das nicht tun, kann es sein, dass wir Marionetten unserer Erziehung sind und nicht zuletzt wie Orientierungslose den Einflüsterungen der Werbung folgen. Das sollten wir nicht zulassen. Lies hier, was du tun kannst, um deine Glaubenssätze zu erkennen und sinnvoll für deinen weiteren Lebensweg anzupassen. Schleppe nicht unnötiges Gepäck mit dir herum, das zieht nur herunter und bremst dich.

Persönlichkeitsentwicklung - Reflexion der eigenen Glaubenssätze

ImageGlaubenssätze sind Annahmen über uns und darüber, wie die Welt um uns herum ist. Sie leiten uns an, wie wir mit uns und der Welt um uns herum umgehen, wie wir uns am besten in ihr "bewegen".
Glaubenssätze entwickeln sich im Laufe unseres Lebens aufgrund von Erziehung, automatischer Übernahme, Vorbildwirkungen, eigenen Erfahrungen und anderen Einflüssen aus unserer Umwelt oder aufgrund weiterer Botschaften, die wir wegen der bereits vorhandenen Glaubenssätze für richtig halten und die deshalb in eine bestimmte Richtung deuten.

Noch ein kniffliges Wort gefällig?

apodiktisch

(grch. unwiderleglich, notwendig) Wenn jemand durch die Art...

Anregungen zum Erweitern des eigenen Wortschatzes

Wortschatz erweitern

Den Wortschatz erweitern – 20 Übungen und Tipps

Wir öffnen morgens die Augen und fangen an zu denken, zu schreiben oder zu sprechen. Wenn wir nicht gerade als Tiefseetaucher in der Nordsee arbeiten, kommunizieren wir, bis wir wieder ins Bett gehen und die Augen schließen.

Neuere Untersuchungen gehen davon aus, dass in unserem Kulturkreis durchschnittlich 16.000 Wörter am Tag gesprochen werden. Es macht einen Unterschied, ob ich das mit einem großen oder einem kleinen Wortschatz tue.

Ein größerer Wortschatz hat viele weitere Vorteile. Aber was können wir unternehmen, um ihn mit Freude und Spaß zu erweitern? Damit auch für dich etwas dabei ist, zeigen wir 20 verschiedene Möglichkeiten auf. Viel Spaß beim Erweitern deiner Lexik.

Bücher zum Erweitern des eigenen Wortschatzes

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Videos zu Einstellungen

Video: Was sind Einstellungen? | Sozialpsychologie mit Prof. Erb

Länge: 3 Minuten

Video: Einstellungen (Psychologie) einfach erklärt

Länge: 10 Minuten

Buchempfehlung zur eigenen Einstellung

9. Weitere Zitate näher besprochen

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