Umgang mit Menschen, die ich nicht mag

Wie gehe ich mit Menschen um, die ich nicht mag?

Kennst du auch Personen, die dich zur Weißglut treiben? Menschen, die du nicht magst? Nun können wir diese Menschen nicht alle meiden, denn manchmal sind es Arbeitskollegen, Geschäftspartner, Kunden oder gar Familienmitglieder.

Wir müssen trotzdem mit diesen Menschen auskommen und zwar möglichst so, dass wir die Souveränität wahren und nicht zu viel Energie verlieren. Was können wir tun und was sollten wir unterlassen im Umgang mit diesen Personen?

Die folgenden Anregungen sollen dir helfen, die Situation zu analysieren. Lerne etwas über deinen Konflikt mit der Person und damit über dich. So wirst du Möglichkeiten finden, besser mit diesen Menschen, die du nicht magst, umzugehen und als Persönlichkeit zu reifen

„Wenn du dir selber eine Freude machen willst, dann denk an die Vorzüge deiner Mitmenschen.“

Mark Aurel (121 - 180), römischer Kaiser und Philosoph

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1. Unsere Einstellung ist der Schlüssel

Da wir die Person nicht ändern können, bleibt uns aber die Möglichkeit, unsere Einstellung zu ihr bzw. zu solchen Konflikten zu prüfen. Vielleicht sind es unsere Glaubenssätze, also Annahmen wie die Welt funktioniert, die für uns zu Problemen führen.

Folgende Glaubenssätze können helfen, die Situation mit der "nicht gemochten Person" zu verändern. Die Glaubenssätze sind bewusst in der zweiten Person formuliert. So sind sie wirksamer und löschungsresistenter.

  • Erziehung, Kulturkreis und unterschiedliche Wertesysteme führen zu verschiedensten Persönlichkeiten.
  • Jeder hat das Recht auf Andersartigkeit. Auch du.
  • Herausfordernde Personen sind Trainingspartner. Sie helfen dir, reifer zu werden und nicht nur älter.
  • Du bist nicht der Maßstab.
  • Nicht jeder mag dich.
  • Eventuell täusche ich mich in seinen Motiven.
  • Auch dieser Mensch sucht nach Glück, genau wie ich, meiner Meinung nach nur auf einem anderen (falschem) Weg.

Weitere hilfreiche Glaubenssätze, Impulse und Übungen fallen dir sicherlich ein. Nutze auch den Beitrag auf blueprints zum Thema "Glaubenssätze", um weitere Impulse zu erhalten.

Beitrag: Was sind meine Glaubenssätze? Erkennen und verändern in 3 Schritten

Was sind meine Glaubenssätze?

Was sind meine Glaubenssätze?

Was sind meine Glaubenssätze? Erkennen und verändern in 3 Schritten

Glaubenssätze sind Annahmen über uns und darüber, wie die Welt um uns herum abläuft. Sie leiten uns an, wie wir uns am besten in der Welt "bewegen". Wer sein Leben selbstbestimmter, erfolgreicher und glücklicher führen möchte, der hat häufig bei seinen Glaubenssätze einen guten Ansatzpunkt.

Wenn wir das nicht tun, kann es sein, dass wir Marionetten unserer Erziehung sind und nicht zuletzt wie Orientierungslose den Einflüsterungen der Werbung folgen. Das sollten wir nicht zulassen. Lies hier, was du tun kannst, um deine Glaubenssätze zu erkennen und sinnvoll für deinen weiteren Lebensweg anzupassen. Schleppe nicht unnötiges Gepäck mit dir herum, das zieht nur herunter und bremst dich.

„Miss nicht den Nächsten nach dem eignen Maß!“

William Shakespeare (1564 - 1616)englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter 

trenner blanko 

1.1. Umfrage: "Was sind die Gründe?"

Zur persönlichen Einstimmung auf das Thema empfehlen wir einmal genau zu schauen, was der Grund für das "Nicht-Mögen" ist. So werden die Empfehlungen im Beitrag wirkungsvoller und du findest eher eigene Lösungsansätze.

Was ist der Grund, warum du jemanden nicht magst?

Manche Begriffe stehen von der Bedeutung dicht beieinander. Klicke gerne beide an.

 

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Hier die bisherigen Antworten anschauen ⇓

Die bisherigen Stimmen:

Wichtigtuerei 742 Stimmen
Arrogantes Auftreten 732 Stimmen
Unfaires Verhalten 659 Stimmen
Rechthaberei 610 Stimmen
Macht andere schlecht 570 Stimmen
Keine anderen Meinungen gelten lassen 561 Stimmen
Hetzt gegen andere 511 Stimmen
Komplett andere Werte als ich 509 Stimmen
Ständiges lästern über andere 490 Stimmen
Angeberei 473 Stimmen
Vielrednerei 470 Stimmen
Lässt andere nie ausreden 300 Stimmen
Extreme Eitelkeit 255 Stimmen

Welchen Grund kannst du ergänzen, warum du jemanden nicht magst?

 

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Hier die bisherigen Antworten anschauen ⇓

Antwort 1
Dreistigkeit.

Antwort 2
Menschen ausnutzen.

Antwort 3
Sexismus

Antwort 4
Nutznießer.

Antwort 5
Auftreten

Antwort 6
Aufmischerei

Antwort 7
Egozentrisch sein

Antwort 8
Arrogantes Auftreten

Antwort 9
Konkurrenzkampf

Antwort 10
Inkompetenz

Antwort 11
Jammern

Antwort 12
Uneinsichtigkeit

Antwort 13
Vorurteilhaftes Urteilen

Antwort 14
Dummheit

Antwort 15
Überheblichkeit

Antwort 16
Eifersucht und nicht gönnen wollen.

Antwort 17
Dummheit

Antwort 18
Ergötzt sich an Fehlern, die andere getan haben.

Antwort 19
wenig Engagement in einer Freundschaft

Antwort 20
Immer nur das Gegenteil meiner Meinung haben.

Antwort 21
Provokantes Verhalten

Antwort 22
Ignoranz

Antwort 23
Ignoranz

Antwort 24
Grenzen nicht respektieren

Antwort 25
Die hocherhabene Art und Weise, das Verstecken von eigenen Fehlern, vor allem im Zusammenhang mit Kindern, sowie die freche Art gezielt negative Kommentare an meine Kinder zu richten.

Antwort 26
Überheblichkeit

Antwort 27
Zu materielles Denken

Antwort 28
Ablehnung

Antwort 29
Verrat

Antwort 30
Nicht Zuhören

Antwort 31
Nur auf den eigenen Vorteil bedacht.

Antwort 32
Streitsüchtig sein Neidisch sein

Antwort 33
Narzismus

Antwort 34
Egoismus

Antwort 35
Man kann schwer mit ihnen umgehen.

Antwort 36
Bekommt immer alles, was er will, und musste nie dafür hart arbeiten.

Antwort 37
Egoistmus

Antwort 38
Narzissmus

Antwort 39
Sie kommt unterbemittelt rüber

Antwort 40
Unehrlichkeit

Antwort 41
Übertragen von Aufgaben und Terminen

Antwort 42
Hält sich für was besseres

Antwort 43
Redet ohne vorher zu denken

Antwort 44
Ignoriert andere.

Antwort 45
Kann nicht verlieren.

Antwort 46
Mangelnde soziale Kompetenz

Antwort 47
Bequemlichkeit

Antwort 48
Versteht meinen Humor nicht

Antwort 49
Respektlosigkeit, Ignoranz

Antwort 50
Ist eine „Freundin“ von mir, mit der mein Ex fremdgegangen ist, und jetzt ist sie seine neue Freundin.

Antwort 51
Neidisch sein auf alles und jeden.

Antwort 52
Die Person lügt.

Antwort 53
Egoismus

Antwort 54
Profiteure Verschwörungstheoretiker Flacherdler „Hauptsache dagegen sein“ Unzufriedenheit

Antwort 55
Schleimerei keine eigene Meinung

Antwort 56
Ausgrenzen

Antwort 57
Beurteilung über meine Person und Vorwürfe.

Antwort 58
Nutzt andere Menschen, die ich mag, aus.

Antwort 59
Faul, egoistisch, geizig

Antwort 60
Dominantes Verhalten

Antwort 61
Arroganz

Antwort 62
Kein Einfühlungsvermögen

Antwort 63
Sie ist eine Heulsuse.

Antwort 64
Einschleimen beim Vorgesetzten

Antwort 65
Unwahrheiten verbreiten

Antwort 66
In das eigene Leben einmischen

Antwort 67
Lügen

Antwort 68
Er behauptet Dinge, ohne zu wissen, ob es überhaupt stimmt.

Antwort 69
Unehrlichkeit

Antwort 70
Narzisstische Züge

Antwort 71
Eifersucht

Antwort 72
Zutiefst verletzt (dummer Spruch)

Antwort 73
Aussehen

Antwort 74
Einmischung in Beziehung

Antwort 75
Egoistische blöde Kuh

Antwort 76
Alles besser wissen.

Antwort 77
Behandelt andere schlecht

Antwort 78
Knappe scharfe Sätze

Antwort 79
Empathielos

Antwort 80
Schlägt andere

Antwort 81
Heuchler

Antwort 82
Abwertendes Verhalten

Antwort 83
Werte frei

Antwort 84
Falschheit

Antwort 85
Egoist

Antwort 86
Lügen

Antwort 87
Heuchelei

Antwort 88
Mehr Anerkennung von anderen als ich

Antwort 89
Unreflektiert

Antwort 90
Wesensart

Antwort 91
Falschheit, Verlogen, Gemein

Antwort 92
Gegeneinander ausspielen

Antwort 93
Meine Einstellung

Antwort 94
Lässt keinen Freiraum und ist beengend.

Antwort 95
Hinterlistig

Antwort 96
Kommt mit jedem zurecht

Antwort 97
Kompliziert

Antwort 98
Wir sind nicht auf der selben Wellenlänge.

Antwort 99
Soziale Tabus brechen

Antwort 100
wurde von der Person enttäuscht

Antwort 101
Nimmt zu viele Drogen

Antwort 102
Narzissmus

Antwort 103
Aggressives Verhalten

Antwort 104
Nutzlos

Antwort 105
Lügen

Antwort 106
Verlogenheit

Antwort 107
Komisches Verhalten

Antwort 108
Er ist schnell beleidigt! Greift mich an und respektiert mich nicht sowie meine Grenzen.

Antwort 109
Unpersönlich, desinteressiert am Befinden, zu förmlich

Antwort 110
ungepflegte Erscheinung

Antwort 111
Jähzorn und Unsachlichkeit

Antwort 112
Wenn Schulniveau beurteilt wird ...oder Ausbildung.. ... zB nur Lehre gemacht

Antwort 113
Unehrlichkeit

Antwort 114
Desinteresse in mir

Antwort 115
Sieht vieles negativ.

Antwort 116
Menschen ausnutzen.

Antwort 117
Bevormundet

Antwort 118
Ignoriert mich Kann mir nicht in die Augen sehen

Antwort 119
Opportunismus

Antwort 120
Manipuliert Partnerin und Kinder

Antwort 121
Denkt er ist der tollste.

Antwort 122
Grenzüberschreitendes Verhalten, bestimmerisch

Antwort 123
Übereifrigkeit Egoismus Scheinheiligkeit

Antwort 124
Dummheit

Antwort 125
Eigenlob Narzissmus

Antwort 126
Wenn er mit zu ähnlich ist, vor allem in den Verhaltensweisen, die ich an mir nicht mag.

Antwort 127
Rücksichtslosigkeit Lügnerei

Antwort 128
Lügen Verdrehtes Denken

Antwort 129
Kriminelles Verhalten

Antwort 130
Die eigene Moral zum Dogma erheben.

Antwort 131
Aufdringlichkeit, Respektlosigkeit

Antwort 132
Respektlosigkeit

Antwort 133
Wenn jemand verbittert ist, und Allen und Jedem versucht seine Meinung als die Wahrheit darzustellen.

Antwort 134
Ist manipulativ. Ist unehrlich.

Antwort 135
Intoleranz, misst sich und andere mit zweierlei Maß, Herablassend und Geringschätzung

Antwort 136
Intrigant

Antwort 137
Hinterlistig

Antwort 138
Wenn er/sie andere mobbt

Antwort 139
hinterlistiges Verhalten

Antwort 140
Körpergeruch, blöde Fresse, Besserwisser, Faulenzer, Schnorrer, Erschleicher, Egoisten

Antwort 141
Elitäre Arroganz

Antwort 142
Stellt sich ständig in den Mittelpunkt

Antwort 143
Eifersucht

Antwort 144
Denunziation Unaufrichtigkeit

Antwort 145
Laute Menschen, die die Aufmerksamkeit an sich reißen

Antwort 146
Leben auf Kosten anderer.. Immer sind die anderen Schuld… Übergriffige Leute

Antwort 147
Aufdrängen der eigenen Präsenz

Antwort 148
Sich Überhöhen, indem andere nicht wertgeschätzt werden

Antwort 149
versucht eine Gruppe zu spalten Geheimniskrämerei

Antwort 150
Abwertendes Verhalten anderen gegenüber, vor allem auch Mitarbeitern gegenüber, die in der Hierarchie 1 Stufe niedriger stehen.

Antwort 151
Fett

Antwort 152
Gibt mir das Gefühl ausgeschlossen zu sein.

Antwort 153
Faulheit

Antwort 154
Wenn jemand als Querdenker auftritt , aber vor lauter "Quer" das Denken unterlässt! Zudem noch Beratungsresistenz zeigt!

Antwort 155
Sie zeigt bewusst, dass sie einem nicht mag, man alles falsch macht und sich dann aber als Lämmlein hinstellen.

Antwort 156
Unehrliches unfaires Verhalten

Antwort 157
Egoismus

Antwort 158
Neid

Antwort 159
Übt Druck auf andere aus

Antwort 160
Bemitleidet sich immer selbst

Antwort 161
Ungerechtigkeit

Antwort 162
Akzeptiert mich nicht wie ich bin.

Antwort 163
kränkliches Aussehen

Antwort 164
Lügen

Antwort 165
Die komplette Art des anderen....

Antwort 166
Hinterhältigkeit

Antwort 167
Fühle mich als Mensch nicht beachtet, weil nicht richtig mit mir gesprochen wird.

Antwort 168
Hat mir schaden immer wieder wollen.

Antwort 169
Setzt seine Maßstäbe an mich an.

Antwort 170
Er ist undurchschaubar und nicht loyal.

Antwort 171
Jemand ist extrem egoistisch.

Antwort 172
Neugierde

Antwort 173
Menschen, die lügen, um Recht zu behalten

Antwort 174
Rücksichtslosigkeit

Antwort 175
Manipulatives Verhalten

Antwort 176
Komplett anderer Charakter

Antwort 177
Ankündigungen und Versprechen nicht einhalten

Antwort 178
Faulheit, lässt andere für sich arbeiten

Antwort 179
Machtmissbrauch

Antwort 180
Unechte Freundlichkeit, hinterhältig

Antwort 181
Überheblichkeit

Antwort 182
Jammern, Opferhaltung, grenzüberschreitend,

Antwort 183
ich habe verstanden, dass die andere Person mich nicht mag.

Antwort 184
Besserwisserei, andere demütigen

 

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2. Eingebrannte Wahrnehmungsfilter

Wie gehe ich mit Menschen um, die ich nicht mag? Wir Menschen neigen nicht nur zum Vorurteil, sondern wir haben auch die Tendenz zu bestätigen, was wir schon immer wussten.

Wenn wir jemanden nicht mögen, dann nehmen wir vor allem die Informationen auf, die das bestätigen. Ein "Filter" entsteht. Die gleiche Information, Aussage, Begebenheit etc. wird anders bewertet, ob ich jemanden mag oder nicht.

Diese "Wahrnehmungsfalle" führt dazu, dass unsere Meinung immer und immer wieder bestätigt wird. So festigt sich unsere Meinung und das scheinbare Wissen über diese nicht gemochte Person. Eine Schublade, aus der sie nur schwer wieder rauskommt.

Aus diesem Grund ist es wertvoll, die eigene Meinung immer von neuem auf den Prüfstand zu stellen. Zugegeben – Meinungen oder Vorurteile zu verändern ist schwer, aber es ist schaffbar und lohnt sich. Einstein schrieb dazu einst: "Es ist einfacher, ein Atom zu spalten, als ein Vorurteil."

Grundübung: Filterreinigung der Wahrnehmung

Suche mal bei einer von dir nicht gemochten Personen nach positiven Aspekten, Informationen, Stärken … Mache dir den Wahrnehmungsfilter beim nächsten Treffen bewusst und probiere die Sicht auf diese Person anzupassen.  

„Wenn mancher Mann wüsste, wer mancher Mann wär, tät' mancher Mann manchem Mann manchmal mehr Ehr.“

Karl Simrock – Die deutschen Sprichwörter. Sprichwort 1818
(Das gilt auch für die Damen der Schöpfung!) 

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3. Mein Eigenanteil und Reiz-Reaktionskreislauf

Wie wir auf andere wirken und sie damit beeinflussen, ist uns nicht immer bewusst. Dies können Wortwahl, Gestik, Mimik, Vorurteile oder ablehnende Verhaltensweisen sein. Manchmal reicht schon eine unbewusst gesendete verbale Bestrafung oder "Du-Depp-Aussage" am Beginn einer Bekanntschaft, um die Beziehung nachhaltig zu stören.

Es ist also auch möglich, dass wir immer wieder unbewusst Reize senden, die den anderen dazu veranlassen, selbst Verhaltensweisen zu zeigen, die bei uns negativ ankommen. Ein "Reiz-Reaktionskreislauf" ist entstanden, der nicht dazu führt, dass die Beziehung besser wird.

Was uns dabei helfen kann, diesen Kreislauf zu stoppen, ist, den Eigenanteil zu erkennen und dann unser Verhalten zu ändern. Diesen "blinden Fleck" aufzuspüren ist ein wichtiger Teil der Persönlichkeitsentwicklung.

Impuls: Beschäftige dich mit dem Johari-Fenster und verkleinere deinen blinden Fleck. Auch der Beitrag zum Thema Kommunikationsverhalten auf blueprints.de kann für den Eigenanteil sensibilisieren. 

Beitrag: Johari Fenster – der einfache, schwere Weg zu mehr Selbstbewusstsein

Johari Fenster

Johari Fenster

Johari Fenster – der einfache, schwere Weg zu mehr Selbstbewusstsein

So mancher möchte selbst-bewusster werden. So geschrieben wird klar, dass das mit dem Wissen über uns selbst zu tun hat.

Es gibt allerdings in der Selbstwahrnehmung Lücken, Verzerrungen und Schutzmechanismen, die verhindern, dass das Wissen über sich selbst vollständig und "richtig" ist.

1955 entwickelten zwei Amerikaner ein Modell, das in seiner zeitlosen Einfachheit noch heute hilft, das Thema Selbstbewusstsein zu beleuchten und Entwicklung zu ermöglichen. Nutze die Übungen und Anregungen, schätze dich auch selbst ein und werde selbstbewusster.  

Beitrag: Kommunikation verbessern – die Top 11 Tipps für erfolgreiche Kommunikation

Kommunikation verbessern

Kommunikation verbessern

Kommunikation verbessern – die Top 11 Tipps für erfolgreiche Kommunikation

Kommunikation ist ein extrem wichtiger Aspekt unseres Lebens. Ob privat oder beruflich, wie kommunizieren mit anderen? Je besser wir dies tun, umso eher erreichen wir gemeinsam Lösungen, können relevante Informationen weiter geben oder vermeiden bzw. lösen Konflikte.

Ob in der beruflichen Rolle, in der Partnerschaft, im Gespräch mit Freunden oder mit unseren Kindern, unsere Kommunikation wirkt. Manchmal aber anders als wir es wollen. Deswegen möchten wir dich einladen zu einem Ausflug in die spannende Welt der Kommunikation und der Kommunikationstechniken, der dir sicher gute Dienste erweisen wird. 

 

den mag ich nicht weil 

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4. Projektionen – den mag ich nicht, weil ich gerne so wäre

Ein weiterer Grund, warum wir Personen nicht mögen, ist ein Abwehrmechanismus, der als Projektion bezeichnet wird. Projektion bedeutet, dass wir Anteile unseres Innenlebens auf eine andere Person projizieren.

Stelle dir eine junge Frau vor. Nennen wir sie Nadine. Sie wäre manchmal gerne ein klein bisschen weniger bescheiden und würde gerne mal ihre Erfolge zeigen. Der Konflikt besteht aber darin, dass Nadine in der Kindheit gelernt hat, immer schön bescheiden zu bleiben (siehe Beitrag "Glaubenssätze" auf blueprints).

Nun löst Nadine diesen Konflikt dadurch, dass sie jemanden sucht, der das Verhalten zeigt, was sie sich eigentlich wünscht. Diese Person mag Nadine dann nicht, weil sie das Verhalten zeigt, was Nadine gerne zeigen möchten, sie sich aber verwehrt.

Übung: Prüfe bitte, ob eventuell eine Projektion vorliegt, wenn du jemanden partout nicht magst. 

Beitrag: Was sind meine Glaubenssätze? Erkennen und verändern in 3 Schritten

Was sind meine Glaubenssätze?

Was sind meine Glaubenssätze?

Was sind meine Glaubenssätze? Erkennen und verändern in 3 Schritten

Glaubenssätze sind Annahmen über uns und darüber, wie die Welt um uns herum abläuft. Sie leiten uns an, wie wir uns am besten in der Welt "bewegen". Wer sein Leben selbstbestimmter, erfolgreicher und glücklicher führen möchte, der hat häufig bei seinen Glaubenssätze einen guten Ansatzpunkt.

Wenn wir das nicht tun, kann es sein, dass wir Marionetten unserer Erziehung sind und nicht zuletzt wie Orientierungslose den Einflüsterungen der Werbung folgen. Das sollten wir nicht zulassen. Lies hier, was du tun kannst, um deine Glaubenssätze zu erkennen und sinnvoll für deinen weiteren Lebensweg anzupassen. Schleppe nicht unnötiges Gepäck mit dir herum, das zieht nur herunter und bremst dich.

„Projektion ist das Verfolgen eigener Wünsche in anderen.“

Sigmund Freud (1856 - 1939), Begründer der Psychoanalyse

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5. Souveränität üben

Wer auf Personen trifft, die er nicht mag, der gerät in Gefahr, emotional zu werden. Wir verlieren in der Emotion schnell die Kontrolle über unser Tun und Lassen. Das Problem ist, dass wir dann in Konfliktsituationen kopflos reagieren, den Konflikt verstärken oder die Beziehung verschlechtern.

Wer seine Souveränität verliert, der raubt sich selbst viel Lebensenergie und verbaut sich den Weg, Konflikte zu lösen oder auf eine von uns nicht gemochte Person einen vernünftigen Blick zu haben. Die Geschichte im unteren Kasten zeigt, wie es auch anders gehen kann.

Lesetipp: Wer an diesem Thema arbeiten möchten, der findet Anregungen im folgenden Beitrag auf blueprints.de

Beitrag: Gelassen werden – 10 Anregungen & Übung "Gelassener werden"

Gelassen werden

Gelassen werden

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Gelassen werden – 10 Anregungen & Übung "Gelassener werden"

Wenn wir gelassen bleiben, gehen wir entspannter mit Problemen um und reduzieren den negativen Stress in unserem Leben. Im folgenden Beitrag findest du zehn Anregungen und eine Übung, die dir helfen, im Alltag und im Arbeitsleben diese Gelassenheit zu finden. Der Erfolg wird nicht von heute auf morgen eintreten, aber wenn du die folgenden (kleinen) Schritte gehst, wirst du bald Veränderungen feststellen können und peu à peu gelassener werden.

 

Eine Geschichte aus dem Coaching

Ein langjähriger Kunde, der seit längerem an seiner hitzigen, aufbrausenden Art arbeitete, erzählte mir folgende Geschichte: "Wissen Sie, ich komme aus einfachen Verhältnissen und bin auch kein reicher Mann. Ich kann gut leben und mag meinen Beruf. Eines Tages besuchte ich mit meinem Kumpel, ein extrovertierter, etwas lauter und wohl situierter Mann, einen Freund von ihm. Dieser Freund war reich, sehr reich ... Irgendwie störte mich dieser Typ mit seinem lauten Hoppla-hier-komm-ich-Auftreten.

Wir drei saßen im Hafen und eine Bekannte meines Freundes setzte sich zu uns. Etwas später fing der besagte Freund an, sich über die Bekannte meines Kumpels lustig zu machen. Sie merkte es nicht und so wurde er immer unverschämter in seinen Aussagen. Ich merkte, wie mir das Adrenalin in Richtung Kopf stieg.

Als sie zur Toilette ging, sagte ich: 'Ich finde es nicht in Ordnung wie du mit ihr umgehst. Das finde ich sehr respektlos.'

Er erlebte es nicht so und ich sollte mich hier mal nicht als Moralapostel aufspielen. Da wurde ich in meinen Aussagen etwas deutlicher.

Darauf schien ihn die Emotion zu übermannen und er sagte: 'Kein Wunder, dass Du kein Geld hast und auf keinen grünen Zweig kommst. Du bist ein Weichei und wirst nie zu Geld kommen.' Das war unsachlich, hatte jedoch gesessen. Aber ich merkte bereits 2 - 3 Sekunden nach seinem Ausspruch, dass diese Worte ihn scheinbar mehr verletzt hatten als mich.

Ich blieb ruhig, gab ihm Recht und sagte, dass ich mich ab nun mit Kritik an ihm zurückhalten würde. Die Folge war, dass er ab dem Zeitpunkt um meine Verzeihung und meine Zuneigung buhlte, was mich zwar auch etwas störte, mir aber zeigte, dass ich auch anders reagieren kann als böse und laut zu werden. Und es zeigte mir auch, dass es anders als zu Zeiten meiner Wutausbrüche meist besser funktioniert. Ich hatte ein Quäntchen Souveränität gewonnen."

vorbild sein 

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6. Vorbild sein – Kategorischer Imperativ

Was du nicht willst, dass man dir tu, das füge keinem anderen zu. Das ist zwar nicht der kategorische Imperativ von Kant, aber die Idee ist ähnlich. Wir sollten uns bewusst machen wie verletzend es ist, wenn wir abgelehnt und verletzt werden.

Auch, wenn wir Meinungen nicht teilen, anders über das Leben denken und unsere Werte sich von denen einer anderen Person unterscheiden, der Umgang sollte möglichst wertschätzend bleiben und nicht verletzen.

Jede Verletzung, die wir anderen zufügen, verletzt auch immer mehr oder weniger uns selbst. 

Immanuel Kants Kategorischer Imperativ:

„Handle so, dass der Beweggrund deines Willens jederzeit als Grundsatz einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte.“

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7. Masken und Schutzmechanismen

Wir zeigen nicht immer unsere Sorgen, Nöte und Ängste. Wir legen uns Masken zu, die unser verletzliches Selbst verbergen. Wir nutzen Schutzmechanismen, um uns vor Verletzungen zu bewahren und innere Spannungen abzubauen.

Personen, die distanziertes, arrogantes Verhalten zeigen, sind nicht selten schüchtern und haben ein geringes Selbstbewusstsein. Personen, die viel reden, sind häufig unsicher und haben ein geringes Selbstwertgefühl. Personen, die laut und angeberisch auftreten, fehlt häufig Anerkennung für Leistungen – und das zumeist seit sie Kinder waren (siehe Glaubenssätze oder innere Antreiber).

Von den meisten Menschen sehen wir nur die Maske. Auch das sollte uns bewusst sein, wenn wir auf Menschen treffen, die wir nicht mögen.

Anregung: Wir sollten nicht versuchen alle zu mögen, aber wir sollten bedenken, dass jeder seine Geschichte hat, die ihn oder sie prägte. Jeder hat seine Verletzungen, Sorgen, Nöten und Ängste, so wie wir auch – dieses Bewusstsein kann einen dann im Urteil über andere etwas milder stimmen.

„Misstraue deinen Vorurteilen.“

 

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8. Thematisieren des Themas

Zumeist gehört dazu etwas Mut, aber es kann hilfreich sein, etwas mehr über die nicht gemochte Person zu erfahren. Wer an einer Verbesserung der Situation interessiert ist, dem steht natürlich der Dialog als Möglichkeit zur Verfügung.

Der Ausgang ist ungewiss, denn wer solche Themen anspricht, muss damit rechnen, dass es nicht funktioniert oder gar ein finaler Strich unter eine mögliche Verbesserung gezogen wird.

Generell ist es hilfreich, mehr über nicht gemochte Personen zu erfahren. So können wir Verhaltensweisen besser verstehen und einordnen. Dieser Kontakteffekt kann dazu führen, dass eine Annäherung möglich ist. Außerdem können wir die oberen Punkte 1 - 5 für uns noch besser verstehen und eventuell etwas über uns selbst lernen.

„Wenn wir einen Menschen glücklicher und heiterer machen können, so sollten wir es auf jeden Fall tun, mag er uns darum bitten oder nicht.“

Hermann Hesse (1877 - 1962), deutschsprachiger Schriftsteller, Dichter und Maler

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9. Meiden oder Flucht – wenn es nicht anders geht

Es kann aber sein, dass, trotz allem Verständnis oder aller Bemühungen, wir uns einfach nicht wohl fühlen. Die Zusammentreffen mit dem Menschen, den wir nicht mögen, rauben uns Energie, verärgern uns oder ähnliches. Ein ewiger, unbelehrbarer Miesepeter, ein unerträglicher Oberlehrer, ein notorischer Wichtigtuer … wo kein Wille zu Veränderung ist, ist auch kein Weg.

In diesem Fall, falls es machbar ist, könnten wir einer möglichen Eskalation mit Kontaktvermeidung oder Flucht begegnen.

Hier findest du zwei passende Beiträge zum Thema auf blueprints.

Beitrag: Es allen recht machen wollen – das Problem, der Antreiber und die 5 Lösungsschritte

Recht machen

Recht machen

Es allen recht machen wollen – das Problem, der Antreiber und die 5 Lösungsschritte

Wer das Patentrezept für das Scheitern sucht, der sollte genau das probieren: "Versuche, es allen recht zu machen". Wie formulierte es Franz-Josef Strauß einst so treffend: "Everybody's Darling is Everybody's Depp".

Menschen, die es jedem recht machen möchten, haben einen schweren Stand, denn das ist nicht möglich und raubt viel Energie. Außerdem führt dieses Verhalten häufig zu dem, was der Handelnde gerade nicht will. Lies hier, warum diese Verhaltensweise quasi eine Falle ist und was wir dagegen tun können. Zeitkonto und Selbstwertgefühl werden es dir danken.

Beitrag: Trennen oder nicht – in 4 Schritten zur Entscheidung

Trennen oder nicht

Wohin soll die Lebensreise gehen? Trennen oder nicht?

Trennen oder nicht – in 4 Schritten zur Entscheidung

Sich von Menschen zu trennen, ist nicht einfach. An ihnen festzuhalten aber manchmal auch nicht. So mancher vermeintliche Partner, Kollege oder Freund hat sich anders entwickelt und scheint nicht mehr zu uns zu passen. Wir fragen uns, ob wir uns getäuscht haben. Ob die andere Person uns nicht nur noch im Wege steht, uns runter zieht oder uns gar schädigt? 

Doch wenn diese Person bisher eine große Rolle in unserem Leben gespielt hat, zögern wir meist, die Person aus unserem Leben zu lassen. Oft ziehen wir aus der Beziehung gleichzeitig eine Menge Vorteile, empfinden immer noch etwas für den anderen oder es gibt andere Personen, z. B. Kinder, die direkt damit in Verbindung stehen. 

Es entwickelt sich ein Zustand der Unsicherheit, der uns lähmt und viel Stress bedeutet. Dieser Artikel hilft dir dabei, eine Entscheidung zu treffen, damit du anschließend wieder selbstbewusster im Leben voranschreiten kannst. Hierfür gehst du 4 Schritte zur Entscheidung.

„Merkmal großer Menschen ist, dass sie an andere weit geringere Anforderungen stellen als an sich selbst.“

Freifrau Marie von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916), österreichische Schriftstellerin

 

menschen ich nicht mag chance

Punkt 10

10. Menschen, die ich nicht mag, haben eine Chance verdient

Denke bitte an die zuvor angesprochenen Themen Kategorischer Imperativ (5) und Glaubenssätze. Wenn wir aus diesen beiden Themen einen Leitsatz entwickeln müssten, dann könnte er lauten:

„Gib auch Menschen eine Chance, die du nicht magst, denn eines Tages könntest du dir wünschen, dass jemand dir eine Chance gibt.“

Einerseits ist es wertschätzend und die meisten von uns nicht gemochten Menschen verdienen diese Chance. Wer dies versucht, übt sich auch ein wenig in Demut und söhnt sich mit den eigenen Fehlern und Schwächen aus, denn hiervon haben wir alle genügend in unserem Rucksack.

Wir können nicht jeden mögen und mit allen Menschen klar kommen, aber wir können es versuchen. So reifen wir als Persönlichkeit und machen diesen Planeten ein klein wenig besser.

Punkt 11

blueprints download 1000

11. Merk- und Reflexionskarte zum Umgang mit Menschen, die wir nicht mögen

Hier findest du die Merk- und Reflexionskarte zum Thema. Die Karte ist im Quartettformat (6 x 9 cm), passt also bequem in die Jackentasche oder in die Geldbörse.

  • Du hast kurz und kompakt die wichtigsten Punkte zum Thema.
  • Du kannst die Karte als Gedankenstütze mitnehmen.
  • Durch die Kurzform merkst du dir das Wesentliche leichter.

 

Punkt 12

12. blueprints-Pareto-Tipp: Umgang mit Menschen, die ich nicht mag

Ein blueprints-Pareto-Tipp fasst kurz und knapp zusammen, was die wichtigsten Anregungen zum Thema sind. Es ist eine Art Merksatz, an den wir bei verschiedenen Gelegenheiten in der Guten-Morgen-Gazette erinnern.

„Wenn du auf Menschen triffst, die du nicht magst, kann das viele Gründe haben. Prüfe deine Einstellung sowie deinen Eigenanteil, achte auf Projektionen, sehe es als Training und übe dich in Souveränität, denke an den Kategorischen Imperativ und vor allem – misstraue deinen Vorurteilen.“

Punkt 13

13. Bücher zum Thema "Umgang mit schwierigen Menschen"



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Punkt 14

14. Mehr zum Thema "Beziehungen"

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Zur Rubrik: Beziehungen

 

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