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Umgang mit Menschen, die ich nicht mag

Wie gehe ich mit Menschen um, die ich nicht mag?

Kennst du auch Personen, die dich zur Weißglut treiben? Menschen, die du nicht magst? Nun können wir diese Menschen nicht alle meiden, denn manchmal sind es Arbeitskollegen, Geschäftspartner, Kunden oder gar Familienmitglieder.

Wir müssen trotzdem mit diesen Menschen auskommen und zwar möglichst so, dass wir die Souveränität wahren und nicht zu viel Energie verlieren. Was können wir tun und was sollten wir unterlassen, im Umgang mit diesen Personen?

Die folgenden Anregungen sollen dir helfen, die Situation zu analysieren. Lerne etwas über deinen Konflikt mit der Person und damit über dich. So wirst du Möglichkeiten finden, besser mit diesen Menschen umzugehen, die du nicht magst, und als Persönlichkeit reifen

„Wenn du dir selber eine Freude machen willst, dann denk an die Vorzüge deiner Mitmenschen.“

Mark Aurel (121 - 180), römischer Kaiser und Philosoph

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1. Unsere Einstellung ist der Schlüssel

Da wir die Person nicht ändern können, bleibt uns aber die Möglichkeit, unsere Einstellung zu ihr bzw. zu solchen Konflikten zu prüfen. Vielleicht sind es unsere Glaubenssätze, also Annahmen wie die Welt funktioniert, die für uns zu Problemen führen.

Folgende Glaubenssätze können helfen, die Situation mit der "nicht gemochten Person" zu verändern. Die Glaubenssätze sind bewusst in der zweiten Person formuliert. So sind sie wirksamer und löschungsresistenter.

  • Erziehung, Kulturkeis und unterschiedliche Wertesysteme führen zu verschiedensten Persönlichkeiten.
  • Jeder hat das Recht auf Andersartigkeit. Auch Du.
  • Herausfordernde Personen sind Trainingspartner. Sie helfen Dir, reifer zu werden und nicht nur älter.
  • Du bist nicht der Maßstab.
  • Nicht jeder mag Dich.
  • Eventuell täusche ich mich in seinen Motiven.
  • Auch dieser Mensch sucht nach Glück, genau wie ich, meiner Meinung nach nur auf einem anderen (falschem) Weg.

Weitere hilfreiche Glaubenssätze, Impulse und Übungen fallen dir sicherlich ein. Nutze auch den Beitrag auf blueprints zum Thema Glaubenssätze, um weitere Impulse zu erhalten.

Beitrag: Was sind meine Glaubenssätze? Erkennen und verändern in 3 Schritten

Was sind meine Glaubenssätze?

Was sind meine Glaubenssätze?

Was sind meine Glaubenssätze? Erkennen und verändern in 3 Schritten

Glaubenssätze sind Annahmen über uns und darüber, wie die Welt um uns herum abläuft. Sie leiten uns an, wie wir uns am besten in der Welt "bewegen". Wer sein Leben selbstbestimmter, erfolgreicher und glücklicher führen möchte, der hat häufig bei seinen Glaubenssätze einen guten Ansatzpunkt.

Wenn wir das nicht tun, kann es sein, dass wir Marionetten unserer Erziehung sind und nicht zuletzt wie Orientierungslose den Einflüsterungen der Werbung folgen. Das sollten wir nicht zulassen. Lies hier, was du tun kannst, um deine Glaubenssätze zu erkennen und sinnvoll für deinen weiteren Lebensweg anzupassen. Schleppe nicht unnötiges Gepäck mit dir herum, das zieht nur herunter und bremst dich.

„Miss nicht den Nächsten nach dem eignen Maß!“

William Shakespeare (1564 - 1616)englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter 

trenner blanko 

1.1. Umfrage: "Was sind die Gründe?"

Zur persönlichen Einstimmung auf das Thema, empfehlen wir einmal genau zu schauen, was der Grund für das "Nicht-Mögen" ist. So werden die Empfehlungen im Beitrag wirkungsvoller und du findest eher eigene Lösungsansätze.

Was ist der Grund, warum du jemanden nicht magst?

Manche Begriffe stehen von der Bedeutung dicht beieinander. Klicke gerne beide an.

 

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Welchen Grund kannst du ergänzen?

 

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2. Eingebrannte Wahrnehmungsfilter

Wie gehe ich mit Menschen um, die ich nicht mag? Wir Menschen neigen nicht nur zum Vorurteil, sondern wir haben auch die Tendenz zu bestätigen, was wir schon immer wussten.

Wenn wir jemanden nicht mögen, dann nehmen wir vor allem die Informationen auf, die das bestätigen. Ein "Filter" entsteht. Die gleiche Information, Aussage, Begebenheit etc. wird anders bewertet, ob ich jemanden mag oder nicht.

Diese "Wahrnehmungsfalle" führt dazu, dass unsere Meinung immer und immer wieder bestätigt wird. So festigt sich unsere Meinung und das scheinbare Wissen über diese nicht gemochte Person. Eine Schublade, aus der sie nur schwer wieder rauskommt.

Aus diesem Grund ist es wertvoll, die eigene Meinung immer von neuem auf den Prüfstand zu stellen. Zugegeben - Meinungen oder Vorurteile zu verändern ist schwer, aber es ist schaffbar und lohnt sich. Einstein schrieb dazu einst: "Es ist einfacher ein Atom zu spalten als ein Vorurteil."

Grundübung: Filterreinigung der Wahrnehmung

Suche mal bei einer von dir nicht gemochten Personen nach positiven Aspekten, Informationen, Stärken … Mache dir den Wahrnehmungsfilter beim nächsten Treffen bewusst und probiere die Sicht auf diese Person anzupassen.  

„Wenn mancher Mann wüsste, wer mancher Mann wär, tät' mancher Mann manchem Mann manchmal mehr Ehr.“

Karl Simrock, Die deutschen Sprichwörter. Sprichwort 1818
(Das gilt auch für die Damen der Schöpfung!) 

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3. Mein Eigenanteil und Reiz-Reaktionskreislauf

Wie wir auf andere wirken und sie damit beeinflussen, ist uns nicht immer bewusst. Dies können Wortwahl, Gestik, Mimik, Vorurteile oder ablehnende Verhaltensweisen sein. Manchmal reicht schon eine unbewusst gesendete verbale Bestrafung oder "Du-Depp-Aussage" am Beginn einer Bekanntschaft, um die Beziehung nachhaltig zu stören.

Es ist also auch möglich, dass wir immer wieder unbewusst Reize senden, die den anderen dazu veranlassen, selbst Verhaltensweisen zu zeigen, die bei uns negativ ankommen. Ein "Reiz-Reaktionskreislauf" ist entstanden, der nicht dazu führt, dass die Beziehung besser wird.

Was uns dabei helfen kann diesen Kreislauf zu stoppen, ist, den Eigenanteil zu erkennen und dann unser Verhalten zu ändern. Diesen "blinden Fleck" aufzuspüren ist ein wichtiger Teil der Persönlichkeitsentwicklung.

Impuls: Beschäftige dich mit dem Johari-Fenster und verkleinere deinen blinden Fleck. Auch der Beitrag zum Thema Kommunikationsverhalten auf blueprints.de kann für den Eigenanteil sensibilisieren. 

Beitrag: Johari Fenster – der einfache, schwere Weg zu mehr Selbstbewusstsein

Johari Fenster

Johari Fenster

Johari Fenster – der einfache, schwere Weg zu mehr Selbstbewusstsein

So mancher möchte selbst-bewusster werden. So geschrieben wird klar, dass das mit dem Wissen über uns selbst zu tun hat.

Es gibt allerdings in der Selbstwahrnehmung Lücken, Verzerrungen und Schutzmechanismen, die verhindern, dass das Wissen über sich selbst vollständig und "richtig" ist.

1955 entwickelten zwei Amerikaner ein Modell, das in seiner zeitlosen Einfachheit noch heute hilft, das Thema Selbstbewusstsein zu beleuchten und Entwicklung zu ermöglichen. Nutze die Übungen und Anregungen, schätze dich auch selbst ein und werde selbstbewusster.  

Beitrag: Kommunikation verbessern - die Top 11 Tipps für erfolgreiche Kommunikation

Kommunikation verbessern

Kommunikation verbessern

Kommunikation verbessern - die Top 11 Tipps für erfolgreiche Kommunikation

Kommunikation ist ein extrem wichtiger Aspekt unseres Lebens. Ob privat oder beruflich wie kommunizieren mit anderen. Je besser wir dies tun, umso eher erreichen wir gemeinsam Lösungen, können relevante Informationen weiter geben oder vermeiden bzw. lösen wir Konflikte.

Ob in der beruflichen Rolle, in der Partnerschaft, im Gespräch mit Freunden oder mit unseren Kindern, unsere Kommunikation wirkt. Manchmal aber anders als wir es wollen. Deswegen möchte wir dich einladen, zu einem Ausflug in die spannende Welt der Kommunikation und der Kommunikationstechniken, die dir sicher gute Dienste erweisen werden. 

 

den mag ich nicht weil 

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4. Projektionen - den mag ich nicht, weil ich gerne so wäre

Ein weiterer Grund, warum wir Personen nicht mögen, ist ein Abwehrmechanismus, der als Projektion bezeichnet wird. Projektion bedeutet, dass wir Anteile unseres Innenlebens auf eine andere Person projizieren.

Stelle dir eine junge Frau vor. Nennen wir sie Nadine. Sie wäre manchmal gerne ein klein bisschen weniger bescheiden und würde gerne mal ihre Erfolge zeigen. Der Konflikt besteht aber darin, dass Nadine in der Kindheit gelernt hat, immer schön bescheiden zu bleiben (siehe Beitrag Glaubenssätze auf blueprints).

Nun löst Nadine diesen Konflikt dadurch, dass sie jemanden sucht, der das Verhalten zeigt, was sie sich eigentlich wünscht. Diese Person mag Nadine dann nicht, weil sie das Verhalten zeigt, was Nadine gerne zeigen möchten, sie sich aber verwehrt.

Übung: Prüfe bitte, ob eventuell eine Projektion vorliegt, wenn du jemanden partout nicht magst. 

Beitrag: Was sind meine Glaubenssätze? Erkennen und verändern in 3 Schritten

Was sind meine Glaubenssätze?

Was sind meine Glaubenssätze?

Was sind meine Glaubenssätze? Erkennen und verändern in 3 Schritten

Glaubenssätze sind Annahmen über uns und darüber, wie die Welt um uns herum abläuft. Sie leiten uns an, wie wir uns am besten in der Welt "bewegen". Wer sein Leben selbstbestimmter, erfolgreicher und glücklicher führen möchte, der hat häufig bei seinen Glaubenssätze einen guten Ansatzpunkt.

Wenn wir das nicht tun, kann es sein, dass wir Marionetten unserer Erziehung sind und nicht zuletzt wie Orientierungslose den Einflüsterungen der Werbung folgen. Das sollten wir nicht zulassen. Lies hier, was du tun kannst, um deine Glaubenssätze zu erkennen und sinnvoll für deinen weiteren Lebensweg anzupassen. Schleppe nicht unnötiges Gepäck mit dir herum, das zieht nur herunter und bremst dich.

„Projektion ist das Verfolgen eigener Wünsche in anderen.“

Sigmund Freud (1856 - 1939), Begründer der Psychoanalyse

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5. Souveränität üben

Wer auf Personen trifft, die er nicht mag, der gerät in Gefahr emotional zu werden. Wir verlieren in der Emotion schnell die Kontrolle über unser Tun und Lassen. Das Problem ist, dass wir dann in Konfliktsituationen kopflos reagieren, den Konflikt verstärken oder die Beziehung verschlechtern.

Wer seine Souveränität verliert, der raubt sich selbst viel Lebensenergie und verbaut sich den Weg, Konflikte zu lösen oder auf eine von uns nicht gemochte Person einen vernünftigen Blick zu haben. Die Geschichte im unteren Kasten zeigt, wie es auch anders gehen kann.

Lesetipp: Wer an diesem Thema arbeiten möchten, der findet Anregungen im folgenden Beitrag auf blueprints.de

Beitrag: Gelassen werden – 10 Anregungen & Übung "Gelassener werden"

Gelassen werden

Gelassen werden

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Gelassen werden – 10 Anregungen & Übung "Gelassener werden"

Wenn wir gelassen bleiben, gehen wir entspannter mit Problemen um und reduzieren den negativen Stress in unserem Leben. Im folgenden Beitrag findest du zehn Anregungen und eine Übung, die dir helfen, im Alltag und im Arbeitsleben diese Gelassenheit zu finden. Der Erfolg wird nicht von heute auf morgen eintreten, aber wenn du die folgenden (kleinen) Schritte gehst, wirst du bald Veränderungen feststellen können und peu à peu gelassener werden.

 

Eine Geschichte aus dem Coaching

Ein langjähriger Kunde, der seit längerem an seiner hitzigen, aufbrausenden Art arbeitete, erzählte mir folgende Geschichte: "Wissen Sie, ich komme aus einfachen Verhältnissen und bin auch kein reicher Mann. Ich kann gut leben und mag meinen Beruf. Eines Tages besuchte ich mit meinem Kumpel, ein extrovertierter, etwas lauter und wohl situierter Mann, einen Freund von ihm. Dieser Freund war reich, sehr reich ... Irgendwie störte mich dieser Typ mit seinem lauten Hoppla-hier-komm-ich-Auftreten.

Wir drei saßen im Hafen und eine Bekannte meines Freundes setzte sich zu uns. Etwas später fing der besagte Freund an, sich über die Bekannte meines Kumpels lustig zu machen. Sie merkte es nicht und so wurde er immer unverschämter in seinen Aussagen. Ich merkte, wie mir das Adrenalin in Richtung Kopf stieg.

Als sie zur Toilette ging, sagte ich: 'Ich finde es nicht in Ordnung wie Du mit ihr umgehst. Das finde ich sehr respektlos.'

Er erlebte es nicht so und ich sollte mich hier mal nicht als Moralapostel aufspielen. Da wurde ich in meinen Aussagen etwas deutlicher.

Darauf schien ihn die Emotion zu übermannen und er sagte: 'Kein Wunder, dass Du kein Geld hast und auf keinen grünen Zweig kommst. Du bist ein Weichei und wirst nie zu Geld kommen.' Das war unsachlich, hatte jedoch gesessen. Aber ich merkte bereits 2 - 3 Sekunden nach seinem Ausspruch, dass diese Worte ihn scheinbar mehr verletzt hatten als mich.

Ich blieb ruhig, gab ihm Recht und sagte, dass ich mich ab nun mit Kritik an ihm zuhalten würde. Die Folge war, dass er ab dem Zeitpunkt um meine Verzeihung und meine Zuneigung buhlte, was mich zwar auch etwas störte, mir aber zeigte, dass ich auch anders reagieren kann als böse und laut zu werden. Und es zeigte mir auch, dass es anders als zu Zeiten meiner Wutausbrüche meist besser funktioniert. Ich hatte ein Quäntchen Souveränität gewonnen."

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6. Vorbild sein - Kategorischer Imperativ

Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füge keinem anderen zu. Das ist zwar nicht der kategorische Imperativ von Kant aber die Idee ist ähnlich. Wir sollten uns bewusst machen wie verletzend es ist, wenn wir abgelehnt und verletzt werden.

Auch, wenn wir Meinungen nicht teilen, anders über das Leben denken und unsere Werte sich von denen einer anderen Person unterscheiden, der Umgang sollte möglichst wertschätzend bleiben und nicht verletzen.

Jede Verletzung, die wir anderen zufügen, verletzt auch immer mehr oder weniger uns selbst. 

Immanuel Kants Kategorischer Imperativ:

„Handle so, dass der Beweggrund deines Willens jederzeit als Grundsatz einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte.“

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7. Masken und Schutzmechanismen

Wir zeigen nicht immer unsere Sorgen, Nöte und Ängste. Wir legen uns Masken zu, die unser verletzliches Selbst verbergen. Wir nutzen Schutzmechanismen, um uns vor Verletzungen zu bewahren und innere Spannungen abzubauen.

Personen, die distanziertes, arrogantes Verhalten zeigen, sind nicht selten schüchtern und haben ein geringes Selbstbewusstsein. Personen, die viel reden, sind häufig unsicher und haben ein geringes Selbstwertgefühl. Personen, die laut und angeberisch auftreten, fehlt häufig Anerkennung für Leistungen - und das zumeist seit sie Kinder waren (siehe Glaubenssätze oder innere Antreiber).

Von den meisten Menschen sehen wir nur die Maske. Auch das sollte uns bewusst sein, wenn wir auf Menschen treffen, die wir nicht mögen.

Anregung: Wir sollten nicht versuchen alle zu mögen, aber wir sollten bedenken, dass jeder seine Geschichte hat, die ihn oder sie prägte. Jeder hat seine Verletzungen, Sorgen, Nöten und Ängste so wie wir auch - dieses Bewusstsein kann einen dann im Urteil über andere etwas milder stimmen.

"Misstraue Deinen Vorurteilen."

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8. Thematisieren des Themas

Zumeist gehört dazu etwas Mut, aber es kann hilfreich sein etwas mehr über die nicht gemochte Person zu erfahren. Wer an einer Verbesserung der Situation interessiert ist, dem steht natürlich der Dialog als Möglichkeit zur Verfügung.

Der Ausgang ist ungewiss, denn wer solche Themen anspricht, muss damit rechnen, dass es nicht funktioniert oder gar ein finaler Strich unter eine mögliche Verbesserung gezogen wird.

Generell ist es hilfreich, mehr über nicht gemochte Personen zu erfahren. So können wir Verhaltensweisen besser verstehen und einordnen. Dieser Kontakteffekt kann dazu führen, dass eine Annäherung möglich ist. Außerdem können wir die oberen Punkte 1 - 5 für uns noch besser verstehen und eventuell etwas über uns selbst lernen.

„Wenn wir einen Menschen glücklicher und heiterer machen können, so sollten wir es auf jeden Fall tun, mag er uns darum bitten oder nicht.“

Hermann Hesse (1877 - 1962), deutschsprachiger Schriftsteller, Dichter und Maler

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9. Meiden oder Flucht - wenn es nicht anders geht

Es kann aber sein, dass trotz allem Verständnis oder aller Bemühungen wir uns einfach nicht wohl fühlen. Die Zusammentreffen mit dem Menschen, den wir nicht mögen, rauben uns Energie, verärgern uns oder ähnliches. Ein ewiger, unbelehrbarer Miesepeter, ein unerträglicher Oberlehrer, ein notorischer Wichtigtuer … wo kein Wille zu Veränderung ist, ist auch kein Weg.

In diesem Fall, falls es machbar ist, könnten wir einer möglichen Eskalation mit Kontaktvermeidung oder Flucht begegnen.

Hier findest du zwei passende Beiträge zum Thema auf blueprints.

Beitrag: Es allen recht machen wollen - das Problem, der Antreiber und die 5 Lösungsschritte

Recht machen

Recht machen

Es allen recht machen wollen – das Problem, der Antreiber und die 5 Lösungsschritte

Wer das Patentrezept für das Scheitern sucht, der sollte genau das probieren: "Versuche, es allen recht zu machen". Wie formulierte es Franz-Josef Strauß einst so treffend: "Everybody's Darling is Everybody's Depp".

Menschen, die es jedem recht machen möchten, haben einen schweren Stand, denn das ist nicht möglich und raubt viel Energie. Außerdem führt dieses Verhalten häufig zu dem, was der Handelnde gerade nicht will. Lies hier, warum diese Verhaltensweise quasi eine Falle ist und was wir dagegen tun können. Zeitkonto und Selbstwertgefühl werden es dir danken.

Beitrag: Trennen oder nicht – in 4 Schritten zur Entscheidung

Trennen oder nicht

Wohin soll die Lebensreise gehen? Trennen oder nicht?

Trennen oder nicht – in 4 Schritten zur Entscheidung

Sich von Menschen zu trennen, ist nicht einfach. An ihnen festzuhalten aber manchmal auch nicht. So mancher vermeintliche Partner, Kollege oder Freund hat sich anders entwickelt und scheint nicht mehr zu uns zu passen. Wir fragen uns, ob wir uns getäuscht haben. Ob die andere Person uns nicht nur noch im Wege steht, uns runter zieht oder uns gar schädigt? 

Doch wenn diese Person bisher eine große Rolle in unserem Leben gespielt hat, zögern wir meist, die Person aus unserem Leben zu lassen. Oft ziehen wir aus der Beziehung gleichzeitig eine Menge Vorteile, empfinden immer noch etwas für den anderen oder es gibt andere Personen, z. B. Kinder, die direkt damit in Verbindung stehen. 

Es entwickelt sich ein Zustand der Unsicherheit, der uns lähmt und viel Stress bedeutet. Dieser Artikel hilft dir dabei, eine Entscheidung zu treffen, damit du anschließend wieder selbstbewusster im Leben voranschreiten kannst. Hierfür gehst du 4 Schritte zur Entscheidung.

„Merkmal großer Menschen ist, dass sie an andere weit geringere Anforderungen stellen als an sich selbst.“

Freifrau Marie von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916), österreichische Schriftstellerin

 

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10. Menschen, die ich nicht mag, haben eine Chance verdient

Denke bitte an die zuvor angesprochenen Themen Kategorischer Imperativ (5) und Glaubenssätze. Wenn wir aus diesen beiden Themen einen Leitsatz entwickeln müssten, dann könnte er lauten:

„Gib auch Menschen eine Chance, die du nicht magst, denn eines Tages könntest du dir wünschen, dass jemand dir eine Chance gibt.“

Einerseits ist es wertschätzend und die meisten von uns nicht gemochten Menschen verdienen diese Chance. Wer dies versucht, übt sich auch ein wenig in Demut und söhnt sich mit den eigenen Fehlern und Schwächen aus, denn hiervon haben wir alle genügend in unserem Rucksack.

Wir können nicht jeden mögen und mit allen Menschen klar kommen, aber wir können es versuchen. So reifen wir als Persönlichkeit und machen diesen Planeten ein klein wenig besser.

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11. Merk- und Reflexionskarte zum Umgang mit Menschen, die wir nicht mögen

Hier findest du die Merk- und Reflexionskarte zum Thema. Die Karte ist im Quartettformat (6 x 9 cm), passt also bequem in die Jackentasche oder in die Geldbörse.

  • Du hast kurz und kompakt die wichtigsten Punkte zum Thema.
  • Du kannst die Karte als Gedankenstütze mitnehmen.
  • Durch die Kurzform merkst du dir das Wesentliche leichter.

 

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12. blueprints-Pareto-Tipp "Umgang mit Menschen, die ich nicht mag"

Ein blueprints-Pareto-Tipp fasst kurz und knapp zusammen, was die wichtigsten Anregungen zum Thema sind. Es ist eine Art Merksatz, an den wir bei verschiedenen Gelegenheiten in der Guten-Morgen-Gazette erinnern.

"Wenn du auf Menschen triffst, die du nicht magst, kann das viele Gründe haben. Prüfe deine Einstellung sowie deinen Eigenanteil, achte auf Projektionen, sehe es als Training und übe dich in Souveränität, denke an den Kategorischen Imperativ und vor allem - misstraue deinen Vorurteilen."

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13. Bücher zum Thema "Umgang mit schwierigen Menschen"



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14. Mehr zum Thema "Beziehungen"

Weitere Beiträge, Übungen und Hilfsmittel zum Thema findest du hier auf blueprints

 

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