Das Amazonas-Rätsel: Missionare und Menschenfresser –
Herausforderung für Logikfans
Eine Expeditionsgruppe mit sechs Teilnehmern steht am Ufer eines Flusses und muss hinüber. Die Gruppe besteht aus drei Missionaren und drei Menschenfressern. Der Fluss ist breit, die Strömung stark – es gibt nur ein wackliges Boot für maximal zwei Personen.
Einschränkende Regel 1: Alle Missionare können rudern. Von den Menschenfressern kann aber nur einer rudern (Cäsar).
Einschränkende Regel 2: An keinem Ufer darf es (auch nur für einen Augenblick beim Anlegen) mehr Menschenfresser als Missionare geben – außer, es sind gar keine Missionare dort.
Die Aufgabe: Wie kommen alle sechs mit dem wackeligen Boot lebend vom einen ans andere Ufer – ohne dass zwischendurch jemand zum Abendessen wird?
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Die Lösung
Der einzige Menschenfresser, der rudern kann (Cäsar), setzt zuerst die beiden anderen Menschenfresser nacheinander über den Amazonas: Er fährt mit dem ersten rüber, kommt allein zurück, fährt mit dem zweiten rüber und kommt wieder allein zurück. Damit sind die beiden „nicht rudernden“ Menschenfresser sicher auf der anderen Seite geparkt.
Jetzt fahren zwei Missionare hinüber. Einer der beiden Missionare bleibt dort, der andere nimmt einen der bereits drüben stehenden Menschenfresser im Boot wieder mit zurück (wichtig: der Missionar rudert). Anschließend fährt derselbe Missionar zusammen mit dem rudernden Menschenfresser (Cäsar) wieder hinüber. Danach nimmt dieser Missionar den anderen Menschenfresser, der noch auf der Zielseite steht, wieder mit zurück (wieder: Missionar rudert).
Nun sind links noch zwei Missionare und zwei Menschenfresser. Diese zwei Missionare fahren gemeinsam hinüber. Jetzt sind links keine Missionare mehr – also kann dort niemand gefressen werden. Zum Schluss fährt der rudernde Menschenfresser (Cäsar) allein zurück und holt die beiden anderen Menschenfresser nacheinander: Er setzt erst einen rüber, fährt wieder zurück und bringt dann den letzten. Fertig – alle sechs sind unversehrt auf der anderen Seite.
7 Fun Facts zum Amazonas
- Der Amazonas führt mehr Wasser als jeder andere Fluss der Erde – so viel, dass er einen riesigen Anteil des weltweiten Süßwassers ins Meer bringt.
- Beim Thema „längster Fluss der Welt“ gibt’s bis heute Streit: Je nach Messmethode liegt der Amazonas mal knapp hinter, mal sogar vor dem Nil.
- „Meeting of Waters“ bei Manaus: Bei Manaus treffen der dunkle Rio Negro und der hellere, sedimentreiche Solimões aufeinander – ab hier spricht man vom Amazonas. Weil beide Flüsse unterschiedliche Temperatur, Fließgeschwindigkeit und Wasserzusammensetzung haben, fließen sie noch kilometerweit nebeneinander, statt sich sofort zu vermischen.
- Es gibt dort eine Gezeitenwelle, die flussaufwärts läuft: Die Pororoca drückt vom Atlantik in den Fluss und kann spektakuläre Wellen erzeugen.
- Das Amazonasbecken ist gigantisch: Es erstreckt sich über mehrere Länder und ist flächenmäßig so groß, dass man darin ganze Kontinente „verstecken“ könnte.
- Der Regenwald ist ein Biodiversitäts-Champion: Im Amazonasraum lebt eine enorme Vielfalt an Pflanzen, Insekten, Vögeln, Fischen und Säugetieren – viele Arten sind noch nicht einmal vollständig erforscht.
- In manchen Regionen steigen die Flüsse saisonal extrem an: In der Regenzeit werden riesige Waldflächen überflutet – dann wird der Wald kurzfristig zur Wasserwelt, und viele Tiere passen sich genau daran an.
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Videos zum "Amazonas Regenwald"
Video: Doku: Geheimnisse im Amazonas Regenwald
Länge: 50:04 Minuten
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