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Wollen und Nichtwollen - So finden wir mehr Orientierung und Motivation

Der römische Dichter und Philosoph Seneca schrieb einst: "Die meisten wissen nicht, was sie wollen; für sein ganzes Leben hat sich selten einer über sein Wollen und Nichtwollen entschieden. Täglich wechselt er Urteil und Wegrichtung, und so bleibt das Leben der meisten ein zielloses Hin und Her."

Provokant könnte man auch sagen: "Der ziellose Mensch ist wie Treibgut auf dem See des Seins. Mal treibt er hierhin mal treibt er dorthin." Lesen Sie diesen kurzen Artikel und nutzen Sie auch die Kurzreflexion, um sich selbst zu testen.  

Wonach streben wir?

Je nachdem, welche Anforderungen das Umfeld stellt, agiert so mancher. Wobei es mehr ein Reagieren ist, da wir uns dann nicht an etwas orientieren, was wir anstreben, sondern an Dingen, die wir verhindern möchten.

Keine Konflikte mit unserem Vorgesetzten, keinen Ärger mit unserem Umfeld, keine Blamage erfahren oder die Gefahr, seinen Job zu verlieren, ist dann die Maxime des Handelns.

Der österreichische Psychiater Sigmund Freud schrieb hierzu: "Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen."

Wie stark sind wir fremdbestimmt bezogen auf unser Tun und Streben? Sind es wirklich die eigenen Ziele oder Wünsche, für die wir uns engagieren? 

 

Sigmund Freud (1856 - 1939) war ein österreichischer Neurologe, Tiefenpsychologe, Kulturtheoretiker und Religionskritiker. Er war der Begründer der Psychoanalyse und gilt als einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts.

 

Reflexionsübung: Wollen und Nichtwollen

Bitte beantworten Sie die folgenden Fragen:

  1. Weshalb haben Sie Ihre Ausbildung gemacht oder studiert?
  2. Aus welchem Grund üben Sie Ihren derzeitigen Beruf aus?
  3. Zu wie viel Prozent machen Sie am Tag etwas, das Sie gerne tun?
  4. Was ist das langfristige Ziel, die Vision oder der Wunsch, der Sie antreibt?

Wenn wir uns motivierende Ziele setzen, bekommt unser tägliches Denken und Handeln eine Richtung. Wir sollten aber darauf achten, dass wir formulieren, was wir anstreben und nicht was wir vermeiden möchten. Auch unbequeme Aufgaben und Probleme bearbeiten wir dann mit einer anderen Einstellung.

Wir sehen die Aufgaben und Probleme dann als Herausforderungen auf einem selber gewählten Weg, und dieser Weg führt zu etwas, was wir uns wünschen, was wir anstreben. Unsere Motivation kommt von innen, wir sind es, die motiviert auch schwerste Aufgaben bewältigen und Krisen meistern.

Denken Sie bitte in Zukunft an das, was Sie erreichen möchten und nicht an das, was Sie vermeiden wollen. Auf jeden Fall wünschen wir Ihnen auf Ihrem Weg viel Erfolg und den Tag der großen Feier. 

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