Eine Blaumeise

Das poetische Rätsel: Ich komme still und gehe sacht

Kein Vogel bin ich, fliege weit,
und kenne weder Ort noch Zeit.

Ich trage Worte ohne Mund,
und mache Fernes manchmal kund.

Man öffnet mich mit leichter Hand,
und findet oft ein fremdes Land.

Mal bringe ich ein frohes Licht,
mal eine Botschaft voll Gewicht.

Ich komme still und gehe sacht,
und habe manchen froh gemacht.

Was bin ich?

 

Lösung anzeigen

Die Lösung: Der Brief 

 Wusstest du schon?

  • Der älteste bekannte erhaltene Brief der Welt stammt aus Mesopotamien und ist über 3.700 Jahre alt.
  • Nicht jeder durfte den römischen Postdienst nutzen. Der staatliche Nachrichtendienst (Cursus Publicus) war vor allem für Kaiser, Beamte und militärische Zwecke reserviert. Private Bürger mussten ihre Briefe meist über Händler, Reisende oder Freunde verschicken.
  • Das Wort „Brief“ stammt vom althochdeutschen brief ab und bedeutete ursprünglich „Urkunde“ oder „schriftliches Dokument“.
  • Obwohl E-Mails und Messenger-Dienste dominieren, werden persönliche handgeschriebene Briefe von vielen Menschen als besonders wertvoll und emotional empfunden.

Umfrage zum Thema "Der letzte Brief"

 

Umfrage

Wann hast du zuletzt einen handgeschriebenen Brief verschickt?

Bitte eine Antwort auswählen:

Die Umfrage wird vorbereitet …

 

Ergänzungen und Fragen von dir

Umfrage

Hast du eine Frage zum Beitrag oder etwas zu ergänzen bzw. zu korrigieren?

War dieser Beitrag nützlich und alles korrekt? Bitte gib uns Feedback. Jeder kleine Hinweis hilft uns und allen Lesern weiter. Vielen Dank!

Die Umfrage wird vorbereitet …

Noch ein Rätsel gefällig?

Gefängnis Rätsel

Gefängnis Rätsel - die Frage in die Freiheit

Ein Kleinganove wird zum wiederholten Mal geschnappt und steht erneut vor dem gleichen Richter, der die ständigen Verhandlungen mit ihm schon satthat. Aus dem Grund bietet ihm der Richter eine letzte Chance an, ein Rätsel, bei dessen erfolgreicher Lösung der Taschendieb frei gehen wird.

Der Gefangene wird in eine Gefängniszelle gesteckt, in der es zwei Türen gibt, von denen eine unversperrt und die andere versperrt ist. An beiden Türen steht ein Wärter, von denen einer immer die Wahrheit sagt, der andere aber stets lügt. Um in die Freiheit zu gelangen, um also herauszufinden, welche die unversperrte Tür ist, darf der Gefangene einem der beiden Wärter eine einzige Frage stellen.

Welche Frage muss er wem stellen, um herauszufinden, welche Tür in die Freiheit führt? 

Hier weiterlesen: Gefängnis Rätsel

Freiheit des Willens

Freiheit des Willens - ja oder nein - eine Anekdote

Der englische Philosoph John Locke wurde zu nächtlicher Stunde des Öfteren von seinen Geistesblitzen aus dem Schlaf geholt. Da lag er dann, der kluge Mann, und überlegte, ob er aufstehen und in sein Arbeitszimmer gehen sollte. Dort könnte er die Eingebung festhalten und in der nächtlichen Ruhe von allen Seiten durchdenken.

So geschah es auch in dieser Nacht. Herr Locke lag im Bett und überlegte, was er tun sollte. Wenn er aufstand, müsste er das gemütliche Bett räumen. Es würde abkühlen und seine Behaglichkeit verlieren. Zudem würde ihn die biestige Vermieterin am nächsten Morgen traktieren. Sie hatte sich schon oft über seine nächtlichen Besuche im Arbeitszimmer beschwert, obwohl er sich stets so leise wie möglich verhielt.

Auf der anderen Seite - wenn er in den Daunen verbleiben würde - wäre der Gedanke erfahrungsgemäß am kommenden Tage verschwunden. Was tun? 

Hier weiterlesen: Freiheit des Willens

 

Geschrieben von

Michael Behn

Michael Behn

Berufsfeld

Michael arbeitet als Trainer und Coach im Bereich Kommunikationstraining und Selbstmanagement. Er ist Gründer von blueprints.de, was seit dem Jahr 2000 eine Leidenschaft von ihm ist. 

Tätigkeitsgebiet

Er arbeitet bundesweit für kleine und mittelständische Unternehmen. Schwerpunkt sind Führungstrainings, Verkaufstrainings und das Thema Zeit- und Selbstmanagement. 

* Was das Sternchen neben einigen Verlinkungen bedeutet:

Die Inhalte auf blueprints.de sind kostenlos im Internet verfügbar und das soll auch so bleiben. Unsere redaktionelle Arbeit finanzieren wir über Werbung- und Kurseinnahmen. Links, die mit einem * gekennzeichnet sind, können bei Kauf/Abschluss auf der jeweiligen Website hinter dem Link zu einer Provision an uns führen, weil wir für den Link ein sogenanntes Affiliate-Programm nutzen. Hierfür wären wir natürlich dankbar.