Raetsel Bild auf zartem Grunde 564

Kennst du das Bild auf zartem Grunde?
Es gibt sich selber Licht und Glanz.
Ein andres ist's zu jeder Stunde,
und immer ist es frisch und ganz.
Im engsten Raum ist's ausgeführet,
der kleinste Rahmen fasst es ein;
doch alle Größe, die dich rühret,
kennst du durch dieses Bild allein.
Und kannst du den Kristall mir nennen?
Ihm gleicht an Wert kein Edelstein;
er leuchtet, ohne je zu brennen,
das ganze Weltall saugt er ein.
Der Himmel selbst ist abgemalet
in seinem wundervollen Ring;
und doch ist, was er von sich strahlet,
noch schöner, als was er empfing.

Was ist gesucht?

Friedrich von Schiller (1759 - 1805)

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Das Auge

 

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Länge: 14:27 Minuten

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Friedrich von Schiller auf blueprints

Friedrich Schiller portraet 564

Friedrich von Schiller im Alter von 34 oder 35, porträtiert von Ludovike Simanowiz

Zitate von Friedrich von Schiller auf blueprints
Rätsel von Friedrich von Schiller auf blueprints

Rätsel - Das Bild auf zartem Grunde

Raetsel Bild auf zartem Grunde 564

Kennst du das Bild auf zartem Grunde?
Es gibt sich selber Licht und Glanz.
Ein andres ist's zu jeder Stunde,
und immer ist es frisch und ganz.
Im engsten Raum ist's ausgeführet,
der kleinste Rahmen fasst es ein;
doch alle Größe, die dich rühret,
kennst du durch dieses Bild allein.
Und kannst du den Kristall mir nennen?
Ihm gleicht an Wert kein Edelstein;
er leuchtet, ohne je zu brennen,
das ganze Weltall saugt er ein.
Der Himmel selbst ist abgemalet
in seinem wundervollen Ring;
und doch ist, was er von sich strahlet,
noch schöner, als was er empfing.

Was ist gesucht?

Friedrich von Schiller (1759 - 1805)

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Schiller Rätsel - Es führt dich meilenweit von dannen

Schiller Rätsel - Es führt dich meilenweit von dannen

Es führt dich meilenweit von dannen
Und bleibt doch stets an seinem Ort.
Es hat nicht Flügel auszuspannen
Und trägt dich durch die Lüfte fort.
Es ist die allerschnellste Fähre,
Die jemals einen Wandrer trug,
Und durch das größte aller Meere
Trägt es dich mit Gedankenflug;
Ihm ist ein Augenblick genug.

Was ist gesucht?

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), deutscher Dichter

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Wie heißt das Ding, das Wen'ge schätzen?

Wie heißt das Ding, das Wen'ge schätzen? Rätsel von Schiller

Wie heißt das Ding, das Wen'ge schätzen,
Doch ziert's des größten Kaisers Hand,
Es ist gemacht, um zu verletzen,
Am nächsten ist's dem Schwert verwandt.

Kein Blut vergießt's und macht doch tausend Wunden,
Niemand beraubt's und macht doch reich,
Es hat den Erdkreis überwunden,
Es macht das Leben sanft und gleich.

Die größten Reiche hat's gegründet,
Die ältesten Städte hat's erbaut,
Doch niemals hat es Krieg entzündet,
Und Heil dem Volk, das ihm vertraut.

Fremdling, kannst du das Ding nicht raten,
So weich aus diesen blühenden Staaten!

Friedrich von Schiller (1759 - 1805)  

Zur Lösung: Wie heißt das Ding, das Wen'ge schätzen?

Gehirnjogging Rätsel von Schiller ein Vogel ist es

Gehirnjogging-Rätsel von Schiller - löst du es?

Ein Vogel ist es, und an Schnelle
buhlt es mit eines Adlers Flug;
ein Fisch ist's und zerteilt die Welle,
die noch kein größ'res Untier trug.
Ein Elefant ist's, welcher Türme
auf seinem schweren Rücken trägt;
der Spinnen kriechendem Gewürme
gleicht es, wenn es die Füße regt;
und hat es fest sich eingebissen
mit seinem spitz'gen Eisenzahn,
so steht's gleichwie auf festen Füßen
und trotzt dem wütenden Orkan.

Was ist das?

Friedrich von Schiller (1759 - 1805)

Zur Lösung: Gehirnjogging Rätsel von Schiller ein Vogel ist es

Rätsel: Zwei Eimer sieht man ab und auf

Wortkunst trifft Denksport: Das geheimnisvolle Eimerrätsel von Friedrich Schiller

Zwei Eimer sieht man ab und auf
in einen Brunnen steigen.
Und schwebt der eine voll herauf,
muss sich der andre neigen.
Sie wandern rastlos hin und her,
abwechselnd voll und wieder leer.
Und bringst du diesen an den Mund,
hängt jener in dem tiefsten Grund,
nie können sie mit ihren Gaben
im gleichen Augenblick dich laben.

Was ist gesucht?

Die Turandot Rätsel, Friedrich von Schiller (1759 - 1805)

Zur Lösung: Rätsel: Zwei Eimer sieht man ab und auf

Rätsel - Baum der Kinder

Rätsel - Baum der Kinder

Der Baum, auf dem die Kinder
Der Sterblichen verblüh'n,
Steinalt, nichts desto minder
Stets wieder jung und grün.
Er kehrt auf einer Seite
Die Blätter zu dem Licht,
Doch kohlschwarz ist die zweite
Und sieht die Sonne nicht.
Er setzet neue Ringe,
So oft er blühet, an,
Das Alter aller Dinge
Zeigt er den Menschen an.
In seine grüne Rinden
Drückt sich ein Name leicht,
Der nicht mehr ist zu finden,
Wenn sie verdorrt und bleicht.
So sprich, kannst du's ergründen
Was diesem Baume gleicht?

Was ist gesucht?

Friedrich von Schiller, * 1759, † 1805

Zur Lösung: Rätsel - Baum der Kinder

Die Scheibe | Turandot-Rätsel von Friedrich Schiller

Die Scheibe | Turandot-Rätsel von Friedrich Schiller

Was beschreibt Friedrich Schiller hier?

Ich drehe mich auf einer Scheibe,
Ich wandle ohne Rast und Ruh,
Klein ist das Feld, das ich umschreibe,
Du deckst es mit zwei Händen zu -
Doch brauch ich viele tausend Meilen,
Bis ich das kleine Feld durchzogen,
Flieg ich gleich fort mit Sturmes Eilen,
Und schneller als der Pfeil vom Bogen.

Friedrich Schiller – Die Turandot-Rätsel

Zur Lösung: Die Scheibe | Turandot-Rätsel von Friedrich Schiller

Rätsel - Die sechs Geschwister

Rätsel: Die sechs Geschwister - knackst du die harte Nuss

Wir stammen, unser sechs Geschwister,
Von einem wundersamen Paar,
Die Mutter ewig ernst und düster,
Der Vater fröhlich immerdar.

Von beiden erbten wir die Tugend,
Von ihr die Milde, von ihm den Glanz;
So dreh'n wir uns in ew'ger Jugend
Um dich herum im Zirkeltanz.

Gern meiden wir die schwarzen Höhlen
Und lieben uns den heitern Tag;
Wir sind es, die die Welt beseelen,
Mit unsers Lebens Zauberschlag.

Wir sind des Frühlings lust'ge Boten
Und führen seinen muntern Reihn;
Drum fliehen wir das Haus der Toten,
Denn um uns her muss Leben sein.

Uns mag kein Glücklicher entbehren,
Wir sind dabei, wo man sich freut,
Und lässt der Kaiser sich verehren,
Wir leihen ihm die Herrlichkeit.

Was wird gesucht?

Friedrich von Schiller (1759 - 1805)

Zur Lösung: Rätsel - Die sechs Geschwister

Rätsel - Ein Gebäude von uralten Zeiten

Ein Gebäude steht da von uralten Zeiten,
Es ist kein Tempel, es ist kein Haus,
Ein Reiter kann hundert Tage reiten,
Er umwandert es nicht, er reitet's nicht aus. 

Jahrhunderte sind vorübergeflogen,
Es trotzte der Zeit und der Stürme Heer,
Frei steht es unter dem himmlischen Bogen,
Es reicht in die Wolken, es netzt sich im Meer.

Nicht eitle Prahlsucht hat es getürmet,
Es dienet zum Heil, es rettet und schirmet.
Seinesgleichen ist nicht auf Erden bekannt,
Und doch ist's ein Werk von Menschenhand.

Was ist gesucht?

Friedrich von Schiller (1759 - 1805)

Zur Lösung: Rätsel - Ein Gebäude von uralten Zeiten

 

Luciano Pavarotti singt "Nessun dorma" from Turandot (Die drei Tenöre im Konzert,1994)

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Friedrich von Schiller erklärt

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Noch ein Rätsel gefällig?

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Rätsel - Die Erste besteht aus lauter Leichen

raetsel fechner wiese 2

Die Erste besteht aus lauter Leichen,
Die ein lebendiges Grab verschlingt,
Viel tausend selbander mögen nicht reichen,
Die schnell der Mann mit der Hippe bezwingt.

Der andern Paar enthält zuweilen
Das, was die erste Silbe genannt;
Und immer ist es, was leicht zu teilen,
Bald Korn, bald Geld, bald Mist, bald Sand.

Das Ganze baut vor euern Blicken
Als ein Gebirge rasch sich auf,
Noch niemand fiel von seinem Rücken,
Doch fällt wohl mancher gern darauf.

Gustav Theodor Fechner

Hier weiterlesen: Rätsel - Die Erste besteht aus lauter Leichen

Geschrieben von

Michael Behn

Michael Behn

Berufsfeld

Michael arbeitet als Trainer und Coach im Bereich Kommunikationstraining und Selbstmanagement. Er ist Gründer von blueprints.de, was seit dem Jahr 2000 eine Leidenschaft von ihm ist. 

Tätigkeitsgebiet

Er arbeitet bundesweit für kleine und mittelständische Unternehmen. Schwerpunkt sind Führungstrainings, Verkaufstrainings und das Thema Zeit- und Selbstmanagement. 

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