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Alexander Aljechin wurde im Jahre 1927 durch seinen Sieg über den Cubaner Capablanca Schachweltmeister.

Aljechin ging gerne spazieren und machte eines Tages Halt in einem Pariser Café. Er war zwar bereits Weltmeister, aber erst seit kurzem in Paris und nur wenigen Menschen bekannt. Kaum hatte er Platz genommen, trat ein älterer Herr an seinen Tisch und fragte, ob sie eine Partie Schach spielen sollten. Aljechin war ein leidenschaftlicher Schachspieler. Niemals könnte der Weltmeister nein sagen.

Der alte Herr holte ein Brett und baute die Figuren auf. Es wurde gewählt und die Partie konnte beginnen. Doch noch vor dem ersten Zug nahm Aljechin einen seiner Türme und stellte ihn beiseite.

"Nanu?", fragte der Herr. "Was machen Sie denn da?"
"Ich gebe Ihnen einen Turm vor", sagte der Weltmeister. 
"Aber, ich bitte Sie", entrüstete sich der alte Herr.
"Wie können Sie mir einen Turm vorgeben wollen, wenn Sie gar nicht wissen, wie stark ich spiele."

Aljechin ließ dagegen seinen Turm stehen, wo er stand und meinte nur: "Wenn ich Ihnen keinen Turm vorgeben könnte, würde ich Sie kennen."

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