• Epiktet Zitat Fehler

    Epiktet Zitat Fehler

    Dieses Bild teilen →  Per WhatsApp teilen   Mit Facebook teilen   Auf Twitter teilen

    Wenn dir jemand mitteilt, dir sage jemand Böses nach, dann rechtfertige dich nicht, sondern antworte: "Er kannte wohl meine anderen Fehler nicht, denn sonst würde er nicht nur diese hier erwähnen."

    Epiktet (um 50 - 138 n. Chr.), griechischer Philosoph

  • Der Spötter und Jonathan Swift

    Der Spötter und Jonathan Swift

    Der Spötter und Jonathan Swift

    Ein Spötter fragte Jonathan Swift, wie man sich erklären solle, dass Jona wieder lebend aus dem Leib des Walfisches gekommen sei.

    "Das weiß ich auch nicht", antwortete Swift, der die Absicht des Fragenden durchschaute. 

  • Mark Twain und die hochnäsige Dame

    Mark Twain und die hochnäsige Dame


    Mark Twain wurde zu einer Gesellschaft beim Gouverneur geladen. Ihm wurde die Ehre zuteil, die Gattin des Gastgebers zu Tisch zu führen.

    Höflich wie er war, sagte Twain: "Wie fantastisch Sie aussehen, Madame!"

    Die hochnäsige Dame entgegnete schnippisch: "Schade, dass ich nicht dasselbe von Ihnen behaupten kann, Herr Twain."

    Worauf dieser entgegnete: "Machen Sie es wie ich, werte Dame, lügen Sie einfach." 

  • Roosevelt und der schlagfertige Demokrat

    Theodore Roosevelt um 1904

    Theodore Roosevelt (1858 - 1919), 26. amerikanischer Präsident; (Foto um 1904)

    Roosevelt und der schlagfertige Demokrat

    1901 kandidierte Theodore Roosevelt für die Republikaner. Bei einer Wahlveranstaltung wurde er von einem Zwischenrufer unterbrochen: "Ich bin ein Demokrat. Mich überzeugen Sie nicht."

    Roosevelt fragte den Rufer, warum er Demokrat sei. Dieser antwortete: "Schon mein Großvater war es und auch mein Vater war Demokrat."

  • Der Hut von Hans-Christian Andersen

    Der dänische Märchenschreiber Hans-Christian Andersen zog sich nicht immer besonders vorteilhaft an.

    Einmal fragte ihn ein Mann etwas bissig: "Dieses jämmerliche Ding auf ihrem Kopf nennen Sie Hut?"

    Hans-Christian Andersen antwortete ihm: "Und dieses jämmerliche Ding unter ihrem Hut nennen Sie Kopf?"

  • Shaw und Chesterton

    Der englische Schriftsteller und Journalist Gilbert Keith Chesterton war eine imposante Persönlichkeit von stattlicher Größe. Er maß 1,93 m und sein Gewicht betrug mehr als 134 kg.

    Sein guter Freund, der irische Dramatiker und Schriftsteller George Bernard Shaw, war hingegen eher klein und schmächtig. So werden zahlreiche Anekdoten von den beiden erzählt, die auf ihre unterschiedliche Körperfülle abzielen.

    Chesterton soll zum Beispiel zu Shaw gesagt haben: "Wenn man dich sieht, glaubt jeder, dass in England eine Hungersnot herrscht."

    Worauf Shaw antwortete: "Und wenn man dich sieht, glaubt jeder, dass du sie verursacht hast."

  • Rossini und die Tischdame

    Der italienische Komponist Gioacchino Rossini musste oft laienhafte musikalische Darbietungen über sich ergehen lassen. Eines Tages war er zu einem Festessen in einem Pariser Salon eingeladen. An seinem Tisch saß diesmal eine Dame, von der jeder wusste, dass sie nicht besonders gut sang. Trotzdem wurde sie gebeten, etwas vorzutragen.

    Erst zierte sich die Dame. Kündigte dann aber eine Arie von Rossini an. Dabei flüsterte sie dem Komponisten zu: "Ich habe ja solche Angst!"

    Rossini erwiderte trocken: "Und ich erst!"

  • Voltaire und der eloquente Besucher

    Eines Tages wollte ein Fremder den französischen Dichter und Philosophen Voltaire sprechen. Dieser rief seinem Diener zu: "Von so vielen nach Paris kommenden Fremden als Schaustück betrachtet zu werden! Sage, ich sei nicht zu Hause."
    Dieser gehorchte. Aber der Fremde antwortete: "Ich hörte ja soeben Euren Herrn sprechen!"
    Der Diener berichtete dies Voltaire, der sagte: "Nun, so sage, ich sei krank."

     

  • Reitergeneral Ziethen und der Löffel

    Vom "Alten Fritz" wird erzählt, dass er häufig den Reitergeneral Ziethen ärgerte, wobei Friedrich der Große nicht immer gut dabei wegkam. Ziethen war kein Höfling, der vor allen Majestäten den Rücken krumm machte. Einmal, als Ziethen zur Tafel beim König war, befahl dieser, man solle Ziethen keinen Löffel zur Suppe hinlegen. Als die Suppe aufgetragen wurde, sagte er zu Ziethen: "Nun lange zu, aber ein Hundsfott, wer heute nicht seine Suppe aufisst."

  • Aljechin und der Turm

    Alexander Aljechin wurde im Jahre 1927 durch seinen Sieg über den Cubaner Capablanca Schachweltmeister.

    Aljechin ging gerne spazieren und machte eines Tages Halt in einem Pariser Café. Er war zwar bereits Weltmeister, aber erst seit kurzem in Paris und nur wenigen Menschen bekannt. Kaum hatte er Platz genommen, trat ein älterer Herr an seinen Tisch und fragte, ob sie eine Partie Schach spielen sollten. Aljechin war ein leidenschaftlicher Schachspieler. Niemals könnte der Weltmeister nein sagen.

  • Anekdote über den Milliardär John D. Rockefeller

    Anekdote über den Milliardär John D. Rockefeller

    Anekdote über den Milliardär John D. Rockefeller

    John Davison Rockefeller senior war ein US-amerikanischer Unternehmer und gilt als einer der reichsten Menschen der Neuzeit. Er war Mitbegründer einer Erdölraffinerie, aus der 1870 die Standard Oil Company hervorging.

    Rockefeller galt als ein außerordentlich sparsamer Mensch. Von ihm wird folgende Geschichte erzählt: 

  • Churchills scharfe Zunge

    Schon als noch verhältnismäßig junger Mann war Churchill wegen seiner scharfen Zunge gefürchtet. Im Januar 1913 erwiderte er im Unterhaus einem politischen Gegner: "Wenn ich auf die Ansichten des ehrenwerten Gentleman Wert lege, würde ich jetzt vielleicht ärgerlich werden."

  • Churchill und Lady Nancy Astor

    In der Biographie der Lady Nancy Astor, die als erste Frau in das britische Parlament einzog, findet sich folgende erheiternde Erinnerung an ihre Streitgespräche mit Churchill.

    Boshaft sagte sie zu dem damaligen Marineminister: "Wäre ich Ihre Frau, Mister Churchill, so würde ich Ihren Kaffee vergiften!"
    Darauf Churchill: "Und wäre ich wirklich Ihr Mann, Lady Nancy, so würde ich diesen Kaffee sofort trinken!"

  • Der schlagfertige Niels Bohr

    Niels Bohr war ein dänischer Physiker und erhielt 1922 den Nobelpreis für Physik. Er hatte nicht nur großen wissenschaftlichen Verstand, sondern war auch sehr schlagfertig. Eines Tages bekam er Besuch von einem Kollegen. Dieser bemerkte, dass über dem Eingang zum Haus ein Hufeisen hing.

    Der Besucher war erstaunt und fragte: "Sie, Herr Prof. Bohr, und ein Hufeisen. Glauben Sie etwa im Ernst daran?"

    Bohr soll geantwortet haben: "Selbstverständlich nicht. Aber es soll auch dann helfen, wenn man nicht daran glaubt!"

  • Churchills bissiger Hutkommentar

    Nach einer heftigen Debatte in der konservativen Partei holte eines der Mitglieder Churchill am Ausgang des Verhandlungsraumes ein und sagte: "Ich sehe gerade, dass ich versehentlich Ihren Hut erwischt habe, Sir Winston, und der passt mir wie angegossen. Unsere Köpfe müssen also beide gleich groß sein."

    "Von außen, mein Lieber, von außen", entgegnete Churchill und eilte davon.

  • Edisons famoser Vergleich

    Eines Tages wurde Thomas Alva Edison von einem Laien gefragt, ob er ihm ohne Fachausdrücke die Funktionsweise der drahtlosen Telegrafie erklären könne. "Das ist ganz einfach", sagte Edison. "Stellen Sie sich vor, ein Dackel wäre so lang, dass er von New York bis nach London reicht. Wenn Sie ihn in New York in den Schwanz kneifen, so jault er in London. Das ist Telegrafie. Und drahtlose Telegrafie ist dasselbe ohne Dackel."

  • Frosch und Frühstück

    Der österreichische Arzt Professor Tandler lockerte immer wieder seine Vorlesungen durch kurze Vorführungen auf. Eines Tages legte er zum Beispiel ein kleines Paket vor sich auf den Tisch und sagte: "Um Ihnen meine Ansicht besser zu veranschaulichen, habe ich hier in diesem Paket einen Frosch mitgebracht. Schauen Sie bitte genau hin." Er öffnete das Paket und zum Vorschein kamen: zwei Butterbrote und ein Ei.

    Nachdem er eine ganze Weile die Überraschung angesehen hatte, sagte Tandler nachdenklich: "Und ich hätte schwören können, dass ich mein Frühstück gegessen habe."

  • Puccinis Panettone (Anekdote)

    Giacomo Antonio Domenico Michele Secondo Maria Puccini oder kurz Giacomo Puccini war ein italienischer Komponist. Von ihm wird berichtet, dass er immer kurz vor Weihnachten seinen Freunden und guten Bekannten die Mailänder Kuchenspezialität Panettone zuschickte. So kam es, dass er sich eines Tages mit dem italienischen Dirigenten Arturo Toscanini verkrachte, ihm aber versehentlich einen Kuchen zukommen ließ.

    Puccini schickte umgehend ein Telegramm hinterher, in dem er schrieb: "Panettone aus Versehen geschickt."
    Toscaninis schnelle Antwort per Telegramm lautete: "Panettone aus Versehen gegessen."

  • Adenauers Schlagfertigkeit

    Konrad Hermann Joseph Adenauer war von 1949 bis 1963 der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Er war sehr schlagfertig und eine Prise Humor mengte er gerne seiner Kommunikation bei. So auch eines Tages im Bundestag, als ein Politiker aus der Opposition sagte, dass Adenauer noch am Vortag etwas ganz anderes behauptet habe.

    Darauf erwiderte Adenauer: "Auch Sie können nicht verhindern, dass ich über Nacht klüger werde."

  • Chestertons Buchwahl für die einsame Insel

    Ein Reporter fragte den englischen Kriminalautor Gilbert Keith Chesterton, wofür er sich entscheiden würde, wenn er auf einer einsamen Insel stranden würde und nur ein einziges Buch dabei haben dürfte.

    Er dachte kurz nach und antwortete dann: "Selbstverständlich ein Handbuch 'Wie baue ich ein Schiff'".

Auch interessant