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Ein zusätzliches Badezimmer im Haus einrichten – was ist dabei wichtig?

Manchmal reicht ein Badezimmer im Haus nicht aus. Wird etwa ein weiteres Bad oder eine Gästetoilette im Dachgeschoss gewünscht, stellen sich Hausbesitzer meist die Frage, wie sich dieser doch recht aufwendige Umbau am besten bewerkstelligen lässt und was es dabei zu beachten gibt.

Baustelle für ein zusätzliches Bad

Inhalt

Kurz zusammengefasst

  • Zusätzliches Badezimmer im Haus
    Ein zweites Bad oder eine Gästetoilette entlastet den Alltag und steigert den Wohnkomfort. Voraussetzung ist ein geeigneter Raum – etwa im Dachgeschoss oder Keller – sowie eine sorgfältige Planung.
  • Fachgerechte Sanitärinstallation
    Zentrale Elemente wie Toilette, Waschbecken, Dusche oder Badewanne müssen professionell installiert werden. Besonders bei tiefer oder höher gelegenen Räumen ist oft eine Hebeanlage notwendig, um Abwasser zuverlässig in die Kanalisation zu pumpen.
  • Hebeanlage richtig auswählen
    Unterschiedliche Leistungsstärken, Bauarten und Pumpensysteme erfordern einen gezielten Vergleich. Eine fachkundige Beratung hilft, Fehlkäufe und spätere Funktionsstörungen zu vermeiden.
  • Platzverhältnisse realistisch einschätzen
    In Keller oder Dachboden herrscht häufig begrenzter Raum. Du solltest klar definieren, ob das neue Bad als funktionales Zweitbad oder als Wellness-Oase dienen soll – davon hängen Ausstattung und Grundriss ab.
  • Professionelle Planung und Budgetkontrolle
    Ein durchdachter Finanzierungsplan verhindert Kostenüberschreitungen. Architekten oder Interieurdesigner können bei der optimalen Raumnutzung unterstützen und helfen, das Projekt effizient umzusetzen.

Details und Erläuterungen zu allen Punkten im weiteren Artikel.

Badezimmer erfordern eine fachgerechte Installation

Soll im Eigenheim ein weiteres Bad eingerichtet werden, muss natürlich erst einmal ein freier Raum vorhanden sein. Doch damit ist es längst nicht getan: Das Herzstück eines jeden Badezimmers sind Toilette und Waschbecken sowie gegebenenfalls auch eine Dusche und/oder eine Badewanne. Diese sanitären Anlagen müssen unbedingt fachgerecht installiert werden, damit sie ihre Funktion auch einwandfrei erfüllen können. In diesem Zusammenhang muss zum Beispiel eine Hebeanlage eingebaut werden, wenn sich das zukünftige das Bad auf dem Dachboden oder im Keller befinden soll: Damit wird das Abwasser in die Kanalisation gepumpt.

Experten empfehlen, die Eigenschaften und Leistung verschiedener Hebeanlagen zu vergleichenund dann die Variante zu wählen, die am besten zu den individuellen Bedürfnissen und den Gegebenheiten vor Ort passt. Es ist sinnvoll, einen Profi für den Einbau und die Inbetriebnahme der Anlage hinzuzuziehen, denn Laien verfügen oftmals weder über das notwendige Wissen noch über die benötigten Werkzeuge. Außerdem gibt es im Fachhandel ganz unterschiedliche Hebeanlagen, Leitungen und Pumpen. Eine fachkundige Beratung ist in jedem Fall anzuraten, selbst wenn am Ende doch ein Einbau in Eigenregie erfolgen soll.

Was ist dir bei einem zusätzlichen Badezimmer besonders wichtig?

 

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Wie viel Platz steht für das Bad zur Verfügung?

Gerade im Keller oder auf dem Dachboden herrschen nicht selten vergleichsweise begrenzte Platzverhältnisse. Hausbesitzer sollten einen eventuellen Umbau daher genauestens planen und sich entscheiden, was ihnen in ihrem zusätzlichen Badezimmer wirklich wichtig ist. Nicht immer kann zum Beispiel eine ausladende Badewanne eingebaut werden, wenn nicht genug Platz vorhanden ist. Relevant ist daher, worauf es den Hausbewohnern beim weiteren Bad ankommt. Soll es als Wellness-Oase dienen, kann auf eine Toilette verzichtet werden – dafür ist vielleicht ein Whirlpool oder eine Regendusche gewünscht.

Worauf es im Einzelfall ankommt, hängt also von den Vorlieben und Vorstellungen der späteren Nutzer ab. Unter Umständen kann auch hier die Hilfe eines Profis ratsam sein: Interieurdesigner oder Architekten können in Zusammenarbeit mit den Hausbewohnern das perfekte zusätzliche Bad entwickeln und praktisch umsetzen. Dabei darf natürlich auch nicht das Budget aus den Augen verloren werden. Dieses sollte im eigenen Interesse nicht überschritten werden. Ein Finanzierungsplan ist eine sinnvolle Maßnahme, die dabei hilft, den Überblick über die Ausgaben zu behalten. 

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Interessante & seltene Fakten rund ums Badezimmer

  • 1️⃣ Die erste bekannte Toilette mit Spültechnik
    Bereits um 2.500 v. Chr. nutzten die Bewohner des Industals ausgeklügelte Abwassersysteme.
  • 2️⃣ Die moderne Toilette ist älter als das Toilettenpapier
    Sir John Harington entwickelte 1596 eine frühe Spültoilette – Toilettenpapier kam erst 1857 auf den Markt.
  • 3️⃣ Badezimmer steigern Immobilienwerte deutlich
    Ein zusätzliches Bad kann den Immobilienwert um bis zu 5–10 % erhöhen, abhängig von Lage und Objektart.
  • 4️⃣ Durchschnittlicher Wasserverbrauch
    Eine herkömmliche Toilettenspülung verbraucht 6–9 Liter Wasser – moderne Sparmodelle kommen mit deutlich weniger aus.
  • 5️⃣ Der Begriff „WC“
    „WC“ steht für „Water Closet“ – ein Begriff aus dem viktorianischen England.
  • 6️⃣ Deutschlands Bäder werden größer
    Neubau-Bäder sind heute im Schnitt deutlich größer als noch in den 1960er-Jahren – Wellness-Trend und Komfortanspruch wachsen.
  • 7️⃣ Hebeanlagen retten Millionen Keller
    Rückstau aus der Kanalisation kann bei Starkregen enorme Schäden verursachen – Hebeanlagen und Rückstauklappen sind zentrale Schutzsysteme.

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