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Zieh Brauner

Sich selber immer wieder zu motivieren, ist auf dem Weg zum Erfolg unerlässlich. Sind wir gestartet, müssen wir versuchen, auf dem Weg zum Ziel durchzuhalten. Stellen Sie sich den Weg zum Ziel wie einen Marathonlauf vor. Die guten Athleten teilen sich ihre Kraft ein, sie laufen fast identische Kilometerzeiten und halten dies bis zur Ziellinie durch. Hier einige Hilfen, um sich selber zu motivieren.

Hilfen zur Eigenmotivation

Das richtige Maß zu finden stellt eine Herausforderung dar. Zu viel, zu stark, zu verbissen an der Erreichung zu arbeiten ist genauso ungünstig wie das Vernachlässigen Ihrer Maßnahmen auf dem Weg zum Erfolg.

Teilen Sie Ihre Kräfte ein und wirken Sie ausdauernd auf Ihr Ziel hin. Es mag Phasen geben, in denen Sie extrem viel Energie investieren, aber das sollten Ausnahmen bleiben. Versuchen Sie einen "gleichmäßigen Fluss" in Ihrem Tun zu finden, um Ihre Kräfte einzuteilen. Der Weg zum Ziel soll Freude bereiten und kein verbissener Gewaltakt sein, der den Spaß am Tun verdirbt. Entdecken Sie Ihre kontinuierliche Arbeitsweise, um Ihre Ziele zu erreichen.

Dranbleiben durch die Radfahrer-Methode

Die folgenden Denkansätze und Hilfsmittel helfen Ihnen, in Fahrt zu bleiben. Stellen Sie sich einen Radfahrer vor, der ständig absteigt, erneut aufsteigt und weiterfährt. Er muss pausenlos Energie für das Aufsteigen, das Beschleunigen und die Richtungssuche einsetzen. Bleiben Sie auf dem Fahrrad, treten Sie gleichmäßig. Mal kommt ein Berg, folgend ein Tal, ein Berg, eine Flachetappe - bleiben Sie in Fahrt. Steigen Sie nur gelegentlich ab, um die Aussicht zu genießen. Um zu schauen, wie weit Sie gekommen sind und um zu prüfen, ob die Richtung stimmt. Hier jetzt die Anregungen, um in Fahrt zu bleiben.

Wir verdeutlichen die Punkte am Beispiel eines angestrebten Marathonlaufs.

Die Arbeit an den Zielen einplanen

Wie oben erwähnt: Ob Computer, Handy oder der klassische Papierkalender - reservieren Sie feste Zeiten für die Arbeit an Ihren Zielen. Die Motivationspsychologie zeigt: Je stärker die Motivation für einen Handlungswechsel ausgeprägt ist (zum Beispiele: ist so warm draußen und die Eisdiele lockt), desto geringer wird sie für ein ausdauerndes Handeln (an Ihren Zielen) sein. Wenn Sie sich Zeiten reservieren, verringern Sie diese Gefahr deutlich.
Beispiel Marathonlauf: Um 6.00 Uhr 10 Kilometer Waldlauf, 14.00 Uhr 2 Kilometer schwimmen im Freibad, 19.00 Uhr ...
Wie wollen Sie dieses Prinzip nutzen, um die Arbeit an Ihren Zielen zu sichern?

Dranbleiben durch Rituale

Um Ziele zu erreichen, müssen wir geeignete Maßnahmen suchen und umsetzen. Finden Sie einen Ort, an dem Sie zu einer bestimmten Zeit über Ihre Ziele nachdenken und Maßnahmen suchen oder durchführen. Kreieren Sie Rituale für Ihren Erfolg.

Beispiel Marathonlauf: Gymnastik und Visualisierungsübung im Wald an der alten Holzbank bei Kilometer 7, immer erst den rechten Schuh binden und dabei an das Ziel denken ...

Welche hilfreichen Rituale könnten Sie für Ihren Erfolg erschaffen?

Der Talisman

Suchen Sie nach etwas, das Sie an Ihre Ziele erinnert. Dieser Talisman ist ein Symbol für Ihre Ziele und Wünsche. Seien Sie kreativ: eine Kette, ein Ring, ein Stein oder eine Münze. Ideal wäre es, den Gegenstand dauernd bei sich zu tragen. Wenn Sie an der Erreichung Ihrer Ziele arbeiten oder über sie nachdenken, sie visualisieren, sollte Ihr Talisman dabei sein. So wird er Ihnen in Zukunft Glück bringen, weil er Ihnen hilft, an Ihre Ziele zu denken und für Ihr Glück zu arbeiten. So funktioniert ein Talisman - der Glaube, der Talisman wird es richten, reicht nicht.

Beispiel Marathonlauf: das Amulett von der Großmutter, das stets gleiche Stirnband, der Glücksstein, das rote Freundschaftsband, die Laufuhr ...

Haben Sie eine Idee für Ihren Talisman? Wenn ja, erklären Sie ihn offiziell zum Talisman und weihen Sie ihn in Ihre Ziele ein.

Partner suchen, um dranzubleiben

Beim Sport, beim Lernen, dem Abnehmen funktioniert für viele diese Vorgehensweise. Wir bilden eine Interessengemeinschaft. Wer will sich die Blöße gegenüber seinem Trainingspartner geben und im Bett bleiben oder sich "drücken"? Suchen Sie sich Menschen, die ähnliche Ziele wie Sie verfolgen, und bilden Sie eine Interessen-, Ziel- oder Arbeitsgemeinschaft. So helfen Sie sich im Team und motivieren sich gegenseitig. Die größere Motivation erhöht wiederum Ihre Ausdauer ...

Beispiel Marathonlauf: Trainingsgemeinschaft zusammenstellen
Mit wem könnten Sie eine Zielgemeinschaft eingehen? Welches Team riefen Sie gerne zusammen?

Der Löwenbesieger

Es gibt Maßnahmen, die uns auf dem Weg zum Ziel helfen, die wir aber immer nochmals verschieben, weil sie unangenehm sind, keinen Spaß machen etc.

Um Motivation für den Tag oder die Woche auszulösen, sollten Sie genau mit solchen Aufgaben beginnen. Denn jede gelöste Aufgabe führt zu einem Motivationsschub. Wenn es sich um eine größere oder unangenehme Aufgabe handelt, fällt der Schub umso stärker aus.

Werden Sie Meister Ihres Lebens und überwinden Sie sich oder, wie es der deutsche Philosoph und Dichter Johann Gottfried von Herder formuliert: "Tapfer ist der Löwenbesieger, tapfer ist der Weltbezwinger, tapferer, wer sich selbst bezwang."

Beispiel Marathonlauf: Jeden Morgen den Trainingsplan ausfüllen, obwohl wir ungerne schreiben, ebenso die Laufprotokolle des Vortages vervollständigen, das nervige aber wichtige Training mit Gewichten für die Knie ...
Was ist Ihr Löwe, den Sie morgens als Erstes besiegen wollen?

Belohnen Sie sich bewusst

Sie haben ein Zwischenziel oder ein Ziel erreicht? In diesem Fall belohnen Sie sich bewusst. Wählen Sie Ihr Honorar mit Bedacht. Es ist Ihre Belohnung für Ihre disziplinierte und gute Arbeit. Es stellt Ihren Lohn für die ersten Schritte auf Ihrem Weg zu Ihren Zielen dar. Es soll Motivation für das Weitermachen auslösen. Denken Sie daran, wenn Sie die Pizza genießen. ;-)

Beispiel Marathonlauf: Pizza essen gehen am Freitag nach Beendigung des Wochenplans und dem Putzen aller Trainingschuhe ...

Welche Belohnungen wären für Sie außerordentlich freudvoll und motivierend?

Die Angst vor dem Versagen abbauen

Die Angst vor dem Misserfolg führt zu geringer Ausdauer im Handeln und hemmt oftmals das Ausführen des kleinsten Schrittes. Wir empfehlen: Verringern Sie Ihre Angst vor dem Fehlschlag. Dabei hilft es sich auszumalen, was im Falle eines Scheiterns passieren könnte. Häufig ist es weniger schrecklich, als wir befürchten. So senken Sie Ihre Angst vor dem Versagen deutlich und stärken Ihre Zuversicht sowie Ausdauer.

Beispiel Marathonlauf: Laufe über die Ziellinie und die Uhr zeigt eine "3" bei Stunden (wollte doch darunter bleiben), muss wegen Magenkrämpfen aufgeben ... und das Leben geht weiter

Hemmt auch Sie die Angst, zu versagen? Dann spielen Sie die möglichen Fehlschläge in Gedanken durch. Sie werden dadurch meist eine deutliche Erleichterung verspüren. Jedoch: Falls Sie diese Technik eher noch mehr ängstigt, lassen Sie sie lieber sein.

Zielerreichung visualisieren

Nutzen Sie so oft wie machbar das Werkzeug Zielvisualisierung. Am besten, Sie planen es direkt bei der Arbeit an Ihren Zielen mit ein. Oder zu festen Zeiträumen, eventuell am Abend vor dem Schlafengehen.

Beispiel Marathonlauf: Beim Lauf im Wald vorstellen: Über die Ziellinie spurten und die große Uhr zeigt vorne eine "2"! (Ihr Ziel ist es, unter drei Stunden die 42,195 Kilometer zu laufen.)

Wann visualisieren Sie regelmäßig Ihre Zielerreichung? (Bitte den Termin gleich in den Kalender übertragen)

 

  • Was sind Ihre Wege, Techniken und Anregungen zum Thema "Dranbleiben"?
  • Oder ist das für Sie kein Problem?

Zieh Brauner

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