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Besser lernen – Tipps für mehr Motivation und Erfolg beim Lernen

Das Konzept des Lernens hat sich im Laufe der Zeit dramatisch entwickelt und ist heute wichtiger denn je.

In einer Welt, die sich durch ständige technologische Veränderungen, Globalisierung und komplexe soziale Herausforderungen auszeichnet, ist lebenslanges Lernen zu einer Notwendigkeit geworden, nicht nur um beruflich erfolgreich zu agieren, sondern auch, um persönlich zu wachsen.

Lernmaterial

Inhalt: Besser lernen – Tipps

  1. Wie funktioniert Lernen im Gehirn?
  2. Bedeutung der Motivation beim Lernen
    1. Unterschiedliche Arten von Motivation
    2. Strategien zur Steigerung der Lernmotivation
  3. Lernstrategien und -techniken
    1. Übersicht über verschiedene Lernmethoden
    2. Anwendung von Mnemotechniken
    3. Die Rolle von Wiederholung und Konsolidierung
  4. Weitere und verrückte Ideen, um die Lernmotivation und den Lernerfolg zu steigern
    1. Lernstoff einteilen – eine Salami bitte!
    2. Erfolg mit dem bildlichen Vorstellen
    3. Rappen hilft nicht nur dem Deppen
    4. Kostenfreier Leitfaden auf blueprints
    5. In entspannter Atmosphäre lernen
    6. Ein Nickerchen nach dem Lernen verankert den Lernstoff
    7. Die Brücken der Esel
    8. Reihenfolgen merken und das Wundergedächtnis
    9. Einmal Ortef bitte! – Belohnungen einbauen
    10. do, re, mi, fa, sol, la, si, do – Manches auch mal singen
    11. Einen Rosmarinkranz tragen – hilfreiche Gewürze beim Lernen?
    12. Leichter lernen durch das Wecken von Gefühlen
    13. Erfolg durch ein trainiertes Gehirn
    14. Umfrage zum Thema "Lernen"
  5. Wie kann KI zum besseren Lernen beitragen?
  6. Zeitmanagement und Planung beim Lernen
    1. Tipps für effektives Zeitmanagement
    2. Erstellung eines Lernplans
    3. Balance zwischen Lernen und Freizeit
  7. Digitale Hilfsmittel und Ressourcen
    1. Einsatz von Technologie beim Lernen
    2. Empfehlungen für Lern-Apps und Online-Plattformen
  8. Soziales Lernen und Gruppenarbeit
    1. Vorteile des Lernens in Gruppen
    2. Kommunikation und Zusammenarbeit beim Lernen
  9. Lernen für verschiedene Altersgruppen
    1. Besonderheiten des Lernens in verschiedenen Lebensphasen
    2. Anpassung der Lernstrategien an Altersgruppen
  10. Notwenigkeit des lebenslangen Lernens
    1. Bildung im Kontext der Globalisierung und Nachhaltigkeit
    2. Alltagsbildung – Lernen über den schulischen Rahmen hinaus
  11. blueprints-Pareto-Tipp: Erfolgreich lernen
  12. Videos zu "Lerntipps"
    1. Video: Lernen lernen: 13 Tipps aus der Gehirnforschung
    2. DIE BESTEN LERNMETHODEN (wissenschaftlich bewiesen?) | Back To School Tipps 2021 | LaraEmily
  13. Passende Artikel zum Thema "Lernen" auf blueprints
 

1. Wie funktioniert Lernen im Gehirn?

Lerntheorien bieten verschiedene Erklärungsansätze dafür, wie das Lernen funktioniert. Eine Schlüsseltheorie ist die des "Lernens am Modell", die darauf basiert, dass Individuen durch Beobachtung anderer lernen und das Gesehene in kognitiven Prozessen verarbeiten. Diese Theorie ist ein Beispiel für soziales Lernen, das verschiedene Formen wie Imitationslernen und Identifikationslernen umfasst. Auch situatives Lernen, das von der Idee ausgeht, dass Lernen in bestimmten Situationen stattfindet und auf diesen basiert, ist ein wichtiger Bestandteil der Lerntheorien.

In jüngerer Zeit sind biokybernetisch-neuronale Ansätze hinzugekommen, die die Funktionsweise des menschlichen Gehirns und des Nervensystems in den Mittelpunkt stellen. Hier wird das Konzept der Spiegelneuronen erforscht, die eine Rolle in der Ermöglichung des Lernens durch Beobachtung spielen könnten​​.

In der Praxis ist Lernen ein vielschichtiger und individueller Prozess. Es ist nicht nur auf den Erwerb von Wissen beschränkt, sondern beinhaltet auch die Entwicklung von Fähigkeiten, Einstellungen und Werten. Jede Lernerfahrung ist einzigartig und wird durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst, darunter die individuelle Motivation, der Kontext, in dem das Lernen stattfindet, und die Art der Informationen, die aufgenommen werden.

„Wissen ist Macht.“

Francis Bacon (1561 - 1626), englischer Philosoph und Staatsmann

2. Bedeutung der Motivation beim Lernen

Lernmotivation ist ein entscheidender Faktor für den Lernerfolg. Sie steuert die Bereitschaft eines Individuums, sich mit spezifischen Inhalten oder Fertigkeiten auseinanderzusetzen, um diese zu erlernen. Dabei beeinflusst die Motivation, wie intensiv und effektiv Lerninhalte aufgenommen und verarbeitet werden.

Ein hohes Maß an Motivation führt oft zu schnellerem und effizienterem Lernen und verbessert somit die Lernergebnisse. Interesse an einem Thema wirkt sich ebenfalls positiv auf die Lernmotivation aus, da es dazu führt, dass sich Lernende gerne und intensiver mit den Lerninhalten beschäftigen​​​​.

2.1. Unterschiedliche Arten von Motivation

Im Wesentlichen gibt es zwei Hauptarten der Lernmotivation: intrinsische und extrinsische Motivation.

Intrinsische Motivation entsteht, wenn das Lernen selbst als bereichernd und erfüllend empfunden wird, ohne äußere Anreize oder Belohnungen. Dies wird oft durch persönliches Interesse an einem Thema oder der Freude am Lernprozess selbst angetrieben.

Extrinsische Motivation hingegen wird durch äußere Faktoren wie Belohnungen, Anerkennung, Angst vor negativen Konsequenzen oder sozialem Druck beeinflusst.

Beide Formen der Motivation können zu Lernerfolgen führen, wobei die intrinsische Motivation oft als nachhaltiger und effektiver angesehen wird​​.

2.2. Strategien zur Steigerung der Lernmotivation

Durch die Anwendung der folgenden Strategien kann die Lernmotivation effektiv gesteigert und damit ein nachhaltigerer und effizienterer Lernprozess gefördert werden.

  1. Interesse wecken: Die Entwicklung von Interesse an einem Thema kann die intrinsische Motivation fördern. Dabei ist es hilfreich, wenn der Lernstoff auf eine Weise präsentiert wird, die mit den persönlichen Interessen oder der Neugier des Lernenden in Verbindung steht.
  2. Ziele setzen: Klare und erreichbare Lernziele helfen, die Motivation aufrechtzuerhalten. Diese Ziele sollten sowohl herausfordernd als auch realistisch sein.
  3. Selbstbestimmung fördern: Die Möglichkeit, eigene Lernwege und -methoden zu wählen, kann die Motivation erhöhen. Je mehr eigene Kontrolle und Wahlmöglichkeiten Lernende haben, desto engagierter sind sie oft im Lernprozess.
  4. Feedback und Anerkennung: Regelmäßiges und konstruktives Feedback sowie Anerkennung für die Bemühungen und Fortschritte können die Motivation, besonders die extrinsische, steigern.
  5. Lernumgebung gestalten: Eine angenehme und anregende Lernumgebung kann die Motivation positiv beeinflussen. Dies kann durch die Schaffung einer ruhigen, komfortablen und ablenkungsfreien Umgebung erreicht werden.
  6. Soziale Komponenten integrieren: Lernen in Gruppen oder mit Freunden kann motivierend wirken, da es Elemente von Wettbewerb, Zusammenarbeit und sozialer Interaktion hinzufügt.
  7. Eigenverantwortung fördern: Die Förderung der Eigenverantwortung für den Lernprozess kann ein starkes motivierendes Element sein. Dies kann durch Selbstreflexion und Selbstbewertung unterstützt werden.

„Bildung ist nicht das Befüllen von Fässern, sondern das Entzünden von Flammen.“

Heraklit (ca. 535 - 475 v. Chr.), griechischer Philosoph 

3. Lernstrategien und -techniken

Das Erlernen neuer Fähigkeiten und Informationen ist ein wesentlicher Bestandteil des menschlichen Lebens. Verschiedene Lernstrategien und -techniken können den Lernprozess effizienter und effektiver gestalten.

3.1. Übersicht über verschiedene Lernmethoden

Es gibt zahlreiche Lernmethoden, von denen jede ihre eigenen Vorteile bietet:

  1. Aktives Lernen: Diese Methode beinhaltet die aktive Beteiligung des Lernenden, beispielsweise durch Diskussionen, das Stellen von Fragen oder das Anwenden des Gelernten in praktischen Szenarien.
  2. Visuelles Lernen: Hierbei werden visuelle Hilfsmittel wie Diagramme, Videos oder Mindmaps verwendet, um Informationen besser zu veranschaulichen und zu speichern.
  3. Auditives Lernen: Diese Methode nutzt Hörmaterialien wie Vorträge, Audiobücher oder Diskussionen. Sie ist besonders effektiv für Personen, die Informationen besser verarbeiten, wenn sie sie hören.
  4. Lesen / Schreiben: Diese traditionelle Methode beinhaltet intensives Lesen und Notizen machen. Sie ist effektiv für Personen, die Informationen besser aufnehmen, wenn sie sie schriftlich verarbeiten.
  5. Kinetisches Lernen: Hierbei wird das Lernen durch physische Aktivitäten erleichtert, wie zum Beispiel durch das Bauen von Modellen oder Rollenspiele.

3.2. Anwendung von Mnemotechniken

Mnemotechniken sind spezielle Gedächtnishilfen, die darauf abzielen, das Erinnern von Informationen zu erleichtern. Einige beliebte Mnemotechniken umfassen:

  • Akronyme: Hierbei werden die Anfangsbuchstaben mehrerer Wörter verwendet, um ein neues Wort zu bilden. Dies erleichtert das Erinnern von Listen oder Sequenzen.
  • Eselsbrücken: Diese Technik verbindet neue Informationen mit bereits bekannten Informationen oder Alltagserfahrungen.
  • Loci-Methode: Dabei werden Informationen mit bestimmten Orten oder Wegen verknüpft. Dies nutzt die räumliche Gedächtnisleistung des Gehirns.

Der Meisterdetektiv Sherlock Holmes nutzt in der BBC-Serie eine Gedächtnis-Technik, die von den alten Griechen erfunden wurde – den "Gedächtnispalast". Studien legen nahe, dass jedermann mit dieser uralten Technik sein Gedächtnis drastisch verbessern kann. Die Anwendung macht sogar Spaß. 

Beitrag: Das Geheimnis von Sherlock Holmes: Der Gedächtnispalast (mit Anleitung)

Das Geheimnis von Sherlock Holmes: Der Gedächtnispalast (mit Anleitung)

Der Meisterdetektiv Sherlock Holmes nutzt in der BBC-Serie eine Gedächtnis-Technik, die von den alten Griechen erfunden wurde – den "Gedächtnispalast". Studien legen nahe, dass jedermann mit dieser uralten Technik sein Gedächtnis drastisch verbessern kann. Die Anwendung macht sogar Spaß. 

Wir erläutern dir die erfolgreiche Anwendung eines Gedächtnispalastes anhand von typischen Beispielen. Unten im Text findet sich eine Kurzanleitung als PDF zum Ausdruck.

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3.3. Die Rolle von Wiederholung und Konsolidierung

Wiederholung und Konsolidierung sind entscheidend für die langfristige Speicherung von Informationen. Wiederholung hilft dabei, Informationen im Gedächtnis zu festigen. Dies kann durch regelmäßiges Überprüfen und Wiederholen des Lernstoffs erfolgen.

Konsolidierung bezieht sich auf den Prozess, bei dem Erinnerungen vom kurzfristigen ins langfristige Gedächtnis übertragen werden. Schlaf spielt dabei eine wichtige Rolle, da er hilft, das Gelernte zu festigen.

Die Wahl der geeigneten Lernstrategie hängt von den individuellen Vorlieben und dem spezifischen Lernkontext ab. Eine Kombination verschiedener Techniken kann oft die besten Ergebnisse liefern. Wichtig ist, dass der Lernende aktiv beteiligt ist und die Methoden findet, die am besten zu seinem persönlichen Lernstil passen.

4. Weitere und verrückte Ideen, um die Lernmotivation und den Lernerfolg zu steigern

4.1. Lernstoff einteilen – eine Salami bitte!

Am Anfang kann die Menge der zu lesenden Fachbücher, Vokabeln oder Formeln uns ängstigen. Ein gewaltiger Berg scheint sich dort vor manchem aufzutürmen. Das führt zu Motivationsverlust und kann sogar zu Schieberitis führen. 

Hier hilft es, den Stoff zu Beginn des Lernens in kleine Einheiten einzuteilen. Eine Möglichkeit ist, das Prinzip der Salamitaktik anzuwenden.

Hier findest du die Beschreibung der Salamitaktik und auch einen Download für die Tages- und Wochenplanung.

4.2. Erfolg mit dem bildlichen Vorstellen

Unser Gehirn speichert Informationen deutlich länger, wenn wir uns von dem Stoff innerlich stimulieren lassen. Anregend wirkt die bildliche Vorstellung. Je skurriler der Gedanke, desto dauerhafter der Eintrag in unserer hauseigenen Datenbank (Beispiel für Gedichte).

Besonders gut funktioniert dies mit Vokabeln und Listen. Suche bei Vokabeln nach Bildern, die sich aus dem Wortlaut ergeben. Zum Beispiel Napkin – Serviette: Stelle dir vor, wie du mit deinem Kinn eine Serviette aus einem Napf vor dir auf dem Tisch ziehst.

Listen lassen sich viel leichter einprägen, wenn du aus den Listenbestandteilen eine Geschichte webst. Gebe deiner Fantasie freien Lauf, je verrückter die Story, umso müheloser behältst du sie. Beispiel hier.

Das Geheimnis von Sherlock Holmes: Der Gedächtnispalast (mit Anleitung)

Der Meisterdetektiv nutzt in der BBC-Serie eine Gedächtnis-Technik, die von den alten Griechen erfunden wurde. Studien legen nahe, dass jedermann mit dieser uralten Technik sein Gedächtnis drastisch verbessern kann. Die Anwendung macht sogar Spaß. Zur Methode Gedächtnispalast (Anleitung) 

4.3. Rappen hilft nicht nur dem Deppen

Hier ein paar Ideen und Anregungen zum Thema "Informationen erfolgreicher behalten":

  1. Humor ist eine großartige Stütze für unser Gedächtnis.
  2. Visualisiere den Lernstoff.
  3. Skurrile und besondere Formulierungen und Bilder helfen.
  4. Suche nach einem Muster in Zahlenfolgen.
  5. Reime gestalten – Fakten behalten!
  6. Mache aus Personennamen ein Bild mit der Person.
  7. Reime auf den Namen, vor allem lustige und skurrile Reime ("Herr Brandt wohnt am Stadtrand – noch ist er nicht abgebrannt").
  8. Sei kreativ! 

4.4. Kostenfreier Leitfaden auf blueprints

10 Anregungen zum effizienteren Lesen

Hier findest du einen Leitfaden, der vielleicht hilft, das Lesen von Sachbüchern, Fachtexten und Fachbüchern ein wenig zu verbessern.

(Für Schüler, Studierende und alle, die etwas lernen möchten!) 

4.5. In entspannter Atmosphäre lernen

Sorge für Wohlgefühl beim Büffeln. Ein ruhiger Raum, eine Tasse Tee und lockere Kleidung wären ein erster Ansatz. Manche können bei Musik besser lernen, viele nur bei absoluter Stille. Probiere es aus. Versuche, innerlich völlig entspannt zu sein.

Auch die Optik der Lernumgebung kann das Lernen fördern. Unter ASS.de finden sich Raumkonzepte und Möblierungskonzepte für Umgebungen, in denen das Lernen leichter fällt.

Teste doch einmal Folgendes aus: Begebe dich in Tiefenentspannung, zum Beispiel mit einer unserer Entspannungsübungen. Lasse dir anschließend über den MP3-Player Vokabeln vorlesen. Lausche der Stimme völlig gelassen. Wenn du magst, vergleiche den Lernerfolg mit dem normalen Vokabellernen – die Unterschiede sind zumeist verblüffend. Mehr zum Thema.

4.6. Ein Nickerchen nach dem Lernen verankert den Lernstoff

Studien haben frappierende Unterschiede bei der Speicherung des Lernstoffes zwischen Personen festgestellt, die unmittelbar nach der Lerneinheit ein Schläfchen eingelegt und solchen, die sich zwischenzeitlich anderweitig beschäftigt haben. Du brauchst also keine Ausrede mehr für dein Mittagsschläfchen, sondern verfügst über eine handfeste Begründung.

Wenn möglich: Anfassen, fühlen, handhaben.

Von Konfuzius soll der folgende Spruch stammen:

„Erkläre mir, und ich vergesse. Zeige mir, und ich erinnere. Lass es mich tun, und ich verstehe.“

In der Tat: Wenn wir etwas anfassen und damit experimentieren können, schaffen wir einen tieferen Bezug im Gehirn. 

Übrigens: Alle zehn Jahre steigt der Intelligenzquotient der Deutschen um etwa 7 % an. Wir werden also immer schlauer!

4.7. Die Brücken der Esel

Diese Pferdeart weigert sich mitunter standhaft, durch die kleinste Wasserfurt zu gehen. Darum braucht er für jede Pfütze eine Brücke.

Heute meinen wir mit einer "Eselsbrücke" zum Beispiel einen Spruch oder Reim, der dem besseren Merken von Daten und Fakten dient.

Man geht also einen kleinen Umweg, um ans Ziel (dem Merken) zu gelangen.

Beispiel: "Wer nämlich schreibt mit 'h' – ist dämlich!"

Nutze deine eigenen Eselsbrücken, um dir wichtige Daten, Fakten oder Aufgaben zu merken.

Drei weitere Beispiele:

1. Die Reihenfolge der Ostfriesischen Inseln kann man sich mit den Anfangsbuchstaben des folgenden Satzes einprägen:

„Welcher Sportler liegt bis neun im Bett!“

Anmerkung: Wangerooge, Spiekeroog, Langeoog, Baltrum, Norderney, Juist, Borkum

2. Tisch decken

„Messer nach rechts, Gabel nach links.“

Anmerkung: Die Endung von Messer = r wie rechts, Gabel = l wie links

3. Seemanssprache – Luv und Lee merken

„Spuckst in Luv, kriegst es druff, spuckst in Lee, fällt's in die See.“

Anmerkung: Luv ist die dem Wind zugewandte Seite und Lee die dem Wind abgewandte Seite.

4.8. Reihenfolgen merken und das Wundergedächtnis

Wenn du dir eine bestimmte Abfolge von Lernelementen merken musst, kannst du die Routenmethode verwenden.

Hierbei nutze bekannte Orte, zum Beispiel dein Wohnzimmer. Verteile die Elemente im Geiste von links ausgehend im Raum: Element 1 auf dem Fernseher, Element 2 auf der Fensterbank usw. So schaffst du Verbindungen und brauchst beim Erinnern in Gedanken nur deine Stube durchgehen. Die Technik im Detail.

Siehe auch Punkt 2: Gedächtnispalast (mit Anleitung) 

4.9. Einmal Ortef bitte! – Belohnungen einbauen

Wenn du dich wieder einmal nicht zum Lernen überwinden kannst, braucht dein Unbewusstes eventuell einen kleinen Anreiz. Verspreche dir nach jedem Lernabschnitt eine Belohnung: einen Kinobesuch, ein neues Buch, die lang ersehnten Schuhe.

Du wirst mit frischem Eifer an den Schreibtisch oder deinen Lernort zurückkehren. 

Ich belohne mich manchmal mit meiner griechischen Lieblingsspeise: Ortef (griechischer Vorspeisenteller).

4.10. do, re, mi, fa, sol, la, si, do – Manches auch mal singen

Einige Menschen berichten, dass sie einen Lernstoff leichter behalten, nachdem sie diesen mehrfach gesungen haben. Probiere es aus!

do, re, mi, fa, sol, la, si, do

Solmisation ist eine im Mittelalter entwickelte Verfahrensweise, die Tonstufen eines Gesanges auf bestimmte Silben zu singen, "um ihren Ort im Tonsystem (qualitas) zu erkennen". 

4.11. Einen Rosmarinkranz tragen – hilfreiche Gewürze beim Lernen?

Wusstest du, dass Gewürze nicht nur schmecken und gut für unsere Gesundheit sind, sondern auch die Gehirnleistung steigern?

Im folgenden Beitrag kannst du lesen, welche Gewürze welche Wirkung haben. Sie können die Konzentration steigern, beim Lernen helfen und sogar die Intelligenz fördern.

Zum Artikel: Gehirnleistung steigern – 10 Gewürze, die dabei helfen und die schmecken 

Im antiken Griechenland trugen bereits Studenten Rosmarinkränze auf dem Kopf, um ihr Gehirn zu stärken und das Gedächtnis zu verbessern. Vor allem seine ätherischen Öle regen den Kreislauf und somit auch die Hirndurchblutung an.

 

4.12. Leichter lernen durch das Wecken von Gefühlen

Doch es geht noch einprägsamer: Verbinde mit dem Lerninhalt ein Gefühl, schaffe fühlbaren Bezug.

Wir empfehlen Begeisterung und Freude, aber du kannst alle Arten von Gefühlen nutzen. Auf diese Art verankern wir den Lernstoff am tiefsten. 

4.13. Erfolg durch ein trainiertes Gehirn

Und natürlich hilft es auch, über ein leistungsfähiges Gehirn zu verfügen. Hier einige Anregungen, wie dein Gehirn fit bleibt bzw. fitter wird.

  • Was erleichtert dir das Lernen?
  • Was hilft dir, schnell zu lernen und Informationen zu behalten?

4.14. Umfrage zum Thema "Lernen"

Welchen Tipp hast du zum Thema "Lernen"?

Welchen Tipp hast du zum Thema -Lernen-?

 

Die Seite wird zum Absenden NICHT neu geladen (die Antwort wird im Hintergrund abgesendet).

„Drei Dinge machen einen guten Meister: Wissen, Können und Wollen.“

Sprichwort 

5. Wie kann KI zum besseren Lernen beitragen?

Künstliche Intelligenz (KI) revolutioniert das Bildungswesen mit zahlreichen innovativen Ansätzen, die das Lernen und Lehren verbessern können:

  1. Personalisiertes Lernen: KI ermöglicht es, Lerninhalte an die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten der Lernenden anzupassen. Durch adaptive Lernplattformen, die auf Basis von Placement-Prüfungen personalisierte Lernmaterialien und Übungen bereitstellen, kann der Lernprozess jedes Einzelnen optimiert werden. KI-basierte tutorielle Systeme bieten individuelle Lernhilfen und passen die Lehrmaterialien dynamisch an den Fortschritt des Schülers an.
  2. Verbesserung der Metakognition und kollaboratives Lernen: KI kann kollaboratives Lernen durch adaptive Gruppenbildung und fachkundige Moderation unterstützen, um effektive Lerngruppen zu bilden und den Lernprozess zu verbessern.
  3. Kreativitätsförderung und Ideenfindung: KI-Tools können als kreative Partner fungieren, um neue Perspektiven und innovative Lösungen zu generieren. Sie bereichern den Prozess der Ideengenerierung und des Brainstormings, indem sie unterschiedliche Ansätze bieten.
  4. Prädiktive Analyse für frühzeitiges Eingreifen: KI-Algorithmen ermöglichen prädiktive Analysen, die helfen, gefährdete Schüler frühzeitig zu erkennen und gezielte Förderstrategien zu entwickeln, um sicherzustellen, dass jeder Schüler sein volles Potenzial erreicht.
  5. Förderung wesentlicher Fähigkeiten des 21. Jahrhunderts: KI hilft, wichtige Fähigkeiten wie Problemlösung, kritisches Denken und Anpassungsfähigkeit zu schärfen, die auf dem heutigen Arbeitsmarkt gefragt sind.

Trotz dieser Vorteile gibt es auch Herausforderungen beim Einsatz von KI im Bildungsbereich. Dazu gehören mögliche Auswirkungen auf die Fähigkeit zum kritischen Denken, Risiken der Inhaltssättigung, Verzerrungen in KI-Algorithmen, Überforderung der Lehrkräfte mit Daten und Datenschutzbedenken.

Insgesamt bietet KI im Bildungsbereich enorme Potenziale, die jedoch verantwortungsbewusst und unter Berücksichtigung ethischer Aspekte genutzt werden sollten.

6. Zeitmanagement und Planung beim Lernen

Effektives Zeitmanagement und eine durchdachte Planung sind entscheidend für den Lernerfolg. Sie helfen dabei, Lernziele zu erreichen, Stress zu reduzieren und eine ausgewogene Lebensführung zu ermöglichen.

6.1. Tipps für effektives Zeitmanagement

  1. Prioritäten setzen: Bestimme, welche Themen oder Aufgaben am wichtigsten sind und widme diesen die meiste Zeit und Aufmerksamkeit. Unterscheide zwischen dringenden und wichtigen Aufgaben.
  2. Realistische Ziele setzen: Setze dir realistische Ziele für jede Lerneinheit. Unrealistische Erwartungen können zu Frustration und Demotivation führen.
  3. Pomodoro-Technik: Diese Methode teilt die Lernzeit in Intervalle (typischerweise 25 Minuten), gefolgt von kurzen Pausen. Dies hilft, die Konzentration aufrechtzuerhalten und Überarbeitung zu vermeiden.
  4. Zeitblockierung: Plane feste Zeiten für das Lernen im Voraus ein. Behandle diese wie wichtige Termine und vermeide Ablenkungen während dieser Zeit.
  5. Ablenkungen minimieren: Identifiziere Faktoren, die dich häufig ablenken, und versuche, sie während des Lernens zu minimieren oder zu eliminieren.
Beitrag: Pomodoro Technik lernen: Anleitung, Tipps & Praxis-Empfehlungen

Pomodoro Technik lernen: Anleitung, Tipps & Praxis-Empfehlungen

Oder: Wie du die Arbeit von 40 Stunden in 19,5 Stunden erfüllst

Die Pomodoro-Technik ist eine Zeitmanagement-Technik, die auf den ersten Blick kaum nennenswerte Auswirkungen auf die eigene Arbeitsproduktivität zu haben scheint. Wenn man aber einmal die Technik ausprobiert hat und dabei den feinen, aber so wirkungsvollen Empfehlungen des Erfinders Francesco Cirillo folgt, ist Arbeit anders als vorher.

Sogar ein Burnout-Vorbeuger und Rücken-Therapeut ist in der Technik enthalten. Wir schildern dir im Detail, wie du mit dieser Technik arbeiten und auf welche Punkte du besonders achten solltest.

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6.2. Erstellung eines Lernplans

  1. Langfristige Planung: Erstelle einen Plan für das Semester oder das Schuljahr. Berücksichtige Fristen, Prüfungen und andere wichtige Termine.
  2. Wöchentliche und tägliche Planung: Unterteile deinen langfristigen Plan in wöchentliche und tägliche Ziele. Überprüfe und passe deinen Plan regelmäßig an.
  3. Flexibilität einplanen: Baue Pufferzeiten ein, um unvorhergesehene Ereignisse oder schwierigere Lerninhalte zu berücksichtigen.
  4. Lernmethoden variieren: Integriere verschiedene Lernmethoden in deinen Plan, um Monotonie zu vermeiden und verschiedene Aspekte des Lernstoffs abzudecken.

6.3. Balance zwischen Lernen und Freizeit

  1. Ausgewogene Lebensweise: Stelle sicher, dass du genügend Zeit für Freizeitaktivitäten, Sport, Hobbys und soziale Interaktionen einplanst.
  2. Entspannungstechniken: Nutze Entspannungstechniken wie Meditation, Yoga oder einfache Atemübungen, um Stress abzubauen.
  3. Schlaf und Erholung: Achte darauf, genügend Schlaf zu bekommen, da er für die Gedächtniskonsolidierung und das allgemeine Wohlbefinden entscheidend ist.
  4. Regelmäßige Pausen: Nimm dir während längerer Lernsessions kurze Pausen, um deine Energie und Konzentration aufrechtzuerhalten.
  5. Selbstfürsorge: Achte auf deine physische und psychische Gesundheit. Gute Ernährung, regelmäßige Bewegung und ausreichend Schlaf sind wesentlich für die Aufrechterhaltung deiner Lernfähigkeit.

Durch die Anwendung dieser Zeitmanagement- und Planungstipps kannst du einen ausgewogenen Ansatz für das Lernen entwickeln, der nicht nur deinen akademischen Erfolg, sondern auch dein allgemeines Wohlbefinden fördert.

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Entspannung ist ein wesentlicher Bestandteil eines gesunden Lebensstils. In unserer hektischen Welt, geprägt von Stress und Hektik, wird die Bedeutung der Erholung oft unterschätzt.

Doch warum ist Entspannung so wichtig, und wie findet man die erholsamsten Aktivitäten, um sich zu regenerieren? In diesem Artikel werden wir uns ausführlich mit diesen Fragen auseinandersetzen und dir wertvolle Einblicke in die Welt der Entspannung bieten. Außerdem haben wir die 10 Aktivitäten zusammengestellt, die die erholsamsten sind.

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Ein Drittel unseres Lebens verbringen wir mit Schlafen. Guter Schlaf ist ausschlaggebend für unser Wohlbefinden, unsere emotionale Stimmung und unsere Leistungsfähigkeit. Das merken wir vor allem dann, wenn es mit dem Schlafen mal eine Zeit nicht so gut funktioniert, denn Nachtruhe ist die Basis für unsere Gesundheit.

Schnell einschlafen, durchschlafen und erfrischt aufwachen: In diesem Artikel erfährst du altbewährte und neu von der Forschung entdeckte Empfehlungen für einen guten, erholsamen Schlaf.

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7. Digitale Hilfsmittel und Ressourcen

Die Integration digitaler Technologien in den Lernprozess hat in den letzten Jahren exponentiell zugenommen. Mit einer Vielzahl von Tools und Ressourcen, die sowohl Lehrern als auch Schülern zur Verfügung stehen, revolutioniert die digitale Ära das Lernen und Lehren.

7.1. Einsatz von Technologie beim Lernen

Der Einsatz von Technologie im Bildungsbereich bietet vielfältige Vorteile. Sie ermöglicht individualisiertes Lernen, bei dem Schüler in ihrem eigenen Tempo und gemäß ihren Interessen lernen können. Digitale Tools bieten interaktive und multimodale Inhalte, die das Engagement und das Verständnis verbessern können. Darüber hinaus ermöglichen sie den Zugang zu einer Fülle von Informationen und Ressourcen, die über traditionelle Lehrbücher hinausgehen.

E-Learning-Plattformen und virtuelle Klassenzimmer haben das Fernlernen vereinfacht und ermöglichen es Schülern und Lehrern, unabhängig von ihrem geografischen Standort miteinander zu interagieren. Dies hat sich insbesondere während der Covid-19-Pandemie als unverzichtbar erwiesen. Tools für das Klassenmanagement und die Bewertung helfen Lehrern, den Lernfortschritt zu überwachen und individuelles Feedback zu geben.

7.2. Empfehlungen für Lern-Apps und Online-Plattformen

  1. Khan Academy: Eine kostenlose Online-Lernplattform, die Übungen, Lehrvideos und ein personalisiertes Lern-Dashboard bietet, um Schülern das Lernen in ihrem eigenen Tempo zu ermöglichen.
  2. Coursera: Bietet Zugang zu Kursen von Universitäten und Hochschulen weltweit. Ideal für diejenigen, die ihr Wissen in einem bestimmten Bereich vertiefen möchten.
  3. Duolingo: Eine beliebte Sprachlern-App, die spielerisches Lernen mit strukturierten Kursen kombiniert, um eine Vielzahl von Sprachen zu lernen.
  4. Quizlet: Eine Lern-Tool-App, die es ermöglicht, Lernkarten zu erstellen und zu verwenden und verschiedene Lernmodi bietet, einschließlich Spiele und Tests.
  5. Google Classroom: Eine weit verbreitete Plattform, die Lehrern hilft, Kurse zu organisieren, Aufgaben zu verteilen und Feedback zu geben, alles in einer papierlosen Weise.
  6. Evernote: Eine Notiz- und Organisations-App, die besonders nützlich für das Sammeln von Recherchematerial und das Organisieren von Studiennotizen ist.
  7. Trello oder Asana: Diese Projektmanagement-Tools sind hervorragend geeignet, um Lernprojekte zu organisieren und den Überblick über Aufgaben und Fristen zu behalten.
  8. EdX: Bietet Kurse von einigen der weltweit führenden Universitäten und ist ideal für diejenigen, die sich akademisch weiterbilden möchten.
  9. MindMeister: Ein Mind-Mapping-Tool, das hilft, Ideen visuell zu organisieren und ideal ist für Brainstorming und Planung von Essays oder Projekten.
  10. Wolfram Alpha: Eine rechnerische Wissensmaschine, die für komplexe mathematische Berechnungen und Datenanalyse genutzt werden kann.

Die Verwendung dieser digitalen Tools kann das Lernen bereichern, die Effizienz steigern und die Motivation erhöhen. Es ist jedoch wichtig, einen ausgewogenen Ansatz zu finden, der traditionelle Lernmethoden mit digitalen Ressourcen kombiniert, um ein umfassendes Lernerlebnis zu gewährleisten. 

„Ich bin noch immer lernend.“

Michelangelo (1475 - 1564), italienischer Künstler und Bildhauer

8. Soziales Lernen und Gruppenarbeit

In der modernen Bildungslandschaft gewinnt das soziale Lernen, insbesondere in Form von Gruppenarbeit, zunehmend an Bedeutung. Diese Lernform, bei der Wissen und Fähigkeiten durch Interaktion und Zusammenarbeit in einer Gruppe erworben werden, bietet zahlreiche Vorteile und Herausforderungen.

8.1. Vorteile des Lernens in Gruppen

  1. Vielfältige Perspektiven: Gruppenarbeit ermöglicht den Zugang zu verschiedenen Sicht- und Herangehensweisen. Dies fördert ein tieferes Verständnis und eine breitere Perspektive auf das Lernmaterial.
  2. Verbesserte Problemlösungsfähigkeiten: In einer Gruppe können komplexe Probleme durch das Zusammenführen unterschiedlicher Ideen und Lösungsansätze effektiver gelöst werden.
  3. Entwicklung von Teamfähigkeiten: Gruppenarbeit schult wichtige soziale Fähigkeiten wie Kommunikation, Konfliktlösung und Teamarbeit, die in der modernen Arbeitswelt unerlässlich sind.
  4. Gesteigerte Motivation: Die Zusammenarbeit in einer Gruppe kann die Motivation und das Engagement der einzelnen Mitglieder erhöhen, da der Gruppendruck und die gegenseitige Unterstützung als Antrieb wirken.
  5. Effektiveres Lernen: Die aktive Diskussion und das Erklären von Inhalten an andere festigen das Wissen und können zu einem effektiveren Lernprozess führen.

8.2. Kommunikation und Zusammenarbeit beim Lernen

  1. Klare Kommunikation: Effektive Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg in Gruppenprojekten. Sie umfasst das aktive Zuhören, das klare Ausdrücken von Ideen und das konstruktive Feedback.
  2. Aufgabenteilung und Verantwortlichkeit: Eine gerechte Aufteilung der Aufgaben und die klare Zuweisung von Verantwortlichkeiten sind entscheidend. Dies verhindert, dass die Last ungleich verteilt wird und fördert die Verantwortlichkeit jeden Mitglieds.
  3. Umgang mit Konflikten: Konflikte sind in Gruppenarbeiten unvermeidbar. Der Schlüssel liegt darin, sie auf eine konstruktive Weise anzugehen, indem man offen für andere Meinungen ist und nach gemeinsamen Lösungen sucht.
  4. Nutzung digitaler Tools: Moderne Technologie bietet zahlreiche Tools, die die Zusammenarbeit in Gruppen erleichtert, wie etwa kollaborative Plattformen und Kommunikationstools.
  5. Regelmäßige Treffen und Feedback: Regelmäßige Treffen und der Austausch von Feedback helfen, den Fortschritt zu überwachen und sicherzustellen, dass alle auf dem richtigen Weg sind.
  6. Respekt und Wertschätzung: Ein respektvoller Umgang und die Wertschätzung der Beiträge jeden Gruppenmitglieds sind grundlegend für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Durch die Kombination dieser Elemente kann Gruppenarbeit zu einem effektiven und bereichernden Lernerlebnis werden. Sie bereitet nicht nur auf die fachlichen Herausforderungen der Zukunft vor, sondern entwickelt auch wichtige soziale und kommunikative Fähigkeiten, die in der heutigen vernetzten Welt von großer Bedeutung sind.

Beitrag: Kommunikation verbessern – die Top 11 Tipps für erfolgreiche Kommunikation

Kommunikation verbessern – die Top 11 Tipps für erfolgreiche Kommunikation

Kommunikation ist ein extrem wichtiger Aspekt unseres Lebens. Ob privat oder beruflich, wie kommunizieren mit anderen? Je besser wir dies tun, umso eher erreichen wir gemeinsam Lösungen, können relevante Informationen weiter geben oder vermeiden bzw. lösen Konflikte.

Ob in der beruflichen Rolle, in der Partnerschaft, im Gespräch mit Freunden oder mit unseren Kindern, unsere Kommunikation wirkt. Manchmal aber anders als wir es wollen. Deswegen möchten wir dich einladen zu einem Ausflug in die spannende Welt der Kommunikation und der Kommunikationstechniken, der dir sicher gute Dienste erweisen wird. 

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Beitrag: Zuhören lernen – so wirkst du sympathischer, verbesserst Beziehungen und …

Zuhören lernen – so wirkst du sympathischer, verbesserst Beziehungen und …

Informationsüberfluss, Hektik und Stress führen häufig dazu, dass das aktive Zuhören zu kurz kommt. Entweder es wird nur mit "einem Ohr" zugehört, es werden voreilig Schlüsse gezogen oder es wird zu viel geredet und zu wenig zugehört.

Das ist schade, denn wirkliches Zuhören bringt viele Vorteile und zeigt echte Kommunikationskompetenz. Ob nun im Beruf oder im Privaten, aktives Zuhören ist ein wahres Wunderwerkzeug. Im folgenden Artikel erfährst du mehr über die Vorteile und welche Techniken und Übungen helfen können, um ein besserer Zuhörer zu werden. 

Auf dem Weg zum guten Zuhörer! ► Vorteile und Tipps zum Thema "Zuhören lernen" ► Die Techniken ► Übungen ► Umfrage, Download und Videos

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„Wissen ist der beste Proviant auf dem Weg zum hohen Alter.“

Aristoteles (384 - 322 v. Chr.), griechischer Philosoph

9. Lernen für verschiedene Altersgruppen

Das Lernen ist ein lebenslanger Prozess, der sich über verschiedene Altersstufen erstreckt. Jede Lebensphase bringt ihre eigenen Herausforderungen und Möglichkeiten mit sich, und Lernstrategien müssen entsprechend angepasst werden, um effektiv zu sein.

9.1. Besonderheiten des Lernens in verschiedenen Lebensphasen

Kinder (bis 12 Jahre): In dieser Phase ist das Lernen oft spielerisch und erforschend. Kinder in diesem Alter sind besonders aufnahmefähig für neue Informationen und lernen durch Nachahmung, Spiele und Interaktionen. Der Fokus liegt auf der Entwicklung grundlegender Fähigkeiten wie Lesen, Schreiben und grundlegenden mathematischen Fertigkeiten, sowie auf der Förderung von Kreativität und Neugier.

Jugendliche (13 - 18 Jahre): In dieser turbulenten Lebensphase, geprägt von physischen und psychischen Veränderungen, wird das Lernen komplexer. Jugendliche entwickeln kritische Denkfähigkeiten und sind in der Lage, abstraktere Konzepte zu verstehen. Der Lernprozess sollte die Förderung der Selbstständigkeit, die Entwicklung von Problemlösungskompetenzen und die Vorbereitung auf weiterführende Bildung oder Berufswahl einschließen.

Erwachsene (19 - 60 Jahre): Erwachsenenbildung konzentriert sich oft auf berufliche Entwicklung, Weiterbildung oder das Erlernen neuer Fähigkeiten. Das Lernen ist oft zielorientierter und praktisch ausgerichtet. Erwachsene Lernende bringen oft umfangreiche Lebenserfahrungen mit, die in den Lernprozess einfließen können. Flexibilität und die Anpassung an unterschiedliche Zeitpläne und Verantwortlichkeiten sind hier von entscheidender Bedeutung.

Senioren (60 Jahre und älter): In dieser Phase des Lebens geht es oft um das Lernen aus Interesse oder Freude. Senioren können von Lernangeboten profitieren, die kognitive Fähigkeiten erhalten und die soziale Interaktion fördern. Der Fokus liegt weniger auf beruflicher Entwicklung und mehr auf persönlicher Bereicherung und dem Erhalt der geistigen Gesundheit.

9.2. Anpassung der Lernstrategien an Altersgruppen

Für Kinder: Lernaktivitäten sollten spielerisch, interaktiv und visuell ansprechend gestaltet sein. Die Einbeziehung von Geschichten, Liedern und Spielen kann das Engagement und das Interesse steigern.

Für Jugendliche: Methoden, die die Selbstständigkeit fördern und kritisches Denken anregen, sind hier effektiv. Projekte, Gruppendiskussionen und problemorientiertes Lernen sind geeignete Ansätze. Technologie kann eine wichtige Rolle spielen, da viele Jugendliche digital versiert sind.

Für Erwachsene: Flexible Lernformate wie Online-Kurse, Abendkurse oder Wochenend-Workshops sind ideal. Praxisorientiertes Lernen und die Anwendung des Gelernten im beruflichen Kontext sind oft bevorzugt.

Für Senioren: Zugänglichkeit und Einfachheit sind Schlüssel. Lernaktivitäten sollten leicht verständlich sein und können sich auf Bereiche wie Gedächtnistraining, Sprachenlernen oder kreative Aktivitäten konzentrieren. Gruppenaktivitäten sind ebenfalls wertvoll, da sie soziale Interaktion fördern.

In jeder Lebensphase sollten Lernstrategien flexibel und an die individuellen Bedürfnisse angepasst sein. Wichtig ist, dass das Lernen als positiv, bereichernd und erreichbar wahrgenommen wird, unabhängig vom Alter des Lernenden.

10. Notwenigkeit des lebenslangen Lernens

In unserer sich schnell wandelnden Welt ist Anpassungsfähigkeit keine Option mehr, sondern eine Voraussetzung für Erfolg und Wachstum. Diese Dynamik hat das Lernen zu einem kontinuierlichen Prozess gemacht, der weit über die traditionelle Ausbildung hinausgeht.

Lebenslanges Lernen ist entscheidend, um mit den rasanten Veränderungen in der Arbeitswelt Schritt zu halten und persönliche Entwicklungsmöglichkeiten zu verbessern. Mit der ständigen Aktualisierung von Kenntnissen und Fähigkeiten können wir nicht nur unsere Karrierechancen verbessern, sondern auch zur wirtschaftlichen Stabilität und zum Wachstum beitragen​​.

10.1. Bildung im Kontext der Globalisierung und Nachhaltigkeit

Die Bedeutung von Bildung in der heutigen Welt geht jedoch über die berufliche Entwicklung hinaus. Im Kontext der Globalisierung und der zunehmenden internationalen Vernetzung ist Bildung ein entscheidendes Instrument, um Weltoffenheit, kulturelles Verständnis und globale Verantwortung zu fördern.

Die UNESCO betont die Notwendigkeit eines Bildungsansatzes, der Weltoffenheit in den Mittelpunkt stellt und die Entwicklung von Fähigkeiten zur Gestaltung und Verantwortungsübernahme in einer komplexen Welt unterstützt. Dies umfasst ein humanistisches, kosmopolitisches und umweltbezogenes Wertmodell und zielt darauf ab, ein ganzheitliches Verständnis nachhaltiger Entwicklung zu vermitteln​​.

10.2. Alltagsbildung – Lernen über den schulischen Rahmen hinaus

Neben der formalen Bildung in Schulen und Universitäten gewinnt die Alltagsbildung zunehmend an Bedeutung. Diese beinhaltet das Lernen außerhalb des formalen Bildungssystems wie das Erlernen von Fähigkeiten zu besseren Meisterung der täglichen Aufgaben, Steigerung der sozialen Kompetenzen sowie und die Entwicklung der Persönlichkeit.

Alltagsbildung ist entscheidend, um Menschen auf die Herausforderungen des täglichen Lebens vorzubereiten, und trägt wesentlich zur sozialen Gerechtigkeit und zur Überwindung sozialer Ungleichheiten bei. Sie ermöglicht es, Wissen und Fähigkeiten zu erwerben, die in formalen Bildungseinrichtungen oft nicht vermittelt werden​​.

11. blueprints-Pareto-Tipp: Erfolgreich lernen

Ein blueprints-Pareto-Tipp fasst kurz und knapp zusammen, was die wichtigsten Anregungen zum Thema sind. Es ist eine Art Merksatz, an den wir bei verschiedenen Gelegenheiten in der Guten-Morgen-Gazette erinnern.

„Der Schlüssel zum erfolgreichen Lernen liegt in der Kombination aus effektiven Lernstrategien, personalisiertem und technologiegestütztem Lernen sowie der Fähigkeit, Motivation und Zeitmanagement ausgewogen zu gestalten.“

12. Videos zu "Lerntipps"

12.1. Video: Lernen lernen: 13 Tipps aus der Gehirnforschung

Länge: 5:07 Minuten

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Video: DIE BESTEN LERNMETHODEN (wissenschaftlich bewiesen?) | Back To School Tipps 2021 | LaraEmily

Länge: 8:47 Minuten

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13. Passende Artikel zum Thema "Lernen" auf blueprints

Hier findest du weitere Tipps für das Lernen auf blueprints.

Das Geheimnis des Lernens – Albert Einsteins Rat an seinen Sohn

Im Jahre 1915 gab Albert Einstein seinem Sohn eine Ermunterung, die heutzutage Forschungsgegenstand aktueller Lernwissenschaft ist.

Mit welchen Beispielen das Jahrhundertgenie seine Empfehlung konkretisierte, was ein moderner Lernexperte dazu sagt und wie jeder Einsteins Rat für sich gewinnbringend umsetzen kann, erläutert dieser kurze Beitrag.

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Digital lernen – Tipps, damit möglichst viel hängenbleibt

Im Zeitalter der Digitalisierung wird digitales Lernen immer wichtiger. Corona hat diesen Prozess nur verstärkt. Insofern lässt sich die Corona-Krise gut dazu nutzen, diese wichtige Lernkompetenz zuhause einzuüben. Auch nach Corona werden Schüler neben der Klasse viel am Computer lernen, um dort auf Informationen oder sogar ganze Lernplattformen zuzugreifen, die derzeit wie die Pilze aus dem Boden schießen.

Wir möchten diesen Artikel deshalb dazu nutzen, um Ihnen für das digitale Lernen einige nützliche Tipps zur Hand zu geben, die Sie je nach Bedarf für sich selbst oder Ihre Kinder anwenden können. Die digitale culture ist das Zauberwort der Stunde.

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Unterschiedliche Lerntypen: Wie Kinder spielerisch am besten lernen

Jeder Mensch ist lernfähig. Menschen reagieren jedoch unterschiedlich auf bestimmte Lehrmethoden. Denn jeder Mensch ist ein anderer Lerntyp. Es wird zwischen 4 Arten von Lerntypen unterschieden: dem visuellen, dem auditiven, dem kommunikativen und dem motorischen Lerntyp.

Auch beim Englisch lernen ist es wichtig, den eigenen Lerntyp oder den seines Kindes zu kennen.

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Geschrieben von

Michael Behn
Michael Behn

Michael arbeitet als Trainer und Coach im Bereich Kommunikationstraining und Selbstmanagement. Er arbeitet bundesweit für kleine und mittelständische Unternehmen. Schwerpunkt sind Führungstrainings, Verkaufstrainings und das Thema Zeit- und Selbstmanagement. Er ist Gründer von blueprints, was seit dem Jahr 2000 eine Leidenschaft von ihm ist.

https://www.blueprints.de

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