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Beziehungen retten und inneren Frieden finden

Warum Verzeihen können so wichtig ist und wie es geht

Nahezu jedem von uns wurde bereits einmal Unrecht angetan oder wir wurden verletzt. Das reicht vom vergessenen Geburtstag bis zum Betrug um das Erbe. Auch das Fremdgehen oder ein allgemeiner Vertrauensbruch durch den Partner tauchen in diesem Kontext häufig auf. 

Beleidigt, verletzt, betrogen, nicht beachtet ... das Regal möglicher Verletzungen ist gut gefüllt. Doch was tun?

Es ist menschlich, sich aufzuregen, sich zu ärgern, wütend zu sein. Das Durchleben dieser Emotionen kann helfen zu begreifen und zu reifen. Aber auf Dauer ist das Herumtragen von Wut und Enttäuschung wie ein brennendes Stück Kohle in unseren Händen. Wir erleben weiterhin Schmerzen und sind eingeschränkt in unserer Handlungsfähigkeit.

Es empfiehlt sich in aller Regel, diese Tiefphase durch Verzeihen aktiv zu beenden. Warum das wichtig ist und wie es möglich ist, erfahren Sie in diesem Artikel.

Wie schnell verzeihst du anderen?

 

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1. Folgen des Nichtverzeihens

Persönliche Verletzungen und Konflikte sind kein größeres Problem, wenn die Angelegenheit rasch aus unserem Kopf verschwindet. Doch häufig wird es anders erlebt. Viele tendieren dazu, den Rucksack der Kränkungen immer nochmal in Gedanken durchzugehen. Immer wieder ärgern wir uns darüber und fühlen die Beleidigung bis ins Mark. Diese schlechte, böse Welt!

Diese inneren Schuldzuweisungen, Beschimpfungen und Verdammung der anderen nagen am seelischen Gleichgewicht, rauben unsere Lebensfreude und können sogar zu Erkrankungen führen. Ein Experiment zeigte außerdem: Schuldzuweisungen können den Schmerz, den wir beim Gedanken an eine Sache empfinden, sogar noch erhöhen.

Anspannung, Erschöpfung, Bluthochdruck oder Magenschmerzen sind nur einige Symptome, die eventuell entstehen. Die Seele leidet und der Körper schreit auf. Manchmal geht die Beziehung daran zugrunde.

Dabei sind Menschen, wie eine Studie der Yale University zeigt, von Natur aus dazu geneigt, zu verzeihen...

Haben "verzeihen" und "vergeben" die gleiche Bedeutung?

In der Umgangssprache werden die Begriffe meist synonym verwendet. Ursprünglich steht Verzeihen aber für den Verzicht auf eine Beschuldigung bzw. Anklage. Beim Vergeben hingegen wird der Schuldige außerdem von seiner Schuld freigesprochen. 

Der Einfachheit halber werden die beiden Begriffe in diesem Artikel aber gleichbedeutend verwendet. 

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2. Warum verzeihen wir nicht einfach?

Anfänglich ist es okay, nicht gleich alles nachzusehen, nicht umgehend zu verzeihen. Es ist ratsam, achtsam gegenüber den inneren Vorgängen zu sein, aber es ist nicht notwendig, die Emotionen zu früh zu stoppen.

Doch warum vergeben wir nach dieser Phase der negativen Emotionen dem anderen nicht einfach und legen die Sache ad acta? Warum fällt es uns so schwer, Frieden zu schließen?

Wie gut kannst du (bis jetzt) verzeihen?

 

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Dafür gibt es einige Gründe. Wir möchten zum Beispiel, dass "der Verursacher, der Peiniger" nicht ungeschoren davon kommt. Beschimpfen ihn in Gedanken, wollen dadurch das vermeintliche Vergehen zurückgeben.

Jedoch schädigt uns das nur selbst. Wir haben die schlechte Laune, der andere bekommt von unserem Wunsch ja nichts mit.

"Bestrafen wir uns nicht für die Fehler anderer!"

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3. Verzeihen heißt nicht Gutheißen

Das Verzeihen bzw. Vergebung nicht vergessen bedeutet, ist den meisten bewusst. Viele setzen Verzeihen jedoch außerdem mit Gutheißen gleich, doch dem ist nicht so.

Wir sollten vor allem verzeihen, um es uns leichter zu machen. Denn mit Angst, Wut oder Kränkungsgefühlen schläft es sich nicht angenehm. Wir sind ständig in Gedanken darin verstrickt und bekommen schlechte Laune. Wenn dies zu stark ist und lange andauert, mündet dieses Hadern mit dem anderen nicht selten in einer psychosomatischen Erkrankung.

Deswegen ist Verzeihen wichtig und wir können es sogar üben.

Verzeihen ist sogar möglich, ohne dass wir die andere Person treffen, sehen oder mit ihr sprechen.

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4. Verzeihen lernen: So kannst du in 4 Schritten vorgehen

4.1. Versuche deinen Schmerz zu verstehen

  • Was genau fühlst du und worum geht es dir? 
  • Mache dir klar: "Dieses Verhalten finde ich nicht gut. Ich möchte es nicht abermals erleben." Eventuell schreibst du der Person einen Brief, in dem du das Fehlverhalten deutlich machst und deine Missbilligung ausdrückst. Es ist nicht notwendig, diesen Brief zu versenden. Bereits das Aufschreiben bringt mehr Klarheit. In vielen Fällen wird das "Verletzt sein" dadurch bereits schwächer.
  • Frage dich außerdem: Ist die Sache den Ärger überhaupt wert?

4.2. Entschließe dich dazu, (dem anderen) zu verzeihen

  • Hilfreich ist hier besonders der Gedanke, dass der aktuelle Umgang mit der Situation (Ärger, Groll usw.) nicht gut für dich ist.
  • Mache deine Entscheidung möglichst nicht davon abhängig, ob der andere sich bereits entschuldigt hat. Der Akt der Vergebung geht schließlich von dir aus, Entschuldigung bzw. Reue des anderen hin oder her. Das ist auch hilfreich für dein Gefühl der Selbstwirksamkeit.

4.3. Versetze dich in den anderen hinein

  • Mache dir die Motivation des anderen beim Disput klar.
  • Wenn du es nicht verstehst, frage nach oder suche in psychologischen Ratgebern nach möglichen Ursachen solch einer Handlung. Hierbei bekommst du eventuell auch Anregungen dazu, was du selbst zur Entstehung der Verletzung beigetragen haben könntest. 
  • Buddhisten gehen davon aus, dass alle Menschen Glück suchen. Böse bzw. verletzende Taten entstehen nur durch Verblendung und haben immer eine entsprechende Reaktion für den Missetäter zur Folge (Karma). Mit dieser Sichtweise fällt das Verzeihen zumeist leichter.

4.4. Loslassen und Neustart

  • Finde deinen Frieden mit der Sache, indem du von den Rachegedanken und sonstigen Gedanken und Gefühlen Abstand nimmst. Spüre, wie gut sich die Vergebung anfühlt
  • Konzentriere dich wieder auf andere (optimalerweise gute) Dinge im Leben. 

4.5. Bonus-Option

Frage dich auch: Wann habe ich anderen Schlechtes angetan? Vielleicht sogar etwas Ähnliches, wie das, was mir angetan wurde? Belastet das vielleicht ebenfalls dein Gewissen?

Eine Möglichkeit, gedanklich von einer Verletzung loszukommen, besteht im expressiven Schreiben. Wir haben dazu eine ausführliche Anleitung erstellt:

Beitrag: Expressives Schreiben – Anleitung

Expressives Schreiben

Expressives Schreiben

Expressives Schreiben - Anleitung für eine großartige Technik bei Krisen, Problemen, Ängsten …

Krisen, Ängste, Befürchtungen, Verluste und Niederlagen sind natürlich Beigaben zum Leben. Ein hilfreiches Werkzeug für solche Phasen ist genauso bestechend einfach wie wirkungsvoll - das expressive Schreiben.

Die Methode gehört zu den extrem gut erforschten Interventionstechniken. In unzähligen Studien werden ihr mittlerweile viele positive körperliche und psychische Wirkungen nachgesagt. Lese hier über eine bestechend einfache, aber ebenso faszinierend wirksame Methode. Außerdem findest du im Beitrag Beispiele zur Anwendung der Interventionstechnik und eine Vorlage mit Anregungen als Download.

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verzeihen umarmung apix

5. Tipps: So könntest du außerdem vorgehen

  • Sage dir: "Ich möchte mit dieser Verletzung abschließen. Sie soll nicht weiter mein Leben belasten. Aus diesem Grunde verzeihe ich dieser Person."
  • Vertiefen kannst du die Wirkung deiner Worte, wenn du dabei ein Bild dieser Person in Händen hältst. 
  • Sage dir: "Ich vergebe XY, mich verletzt zu haben. Er geht jetzt seinen Weg und ich meinen." Anfangs wird hier oft ein innerer Widerstand zu verspüren sein. Wiederhole dieses Vorgehen in dem Fall mehrfach. Mit der Zeit sollte sich der Zustand des Verzeihens einstellen.
  • Unterstütze diesen Satz durch eine aktive Handlung. Schreibe das Vergehen zum Beispiel auf einen Zettel und verbrenne ihn. 

„Der Schwache kann nicht verzeihen.
Verzeihen ist eine Eigenschaft des Starken."

Mahatma Gandhi (1869-1948), indischer Rechtsanwalt, Pazifist und Morallehrer

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verzeihen wueste apix

6. Geschichte über Verzeihen: Zwei Freunde in der Wüste

Zwei Freunde, Roban und Dimos, wanderten in der Wüste. In der Mittagshitze kam es zum Streit um die korrekte Richtung. Im Eifer des Gefechts schlug Roban seinem Freund Dimos ins Gesicht. Entsetzt starrte dieser den Schläger an und zog sich für einige Minuten zurück. Als Dimos wiederkam, nahm er einen Stock und schrieb in den Sand: "Mein Freund Roban hat mich ins Gesicht geschlagen." Danach gingen sie weiter.

Nach mehreren Stunden kam Dimos auf Treibsand und drohte zu versinken. Roban warf sich auf den Boden und befreite ihn unter enormer Anstrengung aus dem tiefen Sand. Für einen Moment sah es so aus, als ober er selbst mit reingezogen würde.

Nachdem Dimos wiederum festen Boden unter den Füßen hatte, ging er zu einem großen Felsen. Er entnahm seinem Rucksack einen Meißel und schlug die folgenden Worte in den Stein: "Heute hat mir mein Freund Roban das Leben gerettet."

Kopfschüttelnd beobachtete Roban, was Dimos dort trieb. "Warum hast du meinen Schlag ins Gesicht von heute Mittag in den Sand geschrieben, die Rettung aber in den Stein gemeißelt?"

Dimos lachte: "Ganz einfach, Freund Roban. Wenn mich jemand verletzt, schreibe ich es in den Sand. Der Wind sorgt schnell dafür, dass dieses Vergehen rasch nicht mehr zu lesen ist. So soll es auch in meinem Geist sein. Genau umgekehrt verfahre ich mit den guten Taten. Diese sollen möglichst lange in meinem Gedächtnis haften. Darum meißele ich sie in Stein."

(Nacherzählt, Verfasser unbekannt)

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7. Sich selbst vergeben

Oben stehende Übungen eignen sich ebenfalls dafür, sich selbst zu verzeihen. Wende von daher diese Technik gleichermaßen auf eigenes Fehlverhalten an. Am besten machst du dich hierfür auch mit deinem Schatten vertraut.

Sage dir zum Beispiel: "Ich sehe ein, dass ich oftmals extrem aufbrausend bin und dabei meine Mitmenschen beleidige. Ich bin trotzdem ein wertvoller Mensch und verzeihe mir." Verzeihen ist in diesem Fall Ausdruck der Liebe für sich selbst.

Im ersten Moment könntest du denken: "Na großartig, so macht sich das Ekel die Sache aber leicht. Heißt seine eigenen Pöbeleien auch noch gut." Aber es kommt komplett anders: Du erkennst die negative Seite an dir. So verdrängst du dieses Fehlverhalten nicht mehr und kannst es ohne Schmerz wahrnehmen. Das ist die Grundlage dafür, in Zukunft ein anderes Verhalten zu zeigen.

Betrachte jede nicht verziehene Verletzung als einen Felsblock, den du mit dir herumträgst. Siehe das Verzeihen als einen Akt an, diesen Felsen ablegen zu dürfen. Der Fels bleibt der Fels, aber du bist ihn los.

Dabei gilt: Verzeihen, gegenüber sich und anderen, will gelernt sein. Übe es regelmäßig, damit du diese Kunst zur richtigen Zeit beherrschst.

„Wir sollen immer verzeihen: dem Reuigen um seinetwillen, dem Reuelosen und unseretwillen."

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (1830-1916), mährisch-österreichische Schriftstellerin

Siehe auch:

Beitrag: Mich selbst mögen lernen

Mich selbst mögen lernen

Mich selbst mögen lernen

Mich selbst mögen lernen – 7 erprobte Ansätze

Zu dick, zu unattraktiv, zu ungebildet, zu faul, zu unsportlich, zu ... Wir Zivilisationsmenschen sind auf verschiedenen Ebenen unzufrieden.

Als Gründe werden genannt: die ständige Präsenz von scheinbar makellosen Menschen aus der Werbung oder das Anschauen der Heldentaten, der grandiosen Liebhaber, der perfekten Leben in zumeist amerikanischen Spielfilmen.

Mit hinein spielt manchmal auch die missbrauchte Macht der Eltern: "Sei anders und ich hab dich wieder lieb." Wie können wir trotz all dieser Prägungen lernen, uns wieder selbst zu mögen? 

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8. Bist du wütend auf eine Herdplatte?

Bringt es etwas, auf eine Herdplatte wütend zu sein? Nein? Aber du bist doch von ihr verletzt worden! Ach, beim Menschen ist das anders, schließlich hat er den freien Willen und mich in vollem Bewusstsein verletzt.

Ja? Dann lies doch mal hier. Neuste Erkenntnisse im Bereich der Hirnforschung legen nämlich nahe, dass der "freie Wille" im Menschen womöglich weit weniger existiert, als allgemein angenommen. 

Ein Beitrag auf blueprints zum Thema:

Beitrag: Mensch ärgere dich (nicht)

Mensch ärgere dich (nicht)

In jeder Minute, die du im Ärger verbringst,
versäumst du 60 Sekunden deines glücklichen Lebens.
Albert Schweitzer
 
ImageBeim Spielen kann man sehr schnell die Charakterzüge der Mitspieler (und seine eigenen!) erkennen. Der eine sieht das ganze gelassen als Spiel, der andere ist begierig drauf, jeden rauszuschmeißen, einer schummelt gerne ein wenig, mancher will sich partout nicht an die Regeln halten. Und manche ärgern sich furchtbar, wenn sie verlieren. Ich habe schon Spieler erlebt, die kochend vor Wut das Spiel vom Tisch fegten.

„Man kommt in der Freundschaft nicht weit, wenn man nicht bereit ist, kleine Fehler zu verzeihen."

Jean de La Bruyère (1645-1696), französischer Schriftsteller

Punkt 9

Ganzheitlichkeit / Kehrseite

9. Ausnahmen bestätigen auch hier das Vorgehen

Müssen wir dem "Täter" immer verzeihen? Nein, es gibt Verletzungen, die so nicht in den Griff zu bekommen sind. Beispiele sind sexueller Missbrauch oder häusliche Gewalt. In diesen Fällen sollten wir als Opfer professionelle, therapeutische Hilfe suchen. Hier werden hilfreiche therapeutische Methoden genutzt, um Verletzungen aus der Vergangenheit aufzuarbeiten und Vertrauen wieder herzustellen.

Zudem gilt:

Die Zeit heilt einige Wunden. Aber nicht alle.

Vor allem nicht die tiefen Verletzungen. Bei diesen ist es meist mit einfachem Verzeihen nicht getan, sollte eine therapeutische Bearbeitung begonnen werden, um die Belastungen aus dem Geschehen nach und nach ausklingen zu lassen.

9.1. Im rechten Rahmen anwenden

Wie alle unsere Empfehlungen und Ideen, die wir in Artikeln auf blueprints geben, gibt es Grenzen der Anwendung. Du solltest nicht verzeihen, wenn die zugrunde liegende Verletzung fortbesteht.

  • Zum Beispiel dem Mann, der immer und immer wieder seine Frau schlägt.
  • Oder wenn eine gerichtliche Klärung notwendig ist.
  • Oder bei anderen Gründen, wenn eine Aufarbeitung gewünscht und sinnvoll erscheint.

In den meisten Fällen hingegen wird sich eine Lebenserleichterung einstellen, wenn wir aktiv vergeben. Körper und Seele sind nicht im Gleichgewicht, wenn wir etwas Verzeihenswertes nicht verzeihen!

„Man möchte sagen, die Menschheit habe die Gebote ihres göttlichen Erlösers vergessen, der uns doch geheißen hat, einander zu lieben und Beleidigungen zu verzeihen, und suche nun ihr größtes Verdienst in der Kunst, sich wechselseitig zu morden."

Leo Tolstoi (1828-1910), russischer Schriftsteller

Punkt 10

10. blueprints-Pareto-Tipp: Verzeihen können

Ein blueprints-Pareto-Tipp fasst kurz und knapp zusammen, was die wichtigsten Anregungen zum Thema sind. Es ist eine Art Merksatz, an den wir bei verschiedenen Gelegenheiten in der Guten Morgen Gazette erinnern.

"Egal ob anderen oder uns selbst: Verzeihen ist der Weg, um unser geistiges Wohlbefinden wiederzuerlangen."

10.1. Zusammenfassung als Leitfaden zum Download

Wir haben dir alle wichtigen Punkte zum Verzeihen auf einer gut ausdruckbaren Seite zusammengefasst:

Zum Download

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pdf  Verzeihen Anleitung

Punkt 11

11. Leserumfrage "Verzeihen"

Was sind deine Erfahrungen mit dem Verzeihen?

Kannst du von Erfahrungen mit dem Verzeihen berichten? Haben dir die obigen Anregungen geholfen? Bitte teile es uns hier mit.

 

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12. Mehr zum Thema "Verzeihen" auf YouTube und Amazon

12.1. Videos

Warum Verzeihen gut und wichtig ist

Länge: 7 Minuten

Video: Warum wir (nicht alles) verzeihen sollten

Länge: 59 Minuten

12.2. Bücher



Punkt 13

13. Im Zusammenhang interessant

Wie gehe ich mit Menschen um, die ich nicht mag?

Umgang mit Menschen, die ich nicht mag

Wie gehe ich mit Menschen um, die ich nicht mag?

Kennst du auch Personen, die dich zur Weißglut treiben? Menschen, die du nicht magst? Nun können wir diese Menschen nicht alle meiden, denn manchmal sind es Arbeitskollegen, Geschäftspartner, Kunden oder gar Familienmitglieder.

Wir müssen trotzdem mit diesen Menschen auskommen und zwar möglichst so, dass wir die Souveränität wahren und nicht zu viel Energie verlieren. Was können wir tun und was sollten wir unterlassen, im Umgang mit diesen Personen?

Die folgenden Anregungen sollen dir helfen, die Situation zu analysieren. Lerne etwas über deinen Konflikt mit der Person und damit über dich. So wirst du Möglichkeiten finden, besser mit diesen Menschen umzugehen, die du nicht magst, und als Persönlichkeit reifen

Einmal verzeihen, bitte

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Das Leben läuft selten völlig glatt. Hin und wieder werden wir von Menschen (scheinbar) ungerecht abgefertigt. 

Eventuell fühlen sich andere ab und an von uns nicht angemessen behandelt, ohne dass wir dies bemerken.

Verzeihen (so funktioniert es) gehört zur Psychohygiene. Unsere heutige Anregung lautet: Verzeihen Sie diese Woche eine Ungerechtigkeit, die Ihnen gegenüber begangen wurde (von "Beleidigung" bis "Vorfahrt genommen"). Suchen Sie einen Verzeih-Weg, der bei Ihnen zu guten Resultaten führt. Sie erkennen dies daran, dass Sie das Thema gedanklich nicht mehr beschäftigt.

Sie können Ihre Verzeihbemühungen gerne mit einer kleineren "Missetat" beginnen.

Gandhi über das Verzeihen

„Der Schwache kann nicht verzeihen. Verzeihen ist eine Eigenschaft des Starken!“

Mahatma Gandhi (1869 - 1948 ), indischer Rechtsanwalt, Publizist

Wie mit Gefühlen umgehen

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Wie Sie selbstwirksam mit Ihren Gefühlen umgehen

Viele unserer Tätigkeiten des Tages dienen bewusst oder unbewusst dazu, angenehme Gefühle in uns entstehen zu lassen: Wir wollen mehr von dem, was uns gefällt und weniger, was Schmerz oder Unwohlsein auslöst. Doch die schlechten Gefühle kommen nicht nur, wenn wir sie rufen.

Welche Möglichkeiten haben wir im Umgang mit unseren Gefühlen? Wie können wir intelligenter mit Gefühlen in unseren menschlichen Beziehungen umgehen? Selbstwirksamer, so dass am Ende kein Scherbenhaufen zu beklagen ist, sondern der wahre (oft verborgene) Wunsch hinter unseren Gefühlen ins Leben treten kann. Schauen wir uns die Möglichkeiten an.

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Gruppe Menschen Stadt

Nervige Menschen: Wie wir schwierige Beziehungen verbessern – 10 Empfehlungen

Wer sich weiter entwickeln möchte, für den empfiehlt es sich, die Einstellung zu sich und zu seinen Mitmenschen immer von neuem auf den Prüfstand zu stellen, um hilfreiche Anpassungen vorzunehmen. Doch so mancher macht es uns nicht gerade leicht. Wie also mit solchen Personen umgehen?

Einstellungen auf dem Prüfstand!

Es gibt Menschen, mit denen wir nicht klarkommen. Personen, die wir nicht mögen, und schon der bloße Gedanke an sie lässt negative Emotionen aufsteigen. Da wir aber häufig diese Personen nicht meiden können, weil sie ein Teil unseres sozialen Umfeldes (privat und im Beruf) sind, kann es wertvoll sein, seine Einstellungen auf den "Prüfstand" zu stellen, um die kraftraubenden Gedanken zu verringern.

Es geht nicht darum, jeden zu mögen. Es geht darum, die eigene Einstellung zu überprüfen, diese gegebenenfalls zu verändern und eventuell dabei noch etwas über sich selbst zu lernen. So eine Gelegenheit sollten wir beim Schopfe packen, um reifer zu werden.

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