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Bedürfnisse angemessen und richtig äußern lernen – So traust du dich und vermeidest unnötige Ablehnungen

Wer seine Bedürfnisse deutlich ausspricht, genießt viele Vorteile. Doch warum fällt es uns oft so schwer, zu dem zu stehen, was wir möchten? Warum reden wir um den heißen Brei herum und scheuen den explizit ausgesprochenen Wunsch wie der Teufel die Kirche? Anders gefragt: Wie kann ich lernen, meine eigenen Wünsche angemessen auszudrücken und ggf. durchzusetzen?

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1. Missglückter Kommunikation auf der Spur

Es gibt die unterschiedlichsten Gründe dafür, dass uns eine förderliche Kommunikation nicht gelingt. Schauen wir auf ein Beispiel aus der gewaltfreien Kommunikation nach Rosenberg:

Nimm einmal an, dir treibt das morgendliche Chaos aus herumliegenden Socken und Schulranzen sowie der nicht abgeräumte Frühstückstisch die Zornesröte ins Gesicht. Wutentbrannt schleuderst du den anderen Familienmitgliedern an den Kopf, was für unordentliche Chaoten sie doch seien.

Führt das zum gewünschten Erfolg? Meistens nicht. Eher ernten wir Streit wegen "unverschämter Vorwürfe".

  1. Schauen wir mal, wie der Vorgang im Detail abläuft:
  2. Wir verspüren Ärger über den nicht abgeräumten Frühstückstisch und die Sachen auf dem Fußboden.
  3. Wut lodert auf und veranlasst uns zu einer pampigen Vorhaltung.
  4. Die anderen fühlen sich verletzt und wehren sich mit Gegenvorwürfen.

Dabei hast du doch deine Bedürfnisse klar ausgesprochen? Nun, vielleicht kannst du zielführender vorgehen...

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Bevor wir weitermachen, sollst du dich selbst einschätzen. Sei bitte zu 100 % ehrlich zu dir selbst, eine realistische Selbsteinschätzung ist bereits eine hilfreiche Basis für das weitere Vorgehen.

Kommunizierst du deine eigenen Bedürfnisse ausreichend?

 

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Weitere Beispiele unglücklichen Kommunizierens

1.1. Ausreden

"Wollen wir uns nächsten Donnerstag auf ein Glas Wein treffen?" Eigentlich spräche nichts gegen den Wunsch deiner Freundin, aber momentan fühlst du einfach nur das Bedürfnis nach Ruhe. Da du ihr aber nicht vor den Kopf stoßen möchtest, erfindest du eine Ausrede.

Das kann leicht nach hinten losgehen: Schon ein alternativer Terminvorschlag von deiner Freundin bringt dich jetzt in die Bredouille, ganz zu schweigen davon, wenn deine kleine Lüge später auffliegen sollte.

1.2. Mangelndes Nachfragen

Oder schauen wir uns eine alltägliche Arbeitssituation an. Der Chef beauftragt dich mit der Erstellung eines Dokumentes und gibt dir nur wenige Inhaltspunkte mit auf den Weg. Bei der Texterarbeitung stellst du dann fest, dass dir bei manchen Punkten etwas unklar ist. Du magst aber nicht nachfragen, um nicht inkompetent oder unsicher zu wirken und fängst einfach an. Das Endergebnis bildet ein Schriftstück, das wahrscheinlich am Ziel vorbei läuft.

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2. Warum äußern wir unsere Bedürfnisse nicht oder falsch?

Du kennst sicherlich viele eigene Erlebnisse, die ähnlich verlaufen. Beliebte Fallen sind:

  1. Mein Wunsch könnte unangemessen wirken.
  2. Ich sollte eigentlich helfen.
  3. Ich möchte nicht schon wieder bitten.
  4. Ich bin mir vorab sicher, der andere will genau das Gegenteil meines Bedürfnisses.
  5. Wir halten uns für egoistisch oder wollen nicht von anderen für egoistisch gehalten werden.

  6. Wir wollen nicht zur Verantwortung gezogen werden, wenn die Erfüllung unseres Bedürfnisses zu einem schlechten Ergebnis geführt hat.
  7. Wir wollen die Hilfe von anderen nicht in Anspruch nehmen bzw. denken, es zeugt von Schwäche, Hilfe anzunehmen.
  8. Wir wollen nicht als unverschämt gelten.
  9. Wir gehen davon aus, dass dieses Bedürfnis ohnehin nicht erfüllbar ist.
  10. Wir deuten ein Bedürfnis nur an und meinen, unser Gegenüber müsse aus dieser Andeutung das Bedürfnis klar herauslesen können.
  11. Wir wollen nicht den Preis bezahlen, den wir für die Erfüllung des Bedürfnisses zahlen müssten. (Eventuell müssten wir uns dann ein "Das war deine dumme Idee!" anhören.)
  12. Wir sehen die Bedürfnisse anderer als wichtiger
  13. Wir wollen den anderen nicht in Verlegenheit bringen.

Frage an dich: Fehlt hier noch ein Punkt, eine Falle?

Kennst du eine weitere Falle, die hier fehlt?

 

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Spezialfall "Ich will nicht"

Viele Menschen neigen außerdem dazu, immer nur zu sagen, was sie nicht wollen. Für das Gegenüber bleibt so unklar, was genau die Person tatsächlich will. 

Siehe zu diesem Punkt auch:

Beitrag: Was sind meine Glaubenssätze?

Was sind meine Glaubenssätze?

Was sind meine Glaubenssätze?

Was sind meine Glaubenssätze? Erkennen und verändern in 3 Schritten

Glaubenssätze sind Annahmen über uns und darüber, wie die Welt um uns herum abläuft. Sie leiten uns an, wie wir uns am besten in der Welt "bewegen".

Glaubenssätze entwickeln sich durch Erziehung, Übernahme von anderen, durch Vorbilder und sonstige Einflüsse des persönlichen Umfeldes. Zumeist sind sie in der frühkindlichen Erziehung entstanden, können aber auch später noch entstehen. In dem Fall resultieren sie zumeist aus einmaligen besonders einprägsamen Erlebnissen (zum Beispiel einen Unfall)  oder durch andauernde Erfahrung (zum Beispiel eine mächtige Person im Umfeld). Damit ein Glaubenssatz nicht zur Erfolgshandbremse wird, sollten wir ihn immer wieder prüfen. Positive und wertvolle Glaubenssätze hingegen motivieren, bereichern unser Leben und das unserer Mitmenschen.

Wer sein Leben selbstbestimmter, erfolgreicher und glücklicher führen möchte, der hat häufig bei seinen Glaubenssätze einen guten Ansatzpunkt.

Wenn wir das nicht tun, kann es sein, dass wir Marionetten unserer Erziehung sind und nicht zuletzt wie Orientierungslose den Einflüsterungen der Werbung folgen. Das sollte wir nicht zulassen. Lese hier, was du tun kannst, um die Handbremse zu lösen und Fahrt aufzunehmen, zu dem, was dir wichtig und wertvoll ist.

mehr zu Selbstbewusstsein aufbauen

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freunde nehmen arm 0r 564Bedürfnisse lassen sich auch nonverbal ausdrücken

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3. Warum sollte ich lernen, meine eigenen Bedürfnisse zu äußern?

  • Vor allem in einer Paarbeziehung: Um Missverständnisse und den daraus folgenden Verlust an Zuneigung zu vermeiden. Es für einen liebenden Partner geradezu eine Verpflichtung, die eigenen Bedürfnisse äußern zu lernen.

Beitrag: Welche Erwartungen darf ich in der Partnerschaft hegen?

Erwartungen an die Partnerschaft

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Erwartungen an die Partnerschaft – 3 Schritte, um die Liebe zum Partner zu bewahren

Wir alle hegen Erwartungen an die Partnerschaft, doch wie weit dürfen wir gehen? Ohne eine gewisse Erwartungshaltung würden wir uns nicht nach einem Lebenspartner sehnen. Aber du kannst es dir mit Sicherheit denken, worauf wir hinaus wollen: Zu hohe Erwartungen an den anderen belasten die Beziehung. Wie können wir die Liebe bewahren? Die folgenden 3 Schritte schaffen Klarheit, Verständnis und entspannen das Miteinander.

  • Das Aussprechen der eigenen Bedürfnisse gibt zudem Orientierung in der Partnerschaft und in jeder anderen Form von Beziehung. Der/die andere weiß, woran sie ist, worauf er sich verlassen kann. Anders ausgedrückt: Das klare Äußern der eigenen Bedürfnisse gibt Sicherheit in der (Liebes-)Beziehung.
  • Im Beruf werden die eigenen Bedürfnisse ohne klare Äußerung oft übergangen.
  • Klares Kommunizieren von Bedürfnissen gehört zum Verhaltensrepertoire selbstbewusster Menschen. Ihr Selbstbewusstsein leidet, wenn sie permanent darauf verzichten, für sich selbst einzustehen.

Beitrag: Mein Selbstwertgefühl stärken

Merkkarte: Selbstwertgefühl stärken

Hier finden Sie die Merk- und Reflexionskarte zum Thema "Selbstwertgefühl stärken". Die Karte ist im Quartettformat (6 x 9 cm), passt also bequem in die Jackentasche oder in die Geldbörse.

  • Psychologen vermuten, dass sich unterdrückte Konflikte negativ auswirken, z. B. auf den Blutdruck oder das Immunsystem.
  • ...

Zusammengefasst:

Die angemessene Äußerung der eigenen Bedürfnisse gehört zu einem selbstbestimmten Leben einfach dazu.

Mangelnde Sensibilität?

Von der besten Freundin oder dem Sandkastenfreund mag man erwarten können, dass sie/er mehr oder weniger konkrete Andeutungen deiner Bedürfnisse richtig deutet. Aber auf der anderen Seite dieser "du kennst mich doch"-Skala steht das berufliche Umfeld. Ohne Klartext beim Äußern der eigenen Bedürfnisse, ohne klares Setzen von Grenzen passiert dort selten etwas. Die Arbeit ist eine ideale Lernumgebung zum Äußern von Bedürfnissen. Beispiele:

  • Melde sofort zurück, wenn dir dein(e) Vorgesetzte(r) so viel Arbeit zuteilt, dass du diese nicht mehr in guter Qualität innerhalb deiner Arbeitszeit erledigen kannst.
  • Traue dich, nicht an einem Firmenevent teilzunehmen, wenn du auf diese Art von Vergnügen keine Lust hast.
  • Mache sofort und klar deutlich, wenn dir ein "lustiger" Spruch (über dich?) sauer aufstößt oder dir eine flapsige Bemerkung unangemessen erscheint.

verhandlung erfolg mw 900Aus Klartext folgt Einigung

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4. Ganzheitlich denken: Bedürfniswahrnehmung meines Umfeldes (Menschen und andere Lebewesen)

In unserem Verständnis ist das selbstbewusste Äußern der eigenen Bedürfnisse ein grundlegendes Werkzeug zur Selbstverwirklichung im Leben. Zu einem Leben, das immer mehr zum eigenen Wesen passt.

Gesamtgesellschaftlich (man kann auch kleiner argumentieren: innerhalb der Familie, im Freundeskreis oder im Team bei der Arbeit) betrachtet kommt zum für alle gedeihlichen Anwenden dieser Fähigkeit ein notwendiges Element hinzu:

Die Bedürfnisse des anderen wahrnehmen – empathisch sein.

Mache dir bewusst: Die meisten Menschen äußern selten direkt ihre Bedürfnisse, Tiere und Pflanzen haben keine Möglichkeit, sich uns gegenüber zu äußern. Nach dem Wahrnehmen der Bedürfnisse anderer kannst du dich im zweiten Schritt darum bemühen, diese "Fremdbedürfnisse" mit den eigenen Bedürfnissen in Einklang zu bringen.

Im Zweifel muss man auch mal ein eigenes Bedürfnis aufgeben, wenn dessen Erfüllung mit zu vielen Nachteilen/Problemen bei anderen einhergehen würde.

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5. Bedürfnisse äußern: ein besseres Vorgehen

„Man widerspricht oft einer Meinung, während uns eigentlich nur der Ton, mit dem sie vorgetragen wurde, unsympathisch ist."

Friedrich Wilhelm Nietzsche, deutscher Philosoph, 1844 - 1900

Wie agiere ich am klügsten, wenn ich meine Bedürfnisse äußere? In vielen Fällen hilft es, schrittweise vorzugehen.

  1. Stelle sicher, dass du die Bedürfnisse deines Kommunikationspartners kennst. Frage lieber einmal zu oft nach, oft täuschen wir uns bei unserer Interpretation.
  2. Halte einen Moment inne, bevor du fragst oder antwortest.
  3. Werde dir deiner eigenen Bedürfnisse in der Situation gewahr, verschaffe dir Klarheit über deine eigenen Wünsche.
  4. Durchdenke dein Bedürfnis, wäge es mit den Interessen anderer ab.
  5. Mache dir bewusst, dass du die Verantwortung für deinen Teil der Bedürfnisse trägst, dass der andere diese nicht ahnen kann.
  6. Wenn du dein Bedürfnis für angemessen hältst: Ist es deiner Meinung nach prinzipiell erreichbar? Das Bedürfnis muss erfüllbar sein.
  7. Versuche eine Bitte vorzubringen und keine Forderung. 
  8. Schildere dann dem anderen deine Bedürfnisse in klaren Worten, vermeide dabei, wo möglich, einen Vorwurf. 
  9. Sucht gemeinsam nach Lösungen, die für beide Parteien tragbar sind. Eventuell braucht es einen Kompromiss

Natürlich wirst du nicht immer Erfolg bei anderen erzielen. Aber du wirst auf jeden Fall mehr Verständnis erreichen.

Du wirst oftmals erstaunt feststellen, dass viele deiner Probleme nur in deiner Einbildung bestehen.

5.1. Weitere Tipps zum angemessenen Äußern der eigenen Bedürfnisse

  • Achte auf einen guten Zeitpunkt zum Äußern deines Bedürfnisses. Das Gegenüber sollte nicht unter Zeitdruck stehen und über ein gutes Energieniveau verfügen. Beides verhindert unnötige Abwehrreaktionen.
  • Äußere dich möglichst konkret.
  • Formuliere positiv: "Bitte mache du heute den Abwasch, oder siehst du das als unangemessen an?" und nicht "Willst du dich eigentlich auch mal an der Hausarbeit beteiligen?".
  • Bleibe bei Ich-Aussagen, verallgemeinere möglichst wenig.

Beitrag: So bleibst du bei Ich-Aussagen (Giraffensprache)

Nutzen Sie Ich-Aussagen

Ich-AussagenDer größte Teil der Führungstätigkeit besteht aus Kommunikation. Meetings, Projektgespräche, Gespräche mit Mitarbeitern etc. füllen den Arbeitstag der meisten Führungskräfte.
Das Kommunikationsverhalten ist somit ein wichtiger Erfolgsfaktor in der Führungsaufgabe. Dieses wird aber den meisten Führungskräften selten rückgemeldet und bleibt so häufig ein "blinder Fleck". Aber das ist ein Problem.

  • Bewahre einen ruhigen Ton, suche Augenkontakt.
  • Vermeide (schlecht) versteckte Vorwürfe in der Äußerung deines Wunsches. "...bitte antworte ehrlich..." innerhalb einer Bedürfnisformulierung enthält den impliziten Vorwurf, nicht immer die Wahrheit zu sagen.
  • Präsentiere im Optimalfall eine Auswahl an Lösungsvorschlägen. Dein Gegenüber hat so nicht das Gefühl, dass du ihn auf eine Möglichkeit festnageln willst.
  • Nimm eine innere Haltung ein, mit der du ein Nein ruhig akzeptieren kannst. Insbesondere bei der Äußerung von intimen Bedürfnissen. Du musst für Alternativen offen sein.

5.2. Wichtig: Kenne dich selbst!

Einige Punkte der obigen Tipps lassen sich wie folgt zusammenfassen: Bemühe dich darum, den anderen mit Respekt zu behandeln. Mache dir vorab klar, ob du schon mit Zorn im Bauch an das Gespräch herangehst, ob Enttäuschung über den anderen in dir nagt und ob du mit der Äußerung deines Bedürfnis auch gleich einen Vorwurf mitsenden möchtest. All dies wird dazu führen, dass eher ein Streit entbrandet, als dass dein Bedürfnis erfüllt wird.

Die Beantwortung dieser Fragen verlangt eine wahrheitsgetreue Selbsteinschätzung. Es ist oft nicht einfach, bei sich selbst ehrlich hinzuschauen. Diese Ehrlichkeit trägt aber auf lange Sicht nachhaltig zu einer guten Beziehung (zu sich selbst und zu anderen) bei.

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6. Zusammenfassung / Merkkarte zum Download

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6.1. Die Merkkarte

Wir haben dir eine Merkkarte mit den wichtigsten Punkten, die du beim Äußern deiner Bedürfnisse beherzigen solltest, zusammengestellt. Diese kannst du ausdrucken und ausschneiden. Im Portemonnaie aufbewahrt hast du die Empfehlungen dann immer bei dir.

6.2. blueprints-Pareto-Tipp: Bedürfnisse äußern lernen

Ein blueprints-Pareto-Tipp fasst kurz und knapp zusammen, was die wichtigsten Anregungen zum Thema sind. Es ist eine Art Merksatz, an den wir bei verschiedenen Gelegenheiten in der Guten Morgen Gazette erinnern.

"Übe dich darin, deine Bedürfnisse deutlich aber angemessen zu äußern. Sei dir auch der Bedürfnisse deines Umfeldes bewusst. Suche das Gespräch, achte auf günstige Umstände, kommuniziere respektvoll und wertschätzend und bleibe bei Ich-Aussagen (Giraffensprache)."

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7. Falls dein Bedürfnis dennoch abgelehnt wird

Frage nach Gründen der Ablehnung. Achtung: Nicht selten verbirgt sich der wahre Grund hinter fadenscheinigen Argumenten. Es gibt viele Gründe, warum Menschen sich nicht trauen, den ehrlichen Grund einer Ablehnung zu nennen. Diese aufzuzählen würde einen neuen Artikel erfordern. Aber eines sei gesagt:

Je stärker dein Wunsch nach dem Herausfinden der Wahrheit ist, je feinfühliger du nachfragst und aktiv zuhörst, umso eher wirst du der wahren Ursache für die Ablehnung auf den Grund kommen.

Eventuell ergibt sich aus dem Herausfinden der wahren Ursache für die Ablehnung jene andere Möglichkeit, dein Bedürfnis – vielleicht nur unwesentlich angepasst – und das des Gegenübers doch noch in Einklang zu bringen. 

Wie sind deine Erfahrungen beim Aussprechen deiner Bedürfnisse?

 

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Punkt 8

8. Videos zum Thema "Bedürfnisse äußern"

Wie nutze ich Gefühle zur Identifizierung meiner Bedürfnisse?

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Bedürfnisse kommunizieren in der Beziehung | Erwachte Beziehungen

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Punkt 9

9. Lese hier weiter

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