Bewertung: 4 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern inaktiv
 

Eine der bekanntesten Kreativitätstechniken ist das "Brainstorming" (engl., >Geistesblitz<).

Diese in den 50er Jahren vom amerikanischen Werbefachmann Alexander Osborn entwickelte Technik dient der Anregung des kreativen Denkens in Gruppen. Die Teilnehmer äußern spontan ihre Gedanken zu einem Problem, wobei Kritik und Diskussion untersagt ist, damit die Ideenfindung nicht gehemmt wird.

Diese Technik eignet sich sehr gut für Gruppen, wenn ein klar definiertes Problem bzw. Ziel besteht. Die Herausforderung ist auch schüchterne und weniger eloquente Teilnehmer in die Arbeit mit dieser Technik zu integrieren.

 

Mögliche Vorgehensweise:

  1. Schreiben Sie das Ziel bzw. das Problem für alle sichtbar auf.
  2. Nun werden alle Beiträge der Teilnehmer sichtbar notiert (z.B. Flipchart, Pinnwand)
  3. Beachten Sie beim Suchen und Aufschreiben folgende Regeln, die alle Teilnehmer kennen sollten. Idealerweise hängen Sie die Regeln für alle sichtbar auf.
    1. Keine Bewertung
    2. Mut zum Außergewöhnlichen!
    3. Quantität ist wichtig!
    4. Durchhalten bis zum Ende!
    5. Integration der „stillen Zeitgenossen“
  4. Nach dem „Sturm der Ideen“ sollte eine Pause gemacht werde.
  5. Nun fangen Sie gemeinsam mit der Auswertung der Ergebnisse an und bewerten die gewonnenen Ergebnisse durch die Brillen Ziel, Werte, Erwartungen der Zielgruppen u.a. Fassen Sie ähnliche Ideen zusammen, bewerten Sie gemeinsam die Erfolgsaussichten und lassen Sie eine konkrete Maßnahmen- und Ideenliste entstehen.

Brainwriting

Beim "Brainwriting" werden im Gegensatz zum "Brainstorming" die Ideen nicht laut ausgesprochen, sondern von jedem Teilnehmer auf ein Stück Papier bzw. Karten geschrieben und anschließend zusammengeführt. Diese Methode hat den Vorteil, dass es schüchterne bzw. ruhige Gruppenteilnehmer leichter haben, ihre Ideen einzubringen.

Der Ablauf entspricht dem des Brainstormings. Wenn bei dieser Methode Karten genutzt werden, können im Anschluss Cluster (Haufen) von Karten mit ähnlichen Ideen gebildet werden, was der Anfang der Auswertung der gemeinsamen Ergebnisse darstellt.

siehe auch: Leitfaden: Brainstorming 635

 

 

Teilen macht Freude:

Wenn Sie nach oben scrollen, finden Sie jeweils den Text markiert, der gerade vorgelesen wird.

Der Beitrag ist eingeordnet unter:

Auch interessant

Das war ein Beitrag aus der

GUTEN-MORGEN-GAZETTE

Lesefreude und spannendes Wissen seit über 15 Jahren

Aktuelle Inhalte der Gazette vom 18.11.2018

  • Wie konzentriere ich mich besser
  • Zitat der Woche
  • Wort der Woche
  • Rätsel
  • Allgemeinwissen
  • Aufgabe: Wie hoch ist die Quersumme?
  • Humorige Anekdote
  • Beliebtester Beitrag der Vorwoche

 

Möchten Sie die Gazette jeden Sonntag früh kostenlos erhalten? 

Wenn Sie unseren Newsletter abonnieren, speichern wir Ihre E-Mail-Adresse und senden Ihnen diesen regelmäßig zu. Beim Öffnen der E-Mail und Anklicken der Links erfolgen statistische Erhebungen. Details dazu finden Sie im Punkt "Newsletter" unserer Datenschutzerklärung. Mit dem Abonnieren erklären Sie sich mit der Datenschutzerklärung einverstanden.

Die Abmeldung ist jederzeit möglich, z.B. mit einem Link unten in jedem Newsletter.

jeden Sonntag / kostenfrei / unabhängig

Anregungen durch Sinngeschichten, Fabeln, Artikel ...

Wissen und Wortschatz mit Freude vergrößern

Lesespaß und Humor von Schriftstellern, Philosophen und anderen großen Denkern