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Samrtphone Nutzung

Smartphone Nutzung - so nutzen wir es besser

Viele merken, dass das kluge Telefon große Tücken mit sich bringen kann. Wenn der Einsatz reflexhaft wird oder gar zur Sucht entartet, haben wir ein Problem. So mancher greift morgens als Erstes zum Mobiltelefon oder es überkommt ihn oder sie ein kalter Schauer, wenn das Mobiltelefon vergessen wurde. Auch auf den Klos der Nation wird länger gesessen, weil die Nachricht noch zu Ende geschrieben werden muss.

Ding-Dong … Ooops Moment! Kommt gerade eine Nachricht auf WhatsApp rein. ... Schade, war nicht wichtig. Wo war ich? Ach, ja ... ;-)

Erfahren Sie in diesem Artikel, wie Sie wieder zu einem vernünftigen, gesunden Umgang mit dem Smartphone finden. Nutzen Sie dazu einen Selbsttest, die verrückte Google Idee oder probieren Sie die gesunde Smartphone-Diät aus.

57 Millionen Smartphone-Nutzer waren es 2018 in Deutschland. Das sind acht von zehn Personen ab 14 Jahren. Für viele ist das Smartphone zu einem extrem wichtigen Bestandteil ihres Lebens geworden. Durchschnittlich über 3 Stunden werden mit Apps wie Audiostreaming und Social-Media sowie Angebote im Internet genutzt. 

 
 

Punkt bp 1  

 Smombie und Joe Black

Das Jugendwort des Jahres 2015 ließ aufhorchen. Wenn auch nicht unbedingt die Jugendlichen, die das Wort häufig gar nicht kannten. Smombie ist der Gewinner. Es setzt sich zusammen aus Smartphone und Zombie (Untoter). In der Tat kein schönes Bild, das wir nun mit diesem Wort assoziieren. Denn, wer nur noch auf sein Smartphone starrt und von seiner Umwelt nichts mehr mitbekommt, ist ein "Untoter mit Telefon".

Das geht mir persönlich etwas zu weit. Aber das Leben vieler wurde zunehmend durch Smartphones verändert. Der Umgang will, wie bei allen Werkzeugen, gelernt sein - ich trainiere täglich. ;-)

Für diejenigen, die damit aufwachsen, ist es ein kaum noch wegzudenkender Teil des Alltags. Das Smartphone ist für viele einer der persönlichsten und wichtigsten Gegenstände ihres Lebens.

In manchen Ländern der Welt ist es sogar die Grundlage der geschäftlichen Kommunikation und die alleinige Möglichkeit, an den Chancen der globalen Vernetzung und Geschäftsmöglichkeiten zu partizipieren. Deswegen ist eine generelle Verurteilung bis hin zur Verteufelung des Smartphones aus meiner Sicht völlig unangebracht.

Eine Anmerkung zum Smombie: Mir fällt in dem Zusammenhang immer ein wenig schönes Bild aus dem Film "Meet Jo Black" ein. In einer Einstellung sehen wir, wie ein verträumter Brad Pit auf der Straße steht und dann von einem Wagen überfahren wird. Nein, ein Smartphone hatte er nicht vor dem Gesicht, aber möglich wäre es gewesen.

NEU: Blitzgerät gegen das Mobiltelefon am Steuer

In den Niederlanden wird übrigens ein neues Blitzgerät getestet, das ausschließlich Handysünder überführt. Eine Frage der Zeit, wann es auch in Deutschland eingesetzt wird. Ach ja: Sobald der Motor des Fahrzeugs gestartet ist, ist der Griff zum Smartphone verboten - sogar bei einem stehenden Fahrzeug am Straßenrand.

 

smartphone nutzung auto

Schnell nochmal während der Autofahrt in Facebook reinschauen - Lebensgefahr auf deutschen Straßen

Punkt 2

Die Kommunikations-Revolution

Vor einiger Zeit war ich geschäftlich in Kopenhagen. Das Führungsseminar sollte erst später beginnen, so hatte ich Zeit für ein ausgiebiges dänisches Frühstück im Hotel.

Während der ersten Tasse Kaffee beobachtete ich am Nachbartisch vier Japaner, die vor ihren überfüllten Tellern saßen und, anstatt sich zu unterhalten, auf ihre Smartphones starrten. Einer der Herren hörte nebenbei noch Radio Tokyo, was er aber nach kurzer Zeit abstellte, denn irgendwann bemerkte er die bösen Blicke von den Nachbartischen.

Im Seminar ging es dann weiter. Stumm gestellte Telefone werden immer wieder von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gezückt, um E-Mails, WhatsApp, Facebook und andere Dienste zu checken. (Sie könnten anmerken: "Vielleicht lag das auch am Seminar." Da aber meine Trainerkollegen vom gleichen Phänomen berichten …!)

Auf dem Flug zurück nach Stuttgart erschienen mir viele Mitfliegende fast verzweifelt, dass sie vom Datenstrom abgekoppelt waren. Mein Nachbar las aus lauter Verzweiflung die Verkaufsangebote der Fluggesellschaft. Andere hielten ein Buch in der Hand oder unterhielten sich. Na, da schau an!

Das Fahrwerk war kaum ausgefahren, da wurden flugs wieder die Smartphones gezückt, um den Flugmodus zu deaktivieren und schnell wieder in die Datenflut einzutauchen. Gott sei Dank kannten alle den Weg zum Ausgang, sonst hätte es schreckliche Zusammenstöße von Trolli-Fahrern im Flughafengebäude gegeben.

Phubbing

Als Phubbing wird die Angewohnheit bezeichnet, sich mit dem Smartphone zu beschäftigen, während wir die Menschen vernachlässigen oder gar ignorieren, mit denen wir gerade gesellschaftlich verkehren.

Das Wort setzt sich zusammen aus dem englischen "phone" (Telefon) und "snubbing" (to snub = brüskieren).

Punkt 3

500 Milliarden Euro Schaden pro Jahr

Im Jahr 2013 wurden auf dem Eco-Jahreskongress verblüffende Zahlen vorgestellt. Der wirtschaftliche Schaden durch E-Mails, Twitter, Facebook und Co. soll bei weltweit 500 Milliarden Euro pro Jahr liegen. Auch wenn viele Firmen auf den geschäftlich genutzten Rechnern private E-Mails und die Nutzung der sozialen Dienste etc. verbieten, so ist das Smartphone dann die flexible Lösung.

Das Problem:

  1. Der Nutzer wird durch das Smartphone ständig aus der Arbeit herausgerissen (Sägeblatt-Effekt).
  2. Der Nutzer ist häufig abgelenkt (Und ich rede nicht nur von WhatsApp-Lesern am Steuer während der Autobahnfahrt - das ist grob fahrlässig!).
  3. Der Nutzer ist ständig erreichbar und viele erliegen dem Druck und antworten stets umgehend.
  4. Der Nutzer ist immer sowohl privat als auch geschäftlich ansprechbar, auch wenn der Betriebsrat noch so wettert.
  5. Der Nutzer erlebt kleine Erfolgserlebnisse, ob er nun eine Nachricht erhält oder versendet. 

Der Branchenverband Bitkom ermittelte, dass 77 % der Angestellten auch außerhalb der vereinbarten Arbeitszeiten erreichbar sind. Davon sind 30 % jederzeit, 32 % zu bestimmten Zeiten und 15 % in Ausnahmefällen erreichbar.

Regelmäßig durchgeführte Online-Umfragen zeigen auf, dass über 70 % der Befragten das Smartphone während der Fahrt nutzen. Der Blindflug beim Tippen kann tödlich enden - fahren Sie vorsichtig!

Punkt 4

Smartphones sind Produktivitätskiller

Der Juniorprofessor Alexander Markowetz von der Universität Bonn hat mit Hilfe einer App den Mobiltelefon-Einsatz von 60.000 Personen ausgewertet (2014/15). Sein Fazit:

"Smartphones machen abhängig, unproduktiv und unglücklich."

Die Datenbasis lieferte die App Menthal, die die Smartphone-Verwendung aufzeichnet und die Daten anonymisiert an die Server der Forscher übermittelt. Sie wurde von Informatikern und Psychologen der Universität Bonn zu Forschungszwecken entwickelt und bis 2015 von rund 300.000 Personen heruntergeladen.

Nach der Auswertung von 60.000 Datensätzen ergibt sich folgender Stand:

  • 53 Mal am Tag aktivieren die Besitzer ihr Mobiltelefon.
  • Alle 18 Minuten unterbrechen sie ihre jeweilige Tätigkeit.

Problematisch sind die ständigen Unterbrechungen, denn sie erlauben es nicht, sich einer Tätigkeit vollauf zu widmen. Der Sägeblatt-Effekt führt zu Frustration und das Erleben von Flow, dem Aufgehen in einer Aufgabe, wird verhindert. (eine Methode dagegen: Die Pomodoro-Technik

Herr Markowetz bemerkt: "Derzeit reagieren viele Unternehmen mit ungeeigneten Maßnahmen." Viele Konzerne statten ihre Mitarbeiter mit Tablets und Smartphones aus und ermöglichen ihnen völlige Flexibilität. Das kann Abhängigkeit und Burnout-Gefahr verstärken. Er warnt, dass der Produktivitätsverlust immens sei und die wachsende Krankheitswelle Unternehmen teuer zu stehen kommen werde.

Stress und Burnout - Was tun?

Stress und Burnout - Was tun?

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Stress und Burnout - Was tun? Wie Sie ihn vermeiden und 6 hilfreiche Gegenmittel

So mancher erleidet Stress bis zum Burnout aufgrund von Umständen, die ihm notwendig erscheinen. Ein anderer erlebt Stress, weil er sich immer wieder etwas Neues vornimmt und sich diesem anschließend verpflichtet fühlt.

Eine andere setzt sich unrealistische Ziele (oder erhält diese von anderen) und wird Opfer moderner Anpeitscher-Strategien wie "Du musst nur dran glauben!" - "Du schaffst das!" - "Andere schaffen das doch auch!" 

Lassen Sie uns dem Thema "Stress und Burnout" auf den Grund gehen und uns dagegen wappnen.

Punkt 5

Empfehlungen und Ideen für den Umgang mit dem Smartphone

Manchmal fehlt das eigene Problembewusstsein für den zu starken Einsatz des Smartphones. Außerdem ist es ja gerade "IN" und wir gehören dazu, wenn wir das Smartphone ständig nutzen. Probieren Sie einmal die folgende Vorgehensweise, um sich selber zu testen und den Einsatz des Mobiltelefons besser zu gestalten

Erster Schritt: Die Reflexion - der Selbsttest

Der erste Schritt können eine Selbstanalyse und Selbstreflexion sein. Installieren Sie dazu zum Beispiel die App Menthal auf Ihrem Smartphone und analysieren Sie nach einer Woche die Nutzung des Gerätes. Die Möglichkeiten der App Menthal sind vielfältig und die Anwendung ist einfach. Die Gratis-App Moment zeigt iPhone- und iPad-Nutzern ihr Anwendungsverhalten auf.

Wer keine App installieren möchte, der kann es auch mit der klassischen Strichliste versuchen.

Wie oft nehmen Sie Ihr Smartphone täglich zur Hand, um es zu nutzen?

Was tippen Sie? Bitte seien Sie kritisch und lassen die Ergebnisse der anderen blueprints-Leserinnen und -Leser auf sich wirken.

 

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Das Menthal APP Video auf YouTube

  

Zweiter Schritt: Die Übung

Werten Sie Ihr Ergebnis aus. Auf verschiedenen Webseiten erhalten Sie hierzu Empfehlungen und Vergleichszahlen. Wenn Sie Ihr Smartphone mehr als 80-mal am Tag in die Hand nehmen, gehören Sie auf jeden Fall zu den "Extremhäufig-Nutzern". In einigen Beiträgen wird sogar von Handysucht geschrieben.

Handysucht

Die Pinta-Studie, die im Auftrag der Bundesregierung vom Lübecker Psychologen Hans-Jürgen Rumpf durchgeführt wurde, zeigen in der Altersgruppe von 14 - 24 Jahren 2,4 Prozent der Frauen und 2,5 Prozent der Männer Suchtverhalten. Die Symptome sind zum Beispiel gedankliche Vereinnahmung, Entzugssymptome und Kontrollverlust.

Wenn Sie sich selbst testen möchten, ob eine zu starke Beziehung zu Ihrem Smartphone entstanden ist, dann lassen Sie es morgen mal im Nachtschrank und beobachten Sie unter anderem den eigenen Grad an Hilflosigkeit und verzweifeltem Suchen.

Reflexionsfragen zum Tag ohne Smartphone:

  • Fehlt Ihnen das Ding-Dong und Ssst-Ssst?
  • Ärgern Sie sich häufig im Laufe des Tages, dass Sie das Smartphone zu Hause gelassen haben?
  • Fühlen Sie sich alleine, ausgeschlossen oder abgekoppelt?
  • Fragen Sie sich, was Sie nun auf dem stillen Örtchen nebenbei machen?
  • Wird die Fahrt in der S-Bahn unendlich lang?
  • Können Sie es nicht abwarten, bis Sie Ihr Smartphone wieder in der Hand halten?
  • Haben Sie an diesem Tag weniger oder mehr geschafft?
  • Sind Sie entspannter oder gestresster?
  • Wie oft haben Sie danach gegriffen oder gesucht, bis Sie sich erinnerten, dass Sie es heute nicht dabei haben?

Bitte notieren Sie, was Ihnen im Laufe des Tages rund um Ihr fehlendes Smartphone widerfährt.

Eine Startvariante

Vielleicht ist Ihnen ein ganzer Tag ohne Smartphone zu viel. Dann starten Sie bitte mit einem Kinobesuch, der Fahrt zum Baggersee oder einem Treffen zum Essen mit Freunden.

Übrigens: Wissen Sie, wie im Hotel- und Restaurantbereich die Sonnenbrille, das Portemonnaie, der Auto-Schlüssel und das Smartphone auch genannt werden, wenn sie auf dem Restauranttisch liegen?

Das Proletenbesteck!

Das passiert Ihnen an dem Abend ohne Smartphone wahrscheinlich nicht. ;-)

Wofür nutzen Sie Ihr Smartphone im Wesentlichen?

 

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Wofür nutze ich mein Smartphone noch?

Wofür nutzen Sie Ihre Smartphone noch gerne?

 

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Dritter Schritt: Die Smartphonediät

In den USA sind bereits die digitalen Eliten dabei Methoden zu entwickeln, um eine Smartphonediät zu machen. Herr Markowetz schildert eine Idee, wie der unbewusste Reflex der permanenten Smartphone-Nutzung unterbrochen werden kann: Nutzen Sie Ihr Smartphone zu Hause nur dann, wenn Sie auf einem unbequemen Küchenschemel sitzen.

Hm, nicht schlecht. Nur haben die meisten keinen unbequemen Küchenschemel zu Hause. Deswegen haben wir für Sie in Kapitel 6 eine Sammlung von Alternativen zusammengestellt.

smartphone nutzung dehnen

Das geht auch zwischendurch am Arbeitsplatz - tun Sie sich etwas Gutes und Dehnen Sie.

Punkt 6

Ideen zur gesunden und vernünftigen Nutzung des Smartphones

  1. Verbinden Sie die Nutzung mit etwas Gesundem. Bevor Sie das Smartphone (SP) in die Hand nehmen, müssen Sie vom Arbeitsplatz aufstehen und eine Dehnübung machen. (Idee von Susanne, Übungen zum Entspannen am Arbeitsplatz)
  2. Erst wenn Sie eine Aufgabe beendet haben, dürfen Sie das SP nutzen. (Idee von Peter)
  3. Da ich immer zu wenig Wasser trinke. Immer erst ein Glas Wasser trinken … (Idee von Michael)
  4. Ich lass das SP zu Hause, wenn ich abends mit Freunden ausgehe. (Sabine)
  5. Bevor ich das SP nutze, überlege ich, worüber ich heute dankbar sein kann. (Inge, Liste der Dankbarkeit)
  6. Ich sitze als Programmierer viel - zu viel! Wenn ich sitze, dann muss ich aufstehen, wenn ich das Handy nutzen möchte. So mache ich etwas gegen das viele Sitzen am Tag. (M. Hanzo, Das viele Sitzen ausgleichen: einfache Tipps und Übungen für den Alltag
  7. Langsam anfangen und bei Aufgaben, die z. B. eine halbe Stunde oder länger dauern, einen Timer nutzen und das Smartphone auf Flugmodus stellen. Beispiel: Wenn ich eine dreistündige Aufgabe erledigen muss und Angst habe, viel zu verpassen, dann stelle ich den Timer. Immer nach einer Stunde stelle ich den Flugmodus aus und prüfe, ob etwas Wichtiges anliegt. (Oliver, Webdesigner)
  8. Jedes Mal muss ich 10 Cent in eine persönliche Kasse zahlen. Ich mache eine Strichliste und zahle abends. Das Geld wird am Ende des Monat gezählt und ich kaufe mir etwas davon. ;-) (Christine)
  9. Wenn ich heftiger WhatsAppler bin, beschränke ich mein Hobby auf die Freizeit oder so - denn die können obige Tipps nicht nutzen, ohne zu platzen (Wasser), sich die Glieder auszurenken (Dehnübungen) oder sie würden als WhatsAppler nicht mehr erst genommen (Peters Tipp)

Was machen Sie? (Bitte auf das große + rechts klicken und Ihre Idee eingeben.)

Welches Vorgehen nutzen Sie, um den Smartphone Einsatz zu beschränken?

Vielen Dank für Ihren Tipp!

 

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Probieren Sie, ob Sie die Nutzung mit etwas Nützlichen, etwas Gesunden oder etwas Hilfreichem verbinden können. So entsteht ein Ritual, das höchstwahrscheinlich die Handy-Nutzung etwas reduziert und das gekoppelte Verhalten verstärkt. 

Punkt 7

Die verrückte Google-Lösung

Es klingt etwas verrückt, wenn gerade hierzu eine Idee von google kommt. Googles Initiative heißt "Digital Wellbeing" (Digitales Wohlbefinden) und versucht Nutzer für einen besseren Smartphone-Gebrauch zu gewinnen. DieTeamleiterin bei Google Creative Labs Emma Turpin sagt:

"Es soll Leuten eine alternative Lösung zum täglichen Herumtragen eines Handys geben, indem es Informationen bietet, die auf einem gedruckten Stück Papier sind."

Hier nun die Idee von google: Das Papier-Handy.

Das personalisierte Paper Phone besteht aus einer Seite Papier, die so gefaltet wird, dass später darauf

  • die Termine des Tages,
  • ausgewählte Kontakte,
  • eine To-do-Liste,
  • ein Routenplan (von Google Maps),
  • eine leere Seite für Notizen, die Wettervorhersage
  • und ein Fach für die Kreditkarte integriert ist.

Zugegeben - etwas verrückt aber die Idee ist gut. Schon, um so darauf hinzuweisen, dass wir häufig gar nicht so viel brauchen und abschalten können, wenn wir es wirklich wollen.

Hier ein kurzes Video zum Papier-Handy (1:31 Min.)

  

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Filmbeiträge, Literatur und Apps zum Thema

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Rituale für Ihren Erfolg

Das Verbinden von Aktionen kann helfen, eine ritualisierte Vorgehensweise für die eigene Smartphone-Nutzung zu entwickeln. Ein weiterer Vorteil ist, dass gekoppelte Aktionen (Wasser trinken, dehnen, sparen …) Sie unterstützt, gesund zu bleiben, Ihre Ziele zu erreichen, Aufgaben zu erledigen oder gar Unangenehmes fertig zu stellen. 

Wichtig ist, dass wir wieder bewusster das Smartphone nutzen und konsequent sind. Ob nun von Outlook, einer App oder Ihrem Partner, lassen Sie sich an Ihre Absicht oder Ihr Ritual erinnern. Es ist wie bei allen Werkzeugen. Selten ist das Werkzeug schlecht, sondern der Umgang damit, und den können wir wieder lernen, um es für die eigenen Zwecke wieder vernünftig einzusetzen.

Ding-Dong … Ssst-Ssst … ah Moment, ich bekomme gerade ein Bild von meiner Schwägerin in WhatsApp ... meine Nichte und ihre ersten selbst gebackenen Kekse. ;-)

Autor: Michael Behn, blueprints Team, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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