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  • Danaergeschenk - Bedeutung

    Danaergeschenk

    Danaergeschenk – Bedeutung, Herkunft – das verflixte Geschenk

    Der Begriff Danaergeschenk stammt aus der griechischen Mythologie. Als Danaer bezeichnete man im Altertum einen griechischen Stamm der Peloponnes. Bei Homer waren sie ein Teil des Heeres der Achaier.

    Sprichwörtlich geworden sind die Danaer durch den römischen Dichter Vergil in Anspielung auf die berühmte List der Achaier mit dem Trojanischen Pferd: "Ich fürchte die Danaer, auch wenn sie Geschenke bringen."

    Heute bezeichnet man mit "Danaergeschenk" ein Geschenk, das Unglück mit sich bringtoder sich für den Empfänger als unheilvoll und schadenstiftend erweist.

  • Prinzip Hoffnung – Bedeutung

    Eine Taube sitzt auf der Statue

    Prinzip Hoffnung - Bedeutung und Herkunft des hoffnungsfrohen Zweifelns

    Herkunft

    Ihre Herkunft verdankt die Redensart "Das Prinzip Hoffnung" dem gleichnamigen Hauptwerk des deutschen Philosophen Ernst Bloch (1885 - 1977). 

    Von Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Karl Marx beeinflusst, entfaltet Ernst Bloch im Prinzip Hoffnung eine umfangreiche Philosophie von einer real möglichen Gesellschaftsveränderung (Konkrete Utopie). Er schrieb es 1938 und 1947 im US-amerikanischen Exil.

    Bedeutung

    Wenn wir heute sagen, dass uns nur "das Prinzip Hoffnung" bleibt, dann zweifeln wir am Erfolg bzw. am guten Ausgang, wollen aber das Beste glauben und hoffen.  

    Hier findest du weitere Informationen über "Das Prinzip Hoffnung" ► Heutige Verwendung ► Herkunft ► Umfrage ► Synonyme ► Artikel zum Thema "Ideen für die Krise" ► Kurzvita von Ernst Bloch ► Audio zum Prinzip Hoffnung

  • Kugelfuhr – Herkunft

    Kugelfuhr – Herkunft

    Kugelfuhr – Herkunft und Bedeutung des schwäbischen Begriffs

    Der Begriff "Kugelfuhr" (auch Gugelfuhr) wird vor allem im Schwäbischen verwendet. Kugelfuhr Bedeutung:

    Kugelfuhr bezeichnet eine schwierige oder umständliche Angelegenheit oder einen mühevollen Weg mit Hindernissen, Verzögerungen etc.

  • Man merkt die Absicht und man ist verstimmt

    Man merkt die Absicht und man ist verstimmt

    Man merkt die Absicht und man ist verstimmt | Bedeutung & Herkunft

    Wo kommt dieses geflügelte Wort her und wann benutzt man es? 

    Der Ausspruch "Man merkt die Absicht und man ist verstimmt" hat seine Herkunft im Schauspiel "Torquato Tasso" von Johann Wolfgang von Goethe (II,1). Hier bemerkt der Titelheld: "... und wenn sie auch die Absicht hat, den Freunden wohlzutun, so fühlt man Absicht, und man ist verstimmt."

    Heute verwenden wir das Zitat "Man merkt die Absicht und man ist verstimmt", wenn wir ein allzu durchsichtiges Tun kommentieren, in dem man sehr deutlich persönliche Interessen erkennt. 

  • Hanebüchen

    Hanebüchen

    Was bedeutet hanebüchen? Bedeutung, Herkunft, Synonym

    Mit dem Begriff "hanebüchen" bezeichnen wir eine Idee oder Handlung, die wir als abwegig, haarsträubend, grotesk oder empörend bewerten.

    Warum hanebüchen, woher kommt hanebüchen? Hier findest du hanebüchen erläutert: ► Bedeutung & heutige Verwendung ► Herkunft und Geschichte des Begriffs ► Umfrage ► Synonyme ► Wie erkenne ich Hanebüchenes ► Video-Erläuterung

  • Nicht viel Federlesen machen – Bedeutung

    Mann in Königsrobe

    Nicht viel Federlesen machen – komm zur Sache – Bedeutung und Herkunft

    Herkunft

    Seine Herkunft verdankt die Wendung einer Aktivität aus dem Mittelalter. Es galt damals als Schmeichelei, gar als Kriecherei, höhergestellten Personen die "Federchen" oder was sonst noch auf den kostbaren Gewändern der hohen Herren und Damen landete, von ihren Kleidern zu lesen. Es wurden "Federn von den Kleidern gelesen".

    Alternative Herkunft: Bei bestimmten Zeremonien, wie zum Beispiel bei Ritterschlägen, wurden Federn als Zeichen von Würde und Ehre verwendet. Ein "Federlesen" war also ein aufwendiges Ritual, das Zeit und Aufmerksamkeit erforderte. Wenn jemand also "nicht viel Federlesen" machte, bedeutete das, dass er oder sie eine Angelegenheit ohne viel Zeremonie oder Aufheben erledigte.

    Heutige Verwendung: Wenn wir heute die Redewendung "Nicht viel Federlesen machen" nutzen, dann meinen wir, dass beispielsweise jemand gleich zur Sache kommen soll, wir uns nicht mit Förmlichkeiten aufhalten oder wir beherzt vorgehen wollen. 

  • Heller als tausend Sonnen - Herkunft und Bedeutung

    Heller als tausend Sonnen - Sprichwort

    Heller als tausend Sonnen – Herkunft und Bedeutung – dann war sie wohl recht hübsch

    Seine Herkunft verdankt das geflügelte Wort "heller als tausend Sonnen" der hinduistischen Religion. In ihr wird die Allgöttin Devi als wunderschöne Frau beschrieben, deren Antlitz heller als tausend Sonnen scheint. Es heißt, dass sie durch ihr Blinzeln das Universum neu erschaffen kann.

    Bedeutung:

    Wenn jemand besonders attraktiv ist, dann sagen wir, sie oder er scheint "heller als tausend Sonnen".

    Leider gibt es eine weitere Bedeutung, die durch die beteiligten Forscher an den ersten Atombombentests entstand. Es beschreibt den entstehenden Atomblitz einer gezündeten Atombombe. Das Buch "Heller als Tausend Sonnen" des Berliner Autors Robert Jungk befasst sich genau mit diesem Thema. 

  • Eine Schlange am Busen nähren – Bedeutung und Herkunft

    Eine grüne Schlange scheint uns anzustarren

    Eine Schlange am Busen nähren – keine gute Idee! (Bedeutung und Herkunft der Redensart)

    Herkunft

    Die Redensart war bereits im Altertum bekannt und verdankt seine Herkunft Äsops Fabel vom Wanderer und der Schlange, wo es heißt: "Er hatte Mitleid mit der erstarrten Schlange und barg sie an seinem Busen, um sie zu erwärmen". Die Fabel findet sich unten.

    Bedeutung

    "Eine Schlange am Busen nähren" bzw. wärmen oder erziehen bedeutet so viel wie:

    Jemandem Gutes tun, den man für seinen Freund hält, der sich aber später als undankbar und verräterisch erweist. 

    Hier findest du "Eine Schlange am Busen nähren" weiter erläutert ► Beispiele für die heutige Verwendung ► Herkunft ► Umfrage zur Redensart ► Synonyme ► Artikel zum Thema Freunde ► mehr über Aesop

  • Mea culpa - Bedeutung

    mea culpa 564

    Mea culpa – durch meine Schuld – Bedeutung, Herkunft 

    Seine Herkunft hat der Ausspruch "mea culpa" im katholischen Schuldbekenntnis (Confiteor). Hier heißt es: "... quia peccavi nimis cogitatione, verbo, opere et omissione: mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa …"

    Aus dem Lateinischen übersetzt heißt es:  "… ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Werken: durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine große Schuld …"

    Beim Beten schlagen sich die Gläubigen zum Zeichen der Reue dabei dreimal an die Brust.

    Heute benutzt man den Ausspruch "Mea culpa", um sich für etwas zu entschuldigen - manchmal ist es ernst gemeint und mitunter mit einem "Augenzwinkern", also ironisch.

    Beispiel: "Du sagst, dir gefällt diese Erklärung nicht. Mea culpa, mea maxima culpa!" 

  • Amazone – Bedeutung

    Amazone Statur

    Amazone – Bedeutung, Herkunft & wie war das mit der Fortpflanzung? 

    Eine Amazone ist in der griechischen Mythologie eine Angehörige des kriegerischen Reiterstammes der Amazonen. Dieses Volk soll den Sagen zufolge in Kleinasien unterwegs gewesen sein und nur aus Frauen bestanden haben. 

    Heute kann der Begriff Amazone verschiedene weitere Bedeutungen haben:

    • Reiterin bzw. Turnierreiterin 
    • hübsche, sportliche Frau
    • betont männlich bzw. selbstbewusst/kämpferisch auftretende Frau
    • Figur im Märchenschach 
    • Asteroid des Hauptgürtels
    • Reitkleid für Frauen (veraltet)
    • in Amerika verbreiteter Papagei

    In den Gräbern von Amazonen fand sich eine aufschlussreiche Besonderheit...

  • Alma Mater – Bedeutung

    Mutter-Kind Statue

    Alma Mater – Bedeutung, Herkunft und Beispiele

    Alma Mater (lat. alma "nährend, gütig" und mater "Mutter") ist eine im europäischen und nordamerikanischen Raum gebrauchte Bezeichnung für Universitäten bzw. Hochschulen. Da die Studenten dort im übertragenen Sinne mit Bildung und Wissen genährt werden, entstand das Bild der Universität als "nährende/gütige Mutter". 

    Herkunft und Entwicklung des Begriffs

    Zurück geht der Begriff auf das Römische Reich. Dort war die alma mater eine nährende, segenspendende Göttermutter und hieß deswegen oft auch Magna Mater ("große Mutter").

    Im Mittelalter wurde der Ausdruck dann häufig für die Gottesmutter Maria gebraucht. 

    Im bildungssprachlichen Kontext taucht der Begriff dann erstmals im 12. Jahrhundert auf. Die im Jahr 1135 gegründete Universität in Bologna, die älteste Europas, entwickelte damals das Motto "Alma mater studiorum". Davon inspiriert findet sich der Ausdruck Alma Mater noch heute in vielen Universitäten im deutschsprachigen Raum, z. B. bei der Alma Mater Lipsiensis (Universität Leipzig). 

  • Als Prügelknabe herhalten – Bedeutung

    Hammer durchgestrichen

    Als Prügelknabe herhalten – Bedeutung, Herkunft und Beispiele

    Wenn jemand für etwas beschuldigt bzw. bestraft wird, das er nicht oder nur mit zu verantworten hat, dann muss er "als Prügelknabe herhalten".

    Zur Herkunft: Diese Redewendung kommt aus der Zeit, als an jungen Edelleuten des englischen und französischen Königshauses die übliche Prügelstrafe nicht vollzogen werden durfte. An ihrer Stelle mussten arme Kinder, die für diesen Zweck "gehalten" wurden, die Schläge auf sich nehmen. Der Schuldige musste als Strafe bei der Prozedur zusehen, die von Rechts wegen eigentlich ihm galt. 

    Heute wird der Ausdruck häufig benutzt um zu beschreiben, dass eine Person oder Personengruppe, besonders oft für Probleme oder negative Vorfälle verantwortlich gemacht (und teils auch bestraft) wird, obwohl die Umstände nicht geklärt sind bzw. er oder sie unschuldig ist. 

  • Anagramm – Bedeutung

    Anagramm

    Anagramm – Bedeutung, Beispiele und Übungen

    Ein Anagramm (von griechisch anagráphein = umschreiben) bezeichnet eine Buchstabenfolge, die aus einer anderen Buchstabenfolge nur durch die Umstellung der Buchstaben gebildet wird. Das Anagramm wird auch "Letterwechsel" oder "Schüttelwort" genannt.

    Ein Beispiel ist das Wort "Lampe", welches ein Anagramm zu "Ampel" und "Palme" ist. Das Umstellen der Buchstaben nennt man Anagrammieren. 

  • Höhle des Löwen - Bedeutung

    Höhle des Löwen

    Höhle des Löwen - Bedeutung, Herkunft - sei ein Fuchs, sonst endet das böse 

    Die Höhle des Löwen ist ein Ausdruck, der seine Herkunft der Fabel "Der Fuchs und der alte Löwe" des griechischen Dichters Aesop verdankt. 

    In dieser Fabel fragt der alte Löwe den Fuchs, warum er nicht in die Höhle komme, um ihn zu besuchen. Darauf antwortet der Fuchs: "Weil ich viele Spuren hineinführen aber wenige herauskommen sehe."

    Die Höhle des Löwen ist ein Ort, wo wir uns in Gefahr wähnen bzw. in Gefahr sind. Darauf geht auch der Ausspruch zurück: "Die Spuren schrecken ab" - im Sinne eines warnenden Zeichens. Dieser Ausspruch wurde früher oft lateinisch zitiert: "Vestigia terrent." 

  • Geh, wo der Pfeffer wächst - Bedeutung

    Geh hin, wo der Pfeffer wächst

    Geh, wo der Pfeffer wächst - 7.000 km könnten gerade reichen - Bedeutung, Herkunft

    Eigentlich müsste es heißen "Geh hin, wo der Pfeffer wächst", aber gesagt wird es häufig anders. Seine Herkunft verdankt diese Redensart jener Zeit, als der Seeweg nach Indien entdeckt wurde. Mit dieser Entdeckung wurden allerlei Gewürze zum Handelsobjekt, wie z. B. der Pfeffer.

    Wenn man also eine unangenehme Person dahin wünscht, "wo der Pfeffer wächst", will man sie nach dem entlegensten Ort in der Welt schicken und Indien als Ursprungsland des Pfeffers ist da doch ein idealer Ort - immerhin von Deutschland über 7.000 km entfernt.

    Übrigens: Nach der beißenden Wirkung des Pfeffers spricht man auch von "Pfeffern" ("Hineinpfeffern", "Draufpfeffern"), wenn man heftig auf etwas einwirkt, z. B. durch Schlagen, Schießen und Ähnliches. 

  • Auf Granit beißen – Bedeutung

    Auf Granit beißen – Bedeutung

    Auf Granit beißen – Vorsicht vor Zahnverlust, Bedeutung und Herkunft

    "Bei jemandem auf Granit beißen" oder "auf Granit beißen" verdankt seine Herkunft dem grobkristallinen magmatischen Tiefengestein Granit. Es ist eine der härtesten Gesteinsarten. Wenn wir also bei jemandem oder bei etwas auf Granit beißen, dann stoßen wir auf extrem starken Widerstand mit einem Anliegen, einer Idee oder einer Bitte. 

  • Perlen vor die Säue werfen – Bedeutung

    Perlen vor die Säue werfen

    Perlen vor die Säue werfen – Bedeutung – Was sollen die damit?

    Das Sprichwort "Perlen vor die Säue werfen" verwenden wir heute, wenn wir wertvolle Dinge an jemanden verschwenden, der diese nicht zu schätzen weiß.

    Diese Redewendung verdankt ihre Herkunft der Bibel. Im Evangelium nach Matthäus 7,6 heißt es: "Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen.“

    Bedeutung des Ausdrucks

    In der byzantinischen Kirche wurden "Perlen" interpretiert als das geheiligte Brot, das in kleine Bröckchen zerkrümelt wird, sodass die angegebene Bibelstelle aussagen könnte, dass den Säuen kein geheiligtes Brot vorgeworfen werden soll. 

    Unsere Deutung: Aus unserer Sicht mahnte Jesus, alles Heilige, also auch Glaubensangelegenheiten, nicht mit den Menschen zu teilen oder zu diskutieren, die es nicht zu schätzen wissen.

  • Manschetten haben – Bedeutung

    Manschetten haben

    Manschetten haben – nur für Zärtlinge? Bedeutung, Herkunft 

    Seine Herkunft verdankt die Redensart "Manschetten haben" den studentischen Kreisen der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

    In dieser Zeit hinderte die Mode der überfallenden Manschetten den Gebrauch des Degens im Kampf. Wer also Manschetten trug, der konnte sich nicht schlagen, sondern war ein "modischer Zärtling" bzw. würde man heute sagen "ein Weichei".

    Wenn jemand Angst, Furcht oder allzu großen Respekt hat, sagen wir heute auch: "Er hat Manschetten". 

  • Hannemann, geh du voran – Bedeutung, Herkunft

    Wanderstiefel

    Hannemann, geh du voran – Bedeutung und Herkunft

    Herkunft

    Der Ausspruch verdankt seine Herkunft dem Schwank von den Sieben Schwaben, der seit dem Anfang des 16. Jahrhunderts bekannt ist. Die Schwaben werden in der Erzählung als recht tölpelhaft dargestellt. Höhepunkt ist der Kampf der Schwaben mit einem Untier, das sich später als Hase herausstellt: Angesichts eines furchterregenden unbekannten Tieres, das aber wie gesagt in Wirklichkeit ein gewöhnliches Langohr ist, wird der eine der sieben Schwaben aufgefordert:

    Hannemann, geh du voran! Du hast die größten Stiefel an, dass dich das Tier nicht beißen kann.

    Bedeutung

    "Hannemann, geh du voran!" verwenden wir heute als eine Aufforderung zum Vorangehen bzw. bei etwas Unangenehmen den Anfang zu machen.

    "Hannemann" ist so auch zu einem Symbol geworden und zwar für diejenigen, die sich nicht trauen, denen der Mut fehlt eine unangenehme Aufgabe zu erledigen oder ein Problem zu lösen. Diese Damen und Herren senden dann lieber den "Hannemann" vorweg.

    Hier findest du "Hannemann, geh du voran" weiter erläutert: ► Beispiele für die heutige Verwendung ► Herkunft ► Umfrage ► Synonyme ► Artikel zu "Mut" und "Selbstvertrauen" ► Hintergrundinformationen zu den Sieben Schwaben ► Video und Lied 

  • Gegen Windmühlen kämpfen

    Windmühlen von Campo der Criptana an der Ruta de Don Quijote

    Bild: Windmühlen von Campo der Criptana an der Ruta de Don Quijote

    Gegen Windmühlen kämpfen – Bedeutung und Herkunft der Redewendung

    Herkunft

    Die Herkunft dieser Redewendung geht zurück auf den Ritter von der traurigen Gestalt Don Quijote aus dem gleichnamigen Roman des spanischen Schriftstellers Miguel de Cervantes Saavedra. Er hält Windmühlen für mächtige, vielarmige Riesen und rennt mit angelegter Lanze gegen sie an, was natürlich übel ausgeht. Don Quijote ist eine der bedeutendsten Figuren des abendländischen Romans.

    Bedeutung

    Die Metapher "Gegen Windmühlen kämpfen" verwenden wir heute, wenn jemand aussichtslos gegen etwas Übermächtiges kämpft, das jedoch nur in der Einbildung vorhanden bzw. ein Feind ist.  

  • Pünktlich wie die Maurer – Bedeutung

    Maurer bei der Arbeit

    Pünktlich wie die Maurer - Achtung, das kann gefährlich sein! - Bedeutung und Herkunft

    Diese Redensart verdankt ihre Herkunft der früher weitverbreiteten Ansicht, dass die Maurer auf die Minute genau die Kelle aus der Hand legen, um Feierabend zu machen.

    Diese Berufsneckerei ist auch in die Form von Witzen gefasst worden - so wird beispielsweise erzählt, dass ein Maurer, der in den Rhein gefallen war, zu schwimmen aufhörte und ertrank, als die Glocke vom Kirchturm den Feierabend einläutete.

    Heutige Bedeutung

    Wenn wir heute sagen "pünktlich wie die Maurer", dann meinen wir, jemand sei sehr pünktlich. 

  • Montagswagen - Bedeutung und Herkunft

    Ein defekter Oldtimer

    Montagswagen - Bedeutung, Herkunft - Vorsicht beim Kauf!

    Die oft schlechte handwerkliche Arbeit an Montagen prägte das Sprichwort "Montag(sarbeit) wird nicht wochenalt".

    Die Redensart verdankt ihre Herkunft "Montagswagen" der deutschen Industrie und bezieht sich auf Produkte, die am Montag hergestellt wurden - einem Tag, an dem die Arbeiter möglicherweise noch nicht voll motiviert oder noch von der Wochenendruhe beeinflusst sind. Es entstand die Annahme, dass die am Montag hergestellten Produkte, insbesondere Autos, aufgrund von mangelnder Sorgfalt oder Aufmerksamkeit der Arbeiter minderwertiger sein könnten.

    Heutige Verwendung: Besitzt ein neues Auto erhebliche Mängel, die nach und nach in Erscheinung treten, so sagt man: "Ich habe mir einen 'Montagswagen' gekauft." 

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