• Drei siebe der WeisenZum weisen Sokrates kam der junge Polimus gelaufen und er rief bereits von Weitem: "Höre, Sokrates. Ich muss dir etwas erzählen!"

    "Halte ein!" unterbracht ihn der Weise, "hast du das, was du mir sagen willst, durch die drei Siebe gesiebt?"
    "Drei Siebe?", fragte Polimus voller Verwunderung.

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    In diesem Artikel lesen Sie, wie Meditation funktioniert, welche Vorteile sie bei regelmäßiger Anwendung bietet und wie jeder Meditation schnell erlernen kann.

    Exklusiv: Zwei MP3-Meditationsübungen zum kostenfreien Download für unsere Leserinnen und Leser.

  • In der griechischen Antike zählten Staatsmänner, Philosophen und andere Denker zu den "Sieben Weisen". Ihnen sagte man besondere Lebensweisheit nach. Unter anderem werden Thales von Milet, Solon von Athen, Bias von Priene, Pittakos von Mytilene, Epimenides und Pythagoras zu der Gruppe der "Sieben Weisen" gezählt.

    Die Gnome (griech.) sind Meinungen und Aussprüche in präzisierter Form. Die Sinnsprüche (Gnomen) der "Sieben Weisen" boten in kurzer, prägnanter Form praktische Lebensweisheiten dar.

    Hier eine Auswahl:

    • Maß ist das Beste.gnomen-der-sieben-weisen
    • Alles ist Übung.
    • Was Du dem Nächsten verdenkst, tu selber nicht.
    • Erkenne dich selbst.
    • Bürgschaft - schon ist Unheil da.
    • Erkenne den rechten Augenblick.
    • Die Meisten sind schlecht.
    • Der Weise bringt eine Sache zu Ende.
    • Vermeide das Nichtstun.
    • Voreiligkeit ist gefährlich.
    • Gewinne durch Überredung, nicht durch Gewalt.
    • Anvertrautes Gut gib zurück.

    Was ist Ihre Meinung zu diesen Gnomen?
    Sind sie altmodisch oder noch brauchbar?
    Welcher gefällt Ihnen, welcher nicht?

  • Philosophie weist uns den Weg zum Aufsuchen geistiger Güter, alles andere wird sich einstellen oder kaum vermisst werden. Ein Stückchen Weisheit ist ewige Freude!

    Francis Bacon, englischer Philosoph, 1561 - 1626

  • Die Liebe zum Lernen ist der Weisheit verwandt.

    Konfuzius, chinesischer Philosoph, * 551, † 479 v. Chr.

     


  • Solange du dem anderen sein Anderssein noch nicht verziehen hast, bist du noch weit entfernt vom Pfade der Weisheit.

    (Christian Friedrich Hebbel, deutscher Dichter,    1813 - 1863)

  • (von O. Henry)

    Ein Dollar und siebenundachtzig Cent. Das war alles. Und sechzig Cent davon ja Pennies. Stück für Stück ersparte Pennies, wenn man hin und wieder den Kaufmann, Gemüsemann oder Fleischer beschwatzt hatte, bis einem die Wangen brannten im stillen Vorwurf der Knauserei, die solch ein Herumfeilschen mit sich brachte. Dreimal zählte Della nach. Ein Dollar und siebenundachtzig Cent. Und morgen war Weihnachten. Da blieb einem nichts anderes, als sich auf die schäbige kleine Chaise zu werfen und zu heulen. Das tat Della. Was zu der moralischen Betrachtung reizt, das Leben bestehe aus Schluchzen, Schniefen und Lächeln, vor allem aus Schniefen.

    Während die Dame des Hauses allmählich von dem ersten Zustand in den zweiten übergeht, werfen wir einen Blick auf das Heim. Eine möblierte Wohnung für acht Dollar die Woche. Sie war nicht gerade bettelhaft zu nennen; höchstens für jene Polizisten, die speziell auf Bettler gehetzt wurden. Unten im Hausflur war ein Briefkasten, in den nie ein Brief fiel, und ein Klingelknopf, dem keines Sterblichen Finger je ein Klingelzeichen entlocken konnte. Dazu gehörte auch eine Karte, die den Namen "Mr. James Dillingham jr." trug. Das "Dillingham" war in einer früheren Zeit der Wohlhabenheit, als der Eigentümer dreissig Dollar die Woche verdiente, hingepfeffert worden. Jetzt, da das Einkommen auf zwanzig Dollar zusammengeschrumpft war, wirkten die Buchstaben des "Dillingham" verschwommen, als trügen sie sich allen Ernstes mit dem Gedanken, sich zu einem bescheidenen und anspruchslosen D zusammenzuziehen. Aber wenn Mr. James Dillingham jr. nach Hause und oben in seine Wohnung kam, wurde er "Jim" gerufen und von Mrs. James Dillingham jr., die bereits als Della vorgestellt wurde, herzlich umarmt. Was alles sehr schön ist.

    Della hörte auf zu weinen und fuhr mit der Puderquaste über ihre Wangen. Sie stand am Fenster und blickte trübselig hinaus auf eine graue Katze, die auf einem grauen Zaun in einem grauen Hinterhof spazierte. Morgen war Weihnachten, und sie hatte nur einen Dollar siebenundachtzig, um für Jim ein Geschenk zu kaufen. Monatelang hatte sie jeden Penny gespart, wo sie nur konnte, und dies war das Resultat. Zwanzig Dollar die Woche reichte nicht weit. Die Ausgaben waren größer gewesen, als sie gerechnet hatte. Das ist immer so. Nur einen Dollar siebenundachtzig, um für Jim ein Geschenk zu kaufen. Für ihren Jim. So manche glückliche Stunde hatte sie damit verbracht, sich etwas Hübsches für ihn auszudenken. Etwas Schönes, Seltenes, Gediegenes - etwas, was annähernd der Ehre würdig war, Jim zu gehören. Zwischen den Fenstern stand ein Trumeau. Vielleicht haben Sie schon einmal einen Trumeau in einer möblierten Wohnung zu acht Dollar gesehen. Ein sehr dünner und beweglicher Mensch kann, indem er sein Spiegelbild in einer raschen Folge von Längsstreifen betrachtet, eine ziemlich genaue Vorstellung von seinem Aussehen erhalten. Della war eine schlanke Person und beherrschte diese Kunst.

    Plötzlich wirbelte sie von dem Fenster fort und stand vor dem Spiegel. Ihre Augen glänzten und funkelten, aber ihr Gesicht hatte in zwanzig Sekunden die Farbe verloren. Flink löste sie ihr Haar und ließ es in voller Länge herabfallen. Zwei Dinge besaßen die James Dillinghams jr., auf die sie beide unheimlich stolz waren. Das eine war Jims goldene Uhr, die seinem Vater und davor seinem Großvater gehört hatte. Das andere war Dellas Haar. Hätte die Königin von Saba in der Wohnung jenseits des Luftschachts gelebt, dann hätte Della eines Tages ihr Haar zum Trocknen aus dem Fenster gehängt, um Ihrer Majestät Juwelen und Vorzüge im Wert herabzusetzen. Wäre König Salomo der Portier gewesen und hätte all seine Schätze im Erdgeschoss aufgehäuft, Jim hätte jedesmal seine Uhr gezückt, wenn er vorbeigegangen wäre, bloß um zu sehen, wie sich der andere vor Neid den Bart raufte. Jetzt floss also Dellas Haar wellig und glänzend an ihr herab wie ein brauner Wasserfall. Es reichte bis unter die Kniekehlen und umhüllte sie wie ein Gewand. Nervös und hastig steckte sie es wieder auf. Einen Augenblick taumelte sie und stand ganz still, während ein paar Tränen auf den abgetretenen Teppich fielen.

    Die alte braune Jacke angezogen, den alten braunen Hut aufgesetzt, und mit wehenden Röcken und immer noch das helle Funkeln in den Augen, schoss sie zur Tür hinaus und lief die Treppe hinab auf die Straße. Wo sie stehenblieb, lautete das Firmenschild Mme. Sofronie. Alle Sorten Haarersatz. Della rannte die Treppe hinauf und versuchte atemschöpfend, sich zu sammeln.

    Madame, groß, zu weiß und frostig, sah kaum nach "Sofronie" aus.
    "Wollen Sie mein Haar kaufen?" fragte Della.
    "Ich kaufe Haar", sagte Madame. "Nehmen Sie den Hut ab, damit wir es einmal ansehen können."
    Der braune Wasserfall stürzte in Wellen herab.
    "Zwanzig Dollar", sagte Madame, mit kundiger Hand die Masse anhebend.
    "Geben Sie nur schnell her", sagte Della.
    Oh, und die nächsten beiden Stunden trippelten auf rosigen Schwingen. Nehmen Sie es nicht so genau mit der zerhackten Metapher. Sie durchwühlte die Läden nach dem Geschenk für Jim. Schließlich fand sie es. Bestimmt war es für Jim und für niemand sonst gemacht. Keins gab es in den Läden, das diesem glich, und sie hatte in allen das Oberste zuunterst gekehrt. Es war eine Uhrkette aus Platin, einfach und edel im Dessin, die ihren Wert auf angemessene Weise durch das Material und nicht durch eine auf den Schein berechnete Verzierung offenbarte - wie es bei allen guten Dingen sein sollte. Sie war sogar der Uhr würdig. Kaum hatte sie die Kette erblickt, als sie auch schon wusste, dass sie Jim gehören müsse. Sie war wie er. Überlegene Ruhe und Wert - das passte auf beide. Einundzwanzig Dollar nahm man ihr dafür ab, und mit den siebenundachtzig Cent eilte sie nach Hause. Mit dieser Kette an der Uhr konnte Jim wirklich in jeder Gesellschaft um die Zeit besorgt sein. So großartig die Uhr war, manchmal blickte er wegen des alten Lederriemchens, das er an Stelle einer Kette benutzte, nur verstohlen nach ihr.

    Als Della zu Hause angelangt war, wich ihr Rausch ein wenig der Vorsicht und der Vernunft. Sie holte ihre Brennschere heraus, zündete das Gas an und machte sich ans Werk, die Verheerungen auszubessern, die von Freigebigkeit in Verein mit Liebe angerichtet worden waren. Was stets eine gewaltige Aufgabe ist, liebe Freunde - eine Mammutaufgabe. Nach vierzig Minuten war ihr Kopf dicht mit kleinen Löckchen bedeckt, mit denen sie wundervoll aussah, wie ein schwänzender Schuljunge. Lange, sorgfältig und kritisch betrachtete sie ihr Spiegelbild.

    "Wenn mich Jim nicht umbringt, bevor er mich ein zweites Mal ansieht, wird er sagen, ich sehe aus wie ein Chormädel von Coney Island", meinte sie bei sich. "Aber was - oh, was hätte ich denn mit einem Dollar siebenundachtzig anfangen sollen?"
    Um sieben war der Kaffee gekocht, und die Bratpfanne stand hinten auf der Kochmaschine, heiss und bereit, die Kotelette zu braten.
    Jim verspätete sich nie. Della ließ die Uhrkette in ihrer Hand verschwinden und setzte sich auf die Tischkante nahe der Tür, durch die er immer eintrat. Dann hörte sie seinen Schritt auf der Treppe, unten, auf den ersten Stufen, und wurde einen Augenblick blass. Sie hatte sich angewöhnt, wegen der einfachsten Alltäglichkeit stille kleine Gebete zu murmeln, und jetzt flüsterte sie "Bitte, lieber Gott, mach, dass er mich noch hübsch findet."

    Die Tür öffnete sich, Jim trat ein und schloss sie. Er sah mager und sehr feierlich aus. Armer Junge, er war erst zweiundzwanzig - und schon mit Familie belastet! Er brauchte einen neuen Mantel und hatte auch keine Handschuhe. Jim blieb an der Tür stehen, reglos wie ein Vorstehhund, der eine Wachtel ausgemacht hat Seine Augen waren auf Della geheftet, und ein Ausdruck lag in ihnen, den sie nicht zu deuten vermochte und der sie erschreckte. Es war weder Ärger noch Verwunderung, weder Missbilligung noch Abneigung, noch überhaupt eins der Gefühle, auf die sie sich gefasst gemacht hatte. Er starrte sie nur unverwandt an mit diesem eigentümlichen Gesichtsausdruck.

    Della rutschte langsam vom Tisch und ging zu ihm.
    "Jim, Liebster", rief sie, "sieh mich nicht so an. Ich hab' mein Haar abschneiden lassen und verkauft, weil ich Weihnachten ohne ein Geschenk für dich nicht üherlebt hätte. Es wird wieder wachsen - du nimmst es nicht tragisch, nicht wahr? Ich musste es einfach tun. Mein Haar wächst unheimlich schnell. Sag mir fröhliche Weihnachten, Jim, und lass uns glücklich sein. Du ahnst nicht, was für ein hübsches, was für ein schönes, wunderschönes Geschenk ich für dich bekommen habe."

    "Du hast dein Haar abgeschnitten?" fragte Jim mühsam, als könne er selhst nach schwerster geistiger Arbeit nicht an den Punkt gelangen, diese offenkundige Tatsache zu begreifen.
    "Abgeschnitten und verkauft", sagte Della. "Hast du mich jetzt nicht noch ebenso lieb? Ich bin auch ohne mein Haar noch dieselbe, nicht wahr?"
    Jim blickte neugierig im Zimmer umher.
    "Du sagst, dein Haar ist weg?" bemerkte er mit nahezu idiotischem Gesichtsausdruck.
    "Du brauchst nicht danach zu suchen", sagte Della. "Ich sag' dir doch, es ist verkauft - verkauft und weg. Heute ist Heiligabend, Jungchen. Sei nett zu mir, denn es ist ja für dich weg. Vielleicht waren die Haare auf meinem Kopf gezählt", fuhr sie mit einer jähen, feierlichen Zärtlichkeit fort, "aber nie könnte jemand meine Liebe zu dir zählen. Soll ich die Kotelette aufsetzen, Jim?"

    Jim schien im Nu aus seiner Starrheit zu erwachen. Er umarmte seine Della. Wir wollen inzwischen mit diskreten Forscherblicken zehn Sekunden lang eine an sich unwichtige Sache in anderer Richtung betrachten. Acht Dollar die Woche oder eine Million im Jahr - was ist der Unterschied? Ein Mathematiker oder ein Witzbold würden uns eine falsche Antwort geben. Die Weisen brachten wertvolle Geschenke, aber dies war nicht darunter. Diese dunkle Behauptung soll später erläutert werden. Jim zog ein Päckchen aus der Manteltasche und warf es auf den Tisch.

    "Täusch dich nicht über mich, Dell", sagte er. "Du darfst nicht glauben, dass es etwas wie Haare schneiden oder stutzen oder waschen mich dahin bringen könnte, mein Mädchen weniger liebzuhaben. Aber wenn du das Päckchen auspackst, wirst du sehen, warum du mich zuerst eine Weile aus der Fassung gebracht hast."

    Weiße Finger rissen hurtig an der Strippe und am Papier. Und dann ein verzückter Freudenschrei, und dann - ach! - ein schnelles weibliches Hinüberwechseln zu hysterischen Tränen und Klagen, die dem Herrn des Hauses den umgehenden Einsatz aller Trostmöglichkeiten abforderten.
    Denn da lagen die Kämme - die Garnitur Kämme, die Della seit langem in einem Broadway-Schaufenster angeschmachtet hatte. Wunderschöne Kämme, echt Schildpatt mit juwelenverzierten Rändern - gerade in der Schattierung, die zu dem schönen, verschwundenen Haar gepasst hätte. Es waren teure Kämme, das wusste sie, und ihr Herz hatte nach ihnen gebettelt und gebarmt, ohne die leiseste Hoffnung, sie je zu besitzen. Und nun waren sie ihr eigen; aber die Flechten, die der ersehnte Schmuck hätte zieren sollen, waren fort. Doch sie presste sie zärtlich an die Brust und war schließlich so weit, dass sie mit schwimmenden Augen und einem Lächeln aufblicken und sagen konnte:
    "Mein Haar wächst so schnell, Jim!"

    Und dann sprang Della auf wie ein gebranntes Kätzchen und rief: "Oh, oh!"
    Jim hatte ja noch nicht sein schönes Geschenk gesehen. Ungestüm hielt sie es ihm auf der geöffneten Hand entgegen. Das leblose, kostbare Metall schien im Abglanz ihres strahlenden, brennenden Eifers zu blitzen.
    "Ist die nicht toll, Jim? Die ganze Stadt hab' ich danach abgejagt. Jetzt musst du hundertmal am Tag nachsehen, wie spät es ist. Gib mir die Uhr. Ich möchte sehen, wie sich die Kette dazu macht."

    Statt zu gehorchen, ließ er sich auf die Chaiselongue fallen, legte die Hände im Nacken zusammen und lächelte.
    "Dell", sagte er, "wir wollen unsere Weihnachtsgeschenke beiseite legen und eine Weile aufheben. Sie sind zu hübsch, um sie jetzt schon in Gebrauch zu nehmen. Ich habe die Uhr verkauft, um das Geld für die Kämme zu haben. Wie wäre es, wenn du die Kotelette braten würdest?"

    Die Weisen waren, wie ihr wisst, weise Männer - wunderbar weise Männer -, die dem Kind in der Krippe Geschenke brachten. Sie haben die Kunst erfunden, Weihnachtsgeschenke zu machen. Da sie weise waren, waren natürlich auch ihre Geschenke weise und hatten vielleicht den Vorzug, umgetauscht werden zu können, falls es Dubletten gab. Und hier habe ich euch nun schlecht und recht die ereignislose Geschichte von zwei törichten Kindern in einer möblierten Wohnung erzählt, die höchst unweise die größten Schätze ihres Hauses füreinander opferten. Doch mit einem letzten Wort sei den heutigen Weisen gesagt, dass diese beiden die weisesten aller Schenkenden waren. Von allen, die Geschenke geben und empfangen, sind sie die weisesten. Überall sind sie die weisesten. Sie sind die wahren Weisen.

  • Wer andere kennt, ist klug.
    Wer sich selber kennt, ist weise.
    Wer andere besiegt, hat Kraft.
    Wer sich selber besiegt, ist stark.
    Wer sich durchsetzt, hat Willen.
    Wer sich selber genügt, ist reich.
    Wer seinen Platz nicht verliert, hat Dauer.
    Wer auch im Tode nicht untergeht, der lebt.

    (Laotse, chinesischer Philosoph, 4. - 3. Jahrhundert v.Chr.)

  • adler starr 564


    Ein Sprichwort sagt: "Nichts ist schwerer zu ertragen als eine Reihe von guten Tagen." Falls Sie mal wieder so eine Ansammlung von guten Tagen haben, dann empfehlen wir Ihnen die folgenden 10 Strategien, um Ihr Glück zu beenden. Es klappt immer, wenn man sich unglücklich machen möchte.

    Garantiert!

  • Nur die allergescheitesten Leute benützen ihren Scharfsinn zur Beurteilung nicht bloß anderer, sondern auch ihrer selbst.

    Freifrau Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Schriftstellerin, 1830 - 1916

  • Mit einer Weisheit, die keine Träne kennt,
    mit einer Philosophie, die nicht zu lachen versteht,
    und einer Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt,
    will ich nichts zu tun haben.

    Khalil Gibran, libanesisch-amerikanischer Maler, Philosoph und Dichter, * 1883, † 1931

  • bissiges weihnachtszeit ap1

    Nachdenkenswertes und Bissiges zum Weihnachtsfest - Die Top 8

    Plötzlich volle Kirchen, eine Überdosis FamilieSchenkstress und viele Termine mit Speis und Trank. Das Weihnachtsfest bringt vieles an Emotionen und Gefühlen hervor. Es ist ein Fest der Extreme und der teilweisen Überbelastung, was selbst bei großen Denkerinnen und Denkern zu bissigen und besinnlichen Tönen führt.

    Hier nun die Top 8 der bissigen Zitate. Viel Spaß beim Schmunzeln.

  • Besinnliches zum Weihnachts

    Das Weihnachtsfest ist im deutschsprachigen Raum für viele das mystischste Kirchenfest. Eine Zeit lieb gewonnener Rituale und so mancher verklärte Blick in die eigene Kindheit. Auch großen Denkerinnen und Denkern scheint es so zu gehen. 

    Aus über 15 Jahren blueprints haben wir die schönsten Gedichte und Zitate zum Thema "Weihnachten" zusammengestellt.

    Unser Tipp: Holen Sie sich einen Tee oder Kaffee und einige Plätzchen und genießen Sie besinnliche Zeilen. ;-)

  •  wichtigen tage

    Ideen der Woche: Rainer Maria Rilke über die wichtigen Tage

    Ich habe mich oft gefragt, ob nicht gerade die Tage, die wir gezwungen sind, müßig zu sein, diejenigen sind, die wir in tiefster Tätigkeit verbringen? Ob nicht unser Handeln selbst, wenn es später kommt, nur der letzte Nachklang einer großen Bewegung ist, die in untätigen Tagen in uns geschieht?

    Jedenfalls ist es sehr wichtig, mit Vertrauen müßig zu sein, mit Hingabe, womöglich mit Freude.

    Rainer Maria Rilke

  • neid grund giraffe z 564


    Der Neid, ein anrüchiges Gefühl, vermag uns bei richtiger Bearbeitung auf den Weg zur Zufriedenheit führen. Er kann helfen, uns näher an unsere wahren Wünsche und Bedürfnisse zu bringen.

    Klug genutzt, beflügeln Neidgefühle uns auf dem Pfad der Selbsterkenntnis. Unser kleiner Neid-Workshop in 2 Schritten hilft Ihnen, dem Neid auf die Spur zu kommen.

  • wolf lamm bach sw 564

    Der Starke hat immer recht. Das werden wir sogleich sehen ..

    Ein Lamm löschte seinen Durst in einem klaren Bache. Dabei wurde es von einem hungrigen Wolf überrascht.

    "Wie kannst du es wagen", rief er wütend, "mir meinen Trank zu trüben? Für diese Frechheit musst du bestraft werden!"

  • Der Rückblick - Zeilen voller Inspiration und Magie 

    "Könnte ich mein Leben nochmals leben, dann würde ich das nächste Mal riskieren, mehr Fehler zu machen. Ich würde mich entspannen, lockerer und humorvoller sein als dieses Mal. Ich kenne nur wenige Dinge, die ich ernst nehmen würde.

    Ich würde mehr verreisen und ein bisschen verrückter sein. Ich würde mehr Berge erklimmen, mehr Flüsse durchschwimmen und mehr Sonnenuntergänge betrachten. Ich würde öfter spazieren gehen und mir alles besser anschauen. Ich würde häufiger ein Eis essen und seltener Bohnen.

  • hilfen zur entscheidung 564

    Ein verfehlter Beruf verfolgt uns durch das ganze Leben.
    Honore de Balzac, französischer Schriftsteller, * 1799, † 1850

    Einst stand ich vor einem Wendepunkt in meinem Leben. Bei der immens wichtigen Entscheidung stützte ich mich auf die Empfehlung eines professionellen Ratgebers.

    Das hätte ich nicht tun sollen, denn die Folgen bereute ich schnell. Ich entschied, bedeutsame Entschlüsse in Zukunft anders zu treffen - lesen Sie hier meine erprobte Vorgehensweise.

  • Fisch und das Meer apix w

    Der Fisch und das Meer - mutiger leben 

    Stellen Sie sich vor, Sie könnten auf einmal nicht mehr richtig gehen. Von jetzt auf gleich.

    Warum? Einfach nur, weil Sie darüber nachgedacht haben, was Sie alles gleichzeitig machen müssen, wenn Sie wie automatisch gehen.

    Lesen Sie hier warum das möglich ist und wie ein Fisch ein ähnliches Problem löste. 

  • negative gedanken transformieren collage 564

    Negative Gedanken transformieren und durch positive ersetzen

    Leicht fallen wir in Gedanken, die unser Selbstwertgefühl und unsere Freude am Leben wie mit einem Hammer niederschlagen. Wir weiden uns an negativen Zukunftsszenarien und leisten bewundernswerte Detektivarbeit bei der Identifizierung eigener Schwächen und Fehler. Wie können wir diese negativen Gedanken stoppen und dauerhaft loswerden? Wie können wir sie in positive umwandeln?

    Schon im Buddhismus - lange vor Beginn unserer Zeitrechnung - finden wir den Tipp, negative Geistestätigkeit achtsam wahrzunehmen und es einmal mit deren Gegenteil zu versuchen. Der konkrete Vorgang besteht aus drei Schritten und ist gar nicht so schwer.

  • baueme horizont abend 564


    Wenn wir gelassen werden, gehen wir entspannter mit Problemen um und reduzieren den negativen Stress in unserem Leben.
    Im folgenden Beitrag finden Sie neun Anregungen und eine Übung, die Ihnen helfen, im Alltag und im Arbeitsleben diese Gelassenheit zu finden. Der Erfolg wird nicht von heute auf morgen eintreten, aber wenn Sie die folgenden (kleinen) Schritte gehen, werden Sie bald Veränderungen feststellen können.

  • leben rollen im gleichgewicht 564

    Das Leben liebt das Gleichgewicht.

    Deutsches Sprichwort

     

    Sind Sie in Balance? Um gesund und glücklich zu leben, ist ein Leben im Gleichgewicht extrem wichtig. Der bewusste Umgang mit sich selbst und die Klärung der wichtigen Lebensrollen sind Grundvoraussetzungen dafür, dass wir unsere Lebensbalance (manchmal verkürzt Work-Life-Balance genannt) halten oder wiederherstellen.

    Gehen Sie den folgenden drei Ansätzen nach und gleichen Sie so in harmonischer Weise Ihre Rollen im Leben aus, um zu Zufriedenheit und Wohlgefühl zurückzufinden.

  • robbe beduerfniss ruhe 564

    "Drum prüfe wer sich an die Erfüllung seiner Wünsche bindet!"

    Wenn wir Wünsche hegen, Ziele suchen und anstreben, sollten wir uns darüber im Klaren sein, was uns hinter einem Wunsch antreibt. Wir sollten unsere Bedürfnisse kennen und auf ihnen aufbauen. Wer seine wahren Motive nicht kennt, läuft eventuell in die Irre. Das kostet viel Zeit und Energie, die wir lieber anders investieren sollten.

    Hier eine Auswahl von Bedürfnissen, die sich hinter unseren Wünschen und Zielen verbergen:

  • gefuehle erkennen verwandeln 564

    Wie Sie selbstwirksam mit Ihren Gefühlen umgehen

    Viele unserer Tätigkeiten des Tages dienen bewusst oder unbewusst dazu, angenehme Gefühle in uns entstehen zu lassen: Wir wollen mehr von dem, was uns gefällt und weniger, was Schmerz oder Unwohlsein auslöst. Doch die schlechten Gefühle kommen nicht nur, wenn wir sie rufen.

    Welche Möglichkeiten haben wir im Umang mit unseren Gefühlen? Wie können wir intelligenter mit Gefühlen in unseren menschlichen Beziehungen umgehen? Selbstwirksamer, so dass am Ende kein Scherbenhaufen zu beklagen ist, sondern der wahre (oft verborgene) Wunsch hinter unseren Gefühlen ins Leben treten kann. Schauen wir uns die Möglichkeiten an.

  • frau bei sich anfangen 564

    Bei sich selbst anfangen - die Zufriedenheits-Übung

    Wenn wir mit etwas nicht zufrieden sind, sucht unser Geist gerne jemanden, der dafür verantwortlich ist. Zumeist ist jemand anders schuld und der nächste Gedanke liegt auf der Hand: Wenn diese Person sich ändert oder anders handelt, wäre alles besser. Wir wären zufriedener.

    Dieses Gedankenspiel führt in eine Sackgasse. Es ist ratsam, an einer anderen Stelle anzusetzen.Was hilft nun wirklich, wenn wir zufriedener sein wollen? Hier eine Übung, die ich nutze

  • worauf hoffen 564

    Wir alle hegen Erwartungen an die Partnerschaft, doch wie weit dürfen wir gehen? Ohne eine gewisse Erwartungshaltung würden wir uns nicht nach einem Lebenspartner sehnen. Aber Sie können es sich mit Sicherheit denken, worauf wir hinaus wollen: Zu hohe Erwartungen an den anderen belasten die Beziehung. Wie können wir die Liebe bewahren? Die folgenden fünf Übungen schaffen Klarheit, Verständnis und entspannen das Miteinander.

  • was ist sinn leben hand 564

    Kommen wir zu einer der spannendsten Fragen aus dem Universum der Persönlichkeitsentwicklung: Was ist der Sinn des Lebens?

    Sie finden in diesem Artikel keine allgemein seligmachende Antwort auf diese Frage aller Fragen. Stattdessen fassen wir zunächst die Lösungen zur Sinnfrage, die im Laufe der Geschichte gefunden wurden, zusammen. Dann kommen wir zu modernen Empfehlungen aus Psychologie und Philosophie, was wir tun können, damit wir unser Leben als sinnerfüllt empfinden. Darin enthalten: Sofort umsetzbare Ansätze, die nicht nur Sinn, sondern auch Freude schenken.

  • stoppt perfektionismus 4apix

    Wer Zeit und Energie gewinnen will, der sollte den eigenenDrang zum Perfektionismus immer wiederprüfen und eventuell reduzierenPerfektionismus ist ein nimmersatter Zeiträuber. Die Begründungen klingen teilweise lobenswert, aber es immer perfekt machen zu wollen, raubt Zeit und Energie.

    Schützen Sie sich vor dem hinterhältigen Burnout-Verursacher. Nutzen Sie die folgenden drei Schutzfragen.

  • Wenn zwei Falken auf einem Baum sitzen und ein Schwarm Wildenten fliegt vorbei, dann sagt auch nicht ein Falke zum andern: "Schau, da fliegt die Mehrheit, das muss der richtige Weg sein, schließen wir uns an!" Sie werden weiterhin als Falken dem Weg der Falken folgen.

    Indianische Weisheit

  • zitate grosse denker ax5

     

    Der Anfang eines schönen Lebens und höchster Reichtum ist die Weisheit.
    Daher ist auch Weisheit die wertvollste Frucht aller Philosophie.

    Epikur von Samos, griechischer Philosoph, 341 - 271 v. Chr.

     
     

  • In eigener Sache

    was wiegt dein leben 3d 564

    Geschichtenbuch: Was wiegt dein Leben?

    Ob der Indianer am Lagerfeuer, der Philosoph in der Wandelhalle an seine Schüler oder die Oma an ihre Enkel. Seit Jahrtausenden geben Völker ihr Wissen in Geschichten weiter.

  • zeit frau tanz 6s 564

    Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann.

    Marie von Ebner-Eschenbach

     

    (Unsere) Zeit ist heutzutage ein bewegendes Thema. Wir merken es an der Tatsache, dass das Wort "Zeit" (nach einer bestimmten Zählart) das häufigste Substantiv der Deutschen ist.

    Vielleicht liegt es an der allgegenwärtig empfundenen Überforderung, dass die uns zur Verfügung stehende Zeit einen solchen Stellenwert in unserem Leben einnimmt. Oder auch daran, dass die Zeit zu den größten Wundern unseres Universums zählt. Sie ist ein Mysterium, das wir als ganz selbstverständlich hinnehmen.

    Eines ist klar: Unsere Zeit ist begrenzt. Lassen Sie uns darum Gedanken großer Geister zur sinnvollen Nutzung unseres Zeitkontingents anschauen, die erfreulicherweise auch den Zeiten der Muße großen Stellenwert einräumen. Sie erhalten Inspirationen für Ihre eigene Zeitverteilung und motivierende Argumente, eigenständig zu priorisieren.

    Am Ende erwartet uns dann das Geheimnis der vergessenen Zeit und mögliche Pfade dorthin.

  • Einfach bin ich der Schmuck des Weisen,
    Und wo ich bin, wird man mich preisen;
    Doch sucht ein Übermüt'ger sich
    Mit meiner Mehrzahl stolz zu zieren,
    So dürfte er darüber mich
    In meiner Einheit leicht verlieren.

    Ignaz Franz Castelli, österreichischer Dichter und Dramatiker, 1781 - 1862

  • eule weisheit 564

    Probieren Sie in der folgenden Woche, sich einmal pro Tag ein wenig weise zu verhalten. Was damit genau gemeint ist? Das hängt von Ihrer individuellen Situation ab. Beispiele wären:

    • Die Beweggründe eines Andersdenken nachvollziehen.
    • Im Stau oder in einer langen Warteschlange gelassen bleiben (obwohl es nebenan flinker vorangeht).
    • Sich fünf Minuten Bedenkzeit vor einer Antwort nehmen.
    • Eine Streitsituation schlichten.
    • Einen lange aufgeschobenen Entschluss treffen.
    • Einer Realität ins Auge blicken, die Sie bisher verdrängt haben.

     

  • Im Gegensatz zu anderen Grasarten besitzen Binsen keine Knoten. Eine Binsenwahrheit (auch Binsenweisheit) ist demnach eine "glatte Sache" ohne Verwicklungen und Verknotungen, d. h. ohne Schwierigkeiten.

    Die Feststellung "das ist eine Binsenwahrheit" bezieht sich auf einen zwar richtigen, aber so selbstverständlichen Satz, dass es sich nicht lohnt, ihn auszusprechen oder gar zu diskutieren. Es ist also eine Wahrheit, die überall so bekannt und verbreitet ist wie die Binsen.

  • weisheit koenigin 564

    "... mit was unter dem Himmel soll man die Weisheit vergleichen? Sie ist süßer als Honig und erfreulicher als Wein. Sie ist leuchtender als die Sonne und begehrenswerter als kostbare Edelsteine. Sie macht fetter als Öl, satter als süße Leckerbissen und ruhmreicher als Mengen von Gold und Silber. Sie spendet Freuden für das Herz, schenkt den Augen Licht, beflügelt die Füße, ist ein Panzer für die Brust, ein Helm für das Haupt, eine Kette für den Hals, ein Gürtel für die Lenden. Sie verkündet den Ohren und unterweist das Herz. Sie kann die Kenntnisreichen noch etwas lehren, sie tröstet die Klugen, sie schenkt den Suchenden Ansehen..."

    Königin von Saba

  • - Anregung für die kommende Woche -

    steine bunt 564

    Hanne Tügel berichtet in ihrem Buch "Wege zur Weisheit" (empfehlenswert!) von einer schlichten Weisheitsübung des finnischen Priesters Lars Karlsson: Suchen Sie sich diese Woche einen Stein und tragen Sie diesen ein Jahr lang (!) in Ihrer Hosentasche. Karlsson rät, den Stein ab und zu hervorzuholen, ihn zu betrachten und zu befühlen.

    In den ersten Wochen wird sich vermutlich kaum etwas Besonderes dabei ergeben. Doch irgendwann würde sich etwas in der Beziehung zu Ihrem Stein tun. Er fühlt sich anders an, sie nehmen zuvor nicht erkannte Muster wahr, vielleicht riecht er jedes Mal ein wenig anders. Eventuell verrät Ihnen sogar die Art, wie sich der Stein am jeweiligen Tag anfühlt etwas über Ihr eigenes Befinden? Sie werden es nur erfahren, wenn Sie es ausprobieren.

    Lars Karlsson war von seinem Begleiter begeistert: "Der Stein hat mich mehr gelehrt als viele meiner Lehrer."

  • Eine Geschichte über Selbstbewusstsein, Beziehungen und Werte.

    mann vor meer.564

    Ich habe mich seit Monaten nicht mehr richtig gefreut. Früher beglückten mich gute Bücher, meine zwei Kinder, Kinofilme, Skatrunden, das Fotografieren... Warum das alles seinen Reiz für mich verliert? Das kann ich gar nicht so genau sagen, aber ich habe einen Verdacht...

    Ok, es läuft nicht alles optimal in meinem Leben, das ist offenkundig. Letzte Woche bin ich 43 geworden und ich finde seit gut einem Jahr trotz mancherlei Bemühungen keine Anstellung. Ich fürchte mittlerweile, meine Frau und meine Freunde halten mich für wertlos. Nur meine Kinder zeigen weiter Interesse, aber das lässt auch schon nach. Ich bin nicht mehr so lustig wie früher, meinten sie neulich.

    Meine Entscheidung vor drei Jahren war mit einem gewissen Risiko verbunden, doch bin ich deshalb für niemand mehr etwas wert? Nur weil ich einmal gescheitert bin?

  • pfeile gruen 564

    Einst gab es einen großen König, der war auch ein meisterhafter Krieger. Er war stolz darauf, dass ihn keiner besiegen konnte. Doch eines Tages, bei einer Jagd, sah er etwas, das ihm seine Zuversicht nahm.

    Der König starrte auf einen Pfeil, der genau im Zentrum einer winzig kleinen Zielscheibe steckte, welche auf einen Baum aufgemalt war. Der König wusste aus seiner Ausbildungszeit, dass ein solcher Schuss extrem schwierig war. Er würde nie einen solch perfekten Pfeil schießen können. Da war er sich sicher.

    "Wer war dies?", frage der König spontan. Gleichzeitig überkam ihn eine Angst, dass sich der Schütze irgendwo verborgen hielt und vielleicht gerade auf ihn zielte. Mit solch einer Fähigkeit würde er ihn von großer Distanz mühelos treffen.

    Als der König zurück in den Palast kam, sendete er einen ganzen Trupp aus, diesen Krieger zu suchen und zu finden. Die Männer gaben sich alle Mühe und durchsuchten den gesamten Wald, doch sie entdeckten keine Spur von dem Unbekannten.

    Und es kam schlimmer.

  • - Anregung für die kommende Woche -

    strand menschen ferne 564

    Machen Sie sich diese Woche eine Liste Ihrer Sorgen. Große und kleine Ängste, die immer wieder in Ihnen hochkommen. Packen Sie diese Liste danach in eine Schublade. Setzen Sie sich in drei Monaten einen Termin und holen Sie diese Sorgenliste wieder hervor. Schauen Sie: Was ist eingetreten, welche Angst ist geblieben und welche Punkte haben sich in Wohlgefallen aufgelöst?

  • pferd auge weiss 564

    Einst lebte in einem Dorf ein alter Mann, der eigentlich sehr arm war. Er widmete sein Leben der Weisheit und hielt sich aus den rührigen Geschäften seiner Mitmenschen heraus. Doch einen Schatz besaß der Mann: Einen schneeweißen Hengst von solch schöner Gestalt, dass selbst der König ihm schon eine hohe Summe für das Tier geboten hatte. Der alte Mann hat jedoch nie verkauft. Dies sollte sein Schicksal und das seines Sohnes tiefgreifend verändern.

  • Eine Geschichte über vertrauensvolle Weltanschauung, (nach-)erzählt von Peter Bödeker

    tiger auf baum 564

    Einst lebte ein reicher Maharaja im indischen Bundesstaat Goa. An seiner Seite fand sich stets der Berater Mantu. Nie sah man den Maharaja ohne seinen Ratgeber. Dieser besaß nämlich eine besondere Eigenschaft: Er bewertete alle Geschehnisse positiv. Mit solch einem Menschen umgibt sich jeder gern. Auch dem Maharaja ging es da nicht anders. Zungen bei Hof munkelten, dass der Maharaja, vor die Wahl gestellt, ob er sich lieber von einem kleinen Finger oder von Mantu trennen würde, mit seiner Antwort gezögert hätte.

  • gewichte alt 564

    Ein junger Mann suchte einst einen alten Weisen auf.

    "Großer Meister", begann er mit müder Stimme, "mein Leben liegt mir wie eine Last auf meinen Schultern. Mir ist, als würde ich bald unter diesem Gewicht zusammenbrechen."

    "Mein Sohn", antwortete der Weise zart, "das Leben ist leicht wie eine Feder."

  • - Anregung für die kommende Woche -

    erde hell dunkel 564

    Wenn wir uns nicht gerade in der ersten Phase der Verliebtheit befinden, wird es bei jedem unserer Mitmenschen etwas geben, das uns stört. Eine Eigenschaft, ein Verhalten, Aussagen...

    Probieren Sie diese Woche jedes Mal, wenn Ihnen eine "Störung" auffällt, das Gute darin zu sehen. Beispiele:

    • Störung: Meine beste Freundin ist immer so kritisch, lässt sich nie für irgendetwas begeistern.
      Vorteil: Sie hat mich deswegen schon vor mancher Unbesonnenheit bewahrt.
    • Störung: Mein Partner ist lange nicht mehr optisch so attraktiv wie am Anfang.
      Vorteil: Sie können sich auf andere, eventuell wertvollere Werte konzentrieren.
    • Störung: Dein Nachbar ist ein Spießer vor dem Herrn.
      Vorteil: Dafür achtet er auf Ruhe und Ordnung.
    • Störung: Du warst zu Essen und Kino verabredet und bist versetzt worden.
      Vorteil: Nun kannst du das Geld für einen lang ersehnten Saunabesuch ausgeben.

    Nicht immer wird dies reibungslos klappen. Aber schon das Bemühen um eine positive Sicht trainiert ein Umdenken hin zu einer angenehmeren Lebenseinstellung.

    Zusatztipp: Versuchen Sie die wahren Gründe für ein Verhalten zu erfahren - das sorgt oft für erhellende Momente.

  • loch weg 564

    1. Etappe

    Ich gehe einen Weg entlang.
    Ein Loch taucht auf.
    Ich stolpere hinein.
    Ich denke, dass die hier mal das Loch zuschütten müssten.
    Ich brauche lange, um wieder herauszukommen.

  • hand buch alt 564

    Der alte Zenmeister Blue-Prints war für zwei Dinge bekannt: seine zuvorkommende Art und seine offenkundig unerschütterliche Zufriedenheit.

    So kam es eines Tages, dass eine Gruppe von drei Psychologen den alten Zenmeister nach dem Geheimnis seiner Zufriedenheit fragte: "Verehrter Blue-Prints", begannen sie, "was würdet Ihr anderen Menschen empfehlen, auf dass sie sich ebenfalls eine solche Zufriedenheit wie die Eure erhoffen können. Was tut Ihr, um so glücklich zu sein?"

  • himmel erde 564

    Zwei Mönche hatten vom Raum des Glücks gehört. In diesem Raum soll der Mensch Zugang zu seinem wahren Selbst erlangen, tiefen inneren Frieden genießen und wahres Glück erleben. Man könne darin sogar mit Gott kommunizieren. Die Mönche leisteten einander den Schwur, nicht eher zu ruhen, bis sie den Raum des Glückes gefunden hätten.

  • diese worte kraenken 564

    Wenn uns jemand von seiner traurigen Kindheit erzählt, neigen wir dazu, Worte des Trostes zu suchen. Dabei rutschen uns allzuleicht Phrasen heraus. Preg Streep rät auf PsychCentral dazu, auf jeden Fall die fünf folgenden "positiven Sichtweisen auf die elterliche Erziehung" zu vermeiden, wenn man einer ungeliebten Tochter nicht vor den Kopf stoßen will.

  • dunkler falter 564


    Wenn zwei Eheleute zum Sternenhimmel starrn,
    oder ein Bruder hält seiner lieben Schwester das Garn,
    oder ein Freund schenkt bedachtsam dem Freunde ein -

  • bogen krieger 564

    Man sagt, der alte Apostel Johannes hätte in seiner freien Zeit gerne mit einem zahmen Rebhuhn gespielt. Dies sah eines Tages ein vorbeieilender Jäger aus der jungen Christengemeinde. Verwundert betrachtete er das gedankenverlorene Spiel des alten Mannes mit dem in ein rotbraunes Prachtkleid gehüllten Federvieh.

    Müsste Johannes nicht lieber seine Zeit nutzen, um das vierte Evangelium zu beenden? Wer weiß, welche Frist ihm für diese so wichtige Aufgabe noch bleiben würde. Der Jäger beschloss, den Apostel diesbezüglich zur Rede zu stellen.

  • Die wahre Medizin des Geistes ist die Philosophie.

    Marcus Tullius Cicero, römischer Staatsmann und Schriftsteller, * 106 v. Chr, † 43 v. Chr.

  • - Anregung für die kommende Woche -

    achtsam schritt 564

     

    Wohl jeder von uns muss Routine-Tätigkeiten nachgehen, die wir - gelinde gesprochen - weniger gerne durchführen. Es gibt da einen einfachen, aber erstaunlichen Trick: Machen Sie langsamer und die verabscheute Betätigung wird sich wesentlich angenehmer anfühlen. Getestet und für wirksam befunden beim Einkaufen, Straße fegen, Daten eintippen, Bügel, Aufräumen, Hausputz...

  • - Anregung für die kommende Woche -

    wie wurde ich 564


    Möchten Sie die kommende Zeit für ein wenig persönliche Selbstreflexion - Be-Sinn-ung - nutzen? Dann nehmen Sie sich doch ein Blatt Papier und einen guten Schreibstift, drehen die Heizung etwas höher und setzen sich in Ihren gemütlichsten Sessel. Durchstöbern Sie Ihre Vergangenheit und fragen Sie sich, wie Sie zu dem wurden, der Sie jetzt in diesem Moment sind.

    Sie können sich an den folgenden Fragen "entlanghangeln":

    • Welche Menschen haben Ihnen welche Werte nahegebracht?
    • Von welchen Umgebungen wurden Sie geprägt?
    • Welche Ereignisse wirkten gravierend auf Ihre jetzige Sicht der Welt?
    • Welche Menschen haben heute großen Einfluss auf Sie?

    Wenn Sie mögen, nutzen Sie unsere kleine Downloadvorlage.

  • Das letzte Geschenk

    Großmutter fiel aus dem Rahmen. Gäste empfing sie liegend - auf ihrem Diwan. Stets glomm dabei eine schwarze Zigarettenspitze zwischen Zeige- und Mittelfinger. Ganz Greta Garbo.

    Keine Familienfeier, auf der Omi meiner Mutter nicht durch einen anzüglichen Witz die Schamesröte ins Gesicht getrieben hätte. Sogar Vater stand mitunter der Mund offen.

    Ich liebte meine Großmutter. Über alles!

  • blick zurueck

    Ein älteres Ehepaar sitzt am Heiligen Abend gemeinsam am Mittagstisch. Der Mann blickt auf das vergangene Jahr zurück und ärgert sich über dieses und jenes. Irgendwann bemerkt er, dass seine Frau gar nicht mehr isst. Sie schaut in Richtung des Weihnachtsbaumes, an dem sie alle Kerzen vor dem Essen angezündet hatte. Ihr Blick scheint wie in weite Ferne gerichtet.

    Irritiert sagt ihr Mann: "Der Baum leuchtet dieses Jahr besonders schön. Das brauchen wir auch, bei diesem Mistwetter."

    Seine Frau verharrt noch eine Weile regungslos. Dann antwortet sie ihrem Mann: "Schau mal genau hin. Zwei Lichter sind ausgegangen. Ich glaube, dass du so auf dein Jahr zurückblickst. Überall hat es geleuchtet, und du regst dich nur über die erloschenen Kerzen auf."

  • gorilla boese 8d 564

    An einem feuchten Wintertag beäugte ein Spatz aus seinem trockenen Nest heraus, wie ihm ein Gorilla missmutig im kalten Regen auf dem Ast gegenüber saß. In bestem Bestreben gab er dem Gorilla einen Rat. Hätte er mal besser geschwiegen...

  • krug riss k3 564

     

    Vor vielen Jahren holte Hausdiener Kildram jeden Morgen zwei Krüge Wasser aus dem Fluss Madrub zum Haus seines Herrn. Die beiden Krüge hängte er an die Enden eines Holzstabes, den er über der Schulter trug.

    Einer der beiden Krüge bekam eines Tages einen Sprung, so dass er auf dem Weg vom Fluss bis zum Haus die Hälfte seines wertvollen Inhaltes verlor. Dieser Krug bemühte sich nach Kräften, seinen Riss wieder zu verschließen. Doch so sehr er sich auch anstrengte, es tröpfelte immer etwas heraus. Der beschädigte Krug wurde sehr zornig mit sich.

    So ging es ein ganzes Jahr lang, unser kaputter Krug wurde von Tag zu Tag trauriger. Dann hielt er es nicht mehr aus. Mit Verzweiflung in der Stimme wendete er sich an Kildram und klagte:

  • geben nehmen merken 9h 564

    Diese einfache Technik können sowohl Männer als auch Frauen am Partner erproben. Das Schöne daran: Beide profitieren - sogar in doppelter Hinsicht.

  • kerze herz sw 564

    In ihrer Afrika-Zeit lebte Miss Rose auch bei einer Müllsammlerin namens Tabaka in Kapstadt. Merkwürdige Geschicke, für deren Erzählung hier nicht der Raum ist, hatten sie in das Armen-Ghetto der Riesenstadt am Südatlantik geführt.

    Miss Rose spürte sofort ein Gefühl der Verbundenheit bei ihrer Ankunft in Tabakas Blechhütte. Die alte Katze nahm es stets als ein gutes Zeichen, wenn ihr sofort eine Schale Milch hingestellt wurde. Miss Rose erkannte auch: Tabaka würde nicht mehr allzu lange leben.

    Eines Abends saß Tabaka mit ihrer Enkelin am Feuer. Beide trennten alte Kleidungsreste auf und sammelten verwertbare Stoffreste auf einem Haufen zwischen sich. Ein Schneider kaufte Tabaka diese Kleidungsreste ab und verwendete sie als Flicken.

    Miss Rose hatte es sich auf dem Stoffhaufen bequem gemacht und lauschte dem Gespräch zwischen Oma und Enkeltochter.

    "Weißt du Safira, in jedem von uns Menschen...

  • vater sohn sonnenuntergang al 564

    Katze Miss Rose lebte einst bei einem Psychiater mit Namen Eric in Düsseldorf. Sie durfte dort während der Patientensitzungen in einem Körbchen unter der Heizung liegen.

    Eines Tages behandelte Eric einen Bankdirektor, der viele Tränen in seiner ersten Sitzung vergoss. In der zitternden Hand hielt er ein verblichenes Bild, auf dem er mit seinem Vater Hand in Hand in den Sonnenuntergang ging.

    Seine Geschichte lautete wie folgt:...

  • - Anregung für die kommende Woche -

    waldweg gruen braun r5 564

    Suchen Sie sich einen schönen Weg in der Natur. Wenn möglich, sollten Sie hier eine Weile ungestört hin- und hergehen können.

    Bestimmen Sie nun ein Stück des Weges als "Mein Lebensweg". Am Anfang liegt die Geburt, das Ende des Wegstückes symbolisiert Ihren Tod. Das Heute liegt ungefähr in der Mitte, egal wie alt Sie momentan sind.

    Stellen Sie sich nun zunächst an den Anfang, Sie kommen ins Leben.

  • - Anregung für die kommende Woche -

    frau im spiegel 564

    Nehmen Sie sich diese Woche einmal 15 - 20 Minuten Zeit und setzen Sie sich vor einen Spiegel. Es reicht aus, wenn Sie nur Ihr Gesicht sehen.

    Die Übung hat zwei Aspekte:

    In den ersten Minuten achten Sie nur auf die Gedanken, die beim Betrachten Ihres Spiegelbildes auftreten. Bleiben Sie voll konzentriert, aber entspannt.

    Bewerten Sie nicht, was Sie denken. Dafür bleibt später Zeit.

    Dies ist der Selbsterkenntnis-Aspekt dieser Übung.

    In der zweiten Hälfte der Übung (Sie sollten sich insgesamt schon mindestens eine Viertelstunde Zeit nehmen) achten Sie auf den Vorgang des Sehens an sich. Die Fähigkeit des Sehens ist... ein Wunder. Widmen Sie dem Sehen einige Minuten Ihre volle Aufmerksamkeit.

    Dies dient der Bewusstmachung und Schulung Ihres Seh-Sinnes.

    Sie können die Übung noch um einen weiteren Aspekt ergänzen, wenn Sie ein Freund buddhistischen Gedankenguts sind...

  • bank buch alt z5 564


    Miss Rose
    wohnte einst bei einem Anhänger des Bahai-Glaubens. Ein gottesfürchtiger Mann, dessen Rat in seiner Gemeinde geschätzt wurde. Er hieß Sahid Batun und war Mitglied des örtlichen Geistigen Rates. Vieles, was in seiner Religion als Verhalten gefordert wurde, fand Wohlgefallen bei Miss Rose. Zudem war Sahid ein einfacher Mann, der kaum etwas zu seiner Zufriedenheit brauchte. Miss Rose hatte schon immer größeres Vertrauen zu Menschen gehabt, die nur wenig bedurften.

    Eines Tages hörte ein Urlauber von dem weisen Bahai in der Stadt und stand unangemeldet vor Sahids Tür. Sahid bat ihn in die kleine Wohnung herein und bot dem Fremden einen Platz auf einer schmalen Holzbank an.

  • weg wald mystisch steine og 564


    Miss Rose lebte einst bei einem alten Professor, der kurz vor seiner Rente stand. Er gab seit einigen Jahren unentgeltlich ein Seminar für Studenten, die nicht wissen, wohin die Reise in ihrem Leben gehen soll. Er wollte den jungen Menschen bei der Orientierung auf ihrem Weg helfen. Die Zusammenkunft fand immer die ersten vier Samstage im Semester statt, Beginn 14 Uhr, in der Stube des Professors.

    Der private Kurs wurde als Geheimtipp an auserwählte Freunde auf dem Campus weiter empfohlen. Die Plätze waren streng rationiert, mehr als 20 Sterbliche passten einfach nicht in die Stube des Professors.

    Heute war es wieder soweit, die erste Stunde des Seminars stand an. Die jungen Frauen und Männer waren vollzählig im Wohnzimmer eingetroffen und tuschelten aufgeregt miteinander. Keiner von ihnen wusste, welche Inhalte dieser Workshop haben würde und wie der "Meister", wie die Studenten den Professor liebevoll nannten, ihnen bei ihren Fragen helfen könnte. Miss Rose lag neugierig oben auf dem Regal hinter dem Kamin. Sie fragte sich, warum diese Zusammenkunft so beliebt war.

  • rose alte am weg na 564


    Wir schreiben das Jahr 55 nach Christi Geburt. Miss Rose lag zu dieser Zeit tagsüber gerne bei einer alten Weberin, die ihr Handwerk am Rande einer vielbegangenen Straße ausübte. Diese führte direkt in eine große Stadt. Wie die Stadt hieß, weiß Miss Rose leider nicht mehr.

    Ein Wanderer kam des Weges. Er fragte die alte Weberin: "Seid gegrüßt, ehrenwerte Frau. Sagt: Wie sind die Menschen in der Stadt? Sind es freundliche Zeitgenossen oder muss ich einen schroffen Empfang fürchten?"

    "Wie waren sie denn dort, von wo du herkommst?", wollte die Alte wissen.

  • traueme 1 apix

    Ein Drittel unseres Lebens schlafen wir und dazu gehören ganz wesentlich unsere Träume. Sie sind somit ein essentieller Teil unseres Lebens. Grund genug, sich etwas näher mit diesem spannenden Thema zu beschäftigen.

    Welche Bedeutung hat das Träumen für uns? Welche Funktion erfüllen Träume? Was sagen Sie uns? Und wie schaffen wir es, sie besser zu behalten? Träumen wir alle Ähnliches? Können wir sie steuern?

    Die Antworten auf die wichtigsten Fragen habe ich für Sie in 7 Fakten zusammengefasst. Entscheiden Sie, welchen Nutzen Sie aus Ihren Träumen ziehen möchten. Aber eine Sache sollten Sie unbedingt ausprobieren!

    "Der Traum ist ein Naturereignis, und es gibt keinen ersichtlichen Grund zur Annahme, dass er eine schlaue Erfindung sei, uns irrezuführen."

    Carl Gustav Jung

  • zeit uhr buch rose sq 564

    Wie Madame Butault und Miss Rose mit der verborgenen Inschrift eines Geschenkes zu ihrem inneren Frieden fanden.

    Miss Rose erlebt es als zutiefst zufriedenstellend, dass sie Jahrzehnt für Jahrzehnt immer ausgeglichener wird. Doch auch sie kennt gute und schlechte Perioden. An manchen Tagen erwacht sie voller nervöser Unrast, geplagt von innerer Unruhe und Unzufriedenheit. Dann kann es passieren, dass sie Hals über Kopf ihr momentanes Zuhause verlässt und so lange weiter stromert, bis sie ein neues Heim gefunden hat. Oder sie gerät mit der nächstbesten Katze in einen Streit, der oft erst nach verheerenden Verletzungen auf beiden Seiten ein Ende findet. Katzenleben pur. An eine erfolgreiche Jagd ist an diesen Tagen nicht zu denken - es ist ihr völlig unmöglich, in solcher Verfassung lange Zeit regungslos vor einem Mäuseversteck zu verharren.

  • Anmerkung: Diese Geschichte benutzt "alte" Worte, die heute nicht mehr üblich sind. Wir mussten es 2-mal lesen, was es für uns noch lehrreicher und interessanter machte.

    Hoch wallte das goldene Weizenfeld und baute der Lerche ein Wohngezelt. Sie flog einst in Geschäften aus und kam erst am Abend wieder nach Haus. Da rief der Kindlein zitternde Schar:

    "Ach, Mutter, wir schweben in großer Gefahr. Der Herr dieses Feldes, der furchtbare Mann, ging heut' mit dem Sohn hier vorbei und begann: 'Der Weizen ist reif, die Mahd muss geschehn. Geh, bitte die Nachbarn, ihn morgen zu mähn.'"

    "Oh", sagte die Lerche, "dann ist es noch Zeit; nicht flugs sind die Nachbarn zu Diensten bereit."

  • - Anregung für die kommende Woche -

    baby staunen erde je 564

    "Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle. Es ist das Grundgefühl, das an der Wiege von wahrer Kunst und Wissenschaft steht. Wer es nicht kennt und sich nicht wundern, nicht mehr staunen kann, der ist sozusagen tot und sein Auge erloschen."

    Albert Einstein

    Aus Staunen entsteht Wertschätzung. Die Welt ist eine Fülle an Staunenswertem: dass ich lebe, dass überhaupt etwas ist - alles ganz erstaunlich.

    Doch wir Menschen verlernen im Laufe unseres Lebens das Staunen.

    Goethe meinte: "Das Höchste, wozu der Mensch gelangen kann, ist das Erstaunen." Unsere heutige Anregung lautet somit: Lernen Sie das Staunen neu. Greifen Sie gleich zu Stift und Zettel und notieren Sie alles, was um Sie herum - nach kurzer Überlegung - staunenswert ist.

    Eventuell tragen Sie diese Liste im Laufe der Woche bei sich und ergänzen, wenn Ihnen wieder etwas Erstaunliches begegnet.

  • - Anregung für die kommende Woche -

    akzeptanz frau liegend mauer ll 564

    Die Anregung für diese Woche kommt aus dem Bereich "Change it, leave it or love it". Genauer gesagt dem "love it". Sie werden sicherlich, wie wir alle, Umstände in Ihrem Leben beklagen, die Sie ärgern oder betrüben oder in Stress versetzen, die sich aber partout nicht ändern lassen. Der Umstand lässt sich nicht ohne weiteres ändern oder Sie scheuen die daraus folgenden Konsequenzen.

  • selbstverwirklichung.im leben glueck tg 564

    Fokussieren Sie sich nicht auf die Suche nach dem Glück, streben Sie nach Selbstverwirklichung im Leben

    ... und die Zufriedenheit wird folgen!

    Viele von uns streben ständig nach Glücksgefühlen: in der Liebe, beim Essen und in der Freizeit. Das heißt, wir sehen Glück als Folge von emotional freudvollen äußeren Umständen an. Ein Kranker meint zum Beispiel, er wäre erst dann in der Lage, glücklich zu sein, wenn er denn nur gesund wäre.

    Doch wie kommt es dann, dass viele reiche, gesunde und überaus erfolgreiche Menschen von Melancholie oder gar Depression geplagt werden?

    Abraham Maslow und anderen zufolge resultiert wahre Zufriedenheit im Leben nicht aus dem Aneinanderreihen von möglichst vielen Momenten voller Freude und Spaß, sondern aus dem Streben nach Selbstverwirklichung im Leben. Was das bedeutet und wie wir uns der Selbstverwirklichung in unserem eigenen Leben in 10 Schritten nähern, schildert dieser Artikel.

  • Geschichten aus Pakistan

    schildkroete unter wasser s 564

    Ein König fragte einst seinen Wesir: "Was hat es denn nun mit der Geschichte von der Schildkröte und dem Skorpion auf sich?"

    Der Wesir erzählte: "Verehrter König! Die Geschichte verlief so: Eines Tages lag eine Schildkröte am Ufer eines Flusses in der Sonne. Da begann es zu brennen und die Schildkröte wollte ans andere Ufer fliehen.

  • alt jung freude 84 564

    Ein König umgab sich gerne mit Frauen und Männern des Wissens und der Gelehrsamkeit. Selten traf er eine Entscheidung, ohne sich mit ihnen beraten zu haben. Er wollte sicherstellen, richtig und gut zu handeln.

    Eines Tages war ein wohlbekannter Wanderheiliger bei Hofe zu Gast. Bei der abendlichen Tafel konnte es sich der König nicht verkneifen, dem alten Mann eine Frage zu stellen.

  • sonnenuntergang frau denken ne 564

    Tagesrückblick: Ihr zukünftiges Ich wird Ihnen dankbar sein, wenn Sie dies ab heute jeden Tag für 10 Minuten tun

    "Wie war dein Tag?" Wer sich des Umgangs mit interessierten Mitmenschen erfreuen darf, wird diese Frage des Öfteren zu hören bekommen. Manchmal mögen wir diese Frage, das Gespräch muss ja nicht ausarten. An anderen Tagen wollen wir lieber nicht zurückdenken und gehen der Antwort aus dem Weg.

    Wir füllen die 24 Stunden unseres Tages mit so vielen Dingen: Schlafen, Arbeiten, Essen, Genuss und vielen weiteren Beschäftigungen. Aber haben Sie sich jemals hingesetzt und eine Minute über Ihren Tag nachgedacht? Falls nein, erfahren Sie hier, warum (und wie!) Sie dies tun sollten.

  • wald weg licht tunnel x4 564

    bp 1

    Aus dem Brief an Franz Xaver Kappus vom 16. Juli 1903

    Sie sind so jung, so vor allem Anfang,
    und ich möchte Sie, so gut ich es kann, bitten, lieber Herr,
    Geduld zu haben gegen alles Ungelöste in Ihrem Herzen
    und zu versuchen,
    die Fragen selbst liebzuhaben
    wie verschlossene Stuben und wie Bücher,
    die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind.

  • wasser netz see v 564

    Dein innerstes Geschehen ist aller Liebe wert

    Warum eines Kindes weises Nicht-Verstehen vertauschen wollen gegen Abwehr und Verachtung, da doch Nicht-Verstehen Alleinsein ist, Abwehr und Verachtung aber Teilnahme an dem, wovon man sich mit diesen Mitteln scheiden will?

  • strasse sonne feld cz 564

    Und ein Mann sagte: Sprich uns von der Selbsterkenntnis.

    Und er antwortete und sagte: Eure Herzen kennen im Stillen die Geheimnisse der Tage und Nächte. Aber eure Ohren dürsten nach den Klängen des Wissens in euren Herzen. Ihr wollt in Worten wissen, was ihr in Gedanken immer gewusst habt. Ihr wollt mit den Händen den nackten Körper eurer Träume berühren. Und das ist gut so.

  • fischer arbeit netze sunset 564

    Dann sagte ein Pflüger: "Sprich zu uns von der Arbeit."

    Und er [der Prophet Almustafa, der 12 Jahre auf sein Schiff gewartet hat, das ihn jetzt endlich in seine Heimat zurückbringen soll. Vor seiner Abreise bitten ihn einzelne Einwohner der Stadt Orphalese, ihnen ein letztes Mal seine Einsichten zu einem bestimmten Thema zu erläutern] antwortete:

    Ihr arbeitet dafür, dass ihr Schritt halten mögt mit der Erde und der Seele der Erde.

    Denn untätig zu sein bedeutet, dass einem die Jahreszeiten fremd werden und man aus der Prozession des Lebens heraustritt, die in Majestät und stolzer Unterordnung in das Unendliche marschiert.

    Wenn ihr arbeitet, seid ihr wie eine Flöte, durch deren Herz das Flüstern der Stunden zur Musik wird.

  • mut anschub elefant 564

    bp 1

    Aus dem Brief an Franz Xaver Kappus vom 12. August 1904

    Hinweis: Die Zwischenüberschriften sind von uns eingefügt.

    ... Wir müssen unser Dasein so weit, als es irgend geht, annehmen; alles, auch das Unerhörte, muss darin möglich sein. Das ist im Grunde der einzige Mut, den man von uns verlangt: mutig zu sein zu dem Seltsamsten, Wunderlichsten und Unaufklärbarsten, das uns begegnen kann.

  • mensch milchstrasse 3er 564

    Vorbemerkung: Rilke will dem jungen Dichter Kappus Mut zusprechen, der über tiefe Traurigkeit klagt und von der Sehnsucht nach etwas Großen spricht. Textauszug:

    [...] Erinnern Sie sich, wie sich dieses Leben aus der Kindheit heraus nach dem «Großen» gesehnt hat? Ich sehe, wie es sich jetzt von den Großen fort nach den Größeren sehnt. Darum hört es nicht auf, schwer zu sein, aber darum wird es auch nicht aufhören zu wachsen. [...]

    Borgeby gård, Flädie, Schweden, am 12. August 1904

    Hier findet sich der komplette Brief

  • hand geben blumen u 564

    Dann sagte ein reicher Mann: "Sprich zu uns über das Geben."

    Und er [der Prophet Almustafa, der 12 Jahre auf sein Schiff gewartet hatte, das ihn jetzt endlich in seine Heimat zurückbringen sollte. Vor seiner Abreise baten ihn einzelne Einwohner der Stadt Orphalese, ihnen ein letztes Mal seine Einsichten zu einem bestimmten Thema zu erläutern] sprach:

    Ihr gebt nur wenig, wenn ihr von euren Besitztümern abgebt.

  • frau hund sonnenuntergang 4w 564

    Das Buch "Einfach einfacher" von Richard A. Swenson beginnt mit einem Vergleich: Er stellt ein Leben mit Freiräumen einem Leben ohne Freiräume gegenüber.

    Was meint er damit genau? Ein typisches Leben ohne Freiräume kann man laut Swenson zum Beispiel daran erkennen, dass man 10 Minuten zu spät beim Zahnarzt ankommt, der Wagen ohne Sprit liegen bleibt oder jemand gleichzeitig kocht und telefoniert.

    Demgegenüber lauten Symptome für ein Leben mit angemessenem Spielraum wie folgt: Sie sind nach dem Treppensteigen nicht außer Atem, haben am Ende des Monats mehr Guthaben auf dem Konto als vorher und können die Guten-Morgen-Gazette in aller Ruhe genießen.

    Seine Gegenüberstellung lautet in etwa wie folgt:

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