Der Berg kreißte und gebar eine Maus – Bedeutung
Das Sprichwort "der Berg kreißte und gebar eine Maus" hat seine Herkunft im Werk "Ars poetica" des römischen Dichters Horaz (65 - 8 vor Christus). In ihm ist zu lesen: "Es kreißen die Berge, zur Welt kommt nur ein lächerliches Mäuschen". So wurde mit einem Schmunzeln darauf hingewiesen, dass es Menschen gibt, die Großes ankündigen, Großes versprechen und vorbereiten, aber kaum etwas Sichtbares dabei herauskommt. Das veraltete Wort "kreißen" bedeutet übrigens soviel wie "in den Geburtswehen liegen". Jim: "Die …
Zum Begriff: Der Berg kreißte und gebar eine Maus
Canossagang – Bedeutung, Herkunft und die heutige Verwendung vom "Gang nach Canossa"
Canossagang Bedeutung: Warum heißt es "Gang nach Canossa"? Der Canossagang, auch "Canossa-Gang" oder "Gang nach Canossa", geht von seiner Herkunft her zurück auf Kaiser Heinrich IV. Auf der Felsenburg Canossa in der italienischen Provinz Reggio (Emilia) ließ er sich 1077 vor Papst Gregor VII. drei Tage demütigen, um von einem Bann losgesprochen zu werden. Die "Bannung" Heinrich IV. bestand in seiner Exkommunizierung auf Befehl des Papstes. Zugleich löste Gregor VII. auch alle Treueide, die Heinrichs Untertanen an …
Zum Begriff: Canossagang | Bedeutung
Ikarusflug - Bedeutung: das wird böse enden
Seine Herkunft verdankt der Ausdruck "Ikarusflug" der griechischen Mythologie. Hier ist "Ikarus" der Sohn des genialen Erfinders und Baumeisters Dädalus. Aus der Gefangenschaft des Königs Minos fliehen beide aus dem kretischen Labyrinth mithilfe von Flügeln, die aus Federn und Wachs zusammengeklebt waren. "Ikarus" flog zu hoch und kam der Sonne zu nahe. Das Wachs schmolz und er stürzte bei der Insel Samos ins Meer. Heutige Bedeutung von "Ikarusflug" Als "Ikarus" bezeichnet man jemanden, der scheitern muss, weil er …
Zum Begriff: Ikarusflug - Bedeutung
Tu, was du nicht lassen kannst – Herkunft und Bedeutung
Seine Herkunft verdankt die Aussage zum Beispiel einer Streitschrift des Erasmus Alberus aus dem Jahr 1548 auf. Hier ist zu lesen: "Gehe hin, und thu, das du nicht lassen kannst und richte Unglück genug an." Heutige Bedeutung: Das Sprichwort "Tu, was du nicht lassen kannst!" ist ein resignierender Kommentar auf die Absichten des Angesprochenen. Der Nutzer der Aussage zeigt, dass er mit der Absicht nicht ganz einverstanden ist oder dass das Ergebnis auf eigene Verantwortung erfolgt.
Zum Begriff: Tu, was du nicht lassen kannst – Herkunft und Bedeutung
Auf Granit beißen – Vorsicht vor Zahnverlust, Bedeutung und Herkunft
"Bei jemandem auf Granit beißen" oder "auf Granit beißen" verdankt seine Herkunft dem grobkristallinen magmatischen Tiefengestein Granit. Es ist eine der härtesten Gesteinsarten. Wenn wir also bei jemandem oder bei etwas auf Granit beißen, dann stoßen wir auf extrem starken Widerstand mit einem Anliegen, einer Idee oder einer Bitte.
Zum Begriff: Auf Granit beißen – Bedeutung