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Wissen und Wortschatz

Mehr zum Thema "Wissen und Wortschatz"

Hier findest du Beiträge, Studien, Anleitungen und Übungen rund um das Thema Wissen und das Thema Wortschatz.

Für uns sind beide Themen wichtig, um ein selbstbestimmtes, interessantes und erfolgreiches Leben zu gestalten.

Viel Freude beim Lesen und Lernen.

„Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen.“

Benjamin Franklin

  • 5-Stunden-Regel

    Eine Bücherei

    Die 5-Stunden-Regel für beruflichen Erfolg: Anleitung mit 3 Schritten, 15 Tipps & Download

    Hast du den Eindruck, dass dein Arbeitsleben einem Hamsterrad gleicht? Du schaffst und schaffst und irgendwie geht nichts so richtig voran?

    Deine Lösung könnte in einer 200 Jahre alten Regel liegen, die einen durchschnittlichen Menschen in einen erfolgreichen verwandelt. Erfolgreiche Persönlichkeiten wie die Herren Bill Gates und Mark Zuckerberg, aber auch erfolgreiche Frauen wie Oprah Winfrey folgen tagein, tagaus dieser simplen Regel, die einen ganz normalen Menschen zu Erfolgen führen kann, die er zu Beginn nicht für möglich gehalten hätte.

    Lies hier, was die 5-Stunden-Regel genau beinhaltet und wie du diese in dein eigenes Leben integrieren kannst ► Anleitung in 3 Schritten ► 15 Tipps für die praktische Anwendung ► Download ► Nutzen aus der Befolgung ► Anwendung von Benjamin Franklin 

  • Gedächtnispalast Anleitung

    Sandburg

    Das Geheimnis von Sherlock Holmes: Der Gedächtnispalast (mit Anleitung)

    Der Meisterdetektiv Sherlock Holmes nutzt in der BBC-Serie eine Gedächtnis-Technik, die von den alten Griechen erfunden wurde – den "Gedächtnispalast". Studien legen nahe, dass jedermann mit dieser uralten Technik sein Gedächtnis drastisch verbessern kann. Die Anwendung macht sogar Spaß. 

    Wir erläutern dir die erfolgreiche Anwendung eines Gedächtnispalastes anhand von typischen Beispielen. Unten im Text findet sich eine Kurzanleitung als PDF zum Ausdruck.

  • Der Berg kreißte und gebar eine Maus

    Der Berg kreißte und gebar eine Maus

    Der Berg kreißte und gebar eine Maus – Bedeutung

    Das Sprichwort "der Berg kreißte und gebar eine Maus" hat seine Herkunft im Werk "Ars poetica" des römischen Dichters Horaz (65 - 8 vor Christus).

    In ihm ist zu lesen: "Es kreißen die Berge, zur Welt kommt nur ein lächerliches Mäuschen". So wurde mit einem Schmunzeln darauf hingewiesen, dass es Menschen gibt, die Großes ankündigen, Großes versprechen und vorbereiten, aber kaum etwas Sichtbares dabei herauskommt. Das veraltete Wort "kreißen" bedeutet übrigens soviel wie "in den Geburtswehen liegen".

    Jim: "Die Politiker wollten doch vor der Wahl die Verwendung aller gesundheitsschädlichen Unkrautvernichtungsmittel verbieten."
    John: "Ja, und herausgekommen ist eine zeitliche Begrenzung bei einigen der vielen Mittel. Wie so oft – der Berg kreißte und gebar eine Maus."

  • Zampano - Bedeutung

     Zampano – Bedeutung

    Zampano - Angeber gab es schon immer - Bedeutung, Herkunft

    Die Bezeichnung "Zampano" verdankt ihre Herkunft dem Film La Strada (Das Lied der Straße) des italienischen Regisseurs Federico Fellini. Zampano ist eine der drei Hauptfiguren (gespielt von Anthony Quinn). Er ist ein lautstarker Prahler, der stets Eindruck schinden will und versucht anderen weiszumachen, er könne Unmögliches möglich machen.

    Wenn wir heute sagen, dass jemand "den großen Zampano spielt", dann meinen wir, dass der / die Betroffene, zumeist laut und auffällig, scheinbar die Fäden in der Hand hat.

    Abgeleitet ist Zampano vom italienischen Wort "zampa" für Pfote oder Tatze und bezeichnet umgangssprachlich die Hand. 

  • Kakophonie – Bedeutung

    Frau strickt

    Kakophonie – Bedeutung – das klingt nicht gut, das ist nicht gut 

    Der Begriff Kakophonie kommt vom altgriechischen "kakós = schlecht" und "phōné = Laut, Ton, Stimme".

    Kakophonie = etwas ist/klingt disharmonisch oder schlecht

    Das Gegenteil zu Kakophonie ist die Euphonie. 

    Seine Herkunft verdankt der Begriff "Kakophonie" oder "Kakofonie" dem Bereich der Musik und der Literatur. Hier werden Laute oder Geräusche, die besonders hart, unangenehm oder unästhetisch klingen, als kakophon bezeichnet. Was gestern in der Musik noch als Kakophonie galt, ist kurze Zeit später häufig zum Ohrenschmaus geworden. Man denke nur an Jazz, Rock 'n' Roll oder Zwölftonmusik. Auch in der Klassik galten Werke von Richard Strauss (z. B. Elektra) oder Werke von Dmitri Schostakowitsch als kakophon.

    In der Sprachwissenschaft beschreibt Kakophonie schlecht klingende Laut- oder Wortfolgen (Beispiel "Jetztzeit"). In Gedichten werden hart klingende Wörter verwendet, um Kakophonien zu bilden, z. B. Wortzusammensetzungen mit schwer sprechbaren, geräuschstarken Konsonantenhäufungen wie "Strickstrumpf".

    Der Begriff Kakophonie wird auch verwendet, um Missklänge und Unstimmigkeiten zwischen Menschen zu beschreiben. So kritisierte der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder im Dezember 2002 Politiker der eigenen Koalition, die über Steuererhöhungen spekulierten, mit den Worten: "Diese Art von Kakophonie sei der gemeinsamen Politik absolut unzuträglich". In dieser Bedeutung von Kakophonie wurde der Begriff im Jahr 2002 zum Wort des Jahres auf den 4. Platz gewählt.

  • Eselsbrücke - Beispiele und Herkunft

    Eine Esel auf einer Brücke

    Eselsbrücke - Beispiele und Herkunft

    Der Esel ist bekannt als störrische Art der Unpaarzeher. So weigert sich das Tier auch meist beharrlich selbst die kleinsten Wasserläufe zu durchwaten. Daher baute man früher häufig kleine Brücken, um mit den Eseln trotzdem ans Ziel zu gelangen.

    Zum Teil scheint es sich mit unserem Gehirn ähnlich zu verhalten. "Es" will manche Dinge scheinbar einfach nicht behalten.

    Heute bezeichnet eine „Eselsbrücke“ eine Gedächtnishilfe oder einen Merksatz, der es erleichtert, sich komplizierte Informationen zu merken. Eselsbrücken sind in vielen Bereichen nützlich, sei es in der Schule, im Studium oder im Alltag. Sie helfen dabei, Wissen auf einfache Weise zu strukturieren und leichter abzurufen.

    Hier findest du einen Leitfaden zum Thema und Beispiele, um sich Wichtiges und Interessantes zu merken.

  • Danaergeschenk - Bedeutung

    Danaergeschenk

    Danaergeschenk – Bedeutung, Herkunft – das verflixte Geschenk

    Der Begriff Danaergeschenk stammt aus der griechischen Mythologie. Als Danaer bezeichnete man im Altertum einen griechischen Stamm der Peloponnes. Bei Homer waren sie ein Teil des Heeres der Achaier.

    Sprichwörtlich geworden sind die Danaer durch den römischen Dichter Vergil in Anspielung auf die berühmte List der Achaier mit dem Trojanischen Pferd: "Ich fürchte die Danaer, auch wenn sie Geschenke bringen."

    Heute bezeichnet man mit "Danaergeschenk" ein Geschenk, das Unglück mit sich bringtoder sich für den Empfänger als unheilvoll und schadenstiftend erweist.

  • Prinzip Hoffnung – Bedeutung

    Eine Taube sitzt auf der Statue

    Prinzip Hoffnung - Bedeutung und Herkunft des hoffnungsfrohen Zweifelns

    Herkunft

    Ihre Herkunft verdankt die Redensart "Das Prinzip Hoffnung" dem gleichnamigen Hauptwerk des deutschen Philosophen Ernst Bloch (1885 - 1977). 

    Von Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Karl Marx beeinflusst, entfaltet Ernst Bloch im Prinzip Hoffnung eine umfangreiche Philosophie von einer real möglichen Gesellschaftsveränderung (Konkrete Utopie). Er schrieb es 1938 und 1947 im US-amerikanischen Exil.

    Bedeutung

    Wenn wir heute sagen, dass uns nur "das Prinzip Hoffnung" bleibt, dann zweifeln wir am Erfolg bzw. am guten Ausgang, wollen aber das Beste glauben und hoffen.  

    Hier findest du weitere Informationen über "Das Prinzip Hoffnung" ► Heutige Verwendung ► Herkunft ► Umfrage ► Synonyme ► Artikel zum Thema "Ideen für die Krise" ► Kurzvita von Ernst Bloch ► Audio zum Prinzip Hoffnung

  • Kugelfuhr – Herkunft

    Kugelfuhr – Herkunft

    Kugelfuhr – Herkunft und Bedeutung des schwäbischen Begriffs

    Der Begriff "Kugelfuhr" (auch Gugelfuhr) wird vor allem im Schwäbischen verwendet. Kugelfuhr Bedeutung:

    Kugelfuhr bezeichnet eine schwierige oder umständliche Angelegenheit oder einen mühevollen Weg mit Hindernissen, Verzögerungen etc.

  • Man merkt die Absicht und man ist verstimmt

    Man merkt die Absicht und man ist verstimmt

    Man merkt die Absicht und man ist verstimmt | Bedeutung & Herkunft

    Wo kommt dieses geflügelte Wort her und wann benutzt man es? 

    Der Ausspruch "Man merkt die Absicht und man ist verstimmt" hat seine Herkunft im Schauspiel "Torquato Tasso" von Johann Wolfgang von Goethe (II,1). Hier bemerkt der Titelheld: "... und wenn sie auch die Absicht hat, den Freunden wohlzutun, so fühlt man Absicht, und man ist verstimmt."

    Heute verwenden wir das Zitat "Man merkt die Absicht und man ist verstimmt", wenn wir ein allzu durchsichtiges Tun kommentieren, in dem man sehr deutlich persönliche Interessen erkennt. 

  • Hanebüchen

    Hanebüchen

    Was bedeutet hanebüchen? Bedeutung, Herkunft, Synonym

    Mit dem Begriff "hanebüchen" bezeichnen wir eine Idee oder Handlung, die wir als abwegig, haarsträubend, grotesk oder empörend bewerten.

    Warum hanebüchen, woher kommt hanebüchen? Hier findest du hanebüchen erläutert: ► Bedeutung & heutige Verwendung ► Herkunft und Geschichte des Begriffs ► Umfrage ► Synonyme ► Wie erkenne ich Hanebüchenes ► Video-Erläuterung

  • Nicht viel Federlesen machen – Bedeutung

    Mann in Königsrobe

    Nicht viel Federlesen machen – komm zur Sache – Bedeutung und Herkunft

    Herkunft

    Seine Herkunft verdankt die Wendung einer Aktivität aus dem Mittelalter. Es galt damals als Schmeichelei, gar als Kriecherei, höhergestellten Personen die "Federchen" oder was sonst noch auf den kostbaren Gewändern der hohen Herren und Damen landete, von ihren Kleidern zu lesen. Es wurden "Federn von den Kleidern gelesen".

    Alternative Herkunft: Bei bestimmten Zeremonien, wie zum Beispiel bei Ritterschlägen, wurden Federn als Zeichen von Würde und Ehre verwendet. Ein "Federlesen" war also ein aufwendiges Ritual, das Zeit und Aufmerksamkeit erforderte. Wenn jemand also "nicht viel Federlesen" machte, bedeutete das, dass er oder sie eine Angelegenheit ohne viel Zeremonie oder Aufheben erledigte.

    Heutige Verwendung: Wenn wir heute die Redewendung "Nicht viel Federlesen machen" nutzen, dann meinen wir, dass beispielsweise jemand gleich zur Sache kommen soll, wir uns nicht mit Förmlichkeiten aufhalten oder wir beherzt vorgehen wollen. 

  • Heller als tausend Sonnen - Herkunft und Bedeutung

    Heller als tausend Sonnen - Sprichwort

    Heller als tausend Sonnen – Herkunft und Bedeutung – dann war sie wohl recht hübsch

    Seine Herkunft verdankt das geflügelte Wort "heller als tausend Sonnen" der hinduistischen Religion. In ihr wird die Allgöttin Devi als wunderschöne Frau beschrieben, deren Antlitz heller als tausend Sonnen scheint. Es heißt, dass sie durch ihr Blinzeln das Universum neu erschaffen kann.

    Bedeutung:

    Wenn jemand besonders attraktiv ist, dann sagen wir, sie oder er scheint "heller als tausend Sonnen".

    Leider gibt es eine weitere Bedeutung, die durch die beteiligten Forscher an den ersten Atombombentests entstand. Es beschreibt den entstehenden Atomblitz einer gezündeten Atombombe. Das Buch "Heller als Tausend Sonnen" des Berliner Autors Robert Jungk befasst sich genau mit diesem Thema. 

  • Eine Schlange am Busen nähren – Bedeutung und Herkunft

    Eine grüne Schlange scheint uns anzustarren

    Eine Schlange am Busen nähren – keine gute Idee! (Bedeutung und Herkunft der Redensart)

    Herkunft

    Die Redensart war bereits im Altertum bekannt und verdankt seine Herkunft Äsops Fabel vom Wanderer und der Schlange, wo es heißt: "Er hatte Mitleid mit der erstarrten Schlange und barg sie an seinem Busen, um sie zu erwärmen". Die Fabel findet sich unten.

    Bedeutung

    "Eine Schlange am Busen nähren" bzw. wärmen oder erziehen bedeutet so viel wie:

    Jemandem Gutes tun, den man für seinen Freund hält, der sich aber später als undankbar und verräterisch erweist. 

    Hier findest du "Eine Schlange am Busen nähren" weiter erläutert ► Beispiele für die heutige Verwendung ► Herkunft ► Umfrage zur Redensart ► Synonyme ► Artikel zum Thema Freunde ► mehr über Aesop

  • Mea culpa - Bedeutung

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    Mea culpa – durch meine Schuld – Bedeutung, Herkunft 

    Seine Herkunft hat der Ausspruch "mea culpa" im katholischen Schuldbekenntnis (Confiteor). Hier heißt es: "... quia peccavi nimis cogitatione, verbo, opere et omissione: mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa …"

    Aus dem Lateinischen übersetzt heißt es:  "… ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Werken: durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine große Schuld …"

    Beim Beten schlagen sich die Gläubigen zum Zeichen der Reue dabei dreimal an die Brust.

    Heute benutzt man den Ausspruch "Mea culpa", um sich für etwas zu entschuldigen - manchmal ist es ernst gemeint und mitunter mit einem "Augenzwinkern", also ironisch.

    Beispiel: "Du sagst, dir gefällt diese Erklärung nicht. Mea culpa, mea maxima culpa!" 

  • Amazone – Bedeutung

    Amazone Statur

    Amazone – Bedeutung, Herkunft & wie war das mit der Fortpflanzung? 

    Eine Amazone ist in der griechischen Mythologie eine Angehörige des kriegerischen Reiterstammes der Amazonen. Dieses Volk soll den Sagen zufolge in Kleinasien unterwegs gewesen sein und nur aus Frauen bestanden haben. 

    Heute kann der Begriff Amazone verschiedene weitere Bedeutungen haben:

    • Reiterin bzw. Turnierreiterin 
    • hübsche, sportliche Frau
    • betont männlich bzw. selbstbewusst/kämpferisch auftretende Frau
    • Figur im Märchenschach 
    • Asteroid des Hauptgürtels
    • Reitkleid für Frauen (veraltet)
    • in Amerika verbreiteter Papagei

    In den Gräbern von Amazonen fand sich eine aufschlussreiche Besonderheit...

  • Akronym – Bedeutung

    FAQ Buchstaben Abkürzung

    Akronym – Bedeutung, Herkunft, Beispiele + Rätsel

    Das Akronym (Herkunft von altgriechisch ákros „Spitze, äußerstes Ende“ und ónyma „Name“) ist ein Kurzwort, das aus den Anfangsbuchstaben oder -silben mehrerer Wörter oder aus einem Kompositum gebildet wird und als eigenständiges Wort fungiert (Beispiel: FBI (= Federal Bureau of Investigation) oder Kripo= Kriminalpolizei). 

    Es handelt sich bei Akronymen um Sonderfälle der Abkürzung, die man in Fach- und Umgangssprache findet, die aber auch gerade in der Internet- bzw. Chatsprache sehr beliebt sind. Wir haben dir interessante Beispiele zusammengestellt und du darfst auch gerne mitraten:

  • Alma Mater – Bedeutung

    Mutter-Kind Statue

    Alma Mater – Bedeutung, Herkunft und Beispiele

    Alma Mater (lat. alma "nährend, gütig" und mater "Mutter") ist eine im europäischen und nordamerikanischen Raum gebrauchte Bezeichnung für Universitäten bzw. Hochschulen. Da die Studenten dort im übertragenen Sinne mit Bildung und Wissen genährt werden, entstand das Bild der Universität als "nährende/gütige Mutter". 

    Herkunft und Entwicklung des Begriffs

    Zurück geht der Begriff auf das Römische Reich. Dort war die alma mater eine nährende, segenspendende Göttermutter und hieß deswegen oft auch Magna Mater ("große Mutter").

    Im Mittelalter wurde der Ausdruck dann häufig für die Gottesmutter Maria gebraucht. 

    Im bildungssprachlichen Kontext taucht der Begriff dann erstmals im 12. Jahrhundert auf. Die im Jahr 1135 gegründete Universität in Bologna, die älteste Europas, entwickelte damals das Motto "Alma mater studiorum". Davon inspiriert findet sich der Ausdruck Alma Mater noch heute in vielen Universitäten im deutschsprachigen Raum, z. B. bei der Alma Mater Lipsiensis (Universität Leipzig). 

  • Als Prügelknabe herhalten – Bedeutung

    Hammer durchgestrichen

    Als Prügelknabe herhalten – Bedeutung, Herkunft und Beispiele

    Wenn jemand für etwas beschuldigt bzw. bestraft wird, das er nicht oder nur mit zu verantworten hat, dann muss er "als Prügelknabe herhalten".

    Zur Herkunft: Diese Redewendung kommt aus der Zeit, als an jungen Edelleuten des englischen und französischen Königshauses die übliche Prügelstrafe nicht vollzogen werden durfte. An ihrer Stelle mussten arme Kinder, die für diesen Zweck "gehalten" wurden, die Schläge auf sich nehmen. Der Schuldige musste als Strafe bei der Prozedur zusehen, die von Rechts wegen eigentlich ihm galt. 

    Heute wird der Ausdruck häufig benutzt um zu beschreiben, dass eine Person oder Personengruppe, besonders oft für Probleme oder negative Vorfälle verantwortlich gemacht (und teils auch bestraft) wird, obwohl die Umstände nicht geklärt sind bzw. er oder sie unschuldig ist. 

  • Anagramm – Bedeutung

    Anagramm

    Anagramm – Bedeutung, Beispiele und Übungen

    Ein Anagramm (von griechisch anagráphein = umschreiben) bezeichnet eine Buchstabenfolge, die aus einer anderen Buchstabenfolge nur durch die Umstellung der Buchstaben gebildet wird. Das Anagramm wird auch "Letterwechsel" oder "Schüttelwort" genannt.

    Ein Beispiel ist das Wort "Lampe", welches ein Anagramm zu "Ampel" und "Palme" ist. Das Umstellen der Buchstaben nennt man Anagrammieren. 

  • Höhle des Löwen - Bedeutung

    Höhle des Löwen

    Höhle des Löwen - Bedeutung, Herkunft - sei ein Fuchs, sonst endet das böse 

    Die Höhle des Löwen ist ein Ausdruck, der seine Herkunft der Fabel "Der Fuchs und der alte Löwe" des griechischen Dichters Aesop verdankt. 

    In dieser Fabel fragt der alte Löwe den Fuchs, warum er nicht in die Höhle komme, um ihn zu besuchen. Darauf antwortet der Fuchs: "Weil ich viele Spuren hineinführen aber wenige herauskommen sehe."

    Die Höhle des Löwen ist ein Ort, wo wir uns in Gefahr wähnen bzw. in Gefahr sind. Darauf geht auch der Ausspruch zurück: "Die Spuren schrecken ab" - im Sinne eines warnenden Zeichens. Dieser Ausspruch wurde früher oft lateinisch zitiert: "Vestigia terrent." 

  • Geh, wo der Pfeffer wächst - Bedeutung

    Geh hin, wo der Pfeffer wächst

    Geh, wo der Pfeffer wächst - 7.000 km könnten gerade reichen - Bedeutung, Herkunft

    Eigentlich müsste es heißen "Geh hin, wo der Pfeffer wächst", aber gesagt wird es häufig anders. Seine Herkunft verdankt diese Redensart jener Zeit, als der Seeweg nach Indien entdeckt wurde. Mit dieser Entdeckung wurden allerlei Gewürze zum Handelsobjekt, wie z. B. der Pfeffer.

    Wenn man also eine unangenehme Person dahin wünscht, "wo der Pfeffer wächst", will man sie nach dem entlegensten Ort in der Welt schicken und Indien als Ursprungsland des Pfeffers ist da doch ein idealer Ort - immerhin von Deutschland über 7.000 km entfernt.

    Übrigens: Nach der beißenden Wirkung des Pfeffers spricht man auch von "Pfeffern" ("Hineinpfeffern", "Draufpfeffern"), wenn man heftig auf etwas einwirkt, z. B. durch Schlagen, Schießen und Ähnliches. 

  • Auf Granit beißen – Bedeutung

    Auf Granit beißen – Bedeutung

    Auf Granit beißen – Vorsicht vor Zahnverlust, Bedeutung und Herkunft

    "Bei jemandem auf Granit beißen" oder "auf Granit beißen" verdankt seine Herkunft dem grobkristallinen magmatischen Tiefengestein Granit. Es ist eine der härtesten Gesteinsarten. Wenn wir also bei jemandem oder bei etwas auf Granit beißen, dann stoßen wir auf extrem starken Widerstand mit einem Anliegen, einer Idee oder einer Bitte. 

  • Perlen vor die Säue werfen – Bedeutung

    Perlen vor die Säue werfen

    Perlen vor die Säue werfen – Bedeutung – Was sollen die damit?

    Das Sprichwort "Perlen vor die Säue werfen" verwenden wir heute, wenn wir wertvolle Dinge an jemanden verschwenden, der diese nicht zu schätzen weiß.

    Diese Redewendung verdankt ihre Herkunft der Bibel. Im Evangelium nach Matthäus 7,6 heißt es: "Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen.“

    Bedeutung des Ausdrucks

    In der byzantinischen Kirche wurden "Perlen" interpretiert als das geheiligte Brot, das in kleine Bröckchen zerkrümelt wird, sodass die angegebene Bibelstelle aussagen könnte, dass den Säuen kein geheiligtes Brot vorgeworfen werden soll. 

    Unsere Deutung: Aus unserer Sicht mahnte Jesus, alles Heilige, also auch Glaubensangelegenheiten, nicht mit den Menschen zu teilen oder zu diskutieren, die es nicht zu schätzen wissen.

  • Manschetten haben – Bedeutung

    Manschetten haben

    Manschetten haben – nur für Zärtlinge? Bedeutung, Herkunft 

    Seine Herkunft verdankt die Redensart "Manschetten haben" den studentischen Kreisen der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

    In dieser Zeit hinderte die Mode der überfallenden Manschetten den Gebrauch des Degens im Kampf. Wer also Manschetten trug, der konnte sich nicht schlagen, sondern war ein "modischer Zärtling" bzw. würde man heute sagen "ein Weichei".

    Wenn jemand Angst, Furcht oder allzu großen Respekt hat, sagen wir heute auch: "Er hat Manschetten". 

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