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Wissen und Wortschatz

Mehr zum Thema "Wissen und Wortschatz"

Hier findest du Beiträge, Studien, Anleitungen und Übungen rund um das Thema Wissen und das Thema Wortschatz.

Für uns sind beide Themen wichtig, um ein selbstbestimmtes, interessantes und erfolgreiches Leben zu gestalten.

Viel Freude beim Lesen und Lernen.

„Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen.“

Benjamin Franklin

  • Jeden Tag etwas Neues lernen

    Jeden Tag etwas Neues lernen

    Jeden Tag etwas Neues lernen: Ideen, Anregungen, Quellen

    In der Abwechslung liegt der Schlüssel zum erfolgreichen Gehirntraining. Jung bleibst du im Kopf, wenn dein Denken die Richtung ändern kann. Nutze die breite Vielfalt der Angebote, um vergnügliche und interessante Trainingseinheiten für dein Gehirn zu finden.

    Wir haben ein Potpourri an Ideen für das Motto "Jeden Tag etwas Neues lernen" gesammelt.Die meisten Vorschläge sind kurz und kostenlos. Schon fünf Minuten täglich bringen dich weiter.

    Folgende Möglichkeiten für das tägliche Gehirn-Abenteuer mit Trainingseffekt möchten wir dir empfehlen: ► Websites und Apps (meist kostenlos) mit täglich neuer Wissensanregung ► kurze und mittellange Gehirnherausforderungen ► Ideen für längerfristige Lernprojekte ► Lerneinheiten aus deinem Alltag

  • Gottes Mühlen mahlen langsam

    Gottes Mühlen mahlen langsam, aber gerecht – Bedeutung, Herkunft und Varianten

    "Gottes Mühlen mahlen langsam, aber gerecht" ist eine Redensart, die vermutlich mehrere tausend Jahre zurückreicht und noch heute, wenn auch oft in leicht veränderter Form, Verwendung findet. Doch was meinen die Menschen, wenn sie diese Worte aussprechen? Wo haben sie ihren Ursprung? Und welche Varianten dieser Redensart gibt es? Wir beginnen mit der westlichen Bedeutung der Redensart, zeigen Parallelen in asiatischen Philosophien auf und runden das Thema mit passenden blueprints-Beiträgen ab.

  • Wenn Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen

    Eine Osterweihnachtskugel

    Wenn Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen – Bedeutung und Herkunft

    Das Sprichwort "etwas ist so, als ob Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen" verwenden wir, wenn wir etwas erleben, das höchst überraschend ist, ein besonderes Geschenk darstellt oder wir eine übergroße Freude empfinden.

    Seine Herkunft verdankt das Sprichwort der Wichtigkeit der Feste und der Unmöglichkeit, dass diese zwei großen Kirchenfeste auf einen Tag fallen. Früher wurde dieser Ausdruck also wörtlich genommen. Er symbolisierte etwas Unmögliches.

    Heutige Bedeutung: Heute hat sich die Bedeutung leicht verschoben. Es geht nicht mehr nur um die Unmöglichkeit, sondern auch um seltene, außergewöhnliche Ereignisse oder Gelegenheiten. Die Redensart ist heute also eher eine Verstärkung und keine "Niemalsformel".

  • Just my two cents - Bedeutung

    Just my two cents

    Just my two cents | JM2C | ein schönes Vollidiom | Bedeutung, Herkunft

    Woher kommt eigentlich das nordamerikanische Vollidiom oder auch im Deutschen genutzte Sprichwort "Just my two cents"? Die Redewendung wird zumeist als Abschlussformel verwendet und bedeutet so viel wie: "Nur meine unbedeutende Meinung". Die heute verwendete Kurzform ist "JM2C". Weitere Schreibweisen sind: My 2 ¢, put my 2 cents in.

    Die Herkunft der Redewendung ist die Bibel, wo von einer armen Witwe berichtet wird, die "zwei Scherflein" (Luther) also "zwei kleine Münzen" in den Opferkasten geworfen haben soll und damit fast alles, was sie hat (Bibel: Markus 12, 42). Hiervon leitet sich auch das deutsche Sprichwort "sein Scherflein beitragen" ab.

    So ist auch die übertragene Bedeutung der Redewendung. "Ich habe alles gegeben, was ich habe, auch wenn es nur zwei Cents sind."

    Jim: "Danke John, dass du mir das erklärt hast."
    John: "Gerne, Jim. Just my two cents."  

  • Sich freuen wie ein Schneekönig - Bedeutung

    Sich freuen wie ein Schneekönig

    Sich freuen wie ein Schneekönig – Bedeutung – ein kleines Schlitzohr?

    "Sich freuen wie ein Schneekönig" gebrauchen wir, wenn jemand sich lebhaft und von ganzem Herzen freut.

    Die Redensart verdankt seiner Herkunft dem kleinsten europäischen Singvogel, dem Zaun- oder Schneekönig, der auch im strengsten Winter bei uns bleibt. 

    Trotz Kälte und Schnee sieht man ihn durch unsere Gärten hüpfen und dabei noch munter pfeifen und singen. Es scheint, als würde er sich freuen. Deswegen das Sprichwort "Sich freuen wie ein Schneekönig". Was für ein Vorbild für all jene, die ständig über das Wetter schimpfen!

  • Uralt Lavendel Bedeutung

    Bildmotiv: Lavendelfeld, Aufschrift: Uralt Lavendel

    Uralt Lavendel – Bedeutung, Herkunft – das ist wohl nicht mehr zeitgemäß

    Herkunft: Der Terminus "Uralt Lavendel" ist die scherzhafte Verwendung des Namens eines Eau de Cologne der Firma Lohse mit Lavendelduft, das früher sehr bekannt war.

    "Uralt" bezieht sich wohl auf die Rezeptur, eine alte, bewährte Mischung.

    Bedeutung: Mit dem umgangssprachlichen Ausdruck "Uralt Lavendel" bezeichnen wir etwas, das wir als völlig veraltet, längst bekannt oder nicht mehr zeitgemäß erleben. 

  • Vom Stamme Nimm – Bedeutung, Herkunft

    Vom Stamme Nimm

    Vom Stamme Nimm – Bedeutung, Herkunft – keine netten Menschen  

    Bedeutung

    Nehmen ohne Gegenleistung: Die Redewendung wird meist von Älteren benutzt und charakterisiert einen stets auf seinen Vorteil bedachten Menschen, der (generell oder in einem bestimmten Bereich) immer nur nimmt und nichts zurückgibt.

    Der Ausdruck gilt umgangssprachlich als scherzhaft oder ablehnend. Er kann sich auf alles Mögliche beziehen, vom einseitigen Annehmen bei der Verteilung mitgebrachter Speisen in einer Pause bis zur Beziehung von staatlichen Sozialleistungen.

    Herkunft

    Es gibt die Meinung, dass es für "Vom Stamme Nimm" keine historische Herleitung gibt. Dieser Ausspruch wird einfach genutzt, weil er kurz und witzig ist. Ähnlich wie die Zigarettenmarke "Van Anderen".

    Andere sagen, seine Herkunft verdankt die Redewendung wohl der Bibel. Im 4. Buch Mose wird von den Söhnen der zwölf Stämme Israels berichtet, die von Mose zur Erkundung des Landes Kanaan ausgewählt wurden. Unter ihnen befand sich auch Palti "vom Stamme Benjamin" (Num 13,9 LUT). Im Lexikon der Redensarten ist die Vermutung zu lesen, dass es sich bei der Redewendung "Vom Stamme Nimm" sich um eine Verkürzung oder Verballhornung des Namens "vom Stamme Benjamin" handelt.

  • Nektar und Ambrosia – Bedeutung

    Nektar und Ambrosia

    Nektar und Ambrosia – Bedeutung – lecker, aber für uns tödlich

    Nektar und Ambrosia wurden als Nahrung der Götter anfänglich nicht voneinander unterschieden. Von der Wortbedeutung her steht Nektar für Sieg über den Tod und Ambrosia für Unsterblichkeit

    Die Herkunft des Sprichwortes in unserer Sprache verdankt das Sprichwort vor allem den griechischen Epen Ilias und der Odyssee von Homer. Hier bezeichnete "Nektar" die Götterspeise und "Ambrosia" den Göttertrank. Hebe, die schöne Göttin der Jugend, gab Ambrosia und Nektar an die Götter aus

    Es durften nur Götter, ihre Kinder und unsterbliche Wesen (zum Beispiel die Pferde der Götter) aus der griechischen Mythologie Nektar und Ambrosia essen bzw. trinken. Sollte ein gewöhnlicher Sterblicher etwas davon kosten, sollte sein Blut in Flammen aufgehen und seine Knochen zu Sand werden.

    Missbrauch der Bezeichnung

    Frühe "Ärzte", aber auch Quacksalber gaben angeblichen Lebenselixieren und Schönheitsmitteln den Namen Ambrosia. So ließ es sich vortrefflich verkaufen.

  • Tausendsassa

    Tausendsassa - Mann macht Handstand auf einem Arm.

    Tausendsassa - Bedeutung und Herkunft - von Multitalent bis Wunderwuzzi

    Der Begriff "Tausendsassa" (auch Tausendsasa) verdankt seine Herkunft höchstwahrscheinlich eines im 18. Jahrhundert ins Deutsche übernommenen Begriffs. Das "Sa Sa" wurde in Frankreich als Hetzruf für Hunde verwendet (vermutlich aus ça = das). Somit ergibt sich die freie Deutung der Bezeichnung Tausendsassa mit "Tausend das und das".

    Heutige Bedeutung: Tausendsassa ist eine Bezeichnung für jemanden, der sich durch zahlreiche Begabungen auszeichnet.

    Der Ausdruck wird oft mit einem leicht kritischen Unterton bzw. einer kritischen Note gegenüber dem/der so bezeichneten Person verwendet.

    Hier mehr zum Thema "Tausendsassa" ► Heutige Verwendung ► Umfrage zur Verwendung ► Synonyme für Tausendsassa ► Artikel zum Thema "Stärken einsetzen" ► Videos zu Tausendsassas - zu Universalgenies

  • Silvester | Bedeutung

    Silvester – Bedeutung

    Silvester | Bedeutung | Geister vertreiben und der Waldmensch

    Als Silvester wird in einigen europäischen Sprachen der 31. Dezember bezeichnet.

    Seine Herkunft verdankt das Fest Papst Silvester I. (314 - 335).Er ist der Heilige dieses Tages und gab so diesem Tag seinen Namen. Einer Legende aus dem 5. Jahrhundert zufolge heilte Papst Silvester I. Konstantin den Großen von der Lepra. Diese Hilfe war die Geburt des Begriffs Silvester.

    Die Volksbräuche am Endes des Jahres sind die Zukunftsdeutung für das kommende Jahr (z. B. durch Bleigießen) und die Vertreibung der bösen Geister durch Lärmen.

    Der Name Silvester kommt aus dem Lateinischen und heißt im Deutschen sinngemäß "Waldmensch" oder "der Mann des Waldes" bedeutet.

    Die Herkunft dieses Namens kann auf das lateinische Wort "silva" zurückgeführt werden, das "Wald" bedeutet. Daher hat der Begriff "Silvester" eine ursprüngliche Verbindung zur Natur und dem Wald.

  • Wo rohe Kräfte sinnlos walten - Bedeutung und Herkunft

    Lose Pflastersteine

    Wo rohe Kräfte sinnlos walten – Bedeutung und Herkunft

    Seine Herkunft verdankt diese Redewendung der folgenden Passage aus Schillers Gedicht "Das Lied von der Glocke".

    "Wo rohe Kräfte sinnlos walten,
    Da kann sich kein Gebild gestalten,
    Wenn sich die Völker selbst befrein,
    Da kann die Wohlfahrt nicht gedeihn."

    Heutige Bedeutung

    Wenn wir heute sagen "wo rohe Kräfte sinnlos walten", dann versucht jemand vergeblich etwas mit Gewaltanwendung zu erreichen bzw. erreicht mit Gewalt nicht das Gewünschte.

    Eine scherzhafte umgangssprachliche Umdichtung ist: "Wo rohe Kräfte sinnlos walten, da kann kein Knopf die Hose halten." 

    Hier findest du mehr über die Redewendung "Wo rohe Kräfte sinnlos walten" erläutert ► Heutige Verwendung ► Herkunft ► Umfrage ► Synonyme

  • Für ein Linsengericht - Bedeutung, Herkunft

    Esau verkauft sein Erstgeburtsrecht für einen Teller Linseneintopf an Jakob.

    Für ein Linsengericht - Bedeutung, Herkunft

    Die Herkunft des Ausdruck "für ein Linsengericht" verdanken wir dem Buch Genesis im Alten Testament und bezieht sich auf die Geschichte von Esau und Jakob, den Söhnen Isaaks.

    Esau kommt von der Jagd und ist erschöpft und hungrig. Er verkauft als Erstgeborener und somit rechtmäßiger Erbe sein Erstgeburtsrecht an seinen jüngeren Bruder Jakob für einen Teller Linsen.

    Diese Handlung symbolisiert einen voreiligen und unbedachten Tausch von etwas Wertvollem oder Unwiederbringlichem gegen eine kurzfristige Befriedigung oder einen geringfügigen Gewinn.

    Ein passendes Sprichwort für die heutige Zeit?

    Der Ausdruck "für ein Linsengericht" ist auch eine Erinnerung daran, dass wir die langfristigen Auswirkungen unserer Entscheidungen bedenken sollten. In einer Welt, die häufig von Sofortbefriedigung und kurzfristigem Denken geprägt ist, bleibt die Botschaft hinter dieser Redewendung aktueller denn je. Sie fordert uns auf, unsere Prioritäten zu überdenken und nicht das Wichtige für das Dringende zu opfern. Man denke hierbei zum Beispiel an das Thema "Klimawandel und Entscheidungen".

  • Schisslaweng - Bedeutung

    Schisslaweng – Bedeutung

    Schisslaweng - mit großer Leichtigkeit - Herkunft, Bedeutung

    Seine Herkunft verdankt Schisslaweng (auch Zislaweng) dem Französischen. Es ist nicht geklärt, ob es eine Verballhornung aus "ainsi cela vint" (so ging das vor sich) ist, oder ob es von "c'est le vent" (das ist der Wind) herrührt.

    • Definition 1: Auf jeden Fall bezeichnet der Berliner kleine, nicht näher definierte Zusätze oder Ergänzungen, die eigentlich unnötig sind, aber dem Ganzen eine Leichtigkeit oder etwas Besonderes verleihen, als Schisslaweng (auch Cislaweng). Zum Beispiel kann eine schnellgezogene Wellenlinie unter der eigenen Unterschrift als Schisslaweng bezeichnet werden.
    • Definition 2: Wer etwas "mit einem Schisslaweng" durchführt, der tut es mit Schwung, mit Unbeschwertheit, mit Leichtigkeit oder mit verblüffender Schnelligkeit. Zum Beispiel kannst du, wenn du geschickt bist, eine Dose mit einem Öffner aus der Schisslaweng öffnen.
  • Mit seinen Pfunden wuchern – Bedeutung

    Mit seinen Pfunden wuchern

    Mit seinen Pfunden wuchern – Bedeutung und Herkunft

    Diese Redewendung verdankt ihre Herkunft dem biblischen Gleichnis von Talenten als "anvertrauten Pfunden" (Matthäus 25, 14 ff.).

    In der Geschichte sollen mehrere Verwalter aus je einem Talent (Währungseinheit) noch mehr Talente machen. Deswegen bedeutet in allen europäischen Sprachen "Talent" so viel wie "Begabung". Martin Luther hat das "Talent" zuerst mit "Zentner", dann mit "Pfunden" übersetzt. 

    Das Wort "wuchern" in dieser Redewendung geht auf das altgermanische Wort Wucher zurück. Im Althochdeutschen für "wuochar", was soviel bedeutet wie Frucht, Nachwuchs oder auch Zinsgewinn. Es ging also ursprünglich um Vermehrung und Zunahme, zum Beispiel um den Gewinn von ausgeliehenem Geld. Erst mit der späteren Ableitung "Wucherer" im Mittelhochdeutschen für "übermäßiges Gewinnstreben oder das Nehmen von überhöhten Preisen oder Zinsen" bekam das Wort eine negative Bedeutung. 

    Bedeutung heute: Wenn jemand "mit seinen Pfunden wuchert", dann hat er seine Begabung, seine Fähigkeit bestmöglich eingesetzt bzw. alle  Möglichkeiten genutzt oder gut gewirtschaftet. 

  • Megäre – Bedeutung

    Megäre – Bedeutung

    Megäre: Bedeutung & Herkunft – nimm dich in Acht vor ihr!

    Die Herkunft des Begriffs "Megäre" in der deutschen Sprache verdanken wir der griechischen Mythologie. Sie ist eine der drei Erinnyen in der griechischen Unterwelt, dem Hades. Megäre, übersetzt ins Deutsche, würde so viel wie die "Neidische", die "eifersüchtige Rächerin" oder wörtlich „die Missgönnende“ bedeuten.

    Die drei Erinnyen sind grässliche Gestalten des Hades, die die Seelen der Verstorbenen quälen bzw. unterirdische Rachegöttinnen mit schlangenbedeckten Köpfen.

    Heute bezeichnet man eine wütende und böse Frau als "Megäre".

    Hier findest du Beispiele aus der Presse, bei denen Megäre eine Rolle spielt, sowie Synonyme und Artikel/Videos für den Umgang mit einer Megäre.

  • Diogenes Tonne Alexander

    Diogenes in der Tonne

    Diogenes in der Tonne – nimm deinen Schatten von mir, Alexander

    Diogenes von Sinope (ca. * 412, † 323 v. Chr.) war ein bedürfnisloser, antiker griechischer Philosoph. Ihre Herkunft verdankt die Redewendung "Diogenes in der Tonne" einer Anekdote.

    Es wird berichtet, dass Alexander der Große den in der Tonne wohnenden Diogenes besuchte und versprach, ihm jeden Wunsch zu erfüllen. Darauf antwortete Diogenes, er habe nur einen Wunsch, dass Alexander ihm aus der Sonne gehe. Eigentlich soll sein Wortlaut gewesen sein: "Nimm deinen Schatten von mir!“

    Als "Diogenes in der Tonne" bezeichnen wir heute einen bedürfnislosen Weisen bzw. Menschen.

  • Gut gebrüllt, Löwe | Redewendung

    Junger Löwe auf Tour

    Gut gebrüllt, Löwe | Redewendung aus einem Shakespeare Stück

    Seine Herkunft verdankt die Redewendung einem Stück von William Shakespeares.  In "Ein Sommernachtstraum" (5. Akt, 1. Szene) fällt der Ausspruch "Well roared lion", was übersetzt zu "Gut gebrüllt, Löwe" wurde.

    Bedeutung der heutigen Redewendung

    Heute bekunden wir mit dem Ausspruch "Gut gebrüllt, Löwe" unseren Beifall, wenn jemand etwas treffend und schlagfertig bemerkt bzw. erwidert hat.

    Hier findest du "Gut gebrüllt, Löwe" erläutert ► Heutige Verwendung ► Umfrage ► Synonyme ► Artikel zu Kommunikation ► Videos

  • Den Pelion auf den Ossa türmen – Bedeutung

    Den Pelion auf den Ossa türmen

    Den Pelion auf den Ossa türmen – Bedeutung – wenn Größenwahn schief geht

    Seine Herkunft hat diese Redewendung in der Odysse von Homer (11, 315). Hier türmen die zwei Riesen Otos und Ephialtes den Berg Pelion auf den Ossa, um den Olymp zu erstürmen.

    Das wurde zwar vereitelt, aber noch heute (wenn auch selten) sagen wir "Den Pelion auf den Ossa türmen", wenn man etwas Großes noch überbieten will. 

  • Der letzte Mohikaner Sprichwort

    Der letzte Mohikaner

    Der letzte Mohikaner – das Sprichwort – Bedeutung, Herkunft

    Die Redensart "Der letzte (der) Mohikaner" verdankt seine Herkunft dem 2. Band der Lederstrumpf-Romane des amerikanischen Schriftstellers J. F. Cooper (1789 - 1851), "The Last of the Mohicans".

    Der historische Stoff des Romans sind die Kämpfe zwischen Engländern und Franzosen zur Zeit des 7-jährigen Krieges (1756 - 63). Der Freund des Helden, Lederstrumpf (Natty Bumppo), ist nach dem Tod seines einzigen Sohnes Uncas der Letzte des Delawarenstammes der Mohikaner - sein Name ist Chingachgook.

    Wenn wir heute sagen, jemand sei "der letzte Mohikaner", dann meinen wir jemanden, der von vielen als einziger übrig geblieben ist oder der Letzte, der sich für eine Sache wahrhaft engagiert. 

    Anders ausgedrückt meint das Sprichwort "Der letzte Mohikaner":

    Der letzte verbliebene Vertreter einer Gruppe, der einem Vorhaben oder einer Ansicht (eventuell trotz veränderter Umstände) die Treue hält.

  • Ihre Zahl ist Legion – Bedeutung – wahrlich unzählbar

    Tausende Lego-Figuren

    Ihre Zahl ist Legion – Bedeutung und Herkunft

    Herkunft

    Seine Herkunft verdankt das Sprichwort im Neuen Testament, nämlich bei Lukas (8,30) und Markus (5,9). Hier wird von der Heilung der Besessenen durch Jesu berichtet. Als er den "unsauberen Geist" austreibt, fragt Jesu nach dessen Namen und erhält als Antwort: "Legion ist mein Name, denn wir sind viele."

    In der Antike wurde der Begriff "Legion" verwendet, um eine römische Armeeeinheit zu beschreiben. Eine Legion bestand aus 4.200 bis 5.200 Soldaten und war in kleinere Einheiten unterteilt, die Kohorten.

    Bedeutung

    Der Ausdruck wird heute vorwiegend verwendet, um eine große Anzahl von Menschen oder Dingen zu beschreiben, aber auch um zu betonen, dass etwas unzählbar oder unberechenbar ist. 

  • Sisyphusarbeit – Bedeutung

    Sisyphusarbeit – Bedeutung

    Sisyphusarbeit – Bedeutung und Herkunft – die Strafe für den Gewinnsüchtigsten aller Menschen

    Seine Herkunft verdankt das geflügelte Wort Sisyphusarbeit der Hadesstrafe des Sisyphus, von der Homer in der Odyssee berichtet.

    Sisyphus, des Äolus Sohn, war der König von Korinth. Er war verschlagen und schlecht und galt bei Homer als einer der Gewinnsüchtigsten aller Menschen. Zur Strafe für seine Schlechtigkeit musste dieser mit Kopf und Händen ein Felsstück einen hohen Berg hinaufwälzen, von dem es aber immer wieder in die Tiefe rollte, sodass er wieder von vorn beginnen musste.

    Eine Sisyphusarbeit nennen wir heute eine besonders schwere und qualvolle Arbeit, die zur Erfolglosigkeit verdammt scheint und deshalb niemals zu einem Abschluss gebracht werden kann. Es heißt auch "Den Stein des Sisyphus wälzen", wenn übermenschliche Anstrengungen notwendig sind oder sich jemand vergeblich abmüht.

  • Gazette – Bedeutung

    Gazette - Bedeutung

    Gazette – Bedeutung, Herkunft – eine Zeitung für eine venezianische Münze

    Herkunft: "Gazetta di Venezia" war ein italienisches, politisches Flugblatt im 16. Jahrhundert. Der Name "gazzetta" (venezianisch gazeta) ist eigentlich der Name einer venezianische Münze, zu deren Wert im 16. Jahrhundert das örtliche Nachrichtenblatt "Gazetta" verkauft wurde. Die Gazeta war die kleinste Münze in der damaligen Republik Venedig.

    Heutige Bedeutung: Die Gazette ist eine alte und heute eher ironische Bezeichnung für eine Zeitung. Wer für eine Gazette schrieb, wurde als Gazetier bezeichnet.

    Der Begriff Gazette ist in anderen Sprachen noch gebräuchlich und bezeichnet Zeitungen, die periodisch erscheinen, sowie Amtsblätter, also behördliche Mitteilungsblätter für amtliche Bekanntmachungen.

    Hier findest weitere Informationen rund um das Wort "Gazette" ► Gazette - Bedeutung ursprünglich ► Umfrage ► Synonyme zu Gazette ► Artikel und Anregungen zu den Themen "Schreiben" und "Lesen" 

  • Jenseits von Gut und Böse – Bedeutung und Herkunft

    Ein nachdenklicher Philosoph

    Jenseits von Gut und Böse – Bedeutung und Herkunft

    Der Ausdruck "Jenseits von Gut und Böse" verdankt seine Herkunft dem gleichnamigen Werk aus dem Jahr 1886 des Philosophen Friedrich Nietzsche.

    Der deutsche Philosoph, Kulturkritiker und Dichter hinterfragte darin traditionelle Moralvorstellungen. Nietzsche argumentierte, dass die üblichen Konzepte von Gut und Böse oft zu einfach seien und die Komplexität menschlicher Motive und Handlungen nicht angemessen darstellten.

    Heute wird der Ausdruck "Jenseits von Gut und Böse" oft verwendet, um Situationen oder Ideen zu beschreiben, die sich herkömmlichen moralischen Kategorien entziehen. Es geht darum, über die Schwarz-Weiß-Malerei von richtig und falsch hinaus zu denken und die Grauzonen des Lebens zu erkennen.

    Heute wird der Ausspruch in verschiedenen Situationen genutzt, um

    • einen weltfremden Menschen zu bezeichnen
    • etwas zu bezeichnen, was das normale Ausmaß stark über- bzw. unterschreitet
    • zu sagen, dass etwas stark von dem abweicht, was noch hinnehmbar oder gerechtfertigt ist
    • anzudeuten, dass etwas nicht als gut oder schlecht beurteilt werden kann. Es weder "schwarz noch weiß" gibt.  
  • Tu, was du nicht lassen kannst – Herkunft und Bedeutung

    Schwimmen oder nicht?

    Tu, was du nicht lassen kannst – Herkunft und Bedeutung

    Seine Herkunft verdankt die Aussage zum Beispiel einer Streitschrift des Erasmus Alberus aus dem Jahr 1548 auf. Hier ist zu lesen: "Gehe hin, und thu, das du nicht lassen kannst und richte Unglück genug an."

    Heutige Bedeutung: Das Sprichwort "Tu, was du nicht lassen kannst!" ist ein resignierender Kommentar auf die Absichten des Angesprochenen. Der Nutzer der Aussage zeigt, dass er mit der Absicht nicht ganz einverstanden ist oder dass das Ergebnis auf eigene Verantwortung erfolgt. 

  • Schicht im Schacht

    Schicht im Schacht

    Schicht im Schacht – Bedeutung und Herkunft des Bergbaubegriffs

    Die Redewendung "Schicht im Schacht" verdankt ihre Herkunft einer Wendung aus dem Bergbau. Mit Schicht im Schacht" wird hier das Ende einer Arbeitsschicht bezeichnet, nachdem die letzten Bergleute einer Schicht den Schacht verlassen haben.

    Wenn also "Schicht im Schacht" war, sollte auch der letzte Bergmann mit dem Förderkorb nach oben gefahren sein, denn sonst musste er  einen Tag bzw. bis zur nächsten Schicht im Bergwerk bleiben. Außerdem war die Zeit der Personenseilfahrt zeitlich begrenzt, denn die andere Zeit diente der Förderkorb der Materialbeförderung. 

    Heute nutzen wir den Ausspruch "Schicht im Schacht", wenn etwas zu Ende ist oder etwas beendet werden soll.  

    Hier findest du "Schicht im Schacht" erläutert: ► Heutige Verwendung ► Herkunft ► Synonyme ► Artikel zu "Erholung" ► Videos zum Thema

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