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Das geflügelte Wort Sisyphusarbeit geht zurück auf die Hadesstrafe des Sisyphus, von der Homer in der Odyssee berichtet.

Sisyphus, des Äolus Sohn, war der König von Korinth. Er war verschlagen und schlecht und galt bei Homer für den gewinnsüchtigsten aller Menschen. Zur Strafe für seine Schlechtigkeit musste dieser mit Kopf und Händen ein Felsstück einen hohen Berg hinaufwälzen, von dem es aber immer wieder in die Tiefe rollte, sodass er wieder von vorn beginnen musste.

Eine Sisyphusarbeit nennen wir heute eine besonders schwere und qualvolle Arbeit, die zur Erfolglosigkeit verdammt scheint und deshalb niemals zu einem Abschluss gebracht werden kann. Es heißt auch "Den Stein des Sisyphus wälzen", wenn etwas übermenschliche Anstrengungen macht oder sich jemand vergeblich abmüht.

Jim: "Dich sehe ich nur noch bei deinem Auto reparieren."
John: "Ja, da sagst du was. Es kommt mir langsam vor wie eine Sisyphusarbeit."

Begriffe aus der griechischen Mythologie auf blueprints

 



Artikel rund um die Sisyphusarbeit auf blueprints

Wenn wir eine Tätigkeit regelmäßig wiederholen, die uns aber sinnlos erscheint, könnte es u.a. an folgenden Dingen liegen:

  1. Die Tätigkeit ist leider notwendig, um gesund zu bleiben, unseren Lebensunterhalt zu bestreiten, weil es das Gesetz verlangt (Lohnsteuererklärung ...) usw. Dann wäre Gleichmut gegenüber der Sinnlosigkeit eine kluge Einstellung.
  2. Die Sache muss vielleicht gar nicht sein, aber unsere Glaubenssätze erlauben uns nicht, dass wir diese nicht tun. 
  3. Die Tätigkeit ist sinnlos, aber wir erkennen es nicht ...

Zu allen drei Punkten finden sich Artikel auf blueprints:

Wie werde ich wirklich gelassener?

wie erlange ich gelassenhei

Wie werde ich wirklich gelassener? Wie erlange ich Gleichmut?

Innere Unruhe, Nervosität und Ärger sind auf Dauer keine guten Gäste, denn irgendwann kommt der Punkt, an dem wir somatisieren - wir werden krank. So mancher schläft schlecht, andere haben Durchfall … Kopfschmerzen, Rückenleiden, Herzrasen oder Bluthochdruck - die Seele leidet und der Körper schreit auf.

Häufig sind Probleme oder nicht gelöste Konflikte die Gründe. Diese sind natürliche Beigaben zum Leben und kaum zu ändern. Was wir ändern können, ist unsere Einstellung bzw. unsere geistige Haltung. Wer nicht lernt, etwas gelassener und gleichmütiger die Probleme und Konflikte zu betrachten, der raubt sich viel Energie, Lösungsmöglichkeiten, Schlaf etc.

Gelassenheit ist eine hilfreiche Zutat, wenn auf dem "Speiseplan" steht - "ein wenig reifer werden". Nutzen Sie Anregungen aus über 2000 Jahren Gelassenheitssuche und das Übungsprotokoll für Ihren Weg

Was sind meine Glaubenssätze?

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Was sind meine Glaubenssätze? Erkennen und verändern in 3 Schritten

Glaubenssätze – was ist das eigentlich? Glaubenssätze sind Annahmen über uns und darüber, wie die Welt um uns herum abläuft. Sie leiten uns an, wie wir uns am besten in der Welt "bewegen".

Glaubenssätze entwickeln sich durch Erziehung, Übernahme von anderen, durch Vorbilder und sonstige Einflüsse des persönlichen Umfeldes

Damit ein Glaubenssatz nicht zur Erfolgshandbremse wird, sollten wir ihn immer wieder prüfen. Positive und wertvolle Glaubenssätze hingegen motivieren, bereichern unser Leben und das unserer Mitmenschen. Bessere Laune machen sie ohnehin.

Wer sein Leben selbstbestimmter und vielleicht auch etwas erfolgreicher und glücklicher führen möchte, sollte sich seiner Glaubenssätze bewusst sein. Alternativ sind wir Marionetten unserer Erziehung, der aktuellen Kultur und nicht zuletzt blinde Schafe, die den Einflüsterungen der Werbung folgen.

So erkennen und verändern Sie Ihre Glaubenssätze 3 Schritten:

Eulen nach Athen tragen

In der Komödie "die Vögel" von einem der bedeutendsten griechischen Dichter Aristophanes (um 445 v.Chr. - 388 v.Chr.) wird die Frage gestellt: "Wer hat die Eule nach Athen gebracht?" -> Wo doch schon so viele da sind.

In Athen war nämlich die Eule der Göttin Athene (Schutzgöttin der Stadt) heilig und galt als Sinnbild der Klugheit schlechthin, weil die Eule auch im Dunkeln sehen kann. Somit gab es sehr viele Eulen an diesem Ort. Wenn wir heute sagen "Das ist wie Eulen nach Athen tragen!", dann sind wir der Meinung, dass wir etwas ganz und gar Überflüssiges tun.

Eine weitere gleichbedeutende griechische Version, die kaum noch gebraucht wird, ist: "Fische zum Hellespont bringen".

 

Noch ein kniffliges Wort gefällig?

Osterhase

Der (Oster-)Has(e) hat g(e)legt! Mit diesen Worten wird...

 

Anregungen zum Erweitern des eigenen Wortschatzes

Wortschatz erweitern

Den Wortschatz erweitern – 20 Übungen und Tipps

Wir öffnen morgens die Augen und fangen an zu denken, zu schreiben oder zu sprechen. Wenn wir nicht gerade als Tiefseetaucher in der Nordsee arbeiten, kommunizieren wir, bis wir wieder ins Bett gehen und die Augen schließen.

Neuere Untersuchungen gehen davon aus, dass in unserem Kulturkreis durchschnittlich 16.000 Wörter am Tag gesprochen werden. Da macht es einen Unterschied, ob ich das mit 1.000 oder mit 10.000 Wörtern tun kann.

Ein größerer Wortschatz hat viele Vorteile. Aber was können wir unternehmen, um ihn mit Freude und Spaß zu erweitern? Damit auch für dich etwas dabei ist, zeigen wir 20 verschiedene Möglichkeiten auf. Viel Spaß beim Erweitern deiner Lexik

 

Bücher zum Erweitern des eigenen Wortschatzes



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