Umgang mit Konflikten Tipps

Umgang mit Konflikten – die 11 besten Tipps

Es kann nicht immer nur die Sonne scheinen. Manchmal ziehen auch dunkle Gewitterwolken am Himmel auf und es bahnt sich ein gewaltiges Donnerwetter an.

Genauso wie mit dem Wetter verhält es sich auch mit dem menschlichen Zusammenleben. Meinungsverschiedenheiten und unterschiedliche Standpunkte gehören einfach zum Leben dazu. Wichtig ist allerdings, sich professionell und wertschätzend in diesen Situationen zu verhalten, um tragfähigen Lösungen zu finden.

Deshalb ist es sehr nützlich, für den konstruktiven Umgang mit Konflikten einige Aspekte zu berücksichtigen und einen Leitfaden zu haben, wenn es emotional wird.  

Das Geheimnisse der Konfliktlösung - diese 6 Punkte solltest du beachten ► Definition ► Arten von Konflikten ► Sach- und Beziehungsebene ► Umfrage zum Thema ► Pareto-Tipp und Merkkarte als Download  ► Alles Wichtige liest du hier.

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1. Was genau ist eigentlich ein Konflikt?

Ein Konflikt entsteht in der Theorie immer dann, wenn zwei unterschiedliche Meinungen aufeinandertreffen. In der Praxis wird aber immer erst dann von einem Konflikt gesprochen, wenn diese differenzierten Ansichten auch tatsächlich ein Problem für die Betroffenen darstellen und eine Eskalation droht.

Das kann zum Beispiel bereits dann der Fall sein, wenn innerhalb der Familie die Essenswünsche für das Abendessen ein wenig auseinanderdriften. Es Streit um das nächste Urlaubsziel gibt oder wenn keine Chance auf Einigkeit besteht, welche Netflix-Serie angesehen werden soll.

Ein Konflikt kann aber auch zwischen zwei Staaten herrschen. Beispielsweise besteht ein Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, die unterschiedliche Ansichten darüber haben, wem die Krim-Halbinsel gehört.

Um diese Konflikte zu lösen, stehen unterschiedliche Methoden zur Verfügung. Um mit der Konfliktlösung zu beginnen, ist jedoch zunächst eine Analyse erforderlich, um welche Art von Konflikt es sich dabei eigentlich handelt.

„Ziel eines Konfliktes oder einer Auseinandersetzung soll nicht der Sieg, sondern der Fortschritt sein.“

Joseph Joubert

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2. Die 11 Tipps zu Konfliktlösung

Es gibt kein Patentrezept wie Konflikte gelöst werden aber es gibt Prinzipien, die hilfreich sind und eine nachhaltige Lösung ermöglichen. Wir haben die wichtigsten Zusammengestellt und in einem Leitfaden verdichtet - für den Fall, dass du demnächst einen Konflikt lösen möchtest. 

Ob beruflicher oder privater Konflikt, wir sollten ihn schnell erkennen, sollten offen für gemeinsame Lösungen sein, um den Konflikt nachhaltig eine Lösung zu schaffen.  

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2.1. Tipp #1: Herausfinden, um welche Art von Konflikt es sich handelt

Konflikte können aus den unterschiedlichsten Ursachen entstehen.

1. Kommunikationskonflikte

Zu den häufigsten Konflikten gehören dabei vor allem Kommunikationskonflikte. Wir Menschen sind zwar in der Lage dazu, uns über Wörter miteinander auszutauschen. Doch nicht immer funktioniert das so, dass es dabei zu keinen Missverständnissen und Fehlinterpretationen kommt. Verstärkt wird das oftmals noch durch eine widersprüchliche Mimik oder Gestik während des Gesprächs.

2. Beziehungskonflikte

Manchmal handelt es sich dabei aber auch um einen Beziehungskonflikt, wenn sich die Konfliktpartner grundsätzlich nicht „riechen“ können. Das kann schon allein dadurch passieren, wenn uns ein neuer Arbeitskollege im Job durch sein Aussehen an jemanden erinnert, der uns in der Vergangenheit negativ beeinflusst hat.

Was in Beziehungen häufig zu Konflikten führt, ist der Versuch eines Partners den anderen zu ändern. Hierzu findest du auf blueprints einen eigenen Beitrag mit Anregungen

Beitrag: Den Partner ändern wollen: Das ist das Schlimmste für eine Beziehung - eine Studie und eine Reflexion

Den Partner ändern

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Den Partner ändern wollen: Das ist das Schlimmste für eine Beziehung - eine Studie und eine Reflexion

Jack rieb seine müden Augen und griff zur Flasche.

"Sie will nicht kapieren, dass sie endlich lernen muss, an sich zu arbeiten. Sie versteht nicht, dass sie das endlich ändern muss. Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen", frotzelt Jack und schenkt seinem Kumpel das Glas voll.

Konflikte sind eine natürliche Beigabe zu Beziehungen. Wie wir sie lösen und ob wir versuchen den Partner zu verändern, ihn zu erziehen oder nach unseren Wünschen zu formen, macht den Unterschied. 

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Unterschiedliche Interessen und Wertvorstellungen müssen nicht immer Konflikte und Streit zur Folge haben.

3. Verteilungskonflikte

Beim Umgang mit Konflikten am Arbeitsplatz lässt sich feststellen, dass es sich dabei sehr oft um Verteilungskonflikte handelt. Neid und Missgunst spielen hier eine entscheidende Rolle. Viele sehen nicht ein, warum ausgerechnet der Kollege das größere Büro oder den neuen Dienstwagen bekommen soll.

4. Rollenkonflikte

Rollenkonflikte können sowohl beim Umgang mit Konflikten in der Familie als auch im Job auftreten. Menschen schlüpfen in unterschiedlichen Lebenssituationen in verschiedene Rollen. An diese Rollen sind aber auch Erwartungen anderer geknüpft, die nicht immer den eigenen Vorstellungen entsprechen. Die eigene Partnerin hat vielleicht ganz andere Vorstellungen davon, wie die Rolle „Papa“ ausgestaltet werden sollte, als der Vater selbst.

5. Wertekonflikte

Paartherapeuten sind oft mit dem Umgang mit Konflikten in einer Beziehung konfrontiert. Sehr oft handelt es sich in diesem Fall um sogenannte Wertekonflikte. Die entstehen beispielsweise dann, wenn es einer in der Beziehung sehr spontan lebt, während beim anderen alles durchgeplant sein muss.

Vor allem unterschiedliche Moralvorstellungen führen in sehr vielen Fällen zu Wertekonflikten und zu Streit. Für den einen ist es vielleicht ok, Rechnungen grundsätzlich erst nach der Drohung mit dem Inkassobüro zu bezahlen, andere bekommen schon Bauchschmerzen beim Gedanken daran, dass sie Menschen Geld schulden.

6. Sach- und Machtkonflikte

Im Umgang mit Konflikten bei Kindern lassen sich hingegen sehr viele Sachkonflikte erkennen. Das ist vor allem dann der Fall, wenn mehrere Kinder im selben Haushalt leben und sich darüber streiten, wem beispielsweise das Puppenhaus gehört oder wer das Vorrecht hat, die neuesten Spiele auf der Konsole zu zocken. Dahinter könnte jedoch auch ein Machtkonflikt stecken, wenn jüngere Geschwister damit beginnen, aufzubegehren.

Kläre: Was für ein Konflikt liegt vor?

Umfrage zum Thema

Welche Art von Konflikt möchtest du lösen?

 

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Punkt 2

2.2. Tipp #2: Zwischen Sach- und Beziehungsebene trennen

Um konstruktiv mit Konflikten umzugehen, ist es wichtig, zwischen Sach- und Beziehungsebene unterscheiden zu können. Konflikte auf der Sachebene beziehen sich im Normalfall auf konkrete Situationen und Fakten.

Das zeigt sich beim Umgang mit Konflikten in der Schule: Wenn Leon und Ben sich im Rahmen einer Gruppenarbeit darüber streiten, welchen Weg sie zur Lösung der Aufgabe gehen sollen, können als Argumente die jeweiligen Vor- und Nachteile des Lösungsweges dargebracht werden. So kann der Konflikt auf der Sachebene gelöst werden.

Das ist jedoch unmöglich, wenn die tatsächlichen Ursachen für den Konflikt viel tiefer liegen. Etwa, weil sich Leon nach der Schule mit Emilia verabredet hat, obwohl die doch eigentlich die Freundin von Ben ist. Leon und Ben haben in diesem Fall also keinen Sach-, sondern einen Konflikt auf der Beziehungsebene, den es zu lösen gilt.

Wer versteht, was genau hinter einem Konflikt steht, kann das Problem schließlich an der Wurzel packen. Bei diesem Beispiel wird jedoch vor allem Emilia die endgültige Lösung herbeiführen.

Überlege: Liegt ein Konflikt auf der Sachebene oder der Beziehungsebene vor?

Um die Beziehungsebene zu für uns wichtigen Menschen zu stabilisieren, kann es hilfreich sein von Zeit zu Zeit ein paar nette Worte oder Wünsche zuzusenden. Ideen dazu findest du zum Beispiel bei diesem Anbieter.

Punkt 3

2.3. Tipp #3: Konflikte akzeptieren und austragen

Der österreichische Ökonom Friedrich Glasl hat vor etwa 40 Jahren ein Phasenmodell entwickelt, das in insgesamt neun Stufen darstellt, wie sich Konflikte im Laufe der Zeit entwickeln.

Die Kernaussage dabei lautet:

Je länger der Konflikt andauert, desto destruktiver sind auch seine Folgen.

Nur in den ersten Phasen eines Konflikts ist es laut Glasl möglich, dass beide Konfliktparteien ohne Gesichtsverlust aus dem Konflikt kommen und eine Win-Win-Situation hergestellt werden kann. Mit Fortdauer des Konflikts gibt es zumindest einen Verlierer.

Eskaliert die Lage völlig, reißen sich die Beteiligten gegenseitig in den Abgrund und es kommt zu einer Lose-Lose-Situation.

Genau aus diesem Grund ist es wichtig, Konflikte nicht auszusitzen und schnell einen ersten Schritt zu gehen. Viel sinnvoller ist es, ihre Existenz anzuerkennen und aktiv an einer möglichst frühen Lösung zu arbeiten.

Bedenke: Je früher gelöst, um so besser für alle.

Punkt 4

2.4. Tipp #4: Sich in die Lage des Konfliktpartners versetzen

In der Hitze des Gefechts ist jeder davon überzeugt, dass er vollkommen richtig liegt und der andere falsch. Doch unsere Welt ist nicht nur schwarz/weiß. Deshalb ist es wichtig, sich in die Lage seines Konfliktpartners zu versetzen und zu versuchen, auch seine Sicht der Dinge zu verstehen.

Eine bekannte Weisheit aus Nordamerika lautet:

„Wenn du nicht 1000 Meilen in den Mokassins des anderen gegangen bist, hast du kein Recht, über ihn zu urteilen.“

Übertragen auf Konflikte bedeutet das, zu verstehen, dass andere Menschen ein anderes Wertebild und damit verbunden eine andere Sicht auf die Welt haben.

Wer beispielsweise in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen ist, wird eine vollkommen andere Ansicht zum Thema Besitz und Reichtum haben als jemand, der in der Kindheit jedes Jahr zu Weihnachten mit Geschenken überhäuft wurde.

Wer einmal verstanden hat, dass die Ansicht des Konfliktpartners kein persönlicher Angriff ist, sondern sich einfach aus seinem Weltbild ableitet, kann viel gelassener mit Konflikten umgehen und unmittelbar auf die Schmerzpunkte des Gegenübers eingehen.

Versuche die Sicht des andern zu ergründen, um zu verstehen.

Um den anderen wirklich zu verstehen, sollten wir aktiver Zuhören. Hier findest du einen Beitrag zum Thema auf blueprints.

Beitrag: Zuhören lernen - so wirken Sie sympathischer, verbessern Beziehungen und …

Zuhören lernen

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Zuhören lernen – so wirkst du sympathischer, verbesserst Beziehungen und …

Informationsüberfluss, Hektik und Stress führen häufig dazu, dass das aktive Zuhören zu kurz kommt. Entweder es wird nur mit "einem Ohr" zugehört, es werden voreilig Schlüsse gezogen oder es wird zu viel geredet und zu wenig zugehört.

Das ist schade, denn aktives Zuhören bringt viele Vorteile und zeigt echte Kommunikationskompetenz. Ob nun im Beruf oder im Privaten, aktives Zuhören ist ein wahres Wunderwerkzeug. Im folgenden Artikel erfährst du mehr über die Vorteile und welche Techniken und Übungen helfen können, um ein besserer Zuhörer zu werden. 

Punkt 5

2.5. Tipp #5: Hart in der Sache, aber freundlich im Umgang

Dieser Tipp im Umgang mit Konflikten wirkt zwar trivial, ist aber vor allem für die Zeit danach von entscheidender Bedeutung. Es lohnt sich, bei einem Konflikt zwar hartnäckig seinen Standpunkt zu vertreten. Der Ton sollte dabei jedoch stets freundlich bleiben.

Wer sein Gegenüber ständig unterbricht, mit zynischen Antworten reagiert oder sogar beschimpft und beleidigt, wird das Problem mit Sicherheit nicht lösen, sondern nur noch verschärfen. Im ersten Moment verschafft es zwar Befriedigung, Dampf abzulassen. Doch langfristig ist Selbstbeherrschung und Freundlichkeit auf alle Fälle der zielführendere Weg.

Um seinem Gegenüber zu demonstrieren, dass man seine Worte verstanden hat, empfiehlt sich die Technik des Interpretierens oder Verbalisierens. Dabei wird der Inhalt des Konfliktpartners in eigenen Worten noch einmal wiedergegeben. Das funktioniert sehr gut mit einer Einleitung wie „Habe ich richtig verstanden, dass…“ oder „Du bist also der Meinung, dass…“.

Wenn du hierzu an deiner Kommunikation arbeiten möchtest, findest du einen Beitrag auf blueprints zum Thema. 

Beitrag: Kommunikation verbessern - die Top 11 Tipps für erfolgreiche Kommunikation

Kommunikation verbessern

Kommunikation verbessern

Kommunikation verbessern – die Top 11 Tipps für erfolgreiche Kommunikation

Kommunikation ist ein extrem wichtiger Aspekt unseres Lebens. Ob privat oder beruflich, wie kommunizieren mit anderen? Je besser wir dies tun, umso eher erreichen wir gemeinsam Lösungen, können relevante Informationen weiter geben oder vermeiden bzw. lösen Konflikte.

Ob in der beruflichen Rolle, in der Partnerschaft, im Gespräch mit Freunden oder mit unseren Kindern, unsere Kommunikation wirkt. Manchmal aber anders als wir es wollen. Deswegen möchten wir dich einladen zu einem Ausflug in die spannende Welt der Kommunikation und der Kommunikationstechniken, der dir sicher gute Dienste erweisen wird. 

 

Wer auch in einem Konflikt versucht, mit anderen Menschen harmonisch umzugehen, schafft damit nicht nur die aktuellen Meinungsverschiedenheiten aus der Welt, sondern kann damit auch Veränderungen bewirken, die langfristig zu einem besseren Miteinander beitragen.

Denn unterschiedliche Meinungen und Ansichten sind nicht immer negativ, sondern führen oftmals auch dazu, dass sich neue und viel bessere Lösungen ergeben. Deshalb versuchen auch immer mehr Unternehmer und Führungskräfte, die Diversität in ihren Teams zu erhöhen.

Wer es schafft, mit der Absicht in einen Konflikt zu gehen, einen langfristigen Nutzen daraus zu ziehen und dabei auch noch neue Freunde zu gewinnen, erhält den schwarzen Gürtel im Konfliktmanagement.

Arbeite am schwarzen Gürtel im Konfliktmanagement.

 

Punkt 6

2.6. Tipp #6: Strebe nach einer Win-Win-Lösung

Um Konflikte dauerhaft zu lösen, ist unsere Einstellung entscheidend. Deswegen ist es hilfreich zu überlegen, wie beide Parteien als Gewinner aus dem Konflikt hervorgehen können.

Was könnten solche Gewinne sein?

  • eine gemeinsame Regel für die Zukunft wurde entwickelt
  • beide Seiten haben etwas über sich und den anderen gelernt
  • die Beziehung wurde durch das Lösen des Konfliktes gefestigt
  • etc.

Wichtig ist, dass beide Seite sich für kreative Lösungen öffnen. Das Beharren auf den eigenen Standpunkt und auf das Gewinnen eines Konfliktes erzeugt auf Dauer zumeist zwei Verlierer.

Punkt 7  

2.7. Tipp #7: Bereite dich auf das Gespräch vor

Generell ist ein bei Konflikten hilfreich, seine Gedanken zu Papier zu bringen. Da immer die Gefahr besteht, dass wir emotional werden, ist die Gefahr auch groß, dass wir unsere Ideen und Argumente nicht parat haben.

Tipp: Mache dir bei größeren Konflikten zu den obigen 5 Punkten schriftlich Gedanken. Hier nochmal einige Fragen, die du vor einem Konfliktgespräche klären solltest.

  1. Was für ein Konflikt liegt vor?
  2. Liegt ein Konflikt auf der Sachebene oder der Beziehungsebene vor?
  3. Kannst du den Konflikt mit dem anderen in einer frühen Phase lösen? Bedenke: Je früher gelöst, um so besser für alle.
  4. Wie ist das Werteverständnis des anderen?
  5. Wie ist sein Weltbild und was hat es mit dem Konflikt zu tun?
  6. Was willst du tun, um freundlich und wertschätzend zu bleiben?
  7. Wie sieht die ideale Lösung aus deiner Sicht aus? 

Du wirst merken, dass dieses Aufschreiben eine großartige Hilfe ist, um gelassener und souveräner mit Konflikten umzugehen. So würdest du viel dazu beitragen, dass es eine tragfähige Lösung gibt, die im Sinne beider ist.

Wenn du vor dem Gespräch "Dampf ablassen möchtest", dann empfehlen wir dir eine andere großartige Methode: das expressive Schreiben. Hier findest du einen Beschreibung der Methode auf blueprints. 

Beitrag: Expressives Schreiben - Anleitung für eine großartige Technik bei Krisen, Problemen, Ängsten …

Expressives Schreiben

Expressives Schreiben

Expressives Schreiben – Anleitung für eine großartige Technik bei Krisen, Problemen, Ängsten …

Krisen, Ängste, Befürchtungen, Verluste und Niederlagen sind natürlich Beigaben zum Leben. Ein hilfreiches Werkzeug für solche Phasen ist genauso bestechend einfach wie wirkungsvoll – das Expressive Schreiben.

Die Methode gehört zu den extrem gut erforschten Interventionstechniken. In unzähligen Studien werden ihr mittlerweile viele positive körperliche und psychische Wirkungen nachgesagt. Lese hier über eine bestechend einfache, aber ebenso faszinierend wirksame Methode. Außerdem findest du im Beitrag Beispiele zur Anwendung der Interventionstechnik und eine Vorlage mit Anregungen als Download.

 

Punkt 8

2.8. Tipp #8: So wirst du immer besser im Umgang mit Konflikten

Konflikt gehören zum Leben dazu. Selbst kleine Konflikt kosten aber Kraft und Energie und sollten ein Anlass sein daraus zu lernen.

Aus diesem Grund empfiehlt es sich immer wieder, auf den vergangenen Tag zurück zu blicken, und den Tag zu reflektieren. Überlegen bei jedem Konflikt, was hättest du besser machen können. Hier findest du eine Anleitung zum Thema "Lernen aus dem Tagesrückblick".

Beitrag: Tagesreflexion - den Tag reflektieren mit diesen Fragen

Tagesreflexion

Tagesreflexion

Tagesreflexion - den Tag reflektieren mit diesen Fragen

Der deutsch-amerikanische Physiker Albert Einstein formulierte einst so treffend: "Holzhacken ist deshalb so beliebt, weil man bei dieser Tätigkeit den Erfolg sofort sieht." Doch viele haben eine Arbeit oder Aufgabe, bei der am Ende des Tages dieses "Holzscheit" kaum sichtbar ist. Das ist auf Dauer demotivierend und für unsere Entwicklung nicht gut.

Aber die Tagesreflexion ist auch hilfreich, um selbstbewusster zu werden, seine Schieberitis zu erkennen und abzustellen und aktiv die eigene Persönlichkeit weiter zu entwickeln.

Also: Ob es dir gut geht oder auch nicht - die Tagesreflexion ist immer wertvoll. Lass dich in diesem Beitrag von einem über 2000 Jahre alten Ritual inspirieren und nutze unbedingt den Matthäus-Effekt.

Punkt 9

2.9. Tipp #9: Nutze Mediation bei nicht lösbaren Konflikten

Es kann vorkommen, dass die Lösung eines Konflikts alleine nicht mehr möglich ist. In diesem Fall kann es hilfreich sein einen Mediator ins Boot zu holen. Dieser neutrale Dritte hilft den Konfliktpartnern eine Lösung zu finden.

Die Haltung eines guten Mediators sollte geprägt sein von Neutralität, Wertschätzung, Offenheit und Neugier.

 Punkt 10

2.10. Tipp #10: Am eigenen Selbstwertgefühl arbeiten

Damit man selber überhaupt Konflikte anspricht oder zu einem Konfliktpartner auf Augenhöhe wird, ist das eigene Selbstwertgefühl von entscheidender Bedeutung.

Hier findest du zum Thema "Selbstwertgefühl" Anregungen und Übungen auf blueprints, wenn du an diesem Thema arbeiten möchtest.

Beitrag: Selbstwertgefühl stärken – die 6 Säulen und 6 Übungen

Selbstwertgefühl stärken

Selbstwertgefühl

Selbstwertgefühl stärken – die 6 Säulen und 6 Übungen

Ein Thema, das unsere Leserinnen und Leser immer wieder bewegt, ist der Aspekt Selbstwert. Denn, wer sein Selbstwertgefühl stärkt, wird unabhängiger von der Meinung anderer und lebt angstfreier und selbstbestimmter. Was können wir tun, um im Hause Selbstbewusstsein einen Stock höher zu fahren, ohne dabei die Bodenhaftung zu verlieren?

Helfen können hierbei die 6 Säulen des Selbstwertgefühls und 6 Übungen. Nutze auch die exklusive blueprints Merk- und Reflexionskarte und mache bei der anonymen Umfrage mit.

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2.11. Tipp #11: Sehe Konflikte als Training

Eine letzte Anregung zum Thema "Einstellung zu Konflikten". Es ist erfahrungsgemäß hilfreich, schwierige Situation als Trainingssituationen anzusehen.

Mit jedem mutig gelösten Konflikt wirst du stärker, reifer und entwickelst deine Persönlichkeit weiter. Solche Menschen braucht es auf unserem Planeten, denn die Konflikte, ob im Kleinen oder global, werden in der Zukunft zunehmen. Wie wir gemeinsam diese Konflikte lösen, wird auch entscheiden, ob wir auf Dauer einer der erfolgreichsten Spezies auf diesem Planeten bleiben. 

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3. Umfrage: Dein Tipp zum Thema Umgang mit Konflikten

Welchen Tipp zum Thema Umgang mit Konflikten möchtest du ergänzen?

 

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4. Download: Merksatzkarte zum Thema "Umgang mit Konflikten" als PDF

Hier findest du die Merk- und Reflexionskarte zum Thema. Die Karte ist im Quartettformat (6 x 9 cm), passt also bequem in die Jackentasche oder in die Geldbörse.

  • Du hast kurz und kompakt die wichtigsten Punkte zum Thema.
  • Du kannst die Karte als Gedankenstütze mitnehmen.
  • Durch die Kurzform merkst du dir das Wesentliche leichter. 

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5. blueprints-Pareto-Tipp: Umgang mit Konflikten

Ein blueprints-Pareto-Tipp fasst kurz und knapp zusammen, was die wichtigsten Anregungen zum Thema sind. Es ist eine Art Merksatz, an den wir bei verschiedenen Gelegenheiten in der Guten-Morgen-Gazette erinnern.

„Erkenne die Art des Konfliktes und löse ihn so früh wie möglich, um das beste Ergebnis für beide Seiten zu erreichen. Überlegen, ob es ein Konflikt auf der Sache- oder Beziehungsebene ist und dann kläre ihn hart in der Sache aber freundlich im Ton. Bedenke: Schriftlichkeit hilft ungemein, verbessere stets dein Lösen von Konflikten und sehe es als Training an.“ 

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6. Buchempfehlungen zum Thema "Konflikte lösen"



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7. Videos zum Thema

7.1. Konflikte lösen | Sprache | Kommunikationstraining | Vera F Birkenbihl 

Dauer: Video 12:26 Min.

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8. Konfliktmanagement in der Führung

Konflikte gehören im Berufsleben zur Tagesordnung. Der richtige Umgang mit ihnen ist zeichnet Führungskräfte und gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus.

Hier liest du einen Beitrag zum Thema auf blueprints.

Konfliktmanagement

KonflikteModernes Konfliktmanagement - werden Sie ein Brückenbauer.

"Konflikte zwischen den Hierarchien - ein teurer Spaß oder eine Bedrohung der Wirtschaftlichkeit Ihres Unternehmens?"

Lesen Sie unsere Anregungen zur Vermeidung und Schlichtung von Konflikten im Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Verhältnis.

 

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9. Weitere Beiträge zu den Themen "Beziehungen" und Kommunikation"

Hier findest du weitere Beiträge, Übungen und Downloads zu den Themen "Beziehungen" und Kommunikation".

kommunikation

➨ Zur Rubrik: Kommunikation

 

 

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