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Selbstdisziplin lernen

Selbstdisziplin lernen - das wahre Geheimnis des Erfolgs

Vielen mutet der Begriff Disziplin sehr preußisch an und wird häufig synonym für Gehorsam verwendet. Klingt erst einmal nicht besonders attraktiv aber ist für die persönliche Entwicklung und für Erfolg eine extrem wichtige Zutat.

Talent ist hilfreich, Intelligenz schadet nicht, aber was immer dazukommen muss ist Selbstdisziplin. Ein Quäntchen Glück ist immer gut, doch wenn das Glück kommt, müssen wir vorbereitet sein. Deswegen soll dich dieser Artikel in die spannende Welt der Selbstdisziplin führen. Vielleicht ist ja auch eine Idee für dich dabei, um ein bestimmtes Vorhaben endlich zu erreichen.  

„Als ich über das Leben großer Menschen las, fand ich heraus, dass der erste Sieg, den sie errangen, der über sich selbst war; Selbstdisziplin war ihnen allen am wichtigsten.“

Harry S. Truman (1884 - 1972), amerikanischer Präsident

Punkt bp 1   

Möglichkeiten, um Selbstdisziplin zu lernen

Die folgenden Punkte sollen dir Anregungen zum Thema die eigene Disziplin verbessern geben, um die eigenen Vorhaben und Wünsche zu erreichen. Wenn du weitere Ideen zum Thema hast, dann mache bitte bei der Umfrage am Ende des Artikels mit. Dort haben wir die blueprints-Leserinnen und Leser gefragt, was ihnen hilft, um die eigene Disziplin zu steigern.

Unsere vielen täglichen Aufgaben und die vielen kleinen und großen Verführungen um uns herum machen es uns nicht leicht. Deswegen sind ein paar Werkzeuge hilfreich, über die Sie in diesem Artikel lesen.

Selbstdisziplin ja, aber übertreiben Sie es bitte nicht

Alles ist Gift. Die Menge macht es. Dieses Zitat von Paracelsus passt auch zum Thema Disziplin. Wir sind soziale Wesen und haben viele Aufgaben und Rollen. Wir sollten einschätzen, was machbar ist, unser liebgewonnenes Umfeld mitträgt und gut für uns ist.

Punkt 2

Kraftvolle Ziele

Das Setzen von Zielen ist ein hilfreiches Werkzeug, um disziplinierter zu handeln. Dieses Ziel sollte einem kraftvollen Wunsch entspringen. Es sollte etwas sein, was dich wirklich motiviert und antreibt. Nicht etwas, was andere bei dir sehen möchten, sondern etwas, was in dir brennt. Wenn du so einen Wunsch hast, dann mache aus dem Wunsch ein Ziel. Das Ziel wird dir helfen Prioritäten zu setzen, Zeit dafür zu entbehren und die geeigneten Maßnahmen zu finden.

Bitte sei aber realistisch bei der Einschätzung, was möglich ist. Dein Ziel oder Vorhaben sollte erreichbar sein. Lasse das Angestrebte ruhig herausfordernd sein. Aber unrealistische Ziele demotivieren eher und sind Gift für die eigene Disziplin

Wenn du mehr über dieses wichtige Fundament wissen möchtest, dann lese erst einmal den folgenden Artikel. Wenn du dich damit bereits gut auskennst, dann lese bitte bei Punkt 2 weiter.

Aus Wünschen Ziele machen

Ziele formulieren

Ziele formulieren: erlerne die Kunst, Motivation auszulösen

Der Unterschied zwischen dem beinahe richtigen Wort und dem richtigen Wort ist so groß wie der zwischen einem Glühwürmchen und einem Blitz. So formulierte Mark Twain es einst so treffend. Was für einzelne Worte gilt, gilt auch für Formulierungen. Denn wenn du mit Zielen arbeitest, ist es wichtig, das Ziel eindeutig und motivierend zu formulieren. 

Nutze die folgende Anleitung, um dein Ziel so aufzuschreiben, dass du aus deinen Wünschen nicht nur konkrete Ziele machst, sondern sie auch so formulierst, dass der Erfolg wahrscheinlicher wird – nutze die einzelnen Schritte, um ein motivierendes Ziel zu formulieren – und mache einen Blitz daraus. 

 

„Disziplin ist der wichtigste Teil des Erfolgs.“

Truman Capote (1924 - 1984), amerikanischer Schriftsteller

Punkt 3

Beschäftigung und Visualisierung des Ziels

Lege dein Ziel auf Wiedervorlage, um dir geeignete Maßnahmen zu überlegen und um es dir immer wieder vor Augen zu führen, warum du bestimmte Maßnahmen ausführen sollten. Es hilft im Alltag Prioritäten zu setzen und Schritt für Schritt dem Ziel entgegen zu schreiten.

Sollte es ein größeres Ziel sein, ist es hilfreich, sich Zwischenziele zu überlegen. Als Hilfsmittel hilft hier die Salamitaktik, denn du versorgst dich selber immer wieder mit kleinen Energieschüben, um am Thema dranzubleiben.   

Salamitaktik - Wie wir Zeit sparen und die Motivation fördern

Schritt für Schritt die Treppe hoch

Salamitaktik: Schritt für Schritt vorgehen – so gelingt es

Magst du auch Salami in dünnen Scheiben? Ein Stück bzw. eine Scheibe abschneiden und dann ab in den Mund?

Ab heute kannst du die Salami auch an eine Taktik erinnern, die im Zeit- und Projektmanagement zu den Klassikern gehört - die Salami-Taktik. Um große Ziele zu erreichen, werden diese in kleine Teilschritte aufgeteilt. Was vorher noch unmöglich schien, wird so Stück für Stück Realität. 

Wenn du diese Taktik dann noch mit einer anderen Technik verbindest, hast du eine Vorgehensweise, mit der du jede Aufgabe und jedes Projekt zeitsparend und motiviert vollendest. Bonus zur Anleitung: ► Der Belohnungs-Trick ► Hilfreiche Beispiele ► Downloads.

Ein weiteres Werkzeug nutzen zum Beispiel Leistungssportlerinnen und -sportler, um sich zu motivieren und die Disziplin zu stärken. Sie visualisieren das Ziel. Diese geistige Vorwegnahme des Angestrebten ist ein extrem hilfreiches Werkzeug, um die Selbstdisziplin zu verbessern.

Kraft und Ideen durch Zielvisualisierung

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Kraft und Ideen durch Zielvisualisierung

In der Medizin, der Raumfahrt, der Pilotenausbildung oder auch im Leistungssport werden Techniken der Zielvisualisierung eingesetzt. Diese Techniken setzen Energiereserven frei und erhöhen die Konzentration auf die Zielerreichung.

Ob nun private, berufliche oder gesundheitliche Ziele, entscheidend ist das disziplinierte und stetige Tun, um seine Ziele zu erreichen. Doch hier scheitern viele, denn der Weg ist häufig weit, die Ablenkungen groß und das "Tagesgeschäft" mit seinen Anforderungen an uns holt einen immer wieder ein.

Philosophie und Selbstdisziplin

Auch den großen deutschen Philosophen Friedrich Nietzsche beschäftigte das Thema. Er empfahl eine Übung, die leicht klingt, aber so ihre Tücken hat. Der Lohn: mehr Disziplin. Hier seine Empfehlung:

"Durch den Mangel an kleiner Selbstbeherrschung bröckelt die Fähigkeit zur großen ab. Jeder Tag ist schlecht benutzt und eine Gefahr für den nächsten, an dem man nicht wenigstens einmal sich etwas im Kleinen versagt hat: diese Gymnastik ist unentbehrlich, wenn man sich die Freude, sein eigener Herr zu sein, erhalten will." 

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Punkt 4

Schaffen Sie Rituale

Um etwas diszipliniert anzustreben, sind Rituale besonders hilfreich. Jeden Tag nur 25 Minuten etwas zu lesen, jeden zweiten Tag eine kleine Übung oder ... mit der Zeit wird aus den regelmäßigen kleinen Impulsen ein mächtiges, alles änderndes Ritual.

Um ein Ritual in den Alltag bewusst zu integrierten, ist es hilfreich, es mit etwas zu koppeln, was wir sowieso häufig tun.

Beispiele für gekoppelte Rituale 

  • Die Fahrt mit der S-Bahn mit Lesen oder dem Hören von Audio-Büchern koppeln
  • Die Fahrt zum Kunden mit einem Stimmtraining verbinden
  • Bei jedem Abrufen der Nachrichten auf dem Handy eine Dehnübung machen
  • Den Weg in den vierten Stock zu Fuß gehen
  • Zu jedem Kaffee ein Glas 0,3 Liter stilles Wasser trinken
  • Beim Zähneputzen langsame Kniebeugen ausführen
  • ...

Nutze bewusst die Macht der Gewohnheit. Hier findest du weitere Ideen zum Thema Rituale, um die Disziplin zu stärken. 

Talent trifft auf Disziplin

Ob nun Steffi Graf, Lionel Messi, Dirk Nowitzki oder Tiger Woods - allen wird nicht nur Talent attestiert, sondern auch, dass sie alle diszipliniert und akribisch an ihrem Erfolg gearbeitet haben.

„Disziplin bedeutet: Dinge, die man hasst, so tun, als würde man sie lieben.“

Mike Tyson, amerikanischer Boxer 

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Amateurpianisten übten bis zum Alter von 20 Jahre circa 2.000 Stunden - Profis hingegen kamen auf etwa 10.000 Stunden. Talent + Training + Ausdauer

Punkt 5

Schaffe Fakten - die Rubikon Methode

"Wer ins Wasser springt, muss schwimmen, um nicht zu ertrinken." Dieses Bild steht für das bewusste Schaffen von Fakten, die uns veranlassen, ja fast zwingen, bestimmte Dinge zu tun.

  • Wer sich in seinem Team zur Verfügung stellt, die Anfragen aus den USA zu übernehmen, wird nicht um das Lernen von Wirtschaftsenglisch herumkommen.
  • Wer ankündigt, die Rede an der Jahresfeier zu halten, wird sich mit dem Thema Rhetorik beschäftigen müssen.
  • Wer sich als Moderator für die nächste Teamsitzung anbietet, der wird sich eher mit Moderationstechniken beschäftigen als jemand, der das nicht tut.

Dieses Vorgehen wird auch Rubikon-Methode genannt. Nutzen Sie die Methode, um zu starten und einen leichten Druck aufzubauen. Ein wenig Druck schadet selten.

Wenn du mehr über die Methode erfahren willst, dann lese unten weiter. Ansonsten springe zum nächsten hilfreichen Punkt.

Die Rubikon Methode

Die Rubikon Methode

Es gibt Ziele und Aufgaben, die wir immer wieder in Angriff nehmen wollen, aber irgendetwas verhindert den Start. Wir zögern, zweifeln, wir wissen aber, dass es für uns wichtig und richtig wäre.

"Das kann ich dann immer noch machen.", "Das ist wichtig aber eigentlich habe ich keine Zeit dafür." oder "Das trau ich mir noch nicht zu. Aber andere ..." sind mögliche Gedanken während dieses steten Hinausschiebens. Lernen Sie die einfache Rubikon-Methode kennen, die Ihnen hilft zu starten und den gewünschten Weg zu gehen.

„Wenn du einmal Erfolg hast, kann es Zufall sein. Wenn du zweimal Erfolg hast, kann es Glück sein. Wenn du dreimal Erfolg hast, so ist es Fleiß und Tüchtigkeit.“

aus der Normandie

Punkt 6

Schieberitis vorbeugen

Von so manchen Maßnahmen wissen wir, dass sie uns gut tun. Sie sind wichtig auf dem Weg zu dem, was wir anstreben. Leider neigen wir dazu, zumal bei unangenehmen Aufgaben, diese zu schieben. Schieberitis entsteht.

Tipp: Wenn es dir möglich ist, dann starte deinen Tag am besten mit solchen Aufgaben. Der Motivationsschub nach der Erledigung dieser Aufgaben oder Maßnahme trägt dich positiv durch den Tag. Wenn du mehr über Schieberitis wissen willst, dann lese im folgenden Artikel weiter. Ansonsten springen bitte zu Punkt 7.

5 Aufschieberitis-Gründe und was wir tun können

schieberitis apix

Es gibt Aufgaben, die wir immer wieder vor uns herschieben. Das kann Vorteile haben aber auch Nachteile. Angenehmere Aufgaben werden vorher erledigt oder wir haben ein Ausreden-Arsenal, warum es zur Zeit nicht passt.

Lesen Sie hier Interessantes über das Phänomen Aufschieberitis, die Vorteile und Nachteile und wie Sie den 5 Aufschieberitis-Gründen begegnen können. Nutzen Sie die Aufschieberitis-Übung und auch die 20 Merksätze am Ende des Artikels. Oder Sie schieben das Lesen auf ;-)

"Verschiebe nichts auf morgen, das Morgen ist endlos."

Johannes Chrysostomos

 

Punkt 7

Die geheimnisvolle Tomate 

Was mir extrem geholfen hat, meine Selbstdisziplin zu verbessern, ist die Pomodoro-Technik. Diese Technik wurde in den 80er Jahren vom Italiener Francesco Cirillo entwickelt.

Mittlerweile möchte ich diese Technik nicht mehr missen, denn sie hilft mir auch bei einem vollen Kalender, kleine Maßnahmen einzubauen, um Schritt für Schritt trotz vieler Herausforderungen diszipliniert an Projekten und Zielen dranzubleiben. Auch beim Lernen ist die Pomodoro-Technik extrem hilfreich.  

Ein persönliches Beispiel: Das blueprints Anekdotenbuch

Ich habe Freude an guten Anekdoten und nachdenkenswerten Zitaten. So beschloss ich, dass ich ein Buch mit Anekdoten und Zitaten herausbringe, die vielleicht auch den blueprints-Leserinnen und Lesern gefallen und meinen Seminarteilnehmern hilfreiche Impulse bei ihren Vorträgen, in Gesprächen etc. liefern würde. Ich wollte ein Buch schreiben, das circa 200 Seiten hat, mit passenden Bildern und Zitaten. Es sollte zum Weihnachtsfest erscheinen.

Ich beschloss, jeden Tag 25 Minuten an dem Buch zu arbeiten - also eine Pomodoro-Einheit. Nicht mehr und nicht weniger. Es waren noch 5 Monate bis Weihnachten. Somit hatte ich circa 4 Monate Zeit, am Buch zu schreiben, zu formatieren etc. 4 Monate mal circa 30 Tage = 120 Tage. 120 x 25 Minuten sind mehr als ganze 6 Arbeitstage. Da ich in dieser Zeit ungestört arbeitete, schaffte ich so einige Seiten. Das Buch wuchs und es machte zunehmend Freude. Erste positive Feedbacks von Freunden ließen mich auch am Wochenende mal eine Extraeinheit einlegen.

Leider verfehlte ich das Ziel um einen Monat, da mir beim Titel des Buches ein Fehler unterlief. Aber wäre ich nicht gestartet und hätte jeden Tag 25 Minuten am Buch gefeilt, dann gäbe es das blueprints-Anekdotenbuch nicht - und das fände ich wirklich schade.

Hier findest du eine Beschreibung der Pomodoro-Technik:

Die Pomodoro-Technik oder: Wie du die Arbeit von 40 Stunden in 19,5 Stunden verrichtest

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Die Pomodoro-Technik oder: Wie Sie die Arbeit von 40 Stunden in 19,5 Stunden verrichten

Die Pomodoro-Technik ist eine Zeitmanagement-Technik, die auf den ersten Blick kaum nennenswerte Auswirkungen auf die eigene Arbeitsproduktivität zu haben scheint. Wenn man aber einmal die Technik ausprobiert hat und dabei den feinen, aber so wirkungsvollen, Empfehlungen von Francesco Cirillo, seines Zeichens in den 1980er Jahren Erfinder der Pomodoro-Regeln, folgt, ist Arbeit anders als vorher.

Sogar ein Burnout-Vorbeuger und Rücken-Therapeut ist in der Technik enthalten.

 

Punkt 8

Belohne dich bewusst

Du hast ein Zwischenziel oder ein Ziel erreicht? Dann belohne dich selber ganz bewusst. Nicht einfach Essen gehen oder Schuhe kaufen. Es ist deine Belohnung für deine disziplinierte Arbeit. Es ist deine Belohnung für die ersten Schritte auf dem Weg zum Ziel. Denke daran, wenn du dich belohnst.

 

Das Marshmallow-Experiment

Selbstdisziplin ist auch die Fähigkeit, eine Belohnung (Süßigkeiten) aufzuschieben, einem Reiz sofort nachzugeben. Walter Mischel machte an der Stanford University dazu interessante und unterhaltsame Experimente mit Kindern. Schauen Sie unbedingt einmal ins Video. Fazit der Studien: Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die über eine größere Disziplin verfügten, entwickelten sich zu erfolgreicheren Persönlichkeiten (zum Artikel Marshmallow-Experiment). 

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Punkt 9

Erinnerungen und Kombinationen helfen

Um uns an bestimmte Vorhaben zu erinnern, kann es hilfreich sein, Erinnerungen in den Tagesablauf einzubauen oder etwas miteinander zu verknüpfen. 

Beispiele für Erinnerungen

  • der Erinnerungs-Zettel am Spiegel
  • ein bestimmtes Buch auf dem Nachtschrank
  • Stelle die Laufschuhe so hin, dass du öfters an ihnen vorbeigehst
  • ein Zettel in der Geldbörse
  • eine Zeitschrift auf dem Beifahrersitz
  • stelle das Fahrrad vor die Garagentür

Tipps für Kombinationen im Alltag

  • wenn du zum Bäcker gehst, dann ziehe deine Laufschuhe an und verbinden es mit ein wenig Jogging
  • wenn du zum Kunden fährst, dann höre ein gutes Hörbuch
  • wenn du deine Zähne putzt, dann mache 5 Kniebeugen
  • wenn du dir zur Belohnung eine Pizza gönnst, dann gehen zur Pizzeria
  • wenn du fernsiehst, dann mache nebenbei ein paar Situps

Sei kreativ und baue Kombinationen in den Tagesablauf ein. Lasse Kombinationen zu einer Gewohnheit werden und entwickel Spaß daran. Je besser es funktioniert, umso mehr Erfolg hast du damit, was wiederum für das Weitermachen motiviert. 

„Fleiß ist die Mutter des Glücks.“

Benjamin Franklin (1706 - 1790), amerikanischer Philosoph und Staatsmann

Punkt 10

Umfrage zum Thema Selbstdisziplin: Was wirkt bei dir?

Was wirkt/hilft bei dir?

Welche der hier vorgestellten Instrumente und Werkzeuge helfen dir, deine Disziplin zu verbessern?

 

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... und wenn du noch ein Instrument ergänzen möchtest:

Was hilft dir darüber hinaus bei der Stärkung deiner Selbstdisziplin?

Kannst du eine Empfehlung ergänzen? Vielen Dank!

 

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Alles beginnt im Kopf

Akzeptiere, dass du es tun musst. Kein anderer kann und wird es für dich tun. Nur du mit deiner Energie, deinen Ideen, deiner Ausdauer und deiner Disziplin kannst deine Ziele erreichen. Der Lohn ist das Erleben von Selbstwirksamkeit. Dies steigert wiederum dein Selbstbewusstsein. Wir trauen uns mehr zu. So kommt es zu einem Selbstverstärkungsprozess, wenn wir an der eigenen Disziplin immer wieder ein wenig feilen.

Die Macht unserer Gedanken

Unsere Gedanken über das Gewollte sind wichtig. Was denken wir über uns, das Angestrebte, die möglichen Widerstände oder über unser Umfeld? All das ist entweder hilfreich und motiviert oder hemmt uns und ist demotivierend. Lesen hier mehr über das wichtige Thema.

Die geheimnisvolle Macht der Gedanken - Wie wir sie richtig nutzen!

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Die geheimnisvolle Macht der Gedanken - Wie wir sie richtig nutzen!

Die Kraft unserer Gedanken ist mächtig, geheimnisvoll und faszinierend. Lesen Sie Hintergründe, Übungen und die Gedanken großer Denker. Doch es ist möglich für das eigene Leben noch einen Schritt weiter als das Übliche zu gehen.

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Meine Ausreden und ich

Manchmal sind es aber bestimmte Gedanken oder Ausreden, die dazu führen, dass wir unsere Selbstdisziplin torpedieren oder etwas hinausschieben. Anbei eine Sammlung von, man mag es kaum glauben, Beispielen aus der Praxis.

Beispiele:

  • Man muss auch mal Pausen machen.
  • Das mache ich, wenn ich das Projekt XY abgeschlossen habe.
  • Mein Urgroßvater hat auch geraucht und ist 88 geworden.
  • Da hat meine Familie einfach eine Schwäche.
  • So was kann ich einfach nicht. Da fehlt mir das Gen.
  • Man kann sich das Leben auch mit zu hohen Zielen vermiesen.
  • Ich habe so viele Aufgaben. Dann noch die Familie. Das kann man nicht schaffen.
  • Es sollte auch ein wenig Spaß machen.
  • Wenn ich abends nach Hause komme, bin ich einfach zu kaputt.
  • Da fehlt mir die Intelligenz.
  • Dauerhaft ist das gar nicht möglich.
  • Joggen ist nicht gut für die Knie.
  • Andere sitzen noch länger vor der Glotze.
  • Wenn man Kinder hat, dann ist das nicht möglich.
  • Ich habe einfach kein Durchhaltevermögen. 
  • Sinn macht das schon, aber es geht ja auch ohne.
  • Der Mensch ist bequem. Ich werde das nicht ändern.
  • Sport ist Mord. Das sagte bereits Churchill.
  • Nur mein Gehirn ist austrainiert. 
  • Langfristig halte ich so etwas nie durch.
  • Jahr für Jahr will ich das tun. Ich sollte mich davon endlich verabschieden.
  • Das konnte ich noch nie. Ich kann dafür ...

Der Dranbleiben-Kurs - 100 Tage hilfreiche Impulse

Du hast Wünsche und Ziele? Dann löse die Handbremse und nutze Werkzeuge und Ideen, um sie zu verwirklichen.

Im Kurs erfährst du,

  • wie du dich motivierst.
  • wie du Erfolgsrituale aufbaust.
  • wie du deine Erfolgsrichtung konsequent beibehältst.
  • wie du Zweiflern begegnest und mit eigenen Zweifeln umgehst.

Selbstkontrolle: Der Trick mit der Kreditkarte

Der Psychologe und Autor Dan Ariely empfiehlt in seinem Buch "Denken hilft zwar, nützt aber nichts: Warum wir immer wieder unvernünftige Entscheidungen treffen" einen interessanten Trick für alle, die ihr Verhalten an der Kreditkarte besser kontrollieren wollen.

Seine Idee: Lege die Kreditkarte in ein Glas Wasser und stelle es in die Tiefkühltruhe. Wenn dich nun das Verlangen überkommt etwas zu kaufen, musst du erst warten, bis das Wasser aufgetaut ist. Bis das aber geschehen ist, hat sich der Kaufimpuls zumeist gelegt.

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Die Geschichte von Lucy und Simone

Es fiel Simone schon immer leichter als ihrer Schwester zu lernen und zu trainieren. Aber sie fragte sich zumeist wofür? Sie hatte das Gefühl, dass das überhaupt keinen Sinn macht.

Lucy quälte sich bereits morgens. Sie wäre gerne eines Tages ein wenig erfolgreicher, aber jeder Test zeigte kaum eine Verbesserung.

Doch eines Tages ...

Wie könnte die Geschichte weiter gehen? Lasse uns gemeinsam kreativ sein und die Geschichte weiter schreiben.

 

Wie geht die Geschichte weiter?

Wie geht die Geschichte von Simone und Lucy weiter?

 

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Merk- und Reflexionskarte zum Thema

Hier findest du die Merk- und Reflexionskarte zum Thema. Die Karte ist im Quartettformat (6 x 9 cm), passt also bequem in die Jackentasche oder in die Geldbörse.

  • Du hast kurz und kompakt die wichtigsten Punkte zum Thema.
  • Du kannst die Karte als Gedankenstütze mitnehmen.
  • Durch die Kurzform merkst du dir das Wesentliche leichter.

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Apps für mehr Selbstdisziplin

Es gibt für Ihr Smartphone oder iPhone verschiedene Apps, die dabei unterstützen können, die Disziplin zu erhöhen. Ob es darum geht es nicht mehr zu tun, sich anders zu ernähren oder sich mehr zu bewegen, probiere auch eine App aus, wenn du das Smartphone eh intensiv nutzen. Es gibt auch eine App, die hilft, das eigene Smartphone-Verhalten zu verbessern.

Hier eine Auswahl von Apps:

  • Quitzilla: eine App gegen schlechte Gewohnheiten und Süchte
  • Gewohnheit Tracker: Hilfreiche Gewohnheiten aufbauen
  • Remente: Innere Balance finden, Wohlbefinden steigern
  • Menthal: Smartphone Nutzung analysieren und verbessern
  • Schrittzähler-Apps: Für mehr Sport und und tägliche Bewegung
  • Disziplinierter Meditieren: Meditations APP 

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blueprints-Pareto-Tipp "Selbstdisziplin lernen"

Ein blueprints-Pareto-Tipp fasst kurz und knapp zusammen, was die wichtigsten Anregungen zum Thema sind. Es ist eine Art Merksatz, an den wir bei verschiedenen Gelegenheiten in der Guten-Morgen-Gazette erinnern.  

"Setze dir ein Ziel, beschäftige dich regelmäßig damit und nutze Rituale. Verwende Werkzeuge, die zu deinem Leben passen und steigere nachhaltig deine Disziplin. Belohne dich für die Erreichung von Zwischenzielen und feier das Erreichen deines Ziels."

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Bücher zum Thema Selbstdisziplin

 

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