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Selbstdisziplin lernen

Selbstdisziplin lernen - das wahre Geheimnis des Erfolgs

Vielen mutet der Begriff Disziplin sehr preußisch an und wird häufig synonym für Gehorsam verwendet. Klingt erst einmal nicht besonders attraktiv aber ist für die persönliche Entwicklung und für Erfolg eine extrem wichtige Zutat.

Talent ist hilfreich, Intelligenz schadet nicht, aber was immer dazukommen muss ist Selbstdisziplin. Ein Quäntchen Glück ist immer gut, doch wenn das Glück kommt, müssen wir vorbereitet sein. Deswegen soll Sie dieser Artikel in die spannende Welt der Selbstdisziplin führen. Vielleicht ist ja auch eine Idee für Sie dabei, um ein bestimmtes Vorhaben endlich zu erreichen.  

"Als ich über das Leben großer Menschen las, fand ich heraus, dass der erste Sieg, den sie errangen, der über sich selbst war; Selbstdisziplin war ihnen allen am wichtigsten."

Harry S. Truman, amerikanischer Präsident, 1884 - 1972

Punkt bp 1   

Möglichkeiten, um Selbstdisziplin zu lernen

Die folgenden Punkte sollen Ihnen Anregungen zum Thema die eigene Disziplin verbessern geben, um die eigenen Vorhaben und Wünsche zu erreichen. Wenn Sie weitere Ideen zum Thema haben, dann machen Sie bei der Umfrage am Ende des Artikels mit. Dort haben wir die blueprints-Leserinnen und Leser gefragt, was ihnen hilft, um die eigene Disziplin zu steigern.

Unsere vielen täglichen Aufgaben und die vielen kleinen und großen Verführungen um uns herum machen es uns nicht leicht. Deswegen sind ein paar Werkzeuge hilfreich, über die Sie in diesem Artikel lesen.

Selbstdisziplin ja, aber übertreiben Sie es bitte nicht

Alles ist Gift. Die Menge macht es. Dieses Zitat von Paracelsus passt auch zum Thema Disziplin. Wir sind soziale Wesen und haben viele Aufgaben und Rollen. Wir sollten einschätzen, was machbar ist, unser liebgewonnenes Umfeld mitträgt und gut für uns ist.

Punkt 2

Kraftvolle Ziele

Das Setzen von Zielen ist ein hilfreiches Werkzeug, um disziplinierter zu handeln. Dieses Ziel sollte einem kraftvollen Wunsch entspringen. Es sollte etwas sein, was Sie wirklich motiviert und antreibt. Nicht etwas, was andere bei Ihnen sehen möchten, sondern etwas, was in Ihnen brennt. Wenn Sie so einen Wunsch haben, dann machen Sie bitte aus dem Wunsch ein Ziel. Das Ziel wird Ihnen helfen Prioritäten zu setzen, Zeit dafür zu entbehren und die geeigneten Maßnahmen zu finden.

Bitte seien Sie aber realistisch bei der Einschätzung, was möglich ist. Ihr Ziel oder Ihr Vorhaben sollte erreichbar sein. Lassen Sie das Angestrebte ruhig sehr herausfordernd sein. Aber unrealistische Ziele demotivieren eher und sind Gift für Ihre Disziplin

Wenn Sie mehr über dieses wichtige Fundament wissen möchten, dann lesen Sie erst einmal den folgenden Artikel. Wenn Sie sich damit bereits gut auskennen, dann lesen bitte bei Punkt 2 weiter.

Aus Wünschen Ziele machen

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Wer beim Dart den Pfeil nicht in Richtung Scheibe wirft, darf nicht erwarten, dass er trifft. Diese Binsenweisheit ist uns durchaus bewusst. Doch bezogen auf unser Leben ist das "Zielen" seltener.

Was können Sie tun, um aus Wünschen und Träumen ein motivierendes Ziel zu machen? Nutzen Sie diese sechs Anregungen sowie die Zielcheckliste für Ihren Erfolg. 

 

"Disziplin ist der wichtigste Teil des Erfolgs."

Truman Capote (1924 - 84), amerik. Schriftsteller

Punkt 3

Beschäftigung und Visualisierung des Ziels

Legen Sie Ihr Ziel auf Wiedervorlage, um sich geeignete Maßnahmen zu überlegen und sich immer wieder vor Augen zu führen, warum Sie bestimmte Maßnahmen ausführen sollten. Es hilft im Alltag Prioritäten zu setzen und Schritt für Schritt dem Ziel entgegen zu schreiten.

Sollte es ein größeres Ziel sein, ist es hilfreich, sich Zwischenziele zu überlegen. Als Hilfsmittel hilft hier die Salamitaktik, denn Sie versorgen sich selber immer wieder mit kleinen Energieschüben, um am Thema dranzubleiben.   

Salamitaktik - Wie wir Zeit sparen und die Motivation fördern

Salamitaktik

Salamitaktik – Wie wir Zeit sparen und die Motivation fördern

Mögen Sie auch Salami in dünnen Scheiben? Ein Stück bzw. eine Scheibe abschneiden und dann ab in den Mund.

Ab heute könnte Sie die Salami auch an eine Taktik erinnern, die im Zeitmanagement zu den Klassikern gehört - die Salami-Taktik. Wenn Sie diese Taktik dann noch mit einer anderen Technik verbinden, haben Sie eine Vorgehensweise, mit der Sie jede Aufgabe und jedes Projekt zeitsparend und motivierend realisieren. 

Ein weiteres Werkzeug nutzen zum Beispiel Leistungssportlerinnen und -sportler, um sich zu motivieren und die Disziplin zu stärken. Sie visualisieren das Ziel. Diese geistige Vorwegnahme des Angestrebten ist ein extrem hilfreiches Werkzeug, um die Selbstdisziplin zu verbessern.

Kraft und Ideen durch Zielvisualisierung

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Kraft und Ideen durch Zielvisualisierung

In der Medizin, der Raumfahrt, der Pilotenausbildung oder auch im Leistungssport werden Techniken der Zielvisualisierung eingesetzt. Diese Techniken setzen Energiereserven frei und erhöhen die Konzentration auf die Zielerreichung.

Ob nun private, berufliche oder gesundheitliche Ziele, entscheidend ist das disziplinierte und stetige Tun, um seine Ziele zu erreichen. Doch hier scheitern viele, denn der Weg ist häufig weit, die Ablenkungen groß und das "Tagesgeschäft" mit seinen Anforderungen an uns holt einen immer wieder ein.

Philosophie und Selbstdisziplin

Auch den großen deutschen Philosophen Friedrich Nietzsche beschäftigte das Thema. Er empfahl eine Übung, die leicht klingt, aber so ihre Tücken hat. Der Lohn: mehr Disziplin. Hier seine Empfehlung:

"Durch den Mangel an kleiner Selbstbeherrschung bröckelt die Fähigkeit zur großen ab. Jeder Tag ist schlecht benutzt und eine Gefahr für den nächsten, an dem man nicht wenigstens einmal sich etwas im Kleinen versagt hat: diese Gymnastik ist unentbehrlich, wenn man sich die Freude, sein eigener Herr zu sein, erhalten will." 

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Punkt 4

Schaffen Sie Rituale

Um etwas diszipliniert anzustreben, sind Rituale besonders hilfreich. Jeden Tag nur 25 Minuten etwas zu lesen, jeden zweiten Tag eine kleine Übung oder ... mit der Zeit wird aus den regelmäßigen kleinen Impulsen ein mächtiges, alles änderndes Ritual.

Um ein Ritual in den Alltag bewusst zu integrierten, ist es hilfreich, es mit etwas zu koppeln, was wir sowieso häufig tun.

Beispiele für gekoppelte Rituale 

  • Die Fahrt mit der S-Bahn mit Lesen oder dem Hören von Audio-Büchern koppeln
  • Die Fahrt zum Kunden mit einem Stimmtraining verbinden
  • Bei jedem Abrufen der Nachrichten auf dem Handy eine Dehnübung machen
  • Den Weg in den vierten Stock zu Fuß gehen
  • Zu jedem Kaffee ein Glas 0,3 Liter stilles Wasser trinken
  • Beim Zähneputzen langsame Kniebeugen ausführen
  • ...

Nutzen Sie bewusst die Macht der Gewohnheit. Hier finden Sie weitere Ideen zum Thema Rituale, um die Disziplin zu stärken. 

Talent trifft auf Disziplin

Ob nun Steffi Graf, Lionel Messi, Dirk Nowitzki oder Tiger Woods - allen wird nicht nur Talent attestiert, sondern auch, dass sie alle diszipliniert und akribisch an ihrem Erfolg gearbeitet haben.

"Disziplin bedeutet: Dinge, die man hasst, so tun, als würde man sie lieben"

Mike Tyson, amerikanischer Boxer 

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Amateurpianisten übten bis zum Alter von 20 Jahre circa 2.000 Stunden - Profis hingegen kamen auf etwa 10.000 Stunden. Talent + Training + Ausdauer

Punkt 5

Schaffen Sie Fakten - die Rubikon Methode

"Wer ins Wasser springt, muss schwimmen, um nicht zu ertrinken." Dieses Bild steht für das bewusste Schaffen von Fakten, die uns veranlassen, ja fast zwingen, bestimmte Dinge zu tun.

  • Wer sich in seinem Team zur Verfügung stellt, die Anfragen aus den USA zu übernehmen, wird nicht um das Lernen von Wirtschaftsenglisch herumkommen.
  • Wer ankündigt, die Rede an der Jahresfeier zu halten, wird sich mit dem Thema Rhetorik beschäftigen müssen.
  • Wer sich als Moderator für die nächste Teamsitzung anbietet, der wird sich eher mit Moderationstechniken beschäftigen als jemand, der das nicht tut.

Dieses Vorgehen wird auch Rubikon-Methode genannt. Nutzen Sie die Methode, um zu starten und einen leichten Druck aufzubauen. Ein wenig Druck schadet selten.

Wenn Sie mehr über die Methode erfahren wollen, dann lesen Sie unten weiter. Ansonsten springen Sie zum nächsten hilfreichen Punkt.

Die Rubikon Methode

Die Rubikon Methode

Es gibt Ziele und Aufgaben, die wir immer wieder in Angriff nehmen wollen, aber irgendetwas verhindert den Start. Wir zögern, zweifeln, wir wissen aber, dass es für uns wichtig und richtig wäre.

"Das kann ich dann immer noch machen.", "Das ist wichtig aber eigentlich habe ich keine Zeit dafür." oder "Das trau ich mir noch nicht zu. Aber andere ..." sind mögliche Gedanken während dieses steten Hinausschiebens. Lernen Sie die einfache Rubikon-Methode kennen, die Ihnen hilft zu starten und den gewünschten Weg zu gehen.

"Wenn du einmal Erfolg hast, kann es Zufall sein. Wenn du zweimal Erfolg hast, kann es Glück sein. Wenn du dreimal Erfolg hast, so ist es Fleiß und Tüchtigkeit."

Aus der Normandie

Punkt 6

Schieberitis vorbeugen

Von so manchen Maßnahmen wissen wir, dass sie uns gut tun. Sie sind wichtig auf dem Weg zu dem, was wir anstreben. Leider neigen wir dazu, zumal bei unangenehmen Aufgaben, diese zu schieben. Schieberitis entsteht.

Tipp: Wenn es Ihnen möglich ist, dann starten Sie Ihren Tag am besten mit solchen Aufgaben. Der Motivationsschub nach der Erledigung dieser Aufgaben oder Maßnahme trägt sie positiv durch den Tag. Wenn Sie mehr über Schieberitis wissen wollen, dann lesen Sie im folgenden Artikel weiter. Ansonsten springen Sie bitte zu Punkt 7.

5 Aufschieberitis-Gründe und was wir tun können

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Es gibt Aufgaben, die wir immer wieder vor uns herschieben. Das kann Vorteile haben aber auch Nachteile. Angenehmere Aufgaben werden vorher erledigt oder wir haben ein Ausreden-Arsenal, warum es zur Zeit nicht passt.

Lesen Sie hier Interessantes über das Phänomen Aufschieberitis, die Vorteile und Nachteile und wie Sie den 5 Aufschieberitis-Gründen begegnen können. Nutzen Sie die Aufschieberitis-Übung und auch die 20 Merksätze am Ende des Artikels. Oder Sie schieben das Lesen auf ;-)

"Verschiebe nichts auf morgen, das Morgen ist endlos."

Johannes Chrysostomos

 

Punkt 7

Die geheimnisvolle Tomate 

Was mir extrem geholfen hat, meine Selbstdisziplin zu verbessern, ist die Pomodoro-Technik. Diese Technik wurde in den 80er Jahren vom Italiener Francesco Cirillo entwickelt.

Mittlerweile möchte ich diese Technik nicht mehr missen, denn sie hilft mir auch bei einem vollen Kalender, kleine Maßnahmen einzubauen, um Schritt für Schritt trotz vieler Herausforderungen diszipliniert an Projekten und Zielen dranzubleiben. Auch beim Lernen ist die Pomodoro-Technik extrem hilfreich.  

Ein persönliches Beispiel: Das blueprints Anekdotenbuch

Ich habe Freude an guten Anekdoten und nachdenkenswerten Zitaten. So beschloss ich, dass ich ein Buch mit Anekdoten und Zitaten herausbringe, die vielleicht auch den blueprints-Leserinnen und Lesern gefallen und meinen Seminarteilnehmern hilfreiche Impulse bei ihren Vorträgen, in Gesprächen etc. liefern würde. Ich wollte ein Buch schreiben, das circa 200 Seiten hat, mit passenden Bildern und Zitaten. Es sollte zum Weihnachtsfest erscheinen. 

Ich beschloss, jeden Tag 25 Minuten an dem Buch zu arbeiten - also eine Pomodoro-Einheit. Nicht mehr und nicht weniger. Es waren noch 5 Monate bis Weihnachten. Somit hatte ich circa 4 Monate Zeit, am Buch zu schreiben, zu formatieren etc. 4 Monate mal circa 30 Tage = 120 Tage. 120 x 25 Minuten sind mehr als ganze 6 Arbeitstage. Da ich in dieser Zeit ungestört arbeitete, schaffte ich so einige Seiten. Das Buch wuchs und es machte zunehmend Freude. Erste positive Feedbacks von Freunden ließen mich auch am Wochenende mal eine Extraeinheit einlegen.

Leider verfehlte ich das Ziel um einen Monat, da mir beim Titel des Buches ein Fehler unterlief. Aber wäre ich nicht gestartet und hätte jeden Tag 25 Minuten am Buch gefeilt, dann gäbe es das blueprints-Anekdotenbuch nicht - und das fände ich wirklich schade.

Hier finden Sie eine Beschreibung der Pomodoro-Technik:

Die Pomodoro-Technik oder: Wie Sie die Arbeit von 40 Stunden in 19,5 Stunden verrichten

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Die Pomodoro-Technik oder: Wie Sie die Arbeit von 40 Stunden in 19,5 Stunden verrichten

Die Pomodoro-Technik ist eine Zeitmanagement-Technik, die auf den ersten Blick kaum nennenswerte Auswirkungen auf die eigene Arbeitsproduktivität zu haben scheint. Wenn man aber einmal die Technik ausprobiert hat und dabei den feinen, aber so wirkungsvollen, Empfehlungen von Francesco Cirillo, seines Zeichens in den 1980er Jahren Erfinder der Pomodoro-Regeln, folgt, ist Arbeit anders als vorher.

Sogar ein Burnout-Vorbeuger und Rücken-Therapeut ist in der Technik enthalten.

 

Punkt 8

Belohnen Sie sich bewusst

Sie haben ein Zwischenziel oder ein Ziel erreicht? Dann belohnen Sie sich ganz bewusst. Nicht einfach Essen gehen oder Schuhe kaufen. Es ist Ihre Belohnung für Ihre disziplinierte Arbeit. Es ist Ihre Belohnung für die ersten Schritte auf Ihrem Weg zu Ihrem Ziel. Denken Sie daran, wenn Sie sich belohnen.

 

Das Marshmallow-Experiment

Selbstdisziplin ist auch die Fähigkeit, eine Belohnung (Süßigkeiten) aufzuschieben, einem Reiz sofort nachzugeben. Walter Mischel machte an der Stanford University dazu interessante und unterhaltsame Experimente mit Kindern. Schauen Sie unbedingt einmal ins Video. Fazit der Studien: Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die über eine größere Disziplin verfügten, entwickelten sich zu erfolgreicheren Persönlichkeiten (zum Artikel Marshmallow-Experiment). 

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Punkt 9

Erinnerungen und Kombinationen helfen

Um uns an bestimmte Vorhaben zu erinnern, kann es hilfreich sein, Erinnerungen in den Tagesablauf einzubauen oder etwas miteinander zu verknüpfen. 

Beispiele für Erinnerungen

  • der Erinnerungs-Zettel am Spiegel
  • ein bestimmtes Buch auf dem Nachtschrank
  • Stelle Sie die Laufschuhe so hin, dass Sie öfters an ihnen vorbeigehen
  • ein Zettel in der Geldbörse
  • eine Zeitschrift auf dem Beifahrersitz
  • stellen Sie das Fahrrad vor die Garagentür

Tipps für Kombinationen im Alltag

  • wenn Sie zum Bäcker gehen, dann ziehen Sie Ihre Laufschuhe an und verbinden es mit ein wenig Jogging
  • wenn Sie zum Kunden fahren, dann hören Sie ein gutes Hörbuch
  • wenn Sie Ihre Zähne putzen, dann machen Sie 5 Kniebeugen
  • wenn Sie sich zur Belohnung eine Pizza gönnen, dann gehen Sie zur Pizzeria
  • wenn Sie fernsehen, dann machen Sie nebenbei ein paar Situps

Seien Sie kreativ und bauen Sie Kombinationen in Ihren Tagesablauf ein. Lassen Sie Kombinationen zu einer Gewohnheit werden und entwickeln Sie Spaß daran. Je besser es funktioniert, umso mehr Erfolg haben Sie damit, was wiederum für das Weitermachen motiviert. 

"Fleiß ist die Mutter des Glücks."

Benjamin Franklin

Punkt 10

Umfrage zum Thema Selbstdisziplin: Was wirkt bei Ihnen?

Was wirkt/hilft bei Ihnen?

Welche der hier vorgestellten Instrumente und Werkzeuge helfen Ihnen, Ihre Disziplin zu verbessern?

 

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... und wenn Sie noch ein Instrument ergänzen können:

Was hilft Ihnen darüber hinaus bei der Stärkung der Selbstdisziplin?

Können Sie eine Empfehlung ergänzen? Vielen Dank!

 

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Alles beginnt im Kopf

Akzeptieren Sie, dass Sie es tun müssen. Kein anderer kann und wird es für Sie tun. Nur Sie mit Ihrer Energie, Ihren Ideen, Ihrer Ausdauer und Ihrer Disziplin können Ihre Ziele erreichen. Der Lohn ist das Erleben von Selbstwirksamkeit. Dies steigert wiederum Ihr Selbstbewusstsein. Wir trauen uns mehr zu. So kommt es zu einem Selbstverstärkungsprozess, wenn wir an der eigenen Disziplin immer wieder ein wenig feilen.

Die Macht unserer Gedanken

Unsere Gedanken über das Gewollte sind wichtig. Was denken wir über uns, das Angestrebte, die möglichen Widerstände oder über unser Umfeld? All das ist entweder hilfreich und motiviert oder hemmt uns und ist demotivierend. Lesen Sie hier mehr über das wichtige Thema.

Die geheimnisvolle Macht der Gedanken - Wie wir sie richtig nutzen!

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Die geheimnisvolle Macht der Gedanken - Wie wir sie richtig nutzen!

Die Kraft unserer Gedanken ist mächtig, geheimnisvoll und faszinierend. Lesen Sie Hintergründe, Übungen und die Gedanken großer Denker. Doch es ist möglich für das eigene Leben noch einen Schritt weiter als das Übliche zu gehen.

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Meine Ausreden und ich

Manchmal sind es aber bestimmte Gedanken oder Ausreden, die dazu führen, dass wir unsere Selbstdisziplin torpedieren oder etwas hinausschieben. Anbei eine Sammlung von, man mag es kaum glauben, Beispielen aus der Praxis. 

Beispiele:

  • Man muss auch mal Pausen machen.
  • Das mache ich, wenn ich das Projekt XY abgeschlossen habe.
  • Mein Urgroßvater hat auch geraucht und ist 88 geworden.
  • Da hat meine Familie einfach eine Schwäche.
  • So was kann ich einfach nicht. Da fehlt mir das Gen.
  • Man kann sich das Leben auch mit zu hohen Zielen vermiesen.
  • Ich habe so viele Aufgaben. Dann noch die Familie. Das kann man nicht schaffen.
  • Es sollte auch ein wenig Spaß machen.
  • Wenn ich abends nach Hause komme, bin ich einfach zu kaputt.
  • Da fehlt mir die Intelligenz.
  • Dauerhaft ist das gar nicht möglich.
  • Joggen ist nicht gut für die Knie.
  • Andere sitzen noch länger vor der Glotze.
  • Wenn man Kinder hat, dann ist das nicht möglich.
  • Ich habe einfach kein Durchhaltevermögen. 
  • Sinn macht das schon, aber es geht ja auch ohne.
  • Der Mensch ist bequem. Ich werde das nicht ändern.
  • Sport ist Mord. Das sagte bereits Churchill.
  • Nur mein Gehirn ist austrainiert. 
  • Langfristig halte ich so etwas nie durch.
  • Jahr für Jahr will ich das tun. Ich sollte mich davon endlich verabschieden.
  • Das konnte ich noch nie. Ich kann dafür ...

Der Dranbleiben-Kurs - 100 Tage hilfreiche Impulse

Sie haben Wünsche und Ziele? Dann lösen Sie die Handbremse und nutzen Sie Werkzeuge und Ideen, um sie zu verwirklichen.

Sie erfahren im Kurs,

  • wie Sie sich motivieren.
  • wie Sie Erfolgsrituale aufbauen.
  • wie Sie Ihre Erfolgsrichtung konsequent beibehalten.
  • wie Sie Zweiflern begegnen und mit eigenen Zweifeln umgehen.

Selbstkontrolle: Der Trick mit der Kreditkarte

Der Psychologe und Autor Dan Ariely empfiehlt in seinem Buch "Denken hilft zwar, nützt aber nichts: Warum wir immer wieder unvernünftige Entscheidungen treffen" einen interessanten Trick für alle, die ihr Verhalten an der Kreditkarte besser kontrollieren wollen.

Seine Idee: Legen Sie die Kreditkarte in ein Glas Wasser und stellen Sie es in die Tiefkühltruhe. Wenn Sie nun das Verlangen überkommt etwas zu kaufen, müssen Sie erst warten, bis das Wasser aufgetaut ist. Bis das aber geschehen ist, hat sich der Kaufimpuls zumeist gelegt.

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Die Geschichte von Lucy und Simone

Es fiel Simone schon immer leichter als ihrer Schwester zu lernen und zu trainieren. Aber sie fragte sich zumeist wofür? Sie hatte das Gefühl, dass das überhaupt keinen Sinn macht.

Lucy quälte sich bereits morgens. Sie wäre gerne eines Tages ein wenig erfolgreicher, aber jeder Test zeigte kaum eine Verbesserung.

Doch eines Tages ...

Wie könnte die Geschichte weiter gehen? Lassen Sie uns gemeinsam kreativ sein und die Geschichte weiter schreiben.

 

Wie geht die Geschichte weiter?

Wie geht die Geschichte von Simone und Lucy weiter?

 

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Merk- und Reflexionskarte zum Thema

Hier finden Sie die Merk- und Reflexionskarte zum Thema. Die Karte ist im Quartettformat (6 x 9 cm), passt also bequem in die Jackentasche oder in die Geldbörse.

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Apps für mehr Selbstdisziplin

Es gibt für Ihr Smartphone oder iPhone verschiedene Apps, die dabei unterstützen können, die Disziplin zu erhöhen. Ob es darum geht es nicht mehr zu tun, sich anders zu ernähren oder sich mehr zu bewegen, probieren Sie auch eine App aus, wenn Sie das Smartphone eh intensiv nutzen. Es gibt auch eine App, die hilft, das eigene Smartphone-Verhalten zu verbessern.

Hier eine Auswahl von Apps:

  • Quitzilla: eine App gegen schlechte Gewohnheiten und Süchte
  • Gewohnheit Tracker: Hilfreiche Gewohnheiten aufbauen
  • Remente: Innere Balance finden, Wohlbefinden steigern
  • Menthal: Smartphone Nutzung analysieren und verbessern
  • Schrittzähler-Apps: Für mehr Sport und und tägliche Bewegung
  • Disziplinierter Meditieren: Meditations APP

 

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blueprints-Pareto-Tipp "Selbstdisziplin lernen"

Ein blueprints-Pareto-Tipp fasst kurz und knapp zusammen, was die wichtigsten Anregungen zum Thema sind. Es ist eine Art Merksatz, an den wir bei verschiedenen Gelegenheit in der Guten-Morgen-Gazette erinnern.  

"Setzen Sie sich ein Ziel, beschäftigen Sie sich regelmäßig damit und nutzen Sie Rituale. So kommen Sie Schritt für Schritt zum Ziel. Nutzen Sie Hilfswerkzeuge, die zu Ihrem Leben passen und steigern Sie nachhaltig Ihre Disziplin. Belohnen Sie die Erreichung von Zwischenzielen und feiern Sie das Erreichen Ihres Ziels."

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Bücher zum Thema Selbstdisziplin

 

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