Der Auspruch "bei ihm ist Hopfen und Malz verloren" erklärt sich daraus, dass früher die Bierbrauerei kein selbstständiges Gewerbe war.

Jede Hausfrau braute für den Bedarf ihres Hauses selbst. Wenn das Getränk trotz aller Mühe nicht gelang, dann war "Hopfen und Malz verloren". Soviel auch zum Thema "wer trung maßgeblich zu Weiterentwicklung des Bieres bei. Es waren nicht nur die Mönche und Braumeister - nein, es waren maßgeblich die Damen. ;-)

Wenn wir heute sagen, dass bei jemandem "Hopfen und Malz verloren" ist, dann bringen wir zum Ausdruck, dass sich keine weitere Anstrengung lohnt, es keine Aussicht auf Erfolg gibt oder sich jemand trotz aller Hinweise und Warnungen nicht ändert. 

Jim: "Der scheint einfach zu ignorieren, was an ihm die Wähler wieder und wieder kritisieren."
John: "Du hast Recht. Bei dem ist wirklich Hopfen und Mal verloren."  

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