Ein Bild der Gelassenheit

Rubrik Gelassenheit: Beiträge, Zitate, Anregungen

Das Wort Gelassenheit stammt vom mittelhochdeutschen Wort gelāʒenheit, was ursprünglich für Gottergebenheit stand. Der Ausdruck steht auch für „sich niederlassen“, oder halt „sich gottergeben“. Später dann wandelte sich die Bedeutung zu „maßvoll“, sich „ruhig benehmen“ oder „maßvoll in der Gemütsbewegung sein“.

Schon bei Platon erscheint als sokratische Tugend die besonnene Gelassenheit, damals Sophrosyne genannt. Ein zentraler Begriff der buddhistischen Geistesschulung ist Upekkha (= Gleichmut), einer der vier Grenzenlosen Geisteszustände (Liebe, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut). Gelassenheit steht auch für die vielgepriesene „stoische Ruhe“, welche als Affektfreiheit definiert wird, wobei Affekte als „unreflektierte Gefühlsregungen“ anzusehen sind.

Damit Gelassenheit nicht irrtümlich mit Stumpfheit, Trägheit, Gleichgültigkeit oder Fatalismus gleichgesetzt werde oder dazu führt, wurden Gründe und Rechtfertigungen für die Gelassenheit benannt.

Einige davon lauteten:

  • Es ist unvernünftig, Unverfügbares und Unverrückbares ändern zu wollen oder damit zu hadern. Ein Beispiel wäre der eigene Tod.
  • Gelassenheit wird philosophisch traditionell als Selbstlösung und Selbstfindung gedeutet.
  • Glück ist nicht planbar.
  • Es sei von wert, in der Gegenwart zu leben – und „das Leben in Gelassenheit ist das Leben in der Gegenwart“. Heinrich Seuse, ein Schüler Meister Eckharts, schwärmte vom gelassenen Menschen, den kein Vorher und kein Nachher zerstreut. Dieser lebe in einem Augenblick, im Jetzt.

Die hier versammelten Artikel geben dir Maßnahmen, Tipps und eine Übung an die Hand, Tag für Tag etwas gelassener zu werden. Wir wünschen dir viel Freude (und Gelassenheit) beim Ausprobieren.

Das Wort Gelassenheit stammt vom mittelhochdeutschen Wort gelāʒenheit, was ursprünglich für Gottergebenheit stand. Der Ausdruck steht auch für „sich niederlassen“, oder halt „sich gottergeben“. Später dann wandelte sich die Bedeutung zu „maßvoll“, sich „ruhig benehmen“ oder „maßvoll in der Gemütsbewegung sein“.
Schon bei Platon erscheint als sokratische Tugend die besonnene Gelassenheit, damals Sophrosyne genannt. Ein zentraler Begriff der buddhistischen Geistesschulung ist Upekkha (= Gleichmut), einer der vier Grenzenlosen Geisteszustände (Liebe, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut). Gelassenheit steht auch für die vielgepriesene „stoische Ruhe“, welche als Affektfreiheit definiert wird, wobei Affekte als „unreflektierte Gefühlsregungen“ anzusehen sind.
Damit Gelassenheit nicht irrtümlich mit Stumpfheit, Trägheit, Gleichgültigkeit oder Fatalismus gleichgesetzt werde oder dazu führt, wurden Gründe und Rechtfertigungen für die Gelassenheit benannt.
Einige davon lauteten:
Es ist unvernünftig, Unverfügbares und Unverrückbares ändern zu wollen oder damit zu hadern. Ein Beispiel wäre der eigene Tod.
Gelassenheit wird philosophisch traditionell als Selbstlösung und Selbstfindung gedeutet.
Glück ist nicht planbar.
Es sei von wert, in der Gegenwart zu leben – und „das Leben in Gelassenheit ist das Leben in der Gegenwart“. Heinrich Seuse, ein Schüler Meister Eckharts, schwärmte vom gelassenen Menschen, den kein Vorher und kein Nachher zerstreut. Dieser lebe in einem Augenblick, im Jetzt.
Der heutige Eingangsartikel gibt dir Maßnahmen, Tipps und eine Übung an die Hand, Tag für Tag etwas gelassener zu werden. Ich wünsche viel Freude (und Gelassenheit) beim Ausprobieren.

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